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48er Splitter Fragen zu Übertrager und Erdung

  • tobse
  • 8. August 2006 um 20:50
  • tobse
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    99
    • 8. August 2006 um 20:50
    • #1

    hallo Kollegen, nach langer Zeit auch wieder was von mir.
    Der ein oder andere mags vllt schon wo gelesen haben, nun auch die Frage an euch :

    Gebaut werden soll ein 48er Splitter. Abgänge mit 6x 37er tourlocks als subsnakes und 2x 150er tourlocks für foh und monitor. das ganze mit ner xlr patchbay um alles mit allem verpatchen zu können. soweit kein thema.

    das ding soll als bandeigener produktionssplitter reisen, band kommt mit eigenem monitorplatz und eben diesem analogsplit. Phantom soll von der eigenen monitorkonsole kommen, foh abgang mit übertragern. der wird dann auf das geriderte hauscore, den festivalsplitter etc aufgedockt.

    das ganze soll ( da bandprojekt) bezahlbar bleiben. bauzeiten können erstmal aussenvor gelassen werden. erwünscht ist eine stabile r'n'r und road taugliche lösung für mehrere jahre. t-split und co sind natürlich tabu, vergoldete von nackten friseusen handgewickelte kontakte wohl übertrieben

    folgende fragen sind noch offen:

    - welche übertrager verwenden? sommer? doch für hauffe tief in die tasche greifen? oder gar die günstigen neutrik?

    - wo am sinnvollsten erdungspunkte und ground lifts einsetzten? wie sollte die "erdstruktur" des ganzen am sinnvollsten gestaltet werden?

    - sind probleme zu erwarten wenn die FOH trafo ausgänge auf einen weiteren festivalsplitter gepatched werden und somit 2 üts nacheinander hängen?

    - generell noch tipps oder anregungen?

    vielen dank schonmal !

    Tobias Scherzinger
    Freelancing Sound (FOH Monitor Stage)
    Pforzheimerstr. 4
    75242 Neuhausen
    Mobil 0174/3157535
    mailto: Tobse@knightliner.de

  • skyper
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    • 8. August 2006 um 22:53
    • #2

    Sorry, dass die erste Antwort schon fast OT ist:
    die 150er LKs haben hier im Forum relativ böse Kritiken vom PA-Peter bekommen. Wenn es tatsächlich für mehrere Jahre Tourbetrieb taugen soll, lieber über 85er nachdenken, auch wenn das nicht unerhebliche Mehrkosten für Steckersets und Multicore bedeutet.
    (Thread war dieser hier: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=53801 )

    Was spricht darüberhinaus über einen zusätzlichen Direct-Out? Dann kannst Du Dir bei vorhandenem Haussplit das hintereinanderschalten der Trafos schenken. Macht die Sache vielleicht akustisch noch eine Nuance schöner...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • tobse
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    • 9. August 2006 um 11:58
    • #3

    kein OT, im Gegenteil!
    Sehr hilfreicher Tipp. Damit würde der 150er wohl ausscheiden und ndurch 2 kleinere Ersetzt werden. 150 wäre zwar praktisch gewesen, da immer die 48 kanäle gebraucht werden. Aber wenn hier Mängel bekannt sind macht das natürlich wenig Sinn.

    Weiterer Parallel out um die 2fach ÜTs zu umgehen klingt ebenfalls schonmal sinnvoll.


    Daher schonmal vielen Dank für Link und Tipp!!!!


    Hat noch jemand was? Speziell bei den ÜTs bin ich halt sehr unsicher. Ein Preisunterschied ist ja zwischen den verschiedenen Herstellern vorhanden, eine Fehlinvestition wäre natürlich schade.

    Ich hoff auf weitere gute Tipps und Tricks von euch

    Tobias Scherzinger
    Freelancing Sound (FOH Monitor Stage)
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  • Ton_Opa
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    • 10. August 2006 um 10:23
    • #4

    Ja, die Masse sollte unbedingt schaltbar sein, wenn Trafos verbaut werden, um überall (auch später mal) sinnvoll arbeiten zu können.

    Du willst ja Einzelmassen führen, deswegen braucht jeder Weg einen Schalter, der die Masse zum trafogetrennten FOH-Ausgang direkt an der Ausgangsbuchse unterbrechen kann. Alles andere bleibt durchverbunden.

