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Erfahrungen mit Nexo GEO-D

  • mrp
  • 19. Mai 2006 um 14:25
  • mrp
    Beiträge
    49
    • 19. Mai 2006 um 14:25
    • #1

    Hallo!

    Hat jemand Erfahrungen mit dem Nexo GEO-D?

  • schnerchi
    Beiträge
    11
    • 19. Mai 2006 um 15:16
    • #2

    Hallo,

    nur auf der Messe gesehen und noch nicht gehört. Was aber sehr merkwürdig ist :

    1. keine Griffe. Die Kiste wiegt 57kg und es gibt keine Griffe? DOH
    2. Man kann, falls vorhanden, die Ampracks vom GeoT bzw. GeoS nicht einfach so weiterbenutzen, sondern man muss erst eine Erweiterungskarte in den NX242 setzen, damit man das GeoD anfahren kann. (und das geht auch nur beim NX242 und nicht beim NX241)

    Nexo weiss schon wie man Gewinnmaximierend arbeitet und von durchdachter Mechanik halten sie ja auch nicht viel. Akustisch bin ich auch gespannt wie es funktioniert.

    Gruß,
    Chris

  • hink
    Beiträge
    383
    • 19. Mai 2006 um 16:59
    • #3
    Zitat von "schnerchi"

    1. keine Griffe. Die Kiste wiegt 57kg und es gibt keine Griffe? DOH

    DOH! würd ich sagen, wenn ein Array so konstruiert oder verpackt ist, dass es Griffe braucht.

  • schnerchi
    Beiträge
    11
    • 19. Mai 2006 um 17:55
    • #4

    Naja, neben den ganzen Veranstaltungen bei denen man so ein System einfach aus dem Dolly/Kiste fliegt gibt es ja noch Veranstaltungen vom man es stacken möchte.

    Kann man sehen wie man will, aber Griffe zum anfassen gehören imho zu den Basics im Verleihgeschäft. Ich bin mir sicher das es sehr nerven wird, das sie keine Griffe haben.

    Bei Installationen sieht das natürlich anders aus.

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 19. Mai 2006 um 18:53
    • #5

    wo gibbet denn infos übers geo-d? auf der nexo-website hab ich nix gefunden...

    besondere vorkommnisse erfordern besondere maßnahmenhttp://www.xn--bjrnherzog-fcb.de
    für meine postings gilt die creative commons lizenz
    audio?? PRO!!

  • hink
    Beiträge
    383
    • 19. Mai 2006 um 21:33
    • #6

    In den Nachrichten ist ein Artikel und ein Link zur Anleitung:
    http://www.nexo-sa.com/user/data/GEOD_Manual.pdf
    Vernünftig Verlinkt unter Produkten ist da noch nichts.

