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Boxen einspielen

  • blitzfritz
  • 8. Februar 2003 um 18:26
  • blitzfritz
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    • 8. Februar 2003 um 18:26
    • #1

    Hi,
    würde mich ziemlich interessieren wie Ihr Eure Boxen einspielt, wenn Ihr Euch mal neues Material kauft.
    Die Chassis mal bei geringer Lautstärke bei einer bestimmten Frequenz spielen lassen...?
    Wäre ziemlich interessant.
    Ich habe bisher einfach die ersten paar Stunden verschiedenstes Musikmaterial bei Zimmerlautstärke gehört - es gibt aber sicher eine gezieltere Variante das Zeug einzuspielen (z.B. nahe der Resonanzfrequenz?).
    Würde mich über Eure Vorschläge freuen.

  • Fux
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    • 8. Februar 2003 um 18:29
    • #2

    Hallo,

    Firlefanz!
    Eingespielt werden die ja automatisch beim ersten Einsatz ;)

    Mit einem neuen Auto fahr ich ja auch nicht die ersten 100km im Kreis rum und dann zum erstenmal da hin wo ich eigentlich wollte.

    Viele Grüße,
    Fux

  • ZuLautHolger
    Verifiziert
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    354
    • 8. Februar 2003 um 18:50
    • #3

    Der Vergleich mit dem Auto hinkt aber auch etwas... :-?

    Ein neues Auto sollte man die ersten 1500 km (oder so) nicht voll ausfahren... von wegen Grate an den Zylindern etc. ...

    Aber ob man das jetzt auch auf Lautsprecher-Chassis adaptieren kann... bei HiFi-Boxen ist es ja normal, dass die erstmal eingespielt werden, aber das wird dann auch gleich mit voller Power gemacht. :o

    http://www.zulaut.de/zulaut

  • Fux
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    • 8. Februar 2003 um 18:58
    • #4

    Hallo,

    Also ich hab noch nie einen Lautsprecher "eingespielt". Und es hat sich bislang noch kein Chassis bei mir beschwert.

    Außer das vor lauter Freude über das neue Konstrukt laute Probehören würde man als Einspielen definieren. Aber wo ist da der Unterschied zum "normalen" Einsatz, außer daß die Kisten an anderer Stelle stehen?

    Viele Grüße,
    Fux

  • alter ego
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    • 8. Februar 2003 um 19:20
    • #5

    Für den ersten Einsatz lieber PA etwas überdimmensionieren. Hatte mal das Vergnügen, neues Großholz einzuweihen, am ende der Show gingen ca. 3 dB mehr Bass raus.

    laut statt hell!

  • Fux
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    • 8. Februar 2003 um 19:23
    • #6

    Hallo,

    Ich dimensioniere eigentlich alles immer über, nicht nur beim ersten Einsatz. Erstens geht dann weniger kaputt, zweitens klingt es besser und vor allem ist der Spaßfaktor wesentlich größer als wenn immer alles kurz vorm Exitus röchelt ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • alter ego
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    • 8. Februar 2003 um 20:03
    • #7

    Das ist der Unterschied zwischen uns: Du dimensionierst alles über,was du hinstellst. Ich fahre alles aus, was man mir hinstellt :D:D:D

    laut statt hell!

  • blitzfritz
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    247
    • 8. Februar 2003 um 20:08
    • #8

    Daß es Sinn macht seinen Chassis ein wenig Zeit zu gönnen könnt Ihr mir schon glauben.
    Und zur Information: Jeder Porsche wird zuerst einmal werksmäßig eingefahren - und das sicherlich nicht gleich in den ersten paar Minuten mit 7000 Touren - auch wenns einen im Finger bzw. Fuß jucken würde :D

  • NoWay
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    • 8. Februar 2003 um 21:01
    • #9

    Ich hatte mal auf ner VA 2 18"w-bins mit Emi Kilomäxen rumliegen, also Top irgentwas nicht mal schlechtes vom Yamaha. Ich war aber nur zum Mischen dort, war ein kleines Zelt mit Wald und Wiesen Coverband. Ich war schon enttäuscht am anfang beim Check dass so wenig aus den w-bins kam, so nach 2 Stunden hätt ich nicht mehr die ganze zeit vor den Dingern stehen wollen, scheinbar mussten die sich wirklich erst mal einspielen weil sie nagelneu waren. Wobei mir bekannt is dass der Kilomax ein Heizlüfter is, aber es war eine Erfahrung wert.
    Demnächst gehen meine neuen Kurzhörner an den Start, mal schaun wie lang so ein B&C Ding braucht oder ob er überhaupt Anlaufzeit braucht.

    SaDis - Veranstaltungsservice

  • JF
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    • 10. Februar 2003 um 15:05
    • #10

    Tieftöner eine Nacht lang bei 20Hz und passabler Auslenkung wabbern lassen, dann ist die Mechanik eingespielt.
    Tops am Besten per Rauschen, aber das hält man wohl nicht durch ....

    mfg
    JF

  • Frank Uhlig
    Profi
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    575
    • 10. Februar 2003 um 15:16
    • #11

    Wir haben eine Fuhre B1801 von Seeburg erhalten, nach erstem Test haben wir diese um eben diesen Sachverhalt auszutesten mit dem Gesicht nach unten auf Pappe ins Lager gelegt und so die Nacht durch bei 3/4 Last brummen lassen (ja, Lager ist ausserhalb...). Tags drauf spielten die Bässe mit We-Sent-Lich mehr Druck & Pegel!! Hätte ich vorher nie&nimmer nicht geglaubt, jetzt wird bei jeder Box so verfahren.