    Für deinen Anwendungsfall ist ein Trafosplit zum Festival-Core allerdings eigentlich überflüssig. Wenn das Festival meint, etwas trennen zu müssen, liegen diese Trenner ja in deren Core vor. Aber - ist natürlich luxoriös...
    Auch mal was über HF-Kondensatoren in DI-Boxen lesen!

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • PeterG
    Verifiziert
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    • 10. August 2006 um 11:43
    • #5

    Hallo,

    zum Übertrager schau mal hier:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=18016&highlight=ltr110

    Der Monacor LTR110 ist imho gut genug.

    MfG
    Peter

  • niggles
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    4.313
    • 10. August 2006 um 13:32
    • #6
    Zitat von "PeterG"

    Hallo,

    zum Übertrager schau mal hier:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=18016&highlight=ltr110

    Der Monacor LTR110 ist imho gut genug.

    MfG
    Peter

    Wenn der jetzt noch ein (magnetisch abgeschirmter) Mic-Übertrager wäre vielleicht schon - isser aber nicht. Daher eher mal im Sommercable-Katalog buddeln, da gibts nette Lösungen gleich mit passenden Platinchen, die man praktisch wie eine normale XLR-Buchse in die Stagebox einbauen kann.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • skyper
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    • 10. August 2006 um 14:21
    • #7

    ansonsten die Systeme von Connex - da gibt es auch bereits vorgefertigte Trafosplits und umfangreiches "Bastelmaterial" für Stageboxen, beantwortet aber trotzdem nicht die Ursprüngliche Frage...

    http://www.connex-online.de/produkte/pdf/connex_ton_180.pdf

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  • Berni Ton
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    • 9. November 2006 um 22:38
    • #8

    Hi! Gibts für die Tourlock und die Hartings eine Standard Pinbelegung?
    Und wo kriege ich die her?


    Gruß, Berni

  • dechnikusch
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    • 9. November 2006 um 22:49
    • #9

    n ábend

    sehr gute info zum aufbau, masseführung ect. von passiv-splittersystemen
    findet der geneigte leser auf:

    http://www.jensen-transformers.com

    unter : applications > white papers > an 005

    sollte viel brauchbares zu finden sein.

    btw. die ganze homepage ist gut

    lg

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • PA-Peter
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    • 10. November 2006 um 09:42
    • #10

    Moin,

    hier muß ich doch auch mal was zu sagen ;)

    Die Einzel-Kanal-Platinen von SOMMER beherbergen lediglich den Trafo sowie den NC3FDH! Keine Beschaltung (Entkopplung bzw Resonanzbedämpfung)...
    ...die SYSBOXX-Platine (4 Kanal) ist da schon was anderes. Hier ist pro sekundärem Ausgang eine Entkopplung sowie eine Resonanzbedämpfung vorhanden.
    Beim einfachen Trafo sind auch noch Kondensatoren für den sekundären Schirm vorhanden. Der Lundahl hat ja sekundärseitig Schirmwicklungen...

    Lundahl ist auf jeden Fall über jeden Zweifel erhaben. Das Ding ist bis 2kV Spannungsfest (wink Richung Jensen ;-)) und halt ein optimaler Mikrofon-Trafo (schaut Euch mal die Datenblätter unter http://www.lundahl.se an! Speziell Wicklungswiderstände und Messwerte!)...
    ...der einfache Trafo von SOMMER ist auch schon gut. Ich will behaupten, das das sicherlich in der Preisklasse mit das Beste am Markt ist. Ist halt günstig, entsprechende Abstriche muß man machen. Aber die Daten sind schon richtig gut...

    Der Monacor-Trafo ist NUR für Line-Anwendungen brauchbar!!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • skyper
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    • 10. November 2006 um 09:52
    • #11

    Berni Ton:

    klick mal hier: http://www.sommercable.de/1__support/index.html
    dann ganz unten auf "Belegungspläne"

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
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  • dechnikusch
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    • 10. November 2006 um 11:13
    • #12

    @ pa-peter:

    welchen typ von lundahl verbaut sommer eigentlich bei ihren mic-splittern?

    schönen dank im voraus
    lg

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • PA-Peter
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    • 10. November 2006 um 11:43
    • #13

    LL1570...
    ...auf Wunsch auch den LL1570XL!

