d+B Controller
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In den Controllern passiert schon einiges. Da haben sich die Jungs in Backnang echt was einfallen lassen.
Genaue Details kriegt man aber natürlich nicht raus.
Aber im allgemeinen geht es damit los, das Speaker für db gebaut werden, die vor ort noch mal auf nachgemessen werden, um zu garantieren, das nur verbaut wird, was innerhalb einer Toleranz liegt.
Und so Feinheiten, das der Amp in lauteren parts länger nachkühlt als notwendig, damit die Lüfter in leisen Parts nicht laufen ( super für klassik !!). Ds Limiting ist ja auch eine Gain Reduction. Wenns Rot wird, wirds um 10db Input weniger. Wer dann gas gibt und das nicht hört, gehört auch nicht hinters Pult.
Und die Jungs sitzen nächtelang in Ihrem Proberaum rum, um Controllersettings zu erarbeiten ( EQ,s,...... ) aber die lassen Sie nicht aus.
Fazit: Da passiert echt viel, aber es sind nicht nur die Controller sondern auch die Gehäuse usw -
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Controller ausleihen und durchmessen...

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Hallo Thomas,
ich verstehe ehrlich gesagt deine letzten Fragen nicht ganz. Den D12 mit d&b fremdem Material zu betreiben macht nicht viel Sinn. Das Gerät hat zwar einen "Linear" Modus, und dann hast du einen ganz normalen hochwertigen Amp mit 2x1200W/4. Dafür ist es dann - Notfälle ausgenommen - aber dann vielleicht doch zu teuer.
Und eine "fremde" Box mit irgendeinem Preset eines d&b Lautsprechers zu betreiben - das halte ich auch nicht für hilfreich. Das kann ja höchstens zufällig passen. Das heißt hätte man wirklich viel zu viel Zeit, könnte man meinethalben ein großes Rudel unterschiedlicher Bassboxen mit dem C4sub Preset durchprobieren, ob das bei einer zufällig auch gut klingt. So hattest du das ja wohl gemeint. Aber warum sollte das jemand machen? Bei soviel Willen zum Aufwand kann man sich ebenso ein "richtiges", auf die jeweilige Box passendes Preset stricken (lassen).
Wer einen hochwertigen PA Lautsprecher von einem anderen Hersteller kauft, der bekommt auch hier Controllersettings (falls notwendig) mitgeliefert und kann dann allenthalben daraus ein leicht verändertes Custom-Preset entwickeln. Aber warum den Lautsprecher mit einem Preset mit unbekannten Parametern betreiben?
Was die andere Richtung angeht: Ich war ein paarmal gezwungen, E3 bzw. C6en ohne Systemamp zu betreiben, aus Umständen heraus, die ich hier lieber gar nicht nennen will. Da war schwerstes EQing angesagt, ist auch logisch, denn die passiven Weichen sind wirklich nur reine solche, auch die Pegelanpassung der Wege passiert schon vor der Endstufe, damit man die Leistung nicht in passiven Dämpfungsgliedern verheizt. Fazit: Logischerweise so nicht nachahmenswert - warum auch?
Und um nach diesem langen Buchstabensalat noch auf Udos Frage mit dem Controller zurückzukommen, ob dieser auch Lautsprechern anderer Hersteller klanglich auf die Sprünge helfen kann: Je nachdem, wie viel in dem genannten Controller passiert (muß auch schon ein sehr sehr alter sein, ich kann mich mit meinen knapp 30 Lenzen nicht an einen Stand-Alone Controller von d&b erinnern), muß dein "fremder" Lautsprecher in seinen technischen Detals dem "Original" schon sehr ähnlich sein, sprich eigentlich derselbe. Ergo, auch hier wäre das imho bestenfalls Zufall und funktioniert keinesfalls pauschal.
Janko
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Zitat von "Janko"
ich verstehe ehrlich gesagt deine letzten Fragen nicht ganz. Den D12 mit d&b fremdem Material zu betreiben macht nicht viel Sinn. Das Gerät hat zwar einen "Linear" Modus, und dann hast du einen ganz normalen hochwertigen Amp mit 2x1200W/4. Dafür ist es dann - Notfälle ausgenommen - aber dann vielleicht doch zu teuer.