    Gruß ch

  • gbabbel
    Profi
    Beiträge
    6
    • 25. Mai 2006 um 19:01
    • #7

    Es handelt sich um ein 3-Wege System. Ein 12" Lautsprecher und ein 1,4" Treiber übernehmen die Abstrahlung nach vorne. Seitlich sind zwei 8" Lautsprecher angebracht um die Richtwirkung im Low und Low-Mid Bereich zu erreichen. Man kann alle drei Wege aktiv anfahren oder auch den Passiv-Mode nutzen. D.h. ein Weg sind die beiden 8" und ein Weg sind der 12" mit dem 1,4". Das Fluggeschirr läßt vertikale Öffnungswinkel bis 10 Grad zu. Die horizontale Abstrahlung ist variabel 80, 100 oder 120 Grad durch den Umbau von "Flanges" im Horn zu verändern. Das System hat in jedem Weg 16 Ohm so das bis zu 6 Elemente parallel angefahren werden. Wir haben unsere ersten 24 Module GEO-D am Montag bekommen. Sehr gut verarbeitet. Auch das Fluggeschirr tadellos. Zur Zeit gibt es nur eine Beta-Load für den Kontroller. Darauf sind zwei Set-Ups, einmal Fullrange und dann einmal mit 75 Hz Lowcut. Da FIR-Filter benutzt werden ist eine DSP-Erweiterung für den Kontroller notwendig. Die z.Zt. unterstützte Kombination ist NX 242 mit NX-tentionES. Das erste System bestehend aus 2 x 7 Elementen ist im Augenblick auf den Hessentagen im Einsatz. Das Amping besteht aus 4 x Vortex 6 und 2 x NX 242 mit Erweiterung. Benutzt wird der Passiv-Mode. Im Bassbassbereich laufen 6 Stk. Nexo CD 18 an Vortex 6. Das System klingt sehr rund vielleicht schon ein bischen zu fett. Die Höhen sind angenehm neutral und verfärbungsfrei. Bei 10 kHz eventuell etwas überbetont. Die unterschiedlichen Signale klangen ohne große Eingriffe wie gewünscht. Da der Flugpunkt direkt über der Bühnenkante lag mussten die Lautsprecher einzeln montiert werden. Hier wären die bereits erwähnten Griffe hilfreich gewesen. Das Winkeln und die Gesamtausrichtung gingen dann aber gut von der Hand. Ich bin gespannt wie das restliche Wochenende läuft.

  • StefanH
    Beiträge
    303
    • 25. Mai 2006 um 22:55
    • #8

    Klingt doch mal interessant! Wo ist das NexoD den preislich eingeordnet ? VK wäre schon OK.

    Gruß

    Stefan

  • gbabbel
    Profi
    Beiträge
    6
    • 26. Mai 2006 um 09:52
    • #9

    Hier kurz die Listenpreis zuzüglich MwSt.:
    GEO-D10 (Top) 5.075,--
    GEO-Sub (1 x 18"+ 2 x 12") 5.075,--
    NX 242 mit NX-ES4 4.669,--
    GEOD-Bumper 3.200,--
    GEOD-Exbar2 305,--
    GEOD-BT Bumper 369,-- (zum Fliegen braucht es alle drei Teile)

  • StefanH
    Beiträge
    303
    • 26. Mai 2006 um 10:30
    • #10

    Ein schon sehr forscher Preis wenn man überlegt, dass es sich Materialtechnisch um ein VRX zuzüglich zwei 8ern und ein bischen mehr Metall handelt.....

    Nun ja - so ist halt der Markt.

    Gruß

    Sven

  • gbabbel
    Profi
    Beiträge
    6
    • 27. Mai 2006 um 11:20
    • #11

    Ich bin gerade per Mail gebeten worden mein "Verhältnis" zu Nexo zu erklären. Ich bin seit 10-12 Jahren Nexo-Anwender. Mit der Zeit hat sich eine intensive Zusammenarbeit mit dem deutschen Importeur, der Firma Camco entwickelt. Ich betreue neben unserer Tätigkeit als Vermieter ein eigenes Vertriebgebiet für Nexo und Camco. Ich betreue auch seit Jahren als Fachberater für Camco den Camco/Nexo Stand auf der ProLight und Sound. Daneben bin ich autorisierter Händler für Yamaha ProAudio mit dem Schwerpunkt Digitale Pult. Ebenso habe ich eine Vertretung für Klark Teknik und Midas. Dadurch habe ich natürlich eine "Markenbrille" auf. 8) Aber ich denke ich kenne mich auch wirklich gut mit den Produkten aus, gerade auch weil wir sie selber einsetzten und damit unser Geld verdienen. Da Verleiher meine wichtigsten Kunden sind und ich sehr von meiner Glaubwürdigkeit lebe bemühe ich mich nicht wie der typische "Vertreter" zu klingen. Die Frage wie gut mir das gelingt müssen andere beantworten. :wink:

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 27. Mai 2006 um 12:15
    • #12

