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Kleinmembrankondensatorempfehlung

  • high-gain
  • 20. Juni 2006 um 23:51
  • high-gain
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    24
    • 20. Juni 2006 um 23:51
    • #1

    Suchfunktion war nicht sehr ergiebig...

    Hallo Kollegen,

    Bei uns stehen mikrofontechnisch einige neue Anschaffungen ins Haus und da hier ja bestimmt einige "Mikrofonpäpste" unterwegs sind, können sie mir ja bei der Entscheidung helfen.

    Budget ist erstmal nicht so wichtig - Hauptsache absolut amtlich!! ( naja wenn ich ehrlich bin sind 400 EUR pro Mic Obergrenze )

    Kleinmenbran reicht absolut aus - muss roadtauglich sein ( fällt ja schon mal runter so ein Mikro )

    Einsatzzweck: am besten alles von normaler Overheadabnahme/Hihat über Streicher bis hin zu Sitar/Harfe.

    Charakteristik: meistens laute Umgebung also wahrscheinlich am besten Niere

    meine Favoriten: AKG CK 391, Sennheiser MK 64 mit K6 Speiseteil ( hab ich schon eins von ), oder das Neumann KM 184 Stereoset - obwohl das natürlich schon wieder ganz schön teuer ist...

    Freue mich auf Eure Favoriten&Vorschläge...

    HIGH GAIN Veranstaltungstechnik
    Pasewalker Str. 5

    17034 Neubrandenburg
    Tel. 0395/4555275
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  • karel noon
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    1
    • 21. Juni 2006 um 00:06
    • #2

    AKG C451 und da bei den neuen die kapsel ja fest ist, stimmt auch das mit dem roadtauglich! ist für mich absoluter favorit, und ja auch fastr ein klassiker.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • tonzwerg
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    • 21. Juni 2006 um 01:00
    • #3

    mein absoluter favorit im moment - und viiiieeeel billiger:
    se electronics 1a
    das km184 klingt ein wenig weicher..aber an präzision gibt sich das nicht viel.
    und von den se-teilen kann man 4 für den preis eines neumanns kaufen.
    weiterhin auch hier im forum sehr beliebt: rode nt5. hab ich auch, ist wirklich absolut ok. habe mit den genannten kandidaten schon klassik-live und recording- gemacht, auch mit ein paar neumännern dabei und war mir hinterher beim auswerten der mehrspur im studio dann nicht mehr ganz sicher, welches mic da jetzt wo am start war.
    was hier auch schon öfter empfohlen wurde ist das mxl 603. das finde ich persönlich etwas arg zischelig. da fehlen die echten höhen und werden eher durch aggressive hochmitten suggeriert. aber für den preis auch ein wirklich gutes mikrofon.
    aber - hand aufs herz - wenns z.b. um klassik-beschallung geht, braucht man einfach eine ordentliche anzahl ordentlicher mikros. die - wie im eingang schon erwähnt - durchaus auch mal runterfallen können. und selbst wenn sie dabei kaputtgehen, ist das immer noch ein unterschied, ob 150 oder 500 eur im sack sind.
    allerdings hatte ich neulich auch mal wieder ne bühnenanweisung aufm tisch für ne "amtliche" klassik-produktion, wo dann 40 schoepse und 30 neumänner gefordert waren. das ist dann halt ein rechenspiel: wie oft kann ich 40 schoepse für den preis vermieten, damit ich das eine bezahlen kann, das pro jahr runterfällt? ...und dann hab ich immer noch kein geld verdient!
    meiner meinung nach gibt es inzwischen für kleines geld richtig gute kondensator-mikrofone.
    meine empfehlung in diesem bereich:
    1. platz: se electronics 1a
    2. platz rode nt5
    irgendwo danach tummeln sich dann oktavia, mxl, und wie sie alle heißen.
    elacion ist da noch ein tipp..die find ich aber fast schon wieder zu teuer und der unterschied ist marginal.
    wenn natürlich die marke lt bühnenanweisung gefragt ist...pech gehabt. dann halt geld ausgeben.

    gruß jan

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • JS-Sound
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    • 21. Juni 2006 um 01:12
    • #4

    Also ich werfe mal das Audio Technica AE 5100 in die Runde.
    Ich setzte es sehr gerne ein, ob als Overhead, an der HiHat, zur Instrumentenabnahme, bei Chören, etc...
    Es klingt in meinen Augen (oder eher Ohren :wink: ) schön rund, ich finde es nicht zu agressiv. Ausserdem ist es echt bezahlbar. Das einzige Problem das es haben könnte - es ist viel unbekannter als die Standartwahl-AKGs...

