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01v06 vs MidasVenice160 Live

  • Venice 2002
  • 10. Januar 2007 um 12:56
  • Geschlossen
  • Saxoman
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    • 13. Januar 2007 um 13:38
    • #21

    Wir mischen uns als kleine Band von der Bühne ab und haben uns das Midas 160 gegönnt - und natürlich zusätzlich 2x 2x31 Band EQ, einen nach draußen und einen für die Sidefill-Monitore. PA: Kling und Freitag CA1515 und Hornbässe. Was soll ich sagen - zunächst haben wir sämtliche Röhren-Vorverstärker wieder verkauft (TLA Ivories und Mindprint Envoice), weil die Vorstufen im Midas supergeil klingen. Beim Betreten eines Saales können wir schon fast erraten, welche Frequenzen problematisch sein werden, dann wird kurz eingepfiffen, und das Ergebnis sind dann oft die zuvor vermuteten Frequenzen, die für alle Beteiligten sichtbar am EQ gezogen werden. In punkto Übersicht und Sound ist das Midas unsere wichtigste Investition der letzten 15 Jahre ! Ins Handbuch mussten wir bisher nicht einmal schauen !

    Gruß Saxo

  • Pulenk
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    • 14. Januar 2007 um 11:44
    • #22

    naja, übersichtlich sind Mixer anderer Hersteller auch, und Unterschiede im Klang bei Mischpulten sind nicht so gravierend...
    wichtiger ist schon dass man richtig regelt...

  • wora
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    • 14. Januar 2007 um 15:44
    • #23
    Zitat von "Pulenk"

    ... und Unterschiede im Klang bei Mischpulten sind nicht so gravierend...


    diese aussage kann ich nicht ganz nachvollziehen.
    da gibt es klanglich wirklich enorme unterschiede.
    wenn du z.b. mal auf nem Amek oder ner XL3 gearbeitet hast wirst du das sicher nachvollziehen können...
    natürlich sind die nicht ganz in der angesprochenen klasse, aber hier hebt sich das venice auch schon wohltuend vom einheits-billigsound ab. dafür kostet´s halt auch ein bisschen mehr.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oton
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    • 14. Januar 2007 um 16:33
    • #24
    Zitat von "Pulenk"

    naja, übersichtlich sind Mixer anderer Hersteller auch, und Unterschiede im Klang bei Mischpulten sind nicht so gravierend...
    wichtiger ist schon dass man richtig regelt...

    Ich kann die Aussage nur unterstützen, bei heutigen modernen Mischpulten sind die Unterschiede wirklich nicht mehr gross. Andere Faktoren sind da viel klangbestimmender. Natürlich kann man im Direktvergleich Unterschiede hören, aber die sind längst imho nicht so gravierend wie man sich das vorstellt / die Werbung suggeriert.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • Saxoman
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    • 14. Januar 2007 um 20:13
    • #25

    Unser Wechsel vor einem Jahr erfolgte vom Mackie VLZ 1604 Pro zum Midas. Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Eigentlich war dieses Mackie wenig "Pro"-fessionell, wenig headroom, ständig war man im Clipping etc. Daher stammte auch die Batterie an Vorverstärkerung, was eigentlich in einer Verschlimmbesserung resultierte.

    Also, wenn es um das Abmischen von der Bühne aus geht, und wenn man als Band den Anspruch hat kompromisslos gut sein zu wollen, dann führt der Weg auch über die Qualität der Instrumente bzw. der Geräte. Die Qualitätsunterschiede im Hochpreissektor sind vielleicht marginal, aber in der Summe liegt man dann vorne und ein klasse Sound ist dann die Basis für einen gelungenen Abend.

    Keep music live !!

    Euer Saxo

  • oton
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    • 14. Januar 2007 um 22:57
    • #26
    Zitat von "Saxoman"


    Also, wenn es um das Abmischen von der Bühne aus geht, und wenn man als Band den Anspruch hat kompromisslos gut sein zu wollen, dann führt der Weg auch über die Qualität der Instrumente bzw. der Geräte.

    wenn man kompromisslos gut sein will MUSS man sich zuerst einmal einen Techniker besorgen der das Ganze aus dem Saal mischt, das macht bestimmt 20x soviel aus wie bessere Technik ....

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  • Saxoman
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    • 14. Januar 2007 um 23:17
    • #27

    oTon,

    du hast natürlich recht, was die 3-4 größeren Galas und Events pro Jahr angeht. Aber was ist mit den zig Hochzeiten, Silberhochzeiten, Geburtstagen etc. FOH direkt vor den Brauttisch oder was ? Noch gibt es Menschen, die sich für ihre kleinere Feier bewusst für eine Band entscheiden und gegen die Konserve. Aus dem Grund hören wir als Sidefill das gleiche Signal wie in der Front-PA. Aber es bleibt ein Kompromiss und ist daher nicht ganz so kompromisslos, da gebe ich dir Recht ! Aber gerade in der Situation fanden wir das Midas-Pult übersichtlich und leichter zu bedienen als ein Digitales.

    P.S.: Wir überlassen die o.g. Festivitäten nicht "einfach so" DJs mit China-PA und geklauten MP3s !

