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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Rein"nageln"

  • darkblueeye
  • 22. Oktober 2007 um 21:56
  • darkblueeye
    Beiträge
    365
    • 22. Oktober 2007 um 21:56
    • #1

    Hi.
    Bekomme morgen mein Achenbach Fertiggehäuse geleifert. Nun amch ich mir Gedanken darum, wie ich das Chassis am besten befestige.

    Reicht es, wenn ich es ganz normal (evtl. mit vorbohren) mit Schrauben (Spax o.ä.) befestige oder müssen es zwangläufig diese Holzkrallen sien, die man von hinten ins Brett schlägt?

    Welche Variante ist besser, wobei für mich erstere einafcher wäre ;) (mir fehlne diese Krallen und Unterlegscheiben :P)

    Grüße, Sebastian

  • p@
    Beiträge
    1.112
    • 22. Oktober 2007 um 22:12
    • #2

    Sollte eigentlich auch so halten, also normal verschraubt ... würde aber nicht vorbohren, kommt drauf an, was du fürn Holz hast.

    Mit Einschlagmuttern ists natürlich schöner und hält noch besser.

  • audigy
    Beiträge
    802
    • 22. Oktober 2007 um 22:13
    • #3

    die fertiggehäuse haben doch eigentich die ganzen schrauben etc. dabei
    werden vermutlich gewindeschrauben mit einschlagmuttern verwendet

  • Jobsti
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    7.942
    • 23. Oktober 2007 um 03:15
    • #4

    Bitte benutze EInschlagmuttern und Inbus M5, besser M6 Schrauben.
    Unterlegscheiben brauchst du nicht.

    Spax, Allzweckschrauben usw. überdrehen das Holz sehr schnell, dann bekomsmt du den Speaker nicht richtig schön fest.
    Zudem nervt es, sobald du den Speaker wiedermal ausbauen solltest.

    Bei kleinen Chassis is das net so schlimm, aber bei nem relativ fetten Sub, definitiv Einschlagmuttern!

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • tufkasr
    Beiträge
    310
    • 23. Oktober 2007 um 04:36
    • #5

    Achtung: Schweres OT!

    Irgendwo wurde letztens ueber die Lockerung von Einschlagmuttern durch Vibrationen waehrend des Betriebes gesprochen - war wohl etwas uebertrieben. In jedem Fall gehoert eine (Unterleg)-Scheibe und ein Sprengring / Faecherscheibe zu einer Schraubverbindung mit Maschinengewinde. Einen Korbrand mit quasi-unendlichem Traegheitsmoment und eine ideal plane Auflageflaeche vorausgesetzt bedingt, dass sich die Schraube, welche mit geringstem Drehmoment eingebaut wurde, auch zuerst lockert. Fragt mal einen Schlagzeuger nach seinen Erfahrungen mit Gusspannreifen und 12 Schrauben an Snares. Wenn da keine ordentliche Sicherung gegen Lockerung dran ist, faellt dir nach 2 Stunden die erste am Resonanzfell raus.

    Gruesse Sven

  • simon trautwein
    Beiträge
    10
    • 23. Oktober 2007 um 12:30
    • #6

    das stimmt ^^

    ausserdem ist es auch kein akt mal eben zum nächsten baucenter zu laufen und sich ne hand voll schrauben und so weiter zu besorgen. es kostet auch nicht die welt :wink:

  • zeck(e)
    Beiträge
    1.287
    • 23. Oktober 2007 um 18:24
    • #7

    Je nach anwendung bleib ich bei Assy Schrauben (normale Holzschrauben nur anderer Bit). Bei fetten Subs z.B. meine WSX da komen schon Einschlagmutern rein. Aber die Wcohe erst wieder ein 15 sub gebaut 4,5*30 Schrauben Fertig. Und nur zur info nach Zug kommt ab also mit verstand Schrauben.

    Pisa 05 ich war dabei...

  • DJ-JAJA
    Reaktionen
    16
    Beiträge
    4.137
    • 23. Oktober 2007 um 23:24
    • #8

    Generell bohrt man bei Holzschrauben vor, dann hält es richtig und wenn man etwas Fingerspitzengefühl hat, überdreht man auch nix!

    Einschlagmuttern würd ich nur benutzen, wenn Du viel Zeit für ordentliche Arbeit investieren willst.
    Sonst kann es passieren, dass sich die Muttern ruscchütteln und dann hast Du ein richtig blödes Problem! (Erfahrungswert)

    Wie oft willst du die Chassis eigentlich wechseln?