Das stimmt so nicht ganz:
Nützlich ist der Linear modus dann, wenn man einen "fremden" Lautsprecher in ein mit D12en betriebenes d&b System integrieren will:
1. Man kann ihn über das Rope-Netz mit fernbedienen
2. Man kann ihn 'time alignen'
3. Man kann ihn über den d12-Kanal 4-Band parametrisch EQen.
4. im 'linear' Betrieb bleibt die 'CUT' Funktion erhalten, sodaß die Trennung zum gemeinsamen SUB realisierbar ist und die Trennfrequenzen 100 b.z.w. 130 Hz sind ja nicht ganz aus der Welt und für eine 10" oder 12" Lowmid Applikation nicht ganz unüblich.Will sagen: mir hilfts :wink:
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Richtig, guma, aber du hast ja auch schon einen entsprechenden d&b Bestand. Sich den D12 gezielt als Amp zu kaufen ohne schon d&b Material zu besitzen, würden aber viele als zu teuer abtun. Dem Threaderöffner ging es ja darum, an einem d&b spezifischen Preset Fremdmaterial zu betreiben, und darauf habe ich abgezielt.
Janko
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Zitat von "Thomas Schäfer"
Zur Erklärung: Der Gedanke kam mir beim hören einer Kuh mit Infra. Dort klang die BD aller Drummer von 5 Bands sehr gut - aber auch sehr ähnlich obwohl sie sehr unterschiedlich gespielt war.Da lag nicht zufällig ein Beta 91 drin?

Damit bekomme ich, wenn ich will, mit diversen verschiedenen Trommlern auch einen ähnlichen Sound hin.
Gegen Deine These, dass es am Controlleramp liegen könnte spricht:
Ich habe auf diversen d&b Setups gemischt - trotz Controlleramps und teilweise wirklich einfachstem Setup (1 Stack C7 pro Seite) klangen die Kisten nicht unbedingt immer gut bzw. gleich, vor allem nicht im Bass.
Größere Setups mit B2 drunter kamen da schon deutlich netter daher.Beim Tag der Neugier 2004 war ich vom verwendeten Setup z.B. sehr angetan (Fader auf, Kanal-EQ auf Mitte --> Dampf), das letzte Stadtfest (Langenfeld wars, glaube ich) hat mir die Lust auf C7 deutlich genommen.
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Hallo Freunde,
ich habe den D12 schon mal ausgemessen (Q-Serie, J-Serie, M-Serie). D.h. SMAART mit Transfer-Funktion, Input vs. Speaker-Output (mit 30dB Pad).
Weil ich mir der rechtlichen Lage nicht sicher bin, stelle ich die Grafiken vorerst nicht hier hin.
Übrigens: Dynamische EQs werden nicht verwendet.
Es werden verwendet:
RMS- und Peaklimiter
EQIch habe sowohl die Limiterfunktionen als auch die EQ Settings gemessen.
Natürlich werden die QSubs gegenüber den Q1 lautstärkenmäßig angehoben, sonst würde das Verhältnis nicht so passen.Die QSubs (ohne 100Hz Mode, also X-Over bei 130Hz) beginnen beim Test-Sinuston (100Hz) bereits bei +5,0 dBu (-22dBFS) mit RMS-Limitierung, der nach ca. 4 Sekunden auf 50,55 V am Speakeroutput limitiert (innerhalb der ersten vier Sekunden sind es 69,3V)
Limitierung (rote Lampe) greift mit Sinustestton (100Hz) bei +7,0 dBu (-20,0dBFS, resp. Speakeroutput 81,6V). Nach 3 Sekunden wird hier auf 30,6 V (!!) heruntergeregelt.Q1 (passive mode) sieht da anders aus (Testton: Sinus 1khz):
+8,5dBu (-18,5 dBFS): RMS-Limiter nach 3 Sek. regelt auf 30,6V Speakeroutput runter.
+10,5dBu (-16,5dBu): RMS-Limiter greift sehr schnell, GR-Lampe leuchtet.+14,5dBu (-12,5dBFS): Limitierung (Rote Lampe)
Zum absoluten Pegelvergleich zw. QSub und Q1:
Bei -3dBU (-30dBFS) gibt Q1-Setup 11,25V aus (1khz Sinus, Passive Mode)
Bei -3dBU (-30dBFS) gibt QSub-Setup 27,5V aus (100Hz Sinus).Ich gebe hier keine Bilder der EQ Settings hin, weil ich ungern (aus welchen Gründen auch immer) verklagt werden möchte.
Grüße,
Hermann -
Moin,
ZitatDer beschriebene Effekt liegt wohl eher an dem benutzten SPL Transient Designer denn am Controlleramp.
ich hatte doch garkeinen im Einsatz.gruß, paul
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Die Tops von ZF gehören original übrigens auch mit Kontroller. Der macht etwas Frequenzgangkorrektur, nimmt harsche Mitten weg, topt etwas Hochton, wo der Beyma Treiber absackt und macht glaubich noch Lowcut , Anhebung bei fb, und Limiter.
Die selbe Bestückung macht noch keine D&B Box. -
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