    Grüße
    Frank

    Grüße,
    Frank

  • f8274
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    • 10. Februar 2003 um 15:37
    • #12

    nagelneue boxen klingen anfangs recht gruselig, empfehle auch ein einspielen von 24 h mit mittlerer lautstärke (vor dem ersten harten einsatz).

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 10. Februar 2003 um 15:57
    • #13

    naja ich finde das braucht man nicht.

    wenn man was neues gebaut bzw neue chassi eingebaut hat hört man doch sowieso erst 1-2 stunden probe...

    und der rest geht auf der va...

    selbst wenns vieleicht die ersten beiden stunden nicht so laut ist, erfahrungsgemäß braucht man vollgass erst zum mitte bis ende ;)

  • Martin, live-team
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    • 10. Februar 2003 um 16:12
    • #14
    Zitat von "Frankbärchen"

    Wir haben eine Fuhre B1801 von Seeburg erhalten, nach erstem Test haben wir diese um eben diesen Sachverhalt auszutesten mit dem Gesicht nach unten auf Pappe ins Lager gelegt und so die Nacht durch bei 3/4 Last brummen lassen (ja, Lager ist ausserhalb...). Tags drauf spielten die Bässe mit We-Sent-Lich mehr Druck & Pegel!! Hätte ich vorher nie&nimmer nicht geglaubt, jetzt wird bei jeder Box so verfahren.

    Grüße
    Frank


    Kann ich nur bestätigen!
    der Ciare braucht ne ganze weile bis er gut geht,
    kann schon ein paar Gigs dauern bis er seine volle Leistung hat.
    Aber dann... :D
    also bei neuen Acousticline-Bässen zb. B1801/TSE Sub/Infra
    beim ersten Gig mehr Bässe mitnehmen, falls möglich
    gruss martin

  • horst
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    • 10. Februar 2003 um 17:36
    • #15

    Das mit dem Einspielen stimmt schon.Ich hab mal zwei Jungfräuliche RCF Subs mit auf einer kleinen Veranstaltung gehabt.Am Anfang hat es sich schon ales etwas verschlafen angehört, und nach zwei,drei Stunden wurde es merklich besser.Deshalb bekommen meine neuen Chassi immer erst mal eine Aufwärmmassage :lol:
    Beim einrauschen von Tops einfach zwei nehmen, die Treiber aufeinander zugerichtet,und eines der zwei verpolen.Dann macht das nicht mehr ganz soviel Krach.
    horst

  • Nikkus
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    105
    • 10. Februar 2003 um 17:50
    • #16

    Also wir vertreiben ja nun OBERTON Lautsprecher...und haben auch festgestellt, dass diese ca.36h, am besten mit Sinus, laufen müssen, bevor sie den optimalen Klang wiedergeben! Vor allem die 18" machen dann einen musikalerischen, definierteren und knackigeren Sound!!! Könnt ihr ja selber mal versuchen, wenn ihr ein neues Chassis mit nem eingelaufenen vergleicht...die Membran lässt sich weicher und leichter bewegen...

    übrigens lassen D&B ihre Cahssis 48h lang, vor dem Einbau, wackeln!

    liebe Grüße, Niko

    PS. vor allem brauchen nichteingelaufene Langhubchassis ca. 1/3 mehr Amp-Leistung um an die x-mas werte zu kommen...sollte man beachten...

    NIKKUS Veranstaltungstechnik GmbH
    http://www.nikkus.de

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 10. Februar 2003 um 18:00
    • #17

    Abweichungen von bis zu 50% bei Fs vor und nach dem Breakin sind mir schon untergekommen. Sprich Fs lag um EINIGES ueber der Herstellerangabe ohne Breakin. Das sah man auch in einem gewaltigem Peak bei der Box.

    24h lass ich sie seither immer schmoren.

    CU
    Martin

  • speffik
    Beiträge
    1.323
    • 11. Februar 2003 um 07:55
    • #18

    Hallo,

    Gibt es Nachteile, wenn ich neue Top's nicht einrausche sondern gleich mit auf den ersten Gig nehm?!

    Klingen sie dann das ganze Leben schlechter als mit Einlaufphase... :-?

    MfG Stephan

  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 11. Februar 2003 um 09:46
    • #19

    Nein, die klingen vielleicht nur beim ersten Gig etwas schlechter/anders. Außer du hast D&B, die spielen ja schon ein 8)

    mfg
    JF

  • FNR
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    1.224
    • 11. Februar 2003 um 10:37
    • #20

    Hallo Leutz,

    das ist aber doch das simpelste was es gibt und es ist erschreckend wie wenige das wissen !

    Bei neuen Lautsprechern, egal ob Bass / Mid / High sind die Aufhängungen alle fabrikfrisch und dementsprechend STARR.

    Erst nach einigen DEHNÜBUNGEN ( Wobbel / Rauschen ) erreichen die Zentrierungen, Einspannungen, Sicken ihren "normalen" Zustand und können dementsprechend schwingen / huben.

    Darum klingt ein neuer Bass so dünn, es muss erstmal viel mehr Kraft aufgewendet werden um den aus der Nullposition zu bewegen und je weicher die Aufhängung dann wird desto leichter gehts / desto mehr Output.

    Kein renommierter Entwickler würde Daten eines fabrikfrischen Lautsprechers benutzen, die werden alle erstmal künstlich gealteret...

    Denn was hätte man von Werten die nur die ersten 2 Stunden für ein Chassi gelten, damit könnte man wohl kaum etwas berechnen / entwickeln.

    In diesem Sinne

    Gruß

    Frank N. Stein

    Ich habe zwar keine Ahnung aber davon jede Menge...

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