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Wie ridertauglich wird ein GB2 oder ein Onyx 24.4?

  • Meyerlein
  • 3. Oktober 2006 um 19:58
  • Meyerlein
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    248
    • 3. Oktober 2006 um 19:58
    • #1

    Hallole,

    wie ridertauglich wird ein GB2 oder ein Onyx 24.4 in der Klasse der GL2400-Pulte werden? Ein Pultkauf steht an und zur Wahl stehen

    - GB2
    - Onyx 24.4

    Momentan habe ich ein Live-8-16, aber da gehen mir halt schnell die Kanäle aus. Wenn denn beiden nix halbes und nix ganzes ist, dann trotze ich mir halt doch ein Venice 240 ab.

    Wie ist denn Eure wertgeschätzte Meinung unter dem Aspekt der Rider in der Einsteiger-Band-Klasse?

    Gruss und Erwartung

    Meyerlein

  • Seven
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    • 3. Oktober 2006 um 20:03
    • #2

    Wieso steht hier nicht das Pult mit wessen Namen du die Klasse definierst zu Auswahl?
    Ich denke das der Vorgänger GL 2200 sich grade in diesem Bereich halbwegs durchgesetzt hat.

  • manuela
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    • 3. Oktober 2006 um 20:51
    • #3
    Zitat von "Meyerlein"

    Wie ist denn Eure wertgeschätzte Meinung unter dem Aspekt der Rider in der Einsteiger-Band-Klasse?

    :D Gut erhaltenes 2200 ist prima dafür. Und Rider werden in der klasse eh nicht ernstgenommen.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Campfire
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    • 3. Oktober 2006 um 21:55
    • #4

    also ich hätte in dieser Liga am liebsten ein Allen&Heath-kennt man, ist einfach zu bedienen...

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Ton_Opa
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    • 4. Oktober 2006 um 10:42
    • #5
    Zitat

    in der Klasse der GL2400-Pulte

    Gibt es in der Klasse von Allen&Heath GL überhaupt Riderprobleme?

    Kann ich mir kaum vorstellen, dass in diesen Niederungen irgendjemand ernsthaft Stress macht.

    Ich würde jedenfalls das GB2 dem Onyx vorziehen.

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • Krusty
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    517
    • 4. Oktober 2006 um 11:02
    • #6
    Zitat von "Ton_Opa"

    Gibt es in der Klasse von Allen&Heath GL überhaupt Riderprobleme?

    Die gibt es.... leider.

  • wikinger
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    517
    • 4. Oktober 2006 um 14:34
    • #7

    In der Schweiz sind die GL sehr gut akzeptiert! Hat noch keiner die Nase gerümpft! Ich selber bin auch immer sehr glücklich wenn bei einem Tech-job in einem Club ein GL steht.

    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • audiobo
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    7
    • 4. Oktober 2006 um 15:04
    • #8

    Gegenfrage:

    Wie wichtig ist euch, in Bezug auf die angestrebte Grössenordnung, die "Ridertauglichkeit" (also das Grinsen auf dem Gesicht eines ankommenden Bandtechnikers wenn er das Pult sieht) im Verhältnis zur Flexibilität?

    Falls es der entscheidende Faktor ist, heisst der Sieger ganz klar GB2. Warum? - Weil es ein Soundcraft ist (kennt jeder).


    Für mich persönlich hingegen hat in der Grössenordnung Allen&Heath aus folgenden Gründen das Rennen für sich entschieden:

    - alle AUX-Wege können bei Bedarf PRE- oder POST-Fader abgegriffen werden
    - kompletter AUX->Fader - Flip-Funktion
    - Mono-OUT als möglicher Abhörweg für PFL/AFL (wird von mir fast immer genutzt, z.B. mit Delay in grösseren Hallen/Zelten, ist angenehmer als mit Kopfhörer zu arbeiten)
    - kompakt genug um es auch (inkl. grosszügig gebautem Case) im Kleinwagen transportieren zu können, bzw. um bei Industrieevents nicht unnötig aufzufallen
    - per PAD-Schalter lässt sich zwischen MIC- und LINE-Input umschalten - dadurch kann man bei Bedarf ohne Umstecken ein Kanal doppelt nutzen

    Dafür sieht es halt auf Rock´n´Roll-Baustellen eher mickrig aus - man kann halt nicht alles haben.


    Das Mackie kenn ich leider noch nicht, scheint aber den Features nach eine Alternative zu sein.

    P.S.: Das Thema Klang der Preamps, EQs usw. habe ich jetzt mal aussen vor gelassen, da sich an diesem Punkt eh die Geschmäcker unterscheiden und hier jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht hat.

    P.P.S.: Was mir allerdings aus der GB-Serie manchmal fehlt, sind die Stereo-Mic-Preamps, z.B. bei Orchester oder Keyboards, schade drum.