    Gruß Jürgen

  • wora
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    • 21. Juni 2006 um 01:45
    • #5
    Zitat von "high-gain"

    ...
    Budget ist erstmal nicht so wichtig - Hauptsache absolut amtlich!! ( naja wenn ich ehrlich bin sind 400 EUR pro Mic Obergrenze )...

    aha,
    budget erstmal nicht wichtig, hauptsache amtlich.
    und dann max. 400,-?
    hmmm...
    ich weiss nicht was du unter "amtlich" verstehst, in erster linie bedeutet das aber:
    bekannt und anerkannt

    und mit billigen kondensern wirst du das problem bekommen, das "amtliche" kunden die eher ablehnen. so ist das halt.


    zu meiner einschätzung:
    für hochwertige sachen ist das C-391 nicht so richtig geeignet, das ist eher so die nummer "geht noch zur not".

    amtlich wäre sicher das KM184, damit gibt es keinerlei akzeptanzprobleme und auch klanglich liegt es ein gutes stück über dem C-391.

    oberamtlich ist dann die schoeps-liga, aber die fällt preislich wohl raus ;)

    ach übrigens: ich besitze alle von mir genannten mikros selber. somit traue ich mir ein sinnvolles urteil zu.
    heruntergefallen sind sie mir auch alle schon (auch meine schoepse), einen schaden konnte ich noch nie feststellen.
    da wird oft ein wenig zu viel angst verbreitet, man hat es selbstredend nicht so gerne wenn so ein teures teil auf dem boden aufschlägt. aber kaputt geht da so leicht trotzdem nix.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ullix
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    213
    • 21. Juni 2006 um 07:20
    • #6

    Ich gehör zwar nicht zu den Mikro-Päpsten aber ich erlaub mir auch ma ne Empfehlung.

    Ich würde zum Rode NT5 raten, also klanglich is das Teil Top. Ich setz das bei Cellos ein, wo das Mic durch die große Tonbandbreite sehr gut gefordert wird und absolut super arbeitet.

    Schoepse mögen vielleicht besser sein, hab ich leider noch net testen können (is auch net meine Liga) aber beim durchhören der anderen Mics hat mir das Rode am besten gefallen.

    Gruß Stefan

    ...wir sind nicht hier, um zu sein, wie andere uns gerne hätten...

  • songe creux
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    • 21. Juni 2006 um 07:23
    • #7

    Die Sennheiser Kleinembranmikros, egal ob ME-64 mit K6 oder E664 (dasselbe) sind Electret-Kapseln, habe ich auch. Eine absolute Empfehlung allerdings sind die Beyerdynamic MC-930, ein Echtkondensator, das mir sowohl bei Close-Geschichten an Streichern live als auch in XY bei Choraufnahmen subjektiv wärmer und brillanter vorkommt und meiner Meinung nach einem KM-184 in nichts aber auch gar nichts nachsteht. Wenn Du Dich auf dem Gebrauchtmarkt umsiehst, lohnt es sich in jedem Falle auch nach einem Microtech Gefell M-300 zu schauen.

  • akustikkoppler
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    975
    • 21. Juni 2006 um 09:21
    • #8

    gut und billig sind rode nt-5 als 1/2" und das nt-3 mit 3/4"-membran. das nt-3 hat einen ausgeprägteren tiefmittenbereich was ich für deinen anwendungszweck passender finde...

    besondere vorkommnisse erfordern besondere maßnahmenhttp://www.xn--bjrnherzog-fcb.de
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    audio?? PRO!!

  • artcore
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    145
    • 21. Juni 2006 um 10:12
    • #9

    Im Budgetbereich finde ich die MXL 603 kaum zu schlagen. Ansonsten sind in der genannten Spanne auch die Mikros von http://www.mbho.de/ möglich.

    Venceremos!

    Andreas

    http://www.artcore.org

  • goldendye
    Profi
    Beiträge
    24
    • 21. Juni 2006 um 11:09
    • #10

    habe die C-391, die KM184 und die MicrotechGefell M930. Die 930er sind echt Klasse. Allerdings gebe ich auch recht, die SE Electronic sind für das Preis/Leistungsverhältniss unschlagbar . .

  • high-gain
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    24
    • 21. Juni 2006 um 11:47
    • #11
    Zitat von "tonzwerg"


    aber - hand aufs herz - wenns z.b. um klassik-beschallung geht, braucht man einfach eine ordentliche anzahl ordentlicher mikros. die - wie im eingang schon erwähnt - durchaus auch mal runterfallen können.

    Recht hast Du - hatten am vergangenen WE eine Produktion mit Rockband und Orchester und geringem Budget. Da kam dann ein wilder Mix aus AKG C 1000 C 2000, beyer MCE 83, Sennheiser e 914, Grenzflächen etc. zum Einsatz und es klang auch ganz amtlich - und als es dann anfing zu regnen ( die Bühne war natürlich nicht überdacht :evil: ) wäre mir bei Familie Neumann & Schoeps sicherlich das Herz in die Hose gerutscht. So ein C1000 hält dagegen schon ganz schön was aus...

    Achso, vielen Dank schon mal für die hilfreichen Tips -

    HIGH GAIN Veranstaltungstechnik
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  • oton
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    • 21. Juni 2006 um 12:57
    • #12

    wieviele Mikros wollt ihr denn anschaffen?

    wenn mehrere, wäre es keine Möglichkeit zumischen, also z.B 2x Schoeps MK4 (für Klassik & Chor & klasische Instrumente, auch Drum OH Jazz wohl ungeschlagen), 2x KM184 und der Rest eher z.B. Rode oder Audio Technika?