    Was ich mich beim Geo-D frage ist, inwiefern die 12"er koppeln können. Ich denke mir und ein paar anderen Kollegen hier rollen sich bei dem Gedanken die Fingernägel hoch. Vor allem die Preispolitik für diese 12" 1,4" Kombi verstehe ich nicht. Ich mag das Geo D eigentlich gar nicht, weil es für mich so gewinnoptimiert aussieht. Wenn das Standard wird, dann bau ich mir demnächst ein Rudel PS12 mit 2 4510ern drin und verkaufe die für 2000€ das Stück. Selbst da wäre die Gewinnspanne noch riesig. FIR filter schön und gut, aber die allein können die Kosten nicht rechtfertigen. Die 2 8"er hätte ich lieber gerne vorne gesehen statt seitlich. Dann fänd ichs ok. Vor allem wegen der asymetrischen abstrahlung des Arrays. Und nebenbei das Gewicht ist ja weiss Gott pervers für diese Kombi. Also ein Arraykit für PS10 wäre imho kreativer gewesen.

    LiGr,
    Tom

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • gbabbel
    Profi
    Beiträge
    6
    • 27. Mai 2006 um 15:17
    • #13

    Um auch bei kleinen Einheiten z.B. 4-6 Stk./Seite ein gutes Low-End zu haben wurde als Konus-Lautsprecher ein 12" Chassis gewählt. Damit tritt wie du richtig bemerkst das Problem der Kopplung im Mitteltonbereich auf. Daher teilt ein Phasenelement vor dem 12" Chassis die abstrahlende Fläche in zwei Segnemte deren akustischer Mittelpunkt sich symetrisch in der vertikalen Achse verteilt. Durch doppelt so viele akustische Zentren erhälst du eine doppelt so hohe Frequenz bei der die Kopplung noch funktioniert. Da das Gehäuse einen Winkel von 10 Grad vertikal zulässt ist es auf der Rückseite deutlich niedriger als auf der Vorderseite. Daher muss der Lautsprecher auf der Rückseite kleiner sein als 12", in diesem Fall 8". Die 8" Lautsprecher sind nach verschiedenen Tests auf die Seite geraten da dadurch die Kopplung und somit Richtwirkung im Mittelton verbessert wurde. Der Bassport der 8"ér liegt auf der Rückseite um die notwendige mechanische Entfernung der Schallquellen zur Realisierung des CD-Effektes im Bassbereich zu erreichen. Da sowohl der 12"ér als auch die beiden 8"ér im Bass-Bereich arbeiten und daher entsprechende Gehäuse brauchen ist der gesamte Lautsprecher so groß geworden wie er nun einmal ist. Wenn man nun zusammen zählt: 4 Einzel-Lautsprecher + 1x Horn je +/- 4-5kg sind ca. 20-25kg Innenleben. Dazu kommt die passive Weiche, das Fluggeschirr und ein Gehäuse mit zwei Bass-Kammern. So betrachte ist die Box sicher kein Leichtgewicht aber auch nicht übertrieben schwer.

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 27. Mai 2006 um 15:33
    • #14
    Zitat von "gbabbel"

    Um auch bei kleinen Einheiten z.B. 4-6 Stk./Seite ein gutes Low-End zu haben wurde als Konus-Lautsprecher ein 12" Chassis gewählt. Damit tritt wie du richtig bemerkst das Problem der Kopplung im Mitteltonbereich auf. Daher teilt ein Phasenelement vor dem 12" Chassis die abstrahlende Fläche in zwei Segnemte deren akustischer Mittelpunkt sich symetrisch in der vertikalen Achse verteilt. Durch doppelt so viele akustische Zentren erhälst du eine doppelt so hohe Frequenz bei der die Kopplung noch funktioniert.