    Bei mir wird einfach vorgeborht und geschraubt. 2-3 mal hat das Problemlos hin! Dann solltest Du eh drüber nachdenken ob die Box kann, was Du brauchst. Wenn Du ständig wie bei ner PArkuhr frische Chassis "nachfüttern" mußt!

    Gruß

    Alex

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
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    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • eule
    Beiträge
    931
    • 24. Oktober 2007 um 16:57
    • #9

    Bein einem Aachenbach würd ich auch Einschlagmuttern nehmen sonst überdrehst du irgendwann alle Schrauben und dann wars das.
    Macht auch nicht wirklich viel mehr Arbeit und hällt 100%.

    lG

  • tufkasr
    Beiträge
    310
    • 25. Oktober 2007 um 00:55
    • #10

    @ DJ-JAJA
    Ich glaube, du hattest das mit dem "Rausschuetteln" schon mal gesagt. Keine Ahnung wie du Einschlagmuttern einbaust, aber wenn ich eine wieder ausbauen woellte, muesste ich mit 'nem Hammer auf eine Schraube dreschen und die Mutter rauspruegeln. Wenn man die Dinger sauber einbaut (Eindruecken mit Schraube - da war letztens ein Bild) dann gehen die aus MPX nicht mehr raus. Alternativ - Bild und Erfahrungsbericht...

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 25. Oktober 2007 um 12:43
    • #11

    Ich kann DJ-JAJA da nur zustimmen. Einschlagmuttern für Chassis sind Mist. Ich weis nicht wie viele mir da schon aus dem Holz gehüpft sind :evil:

    Für kleine Chassis reichen Holzschrauben und wenn man größere hat oder einmal die Woche das Chassie wechseln muss, empfehle ich Muffen mit Innensechskant und Führungsansatz zusammen mir einer guten Bohrmaschine oder kleinen Ratsche.
    Mit dem richtigen Durchmesser gebohrt und angesenkt... :)

  • Peerless
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    4.334
    • 25. Oktober 2007 um 12:47
    • #12

    die einschlagmuttern hüpfen aber doch nich raus, wenn die schrauben schon angezogen sind ? sprich in fertigem Zustand ?

    http://www.ae-rental.de

  • tamaris-pa / mts
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    3
    • 25. Oktober 2007 um 12:50
    • #13

    Hüpfen nicht, aber lösen sich mit der Zeit. Also Schraubensicherung oder Sicherungsscheiben sind auf keinen Fall verkehrt.

    Oder bei Einschlagösen dahinter nochmal eine Unterlegscheibe + Mutter/Flügelmutter, das lösst sich nicht so schnell.

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 25. Oktober 2007 um 13:03
    • #14

    Nein, wenn man es geschafft hat alle an zu ziehen bevor eine rausgehüpft ist bleiben sie auch erst mal im Holz.
    Viel häufiger fallen sie aber beim raus drehen raus.

    Große Hersteller haben das Problem wohl auch und behelfen sich mir festkleben oder sichern mit kleinen Spax von hinten. Die Einschlagmuttern zwischen zwei Holzplatten zu bringen (also bei versenken Chassies) hab ich auch irgendwo mal gesehen, aber die beste Lösung ist immer noch Muffen zu verwenden. Sind natürlich teurer als Einschlagmuttern, aber das lohnt sich spätestens dann, wenn man 7 Schrauben fest hat und bei Nummer 8 macht's Plopp. Da hilft dann nur noch Zange und Felx weil Rausbohren ist meist kaum möglich.

  • eule
    Beiträge
    931
    • 25. Oktober 2007 um 13:07
    • #15

    EDIT: Ok Mnyut gebe ich jetzt vollkommen recht, das stellt die Sachlage natürlich schon etwas anders dar, rüttelt aber nix daran das Einschlagmuttern besser als Spax sind.


    Jede Professionelle Box hat Einschlagmuttern, zumindest was ich so kenne, wie kommt ihr dazu das das nicht nötig sei?

    Einschlagmutter gehen aus MDF leicht raus, aber bei MPX ist es eigentlich super haltbar, natürlich muss man ordentliche nehmen, wenns richtig was aushalten soll, es gibt da auch so Einschlagösen, die haben richtige Widerkrallen sowas geht niemals raus nichtmal bei MDF, da muss man dann sogar mit dem Hammer gegen damit da was passiert, was mir auch schleierhaft ist, wie sollen sich Einschlagmuttern im Betrieb lösen???
    Wenn man sie doch mit einer Schraube festgezogen hat, habt ihr vielleicht vergessen das Chassi anzuschrauben. (Ironiemodus :wink: )

  • Currywurst
    Beiträge
    2.435
    • 25. Oktober 2007 um 13:13
    • #16

    Also mal ehrlich: Wer behauptet, dass sich eine Einschlagmutter welche ordnungsgemäss montiert wurde, "losrüttelt oder schüttelt oder mitdreht", der macht irgendetwas falsch.