  • gezz-abba
    Gast
    • 4. Oktober 2006 um 18:24
    • #9

    Ich denke auch, dass in dieser klasse ein tec-rider nur eine untergeordnete bedeutung hinsichtlich der pultwahl hat, sofern das pult den allgemeinen standard erfüllt ( ausreichend channels, ein paar subgruppen, 2 para EQs, genügend auxwege und ausreichende klangqualität ) .
    Da geben sich die GL-serie ( ich selber fahre seit geraumer zeit ein komplett überholtes GL3 ) , das Venice, Crest HP , die GB-serie, mit einschränkungen auch die Spirit pulte und LX7, sowie vermutlich auch Mackie ausstattungstechnisch nicht viel . Ein Techniker in dieser Liga sollte mit jedem dieser Pulte uneingeschränkt klarkommen. Ansonsten treiben sich auf solchen baustellen alle arten von ehemaligen grosspulten herum, die ihr zweites leben dort verbringen dürfen, weil sie für grosse VAs mangels Auxwegen keine verwendung mehr finden, trotz hervorragender audiowerte ....

    Ein gut gepflegtes GL kann man ( mit absprache) auch auf grösseren baustellen einsetzen , sofern der sonstige technische rahmen stimmt.
    Bezüglich des GB2 würde ich überlegen, gleich das GB-4 zu nehmen, dann hast du erst einmal ruhe. Mackie habe ich live noch nirgendwo gesehen.
    gruss,
    arnt

  • guma
    Moderator
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    • 4. Oktober 2006 um 19:58
    • #10
    Zitat von "gezz-abba"

    Ich denke auch, dass in dieser klasse ein tec-rider nur eine untergeordnete bedeutung hinsichtlich der pultwahl hat, sofern das pult den allgemeinen standard erfüllt ( ausreichend channels, ein paar subgruppen, 2 para EQs, genügend auxwege und ausreichende klangqualität ) .

    So sehe ich das auch. Prinzipiell wäre mir das völlig wurscht, ob GB, Onyx, GL, oder Venice.

    Sehr, sehr subjektiv wär ich auf den Onyx ein bisschen neugieriger als auf den GB, da ich den alten 8-Bus sehr mochte und die Spirits nicht so besonders Das wäre aber kein Grund für Stress.

    Zitat von "gezz-abba"

    Ansonsten treiben sich auf solchen baustellen alle arten von ehemaligen grosspulten herum, die ihr zweites leben dort verbringen dürfen, weil sie für grosse VAs mangels Auxwegen keine verwendung mehr finden, trotz hervorragender audiowerte ....

    Das Vergnügen hatte ich leider noch nicht, würde ich aber sehr begrüssen, wenn die Pulte in einem ordentlich gewarteten Zustand sind.

  • *christoph*
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    • 4. Oktober 2006 um 22:17
    • #11
    Zitat

    Das Vergnügen hatte ich leider noch nicht, würde ich aber sehr begrüssen, wenn die Pulte in einem ordentlich gewarteten Zustand sind.

    Ich hatte letztes Jahr in Stuttgart das Vergnügen mit einem 600er Soundcraft (Bj. 82 Snr. 6) im Topzustand... war sehr schön

    Christoph

  • gezz-abba
    Gast
    • 4. Oktober 2006 um 22:21
    • #12

    Gelegentlich DDA Q und ein altes riesengrosses Glockenklang ( kürzlich komplett überholt) begegnet mir recht häufig in diversen clubs. Die ganz grossen sind eher selten, das stimmt wohl. ...

  • Online
    Christian Engel
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    • 4. Oktober 2006 um 22:29
    • #13

    Das Onyx würde leider den Kürzeren ziehen, obwohl es ein sich um ein gut klingendes und gut ausgestattetes Pult handelt. Grund dafür ist einfach der Name "Mackie". Soundcraft kennt dagegen wirklich jeder... Wenn man schon von "Ridertauglichkeit" sprechen möchte, dann macht man mit einem Venice in der besagten Größenordnung nichts verkehrt.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Midas
    Gast
    • 19. November 2006 um 19:58
    • #14

    Zwischenfrage:

    Ist die neue GL2400 gegenüber der alten GL2200 audiotechnisch um so viel schlechter das sie immer unbeliebter wird? (wird ja nach meinen informationen nun in China gebaut...)

  • raumklang
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    • 19. November 2006 um 20:30
    • #15
    Zitat von "Midas"


    Ist die neue GL2400 gegenüber der alten GL2200 audiotechnisch um so viel schlechter dass sie immer unbeliebter wird? (wird ja nach meinen informationen nun in China gebaut...)

    Um ehrlich zu sein: Ich habe die 2400 noch nicht gehört.
    Meine geliebte GL2200 ziehe ich der Venice eindeutig vor, was Flexibilität und Übersicht angeht (außerdem: Wer will schon 60mm Fader?).

