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HK Audio ConTour Serie

  • musicnlight
  • 19. Januar 2007 um 01:44
  • musicnlight
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    • 19. Januar 2007 um 01:44
    • #1

    Meine Frage geht dahin, wie die CT112 in Verbindung mit den CT118 für eine FOH Anwendung einsetztbar sind. (z.B. 8 CT118 und 4 CT112) Meiner Meinung nach sind die Tops für kleine Club Anwendungen in Verbindung mit einem oder vieleicht zwei CT118 ganz ok. Aber für eine VA mit vielleicht 1000 Personen und mehr absolut ungeeignet.

    HK kann für eine VA dieser Größenordnung, zur Zeit kein vernünftiges Ground Stacking System anbieten.

    Wie denkt ihr über ein doppel 12" Topteil als FOH Anwendung und als Ergängung für die CT112?!

  • Kracky
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    • 19. Januar 2007 um 03:30
    • #2
    Zitat von "Musicnlight"

    Meine Frage geht dahin, wie die CT112 in Verbindung mit den CT118 für eine FOH Anwendung einsetztbar sind. (z.B. 8 CT118 und 4 CT112) Meiner Meinung nach sind die Tops für kleine Club Anwendungen in Verbindung mit einem oder vieleicht zwei CT118 ganz ok. Aber für eine VA mit vielleicht 1000 Personen und mehr absolut ungeeignet.

    HK kann für eine VA dieser Größenordnung, zur Zeit kein vernünftiges Ground Stacking System anbieten.

    Wie denkt ihr über ein doppel 12" Topteil als FOH Anwendung und als Ergängung für die CT112?!

    Deiner ersten Aussage stimme ich zu, wobei ein doppeltes Fullstack ohne weiteres möglich ist und ich denke damit kann man dann schon ruhige 1000er Projekte angehen.

    Was das Haus HK angeht ist es nicht richtig das hier keine Lösung für den Bereich der 1000er und größer angeboten wird. Hier hat HK ja nun seit einiger Zeit das Contour Array das sehrwohl im Groudstack betrieben werden kann und hier auch gut und gerne mal in der kleine Groundstackversion eine 1500PAX VA locker spielt. Nach oben hin kann man dann immernoch größer werden.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • skyworker
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    • 19. Januar 2007 um 09:44
    • #3

    Morgen Gemeinde - da schließ ich mich doch mal meinem Vorredner an. Ich habe nun in der Tat schon ein paar mal mit dem Contour Array zu tun gehabt, auch in durchaus undankbaren Locations, und muss ehrlich sagen, das Material tut gut. Ein paar mehr Bässe als Tops dabei zu haben, kann je nach Stil nicht schaden, alternativ gibts ja auch noch den aktiven Doppel-18er dazu, wenns unten ein bisschen mehr sein darf. Den kenne ich aber nur vom "Sagen-Hören". Soviel von mir dazu - und in der 1000er-Kategorie geht das Material durchaus.

    CU SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Thomas Knappich
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    • 19. Januar 2007 um 09:58
    • #4

    der Kracky ist mir da ja schon zuvor gekommen;

    die CT112 gehen schon sehr schon in jeder hinsicht, und 2 CT118 dürfen da schon drunter sein. Aber wenn 1000 Leute vor der Bühne ernsthaft "rocken" wollen würde ich mich da auch mit 4 doppel 12ern nicht sehen lassen. Und deswegen gibt es ja das Contourarray mit dem das sehr gut geht.
    Mal davon abgesehen bin ich der Meinung wenn 1000 direkt vor der Bühne sind ( und nicht wie bei Coverrock lose in der Halle verteilt) dann gehören da vernünftige Lifte dazu, das Licht muß ja vielleicht auch hoch. Außerdem bekommst Du beim Groundstack fast zwangsweise das Problem das Du den ersten zehn Reihen "die Gehörgänge polierst" was ja wohl auch nicht richtig sein kann.
    Cohedra und Compact kann man übrigens auch "Groundstacken", und denn horngeladenen aktiven Projektor ( ich will keine Disk. ob da jetzt 1000 "gehen", das muß jeder für sich entscheiden)gibt es auch noch;

    Grüße aus Friedberg

    Thomas Knappich
    Klangwerk
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  • musicnlight
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    • 19. Januar 2007 um 13:15
    • #5

    Ok, eine doppeltes Projektor Stack würde es vielleicht noch schaffen, allerdings befinden wir uns dann wieder in der portable Sound Geschichte und nicht in der Concert Sound Serie.
    Das ConTour Array ist gut und schön. Die 1000 Leute macht das System locker, aber wie gesagt, das ist ein Array, was mir ehrlich gesagt nicht zusagt. Habe es mir im Frühjahr letztes Jahr von HK Vorführen lassen, und bin immer noch der Meinung, das es das System für eine Disco Anwendung absolut nicht tut.
    Ich will jetzt hier keine Diskusion über die Vor und Nachteile der ConTour Arrays lostreten, meine Frage geht nur dahin:
    Mit welcher Ground Stacking Anlage von HK mache ich vernünftig 1000 Leute sowohl im Life als auch im Disco Betrieb? Wie denkt ihr über ein doppel 12" Topteil für die ConTour Serie?

  • Thomas
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    • 19. Januar 2007 um 15:50
    • #6

    warum muss es denn HK sein?

  • Seven
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    • 19. Januar 2007 um 16:09
    • #7

    Die 1000 Pax Nummer würde ich nicht mit CT112 machen wollen. Ohne das Ding gehört zu haben. Wunder sind von so einer Kiste nicht zu erwarten und ich würde gerne weiter kommen als es so eine Kiste konstruktionsbedingt kann.
    Daher zurecht die Frage, obs nicht was anderes als HK sein darf.
    1000 Pax sind doch mit zwei Stacks pro Seite mit nem ordentlichen 60° Top ganz gut machbar. Da bietet halt HK die R-Serie (oder aktuell eben auch nicht mehr). Dieses Produkt verzeiht aber selbst kleine Fehler beim Stacking kaum.

  • Thomas Knappich
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    • 19. Januar 2007 um 16:11
    • #8

    ich erinnere mich, war das nicht in einer Rohbau Halle ?

    warum stellst Du dem Contour Array nicht einfach 2 SL218A zur Seite ? