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Yamaha 01V als Livepult?

  • Hermann
  • 4. Februar 2003 um 14:31
  • Hermann
    Beiträge
    103
    • 4. Februar 2003 um 14:31
    • #1

    Hallo,
    immerhin habe ich über die Suchfunktion schon die eine oder andere Stimme zum 01V gefunden, aber ich wollte vor dem Kauf lieber doch noch mal nachfragen: kommt man mit dem 01V als Livepult für eine kleinere Band zurecht?

    Es ist ja fast alles dran und drin, was man braucht, aber der Zugriff scheint mir vielleicht etwas kompliziert, z. B. mal eben einen Monitorweg runterziehen oder ein Gewummere rausdrehen- geht das mit etwas Übung irgendwann oder treibt es einem die Schweissperlen auf die Stirn, wenn es irgendwo pfeift und man erstmal im Menü herumsucht und die passende Seite nicht findet?
    Über Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank
    Hermann

    Noch eine Frage: gibt es irgendwelche Zweifel hinsichtlich der Zuverlässigkeit?

    Einmal editiert, zuletzt von Hermann (4. Februar 2003 um 22:37)

  • alter ego
    Beiträge
    1.933
    • 4. Februar 2003 um 14:35
    • #2

    Man gewöhnt sich schon dran, bleibt das Problem, dass da 01v nicht wirklich gut klingt, insbesondere die Dynamics und Effekte

    laut statt hell!

  • sebastian
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    • 4. Februar 2003 um 14:53
    • #3

    Ich liebe diese Pult und wenn Du gezielt in dieser Preisklasse suchst, dann
    kann ich es nur empfehlen.

    Zwar geht es mir in vielen Postings so, dass
    ich die Aussagen über "das Klingen oder nicht Klingen" mit meinem Wissen
    nicht begreife, aber selbst im Studio benutze ich die Effekte und Dynamics
    des 01 v und würde das nur ändern, wenn ich es doof fände oder im Lotto gewinnen würde.

    Gedanken, würde ich allerdings noch darin investieren, was Ihr macht, wenn die Kanäle nicht reichen sollten, also ob zur Not, z.B. ein zweites möglich wäre.

    P.S. Das 01 v im Studio deutet natürlich von sich aus daraufhin, dass es sich nicht um absolute HighEndProduktionen handelt, also der Diskussion nicht würdig.

  • dolle
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    176
    • 4. Februar 2003 um 16:26
    • #4

    also i muss sagen, dass man es von der bedienung her sicherlich live benutzen kann! nur gefallen mir die dynamics und effekte nich. auch den eq find ich nich sonderlich toll. insgesamt finde ich, dass man beim 01v merkt das es digital ist. der sound ist einfach ein wenig metallern.
    mal noch ne frage wird das pult eigentlich überhaupt noch produziert?

    alle rechtschreibfehler sind beabsichtigt u dienen zum ausdruck meiner individualität

  • monithor
    Profi
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    1
    • 4. Februar 2003 um 18:51
    • #5

    ich glaube nicht, daß die anlagen in der liga in der mit 01vs gearbeitet wird so gut sind, daß man teurere effekte unbedingt hören würde. ansonsten hat man auf kleinstem raum und für relativ wenig geld alles was man sich wünscht. dynamics in jedem kanal, eqs in auxen und master, 4 auxe die man je nach wunsch pre oder post schalten kann. und wenn man ein wenig geübt mit dem ding ist, gehts genausoschnell wie jedes andere pult. 8)
    schöne grüße
    oli

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • Krusty
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    517
    • 4. Februar 2003 um 20:45
    • #6

    Zu den Monitorwegen:

    Das 01v hat automatische Fader.
    Wenn du z.B. einen Monitorweg leiser machen willst, drückst du auf der linken Seite einen Knopf für den gewünschten Weg, die Fader "fahren" auf Knopfdruck um und du kannst den Monitorweg leiser machen.

    Ein Knopfdruck auf Master (oder so ähnlich), und du bist wieder im normalen Modus.

  • Benny
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    754
    • 4. Februar 2003 um 21:59
    • #7

    Hi, bin begeisterter user und nutze wenn möglich immer ein Dual network von 01Vs. die bedienung ist sau einfach, klang=glaubenskrieg! nutzt jemand von euch noch röhrenamps für seine 20kW Anlage? die klingen besser als Transistoren!!! nur die Hitzeemission, gewicht, begrenzte leistungsfähigkeit, platz.......
    "besser klingen" ist genauso wie schöner aussehen! geschmackssache. und zudem Haarspalterrei. sicher gibt es unterschiede, die man selbst mit geübtem gehör nur im A/B vergleich erkennt, aber wer merkt das bei einem Livegig, mit versifften mikros, hoher luftfeuchtigkeit und "PA"-Boxen.
    es ist doch in erster linie wichtig das der gesamtsound gut ist (und das hat meiner meinung nach nichts mit geraden Frequenzgängen zu tun), das nichts pfeift/brummt/knackt... oder sich auffällig im mix hervor tut (schrill/Hart/wummernd...)
    Das 01V klingt sicherlich nicht schlecht und ist für seinen Preis wohl die beste wahl.

    Die Bedienung ist wirklich intuitiv, die IN/Outs einigermaßen umfangreich( Adat 1/0 benutzen- Fostex VC8)
    die Auxe und Effekte lassen sich mMn bequemer,weil über 60mm Fader regeln. die internen presets in sachen eff,EQ,Dyn sind absolut brauchbar. hab das teil schon an schülerbands vermietet, denen ich im lager einfach ein programm mit Presets geschrieben hab, tape oben und unten drauf, damit die ihre instrumente an den richtigen input /Fader anschließen und dann die memory sachge erklärt. funzt super...


    du kannst ein 01V nach der Faschingszeit mal bei mir ausleihen, um zu sehen wie einfach es geht!(versuch es mal ohne bed. anleitung!!-easy!)

    Gruß benny

    "...Wer den Durchfall hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen...!"

  • alter ego
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    • 4. Februar 2003 um 23:29
    • #8

    Benny: du schreibst was von Dual Network, wie kaskadierst du die Dinger, sprich, wie koppelst du die Auxe? Zusatzkarte? Stereokanäle schlachten? Oder bin ich einfach nur zu doof?

    laut statt hell!

  • wora
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    • 5. Februar 2003 um 20:48
    • #9

    hallo hermann,

    ich mache regelmäßig (etwa 4x monatlich) jobs auf dem 01V und halte es für kleine clubgigs als völlig ausreichend. es ist auch wirklich zuverlässig, wir hatten in 3 jahren noch keinerlei probleme.

    allerdings gibt es ein paar entscheidende details:

    1. die aux-send-summen können nicht über den kopfhörer abgehört werden, d.h. monitormix ist immer blindflug.

    2. es gibt zwar so etwas wie eine subgruppe, diese kann jedoch nicht mit dynamics belegt werden.
    das bedeutet z.b. gesangskompression ist ausschliesslich in den inputs möglich!
    dies führt evtl. zu problemem beim monitoring... und wenn du sänger am start hast, die nicht gut mit dem mikro umgehen können (also die meisten :cry: ), dann gibt es dadurch richtig arbeit beim mischen, weil man ständig am nachregeln ist.

    3. die bedienung ist recht einfach zu erlernen, jedoch bestehen natürlich die grundsätzlichen nachteile eines digitalpultes mit sehr vielen funktionen auf kleinster fläche... und zwar mangelnde übersichtlichkeit. wenn man aber das biertrinken sein lässt und immer seine sinne beisammen hat, geht selten was schief... :)

    was die soundqualität dieses pultes angeht, so ist das bei kleinen clubgigs bis schätzungsweise 150 leuten zu vernachlässigen, weil man ja sowieso sehr viel direktschall von der bühne bekommt und das signal vom pult nicht alleine hörbar ist. ich halte das für vernachlässigbar, selbst wenn es nicht so gut wie ein analoges klingen kann.

    für kleine gigs ist das pult jedenfalls zu empfehlen, da ja vor allem der minimale platzbedarf in kleinen kneipen auch ein sehr gewichtiges thema ist!!!

    bei etwas größeren produktionen würde ich es aber hauptsächlich wegen der fehlenden subgruppen nicht einsetzen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Hermann
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    • 5. Februar 2003 um 22:07
    • #10

    Hallo,
    ganz vielen Dank an alle für eure ausführlichen Antworten!
    Also, das Teil wird gekauft, haben wir gerade beschlossen.

    Wir machen nahezu ausschließlich kleine Club-Gigs und letztendlich ist die Größe und dabei reichliche Ausstattung ein wichtiges Argument. Man sagt Digitalgeräten ja immer ein leicht steriles Klangbild nach, aber selbst unter meinen Bekannten mit den feinsten Hifi-Ohren gibt es heutzutage keine Vinyplattenhörer mehr.

    Das mit dem Soundmüll direkt von der Bühne in kleinen Räumen ist auch einleuchtend. Ob man dann als Hörer im Raum noch große Unterschiede zwischen dem 01V und einem guten Analogpult hören kann kommt mir eher fraglich vor. Ich denke, dass das Argument mit der Qualität der Effekte möglicherweise dann greift, wenn das Pult für Aufnahmen genutzt werden soll. Aber wenn ich mir unsere Liveauftritte in Kneipen mit dem Hintergrundlärmpegel so vor Augen führe, dann ist es dabei eher schwierig, einen brauchbaren von einem guten Effekt zu unterscheiden. Das heisst nicht, dass das trainierte Leute nicht doch hören können, aber der Durchschnittshörer an der Theke vielleicht weniger (naja, manchmal spielen wir auch ganz vornehm in kleinen Hallen, und dann hört man schon viel besser, wie so ´ne Anlage insgesamt oder ein einzelner Effekt klingt).

    Frage an Wolfgang: kann man den Monitor für die Stimmen (wir haben vier) aus je einem zweiten parallel gelegten Kanal ziehen, der dann in den Hauptsummen nicht heineingezogen wird und nicht komprimiert wird, wie es bei anderen konventionellen Mischpulten auch geht?

    Viele Grüße
    Hermann

  • Matthias W
    Beiträge
    320
    • 5. Februar 2003 um 23:42
    • #11
    Zitat

    Dual Network, wie kaskadierst du die Dinger, sprich, wie koppelst du die Auxe? Zusatzkarte? Stereokanäle schlachten? Oder bin ich einfach nur zu doof?

    Die haben ein einfaches Kabel mit dem du sie verbindest
    Bei den Digitalpulten is des schön
    Du kannst die dann nebeneinander stellen
    und hast sogar alle kanäle auf einem Master

    Gruß Matthias

    Coke nur aus Glasflaschen!!!

  • Paddy
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    103
    • 6. Februar 2003 um 01:13
    • #12
    Zitat von "Hermann"


    Frage an Wolfgang: kann man den Monitor für die Stimmen (wir haben vier) aus je einem zweiten parallel gelegten Kanal ziehen, der dann in den Hauptsummen nicht heineingezogen wird und nicht komprimiert wird, wie es bei anderen konventionellen Mischpulten auch geht?

    dazu bräuchtest du direct-outs, die das 01V nicht hat. oder du machst es mit y-steckern - aber ich bin da nicht im klaren, wie es mit den impedanzen aussieht. kann gut sein, daß wenn du beim ersten kanal was drehst, der zweite kanal leiser wird, oder so. was sagen da die theoretiker? oder einfach probieren, wenn du es überhaupt brauchst. wenn eure sänger kräftige signale geben, brauchst du ja mit nem kompressor nix aufholen, sondern nur begrenzen... und wenn jemand nicht gescheit reinsingt, hat er den falschen job. echt - ich bin da mittlerweile fast schmerzfrei.

    nochwas: das 01V ist nicht nur viel drin für wenig geld, sondern auch super kompakt mit viel drin - und sogar "verkabelt". sprich: brauchst kein FX-rack, und kein kabelwust. EQs und dynamics finde ich auch nicht so toll, aber so nen bißchen hall und delay - das spielt gar nicht mal schlecht.

    wegen dem kaskadieren: dazu braucht man so nen PC-kabel... weiß nicht wie das heißt. jedenfalls muß man da ins menü rein und nen paar schalter umlegen. da geht es mit dem handbuch (kann man ja runterladen) schneller als ausprobieren. oder jemand hat vorher ein master- und ein slavesetup auf den dingern abgelegt. ich find abspeichern eh toll. alle FX und pipapo wird gesafed (außer gains). für ne tour ist das praktisch. für jeden song kurz ne taste... fupp. und hey: MIDI. du kannst damit auch deine midifähigen sachen (im FX-rack, im studio) fernsteuern. auch geil.

  • wora
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    • 6. Februar 2003 um 02:30
    • #13
    Zitat von "Hermann"

    Hallo,
    ...Frage an Wolfgang: kann man den Monitor für die Stimmen (wir haben vier) aus je einem zweiten parallel gelegten Kanal ziehen, der dann in den Hauptsummen nicht heineingezogen wird und nicht komprimiert wird, wie es bei anderen konventionellen Mischpulten auch geht?

    Viele Grüße
    Hermann

    wenn ihr Y-kabel macht, geht das ohne probleme.
    allerdings solltet ihr bedenken, das bei 4 gesängen dann schon 8 kanäle belegt wären!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Elias
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    219
    • 6. Februar 2003 um 08:42
    • #14

    Zur Info:

    Bald kommt das neue 01V96 raus!!

    Gruss Elias

  • Benny
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    • 6. Februar 2003 um 20:03
    • #15

    Hi, cascade geht über "to host" über ein spezial kabel, stecker ist gleich dem an dual-cd-playern, kabelbelegung ist aber anders(sprich mit so einem cd-player remote kabel tuts einfach nicht). andere möglichkeit ist midi+ digi 1/0.
    wir haben adat-karten drin, ob das mit denen geht weis ich nicht aber unsere sind eh immer für HD recording belegt.
    notfalllösung für cascade ist Omni-out 1-4 auf die stereokanäle des masters, die auxe pre setzen und dann auf 1-4 im pult verteilen.

    zum speichern: das macht das pult für kleine festivals intressant. wir haben ein festival mit 12-14 bands am abend, und jeder bekommt den sound den er haben möchte, ohne lange umbau pause. Die technik machts möglich. übrigens sind für solche VAs Pod 19", bassPod 19" und roland V-Drums ganz brauchbar. jede band klingt anders und der umbau dauert keine 5 min. inkl. linecheck!!

    "...Wer den Durchfall hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen...!"

  • Finelight
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    • 6. Februar 2003 um 23:38
    • #16

    Ich mache ab und zu in einer kleinen Veranstaltungshalle (hauptsächlich Musicals) die Technik. Ich kann nur sagen: Es ist total einfach mit diesem Pult. Es läßt sich intuitiv bedienen.

  • Holger
    Profi
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    589
    • 7. Februar 2003 um 13:12
    • #17

    Das 01V ist ja der absolute Standart in diesem Preissegment.
    Kann man dem DDX von Beheringer da eine Chance geben?
    Laut Test bei Amazone
    http://www.amazona.de/content/musict…216/ddx3216.htm
    liegt es ja auf dem Niveau vom 03D und 02R
    zum Preis vom 01V.

    Erfahrungsberichte wären wünschenswert.

    Gruß Holger

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