    Die Durchgangslöcher im Holz müssen gerade sein, also nicht schief mit dem Akkubohrer reindreschen! Ständerbohrmaschine oder Bohrvorsatz für den Akkubohrer verwenden.

    Anschliessend die Krallen ansetzen und mit einem Schonhammer einschlagen. Da löst sich nichts!

    Zur Schraubensicherung sollte man ein Sicherungsmittel wie Loctite oder Schnoorscheiben verwenden. Schnoorscheiben sind dünne Unterlegscheiben welche im Aussendurchmesser genaus so gross wie der Schraubenkopf sind. Haben umlaufen kleine Rillen, die das selbstäöndige lösen der Schraube verhindern.

    Bei der Verwendung von Spax oder Holzschrauben, das Holz IMMER vorbohren! Den Durchmesser der Schraubenseele messen und dieses Maß vorbohren. Besonders bei MPX ist das ein riesen Vorteil.

    Wer was anders behauptete hat m.E.,mit Verlaub gesagt, keine Ahnung! :wink: (Bezieht sich vorrangig auf das Vorbohren!)

    Currywurst mit Pommes-
    besser als Sex!

  • eule
    Beiträge
    931
    • 25. Oktober 2007 um 13:40
    • #17

    Ich sehe es genauso wie Currywurst.

  • Peerless
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    1
    Beiträge
    4.334
    • 25. Oktober 2007 um 13:50
    • #18

    jetzt versteh ich das erst ;) also wenn man alle schrauben erstmal nur leicht reindreht und nicht anzieht, geht auch nix verloren. sind alle drin darf man nachziehen

    reinhämmern hat bei mir in mpx nicht sonderlich gut funktioniert, wohl aber die methode mit der unterlegscheibe und einer leitungsstarken bohrmaschine

    http://www.ae-rental.de

  • Currywurst
    Beiträge
    2.435
    • 25. Oktober 2007 um 14:12
    • #19

    Du kannst die Einschlagmuttern auch leicht reindrücken und mit einer Schrauben in das Holz ziehen. Wenn hier allerdings mit einem Akkubohrer und zu hohem Drehmoment gearbeitet wird, kann sich die Einschlagmutter mitdrehen.

    Der runde zapfen der Einschlagmutter steht ja deutlich vor. Das Maß des Zapfens (Durchmesser) als Durchgansloch in das Holz bohren, ggf. geringfügig grösser. Wichtig ist, dass diese Durchgangslöcher gerade sind! Alles andere ist dann wirklich kein Problem.

    Currywurst mit Pommes-
    besser als Sex!

  • DJ-JAJA
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    16
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    4.137
    • 25. Oktober 2007 um 21:24
    • #20

    Naja, bei einigen Chassis ist es so, das der Holzrand nicht ausreicht die Einschlagmuttern sauber zu befestigen.
    Da kann man noch so knapp den Lochausschnitt wählen, das wird dann etwas schwierig.

    Die beste Lösung ist dann ne kleine Schraube, die die EInschlagmutter von Hinten festhält.

    Zitat

    jetzt versteh ich das erst also wenn man alle schrauben erstmal nur leicht reindreht und nicht anzieht, geht auch nix verloren. sind alle drin darf man nachziehen

    Das Problem entsteht beim lösen der Schrauben. Wenn sich jetzt die Einschlagmutter am Gewinde verhakt, drehst Du die aus dem Holz raus und dann greift sie nicht mehr, dass Du sie locker bekommst.
    Die Zacken die sich ins Holz greifen, sind ja nur gebogenes Blech. Das gibt blöderweise genau dann in diese Richtung nach.
    Mehr als einmal passiert. Da bekommst nen richtig dicken Kamm! Wenn Du z.B. ans Chassis ranmusst, weil z.B. das Zuleitungskabel nen Wackler hat oder was auch immer. Dann heißt es Griff rausbauen...oh ich vergaß man baut hier ja keine Griffe mehr ein, sondern fräst fleißig Holzgriffe. Ok, dann ne flexible kleine Hand, die evtl durchs Bassreflexrohr oder Terminal MIT einer Zange passt.! (Ich als Kistenschlepper hab so ne Hand leider nicht)

    VIEL Spass dabei :grin:

    Ich persönlich halte das aber für übertrieben und mache es deshalb nicht mehr so.

    Meine ersten 15 Sub-Boxen hab ich aus Rohspan mit nem gespaxten Beyma 15 GT200 gebaut. Die sind nun seit über 10 Jahren on the Road....das hält immer noch.

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