    PA-Peter
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  • test
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    • 10. November 2006 um 13:51
    • #14

    wenn da schon richtig geld verbaut werden soll, warum kein digitales system?

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • PA-Peter
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    • 10. November 2006 um 13:56
    • #15

    Weil das digitale System sicherlich noch um ein vielfaches teurer ist, als was Analoges...

    Ich denke, der Vergleich wird erst dann interessant, wenn man einen analogen Aktiv-Splitter (BSS oder besser) ansetzt.
    Der Kanalpreis bei einem Aktiv-Splitter liegt schnell bei 260-350,- EUR (je nach Ausstattung).
    Der passiv-Splitter mit guten Trafos liegt da aber noch deutlich drunter...

    PA-Peter
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  • maccaldres
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    • 10. November 2006 um 20:51
    • #16

    die neutrik trafos sind ebenfalls unsinnig da die nur einen frequenzgang von von 300-3,5kHz haben, was natürlich absolut zu wenig ist[/quote]

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • rockline
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    4.440
    • 11. November 2006 um 09:23
    • #17

    Wie wäre es denn damit:
    http://www.thomann.de/de/t-racks_split-it.htm

    Man sieht eine fertig aufgebaute 4 Kanal Einheit, davon 12 Stück und ein wenig Zusatzlöterei und fertig ist der 48 Kanal Trafosplit!

    Die Coreabgänge werden geschickterweise innen an die Splitter angelötet, Loch gebohrt, 2 x 4 Kabel dran (4 für Monitor und 4 für FoH) - und schon tut das.
    Man hat immer noch einen weiteren Ausgang frei, jede Buchse ist GND schaltbar, und das ganze erspart ne Menge Arbeit mit Platine frickeln und Gehäuse bohren.
    Ob das Ding was taugt weiß ich nicht, hab aber mal eins kommen lassen und seither nie weiter beachtet. Ich müßte es mal testen.....
    Stefan

  • PA-Peter
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    7.614
    • 11. November 2006 um 13:13
    • #18
    Zitat von "rockline"

    Wie wäre es denn damit:
    http://www.thomann.de/de/t-racks_split-it.htm

    Man sieht eine fertig aufgebaute 4 Kanal Einheit, davon 12 Stück und ein wenig Zusatzlöterei und fertig ist der 48 Kanal Trafosplit!

    Die Coreabgänge werden geschickterweise innen an die Splitter angelötet, Loch gebohrt, 2 x 4 Kabel dran (4 für Monitor und 4 für FoH) - und schon tut das.
    Man hat immer noch einen weiteren Ausgang frei, jede Buchse ist GND schaltbar, und das ganze erspart ne Menge Arbeit mit Platine frickeln und Gehäuse bohren.
    Ob das Ding was taugt weiß ich nicht, hab aber mal eins kommen lassen und seither nie weiter beachtet. Ich müßte es mal testen.....
    Stefan


    Hallo Stefan,

    sei mir nicht böse, aber alleine die Tatsache, das wir hier einen Kanalpreis von 25,- EUR (BRUTTO!!!!!) incl. Trafo, Gehäuse, XLR-Steckerbinder etc haben, deutet darauf hin, das das Ding nichts taugen kann...
    ...ein guter Trafo kostet richtig Geld! Und für den Kanalpreis kannst Du noch nicht einmal den LL1570 vom Lundahl einkaufen!

    Selbst unser kleiner Trafo ist da deutlich teurer (und vermutlich deutlich besser)...

    Ohne gutes Messeqipment wird das auch schwierig zu messen sein:
    Klirr, Phase, Symmetrie, Fgang, Wicklungswiderstände etc pp

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 11. November 2006 um 14:22
    • #19

    man kann es auch so machen:

    AD -> Opto --> DA 25,- könnte reichen, bei Micpre eher teurer. 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tufkadib
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    2.687
    • 11. November 2006 um 17:46
    • #20

    Hallo,

    von http://www.amplimo.nl , der TM8, TM21 oder TM81 könnten was sein. Die Preise lesen sich recht zivil.

    Generell sind ordentliche Übertrager aber nicht billig (das waren sie auch noch nie), für 20€ wird man wohl das Mumetallgehäuse und den statischen Schirm für einen guten Übertrager bekommen.

    tobse: wenn Du dann noch in deutsch erklären könntest, was eine Unterschlange ist, könnte man vielleicht noch weiter helfen.

    MfG

    DirkB

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