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • knopfy
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    • 21. Juni 2006 um 13:08
    • #13

    Hm, Beyerdynamic MC 930 werf ich noch in die runde.

  • high-gain
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    • 21. Juni 2006 um 13:19
    • #14

    angeschafft werden 6-8 am liebsten natürlich eine Sorte ( da ist auch der Preis beim Vertrieb besser verhandelbar :wink: ).

    Schoeps MK 4 sind der Hammer - aber bei uns absolut nicht gewinnbringend zu vermieten, kommt also nicht in Frage
    wahrscheinlich werden es dann wirklich ein KM 184 Stereoset für den Wohnzimmerschrank ( selbst das ist bei dem Vermietpreisniveau im Norden schon betriebswirtschaftlicher Selbstmord - aber ist bestimmt ein tolles Gefühl so zwei KM 184 auf eine Mikrofonstativ zu schrauben - sie sind ja so zierlich :D ) und dann so einige Midclassmikrofone ( meine engere Wahl im Moment AKG CK 391 AKG C451 )

    Rode NT 5 NT 3 etc. habe ich auch überlegt - aber sind leider nicht so riderfest
    se electronics 1a - solange die nicht auf den Standardridern auftauchen kommen sie auch nicht in Frage - ich habe kein Bock mehr auf die Diskussionen ( ich habe da noch ein ... das ist auch gut etc. ) da kann ich meine AKG C 1000 weiterverwenden

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  • karel noon
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    • 21. Juni 2006 um 14:36
    • #15

    Was mich wundert ist, das ich der einzige bin der C451 vorschlägt, benutzt das sonnst niemand? also auf den ridern bei den folk-konzerten die ich in belgien immer mache steht das fast immer drauf, und bezahlbar ist es ja auch. Oder ist das in D nicht mehr "amtlich"?

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  • spirou
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    • 21. Juni 2006 um 17:44
    • #16

    Ich hab zwei NT5, aber die würde ich ganz und garnicht als Road-tauglich betrachten. Die Kapsel fällt sehr leicht ab. Ich hab die bei mit jetzt direkt mit Tesafilm gesichert, weil mir das zu riskant wurde.

    Grüßle
    Spirou :D

    Ich mache keine Vorhersagen und werde das nie tun.

  • akustikkoppler
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    • 21. Juni 2006 um 17:47
    • #17

    merkwürdig... mit dem nt-3 kann man nägel in die wand kloppen... :roll:

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  • kalaus
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    • 21. Juni 2006 um 17:59
    • #18

    ...doch, doch! das 451 von akg ist wirklich klasse! (ganz im gegensatz zum 391, das ich wegen der fehlenden hoehen ueberhaupt und garnicht mag). von mbho hab ich ein rudel mbc660, die ich durchaus haeufig fuer orchester oder choere benutze, die klingen durch ihre leichte hoehenanhebung etwas "frischer" und direkter als km184 (das ich fuer ueberteuert halte 8) ) - auf nem rider gibts die aber auch nicht.... mc930 von beyerdynamic ist auch prima (ebenfalls mit diffusfeldentzerrung und zusaetzlich ner moerder-rueckwaertsdaempfung, punktlandung im budget). mkh40 von sennheiser liegen leider um den faktor drei ueberm budget, sind das geld aber wert, schoeps ebenso.
    se, mxl und rode hatte ich nicht so intensiv vor ohren, dass ich was dazu sagen koennte.
    frohes probehoeren!
    kalaus

  • Eliminator
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    • 23. Juni 2006 um 17:54
    • #19
    Zitat

    Ich hab zwei NT5, aber die würde ich ganz und garnicht als Road-tauglich betrachten. Die Kapsel fällt sehr leicht ab.

    Wie bekommt man denn da die Kapsel ab???

    Bin bei meinen und auch bei Kunden noch nie auf das Problem gestoßen. Würde mich jetzt aber mal interessieren, da ich diese Marke im Verkaufsprogramm habe und daher mal nachhören kann.

    Ich kann Rode also voll und ganz empfehlen. Benutze sie selbst zur Abnahme akustischer Instrumente (Holzbläser, Gitarre) und als Overhead beim Schlagzeug.

    Auch hier und da mal am Rednerpult.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • audiobo
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    • 23. Juni 2006 um 19:52
    • #20

    Das mit der abfallenden Kapsel verstehe ich auch nicht ganz, kann mir nur vorstellen, dass diese nicht richtig festgeschraubt war. Bei uns ist während des Abbaus mal eins von den Mics 3-4m über die Bühne geflogen, Ergebnis war lediglich ein klitzekleiner Kratzer an der Oberfläche.
    (Trotzdem kommt mir der Typ nicht mehr als Helfer auf die Bühne).

    EDIT: Wer meint er könne Kleinmembranen (egal welcher Hersteller) wie ein SM58 behandeln, ist selber schuld (soll keine Unterstellung sein, jedoch schon öfter erlebt)

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