    Meine persönliche Erfahrung zeigt recht eindeutig, dass klangliche Unterschiede in dieser Liga kaum beim Pult zu suchen sind. Viel eher würde ich da bei den verwendeten Lautsprechern (und nicht zuletzt den betreuten Bands!) ansetzen. Die Nuancen, die eine Venice gegenüber einer GL vielleicht besser klingt, halte ich für vernachlässigbar.

    Leider scheint irgendjemand in der Designabteilung bei A&H amok gelaufen zu sein - zumindest kann ich mir anders nicht erklären, warum die VUs so aussehen und das Ding eine hässliche blaue LED hat.

    Scheint aber ein allgemeiner Trend zu sein, dass jede neue Kiste mindestens eine blaue LED haben muß (RAM S-Serie...).

    Rein optisch macht das Gehäuse der 2400er nicht mehr den wertigen Eindruck des Vorgängers - schade eigentlich...

  • Seven
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    • 19. November 2006 um 20:57
    • #16
    Zitat von "RaumKlang"

    Die Nuancen, die eine Venice gegenüber einer GL vielleicht besser klingt, halte ich für vernachlässigbar.


    Ich nicht :!:

  • raumklang
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    • 19. November 2006 um 21:01
    • #17
    Zitat von "Seven"


    Ich nicht

    Wie äußern sie sich denn?
    Und in wie weit sind sie auf den in dieser Liga verwendeten Systemen überhaupt hörbar?

  • Seven
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    • 19. November 2006 um 21:22
    • #18

    Die äußern sich darin, dass ich in einer Venice deutlich weniger zum EQ greifen muss, weil die Preamps einfach ne Klasse besser sind. Mir gefällt außerdem die Arbeitsweise der Venice EQs, wobei ich nachvollziehen kann, wenn das manchen nicht passt. Ich bekomme mit der Venice eigentlich immer die Sounds, wenn sie mir nackt nicht passen, so gebogen das es für mich passt. Mit dem Channel EQ vom 2200er ist das eher ne Gratwanderung, obwohl der nicht so rabiat greift wie der Venice EQ (Vorsicht: subjektive Meinung) finde ich, dass man hier leichter den Sound kaputtdreht. Ein wenig zuviel und das Signal ist seltsam verfremdet. Man könnte esoterisch sagen, der EQ arbeitet weniger musikalisch.
    An sich habe ich immer das Gefühl, das A&H klingt härter und weniger warm als die/das Venice.
    Ich habe zwar nicht A/B verglichen, aber mehrere Eindrücke mit selben Anlagen und gleichen Künstlern machen können.
    Ich komme auch mit den 60er Fadern klar, kann hier aber auch verstehen, wenn Leute das bemängeln.

    Ich sehe die/das Venice klanglich mehr als Nuancen über dem GL2200. Punkt. Ob es allerdings damit das Preispremium gerechtfertigt sei kritisch zu hinterfragen bezweifeln. Aber wenn wir damit anfangen, müssten wir auch fragen ob eine 300 € Behringer Box würglich x mal schlechter klingen als gleich großes/schweres von Meyer/d&b/K&F und Konsorten.....

    my 2 cents und sorry für OT

    BTT please

  • slayer
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    • 20. November 2006 um 01:29
    • #19

    persönlich liegt mir soundcraft am herzen, bin darauf groß geworden und wir waren immer gut zueinander. so sollte ein ordentliches pult aufgebaut sein.

    für allen&heath spricht die flexibilität der pulte und das recht gute preis leistung verhältnis.

    mackie, sorry aber nicht mein ding. ganz abgesehen vom klang kann ich mit der philosophie die hinter deren pulten steht nix anfangen.

    kaufen würde ich eine venice. ist einfach das professionelste pult in allen kategorien dieser liga.

    hauptsarre gitarre !

  • wora
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    • 20. November 2006 um 14:01
    • #20

    darf ich an dieser stelle anmerken, das ich es nicht gut finde wenn man hier stellenweise recht abfällig von den bands in "dieser Liga" spricht?

    es gibt auch sehr gute professionelle musiker, die auch mal in kleineren locations spielen und dann keine 35 kanäle und 12 monitorwege belegen.
    hier also darf so ein relativ kleines pult auch mal zeigen wie es klingt.

    und von allen pulten in dieser größenordung finde ich auch, das das venice hier eindeutig die nase vorn hat. es klingt einfach wärmer und durchsichtiger als die konkurrenzprodukte. natürlich hat es auch seine macken, die hier aber auch schon ausführlichst besprochen wurden.

    flexibler sind die besprochenen GB, GL und Onyx -teile aber allemal.
    man muss also abwägen was man wirklich braucht und sich die in frage kommenden teile ausleihen und einfach mal damit arbeiten.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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