    Gruß Saxo

  • E&E
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    • 15. Januar 2007 um 09:39
    • #28

    Den Sound von der Bühne aus selber fahren muß nicht unbedingt
    gleich als "geht nicht" oder "unprofessionell" abgetan werden.

    Das gilt insbesondere dann, wenn es die Rahmenbedingungen erlauben
    den Soundcheck vor der Bühne zu machen, und dann das FoH-Rack
    wieder auf die Bühne zu stellen.

    Das wichtigste hierbei sind nicht sauteure tools im finanziellen Megatonnenbereich sondern: Ohren!

    Es ist nun mal ein Naturgesetz, daß man ohne Ohren ebensowenig
    mischen wie ohne Schwanz fi..en kann! :D

    Ende der glorreichen neunziger Jahre war ich Frontmann einer
    bekannten 5-köpfigen westphälischen Top 40/Showband.

    Wir haben den Mix IMMER von der Bühne aus gefahren.
    PA: Syrincs S4, 4 x Monitorwedge mit Summensignal, Pult Mackie VLZ
    mit BSS EQ und 1 x Reverb - fettisch dä Rettisch!

    Wir reden hier übrigens von deutlich mehr als 100 (gut dotierten) Jobs im Jahr....

    Add Saxomann: Hast Du den Tip mit der Venice zufällig von mir? :wink:

    Gruß

    Kai

    Ich bin ein netter Kerl! - Und wenn ich Freunde hätte, könnten diese das bestätigen...

  • Pulenk
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    • 15. Januar 2007 um 10:29
    • #29

    ...ich will ja nichts gegen das Venice sagen. Ein gutes Produkt aus deutscher Herstellung. Aber ich konnte z.B. im Vergleich zu einem digitalen Soundcraft absolut keinen klanglichen Vorteil hören.
    Dass zu einem Behringer, oder einem älteren Mackie ein Unterschied besteht, is schon klar...
    Ich hab halt schon wirklich überragenden Konzertsound, gemischt auf Spirit-Pulten gehört, drum wehre ich mich etwas gegen den teilweise vorhandenen Eindruck, dass TopSound nur mit Midas o. ähnl. möglich wäre...

    freue mich also für euch, dass ihr dass für euch optimale Pult gefunden habt und wünsch viel Spaß bei der Musik!

    Mark

  • Seven
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    • 15. Januar 2007 um 11:27
    • #30

    Natürlich ist dem nicht so, dass Topsound nur mit Midas oder allgemein Topequipment möglich ist. Ich war aber selbst bei A/B Vergleich überrascht, wieviel besser (gut subjektiv) eine Venice als ein 01v96 und natürlich auch ein digitales Behringer klingen.

  • Saxoman
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    56
    • 15. Januar 2007 um 23:05
    • #31

    Jau Kai, du warst damals der Ideengeber. Klasse Gespräch damals. Nochmals vielen Dank.

  • Venice 2002
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    48
    • 15. Januar 2007 um 23:23
    • #32

    Hallo die Herren,

    da bin ich nochmal.

    Fazit der letzten Tage mit Midas / Mone XL / dynamax / dn 360 Klark.
    Da ich schon etwas länger auf der Bühne stehe, und wenn wir in kleinen Besetzungen um die "Welt" 8) ziehen den Sound selber mische, denke ich das ich mir ein Urteil über die genannten Aussagen der einzelnen User machen kann.

    Sicherlich ist ein FOH Mensch schon was feines.
    Jedoch kommt es immer auf den Typen an der am Pult sitzt.
    Ich habe da schon die schlimmsten Sachen erlebt........


    Der Tonmensch muss Gagen mässig auch bezahlt werden, was bei kleinen Gigs nicht durchführbar ist, es sei denn mann ist in der " Schnulli Bulii -Snopp schiene " unterwegs.

    Mann kann von der Bühne einen sehr guten Sound mischen, wenn die Komponenten stimmen.


    Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, nachdem die erste Kopplung mit einem Handgriff beseitigt war, das Tap Delay bei "The Wall" im Ref einfach hochgezogen werden konnte, und die ganze Kiste einen Sound produzierte, das sogar Amtlichen Cover Muckern der Mund offen stehen blieb.

    Es gab an diesem Abend sogar Leute die uns mehrfach auf den so wahnsinnig ausgeglichenen Sound hingewiesen haben.
    Wir selber als Band hatten unter diesen Umständen auch richig Laune.

    Kurz:

    Ich hatte den direkten Vergleich der beiden besagten Pulte 01v96 sowie Midas.
    Habe in der Vergangenheit auch mit vlzpro 1604 und anderen Pulten rumgemuckt.
    Keines hat den Sound so wieder gespiegelt wie das Midas.

    Für mich kommt kein Digitalpult mehr auf die Bühne.
    Handling sowie der erste Soundeindruck im Vergleich zum Midas waren mehr als schlecht.


    Ja es mag tausend andere Usermeinungen geben, jedoch wenn es krachen soll der Sound stehen soll, die Bedienung ohne viel schnick schnack von der Hand gehen soll >> dann bleibt für mio nur eines übrig !


    Midas !!!! 4 Ever !! :D:D

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