    Da mir diese Technik nicht bekannt ist verbiete ich mir mal dazu eine wissenschaftlich korrekte Aussage zu machen.
    Aber an sich ist mir das schleierhaft. Denn ein 12"er fängt ab ca 350hz bereits das bündeln an. Wenn ich davor ein Brett schraube habe ich einen Bandpasseffekt und weniger 2 neue Zentren wodurch der Obere Mittenbereich eines 12"ers eher beschränkt wird als das erweitert. Naja starkem Eqing waren die Entwickler ja nie abgeneigt. Dafür werden dann vermutlich auch FIR Filter benötigt. Aber es muss ja funktionieren. Stehen 4 Buchstaben mit nem X drauf :roll:

    LiGr,
    Tom

    PS: Hab gerade im Manual gelesen, dass sie ausdrücklich sagen, dass es kein Line Array ist. Meine Kritik sei nun bitte etwas neutraler zu sehen. Auch der Passive Modus ist mir neu gewesen und meine Kritik am EQing wird geringer, aber nicht zwingend besser. Dennoch finde ich die Preispolitik keineswegs geringer. Für den Preis bekomme ich Meyer und spare mir die Amps und Controller. Das Gewicht ist dann auch ähnlich.

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • bühnebauer
    Beiträge
    61
    • 22. Juli 2006 um 11:41
    • #15

    Habs mal gehört war nicht schlecht das System. Aber das bekommt man auch mit dem Seeburg Galeo hin. Die Vorteile sind:

    1.Griffe am Lautsprecher
    2. Gewicht (ich glaub 23kg)
    3. man kann die Amps vom galeo ohne Probleme auch für andere Serien nehmen
    4. der Preis vom 2644,80 Euro brutto


    Seeburg vs. Nexo

  • 4Art
    Profi
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    371
    Beiträge
    6.137
    • 22. September 2006 um 15:47
    • #16

    Gibt's zum GeoD weitere Erkenntnisse?

    tom noise: Hmmm... Baby-Meyer-LA (M'elody) kostet pro Schnitz laut PP letzte Ausgabe ca. 7500.00. Ich kenne die Preise für die grossen Klötze (Mica und Milo) nicht - vermute aber, dass diese nicht wirklich tiefer sind... Sind also nicht so richtig ganz dieselben Preise :!:

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 25. September 2006 um 12:13
    • #17

    Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen...

    1. Die Meyer Sound Systeme spielen in einer ganz anderen Qualitäts-Liga.

    2. Die Meyer Sound Systeme haben Controler und Verstärker eingebaut. Dem Käufer fallen keine weitere Kosten für Amp-Cases, Controler, Endstufen, Lautsprecherkabel, Kabelkisten, etc. an.

    3. Die Meyer Sound Systeme ersparen den Transport von schweren und großen Ampracks sowie Kabelisten. Wer das Zeug täglich durch die Lande fährt merkt das schnell in der Transport-Kasse!

    4. Die Meyer Sound Systeme ersparen den Aufbau/Abbau von Ampracks sowie das Verlegen / Einrollen schwerer Lautsprecherkabel. Wer das Zeug täglich aufbaut merkt das schnell in der Personal-Kasse!

    ... wenn man langfristig und vollständig die Kosten vergleicht, dann wird man überrascht sein.

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 25. September 2006 um 15:20
    • #18

    Das letzte Aurgument mit den LS Kabeln lasse ich nicht gelten!
    Mit Aktivsystemen muss man immer zwei Kabel legen, das ist deutlich aufwendiger. Und gute Kabel wie z.B. das Sommercable Elephant sind wirklich nicht schwer.

    Ansonsten wurden die Vor-/Nachteile aktiver und passiver Systeme wohl schon zu genüge diskutiert, denke ich.
    Man kann aber grundsätzlich nicht sagen, welches System besser ist.

    Gruß
    Thomas

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 25. September 2006 um 15:26
    • #19

    Nun ging es hierbei nicht um Vor-/Nachteile aktiver Systeme sondern um eine Erörterung der Wirtschaftlichkeit.

    Zwei Stück 4x4mm^2 LS-Kabel pro Seite in die Truss zu legen ist IMHO schon was anderes, als ein 5ch Muco für beide Seiten hochlegen und NF durchzuschleifen.

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 25. September 2006 um 15:28
    • #20

    Ein extra Muco und extra Spannungsversorgung, inkl. der damit verbunde Mehraufwand an Steckverbindungen wird wohl teurer sein als zwei 4x4qmm Speakonkabel.

    Gruß
    Thomas

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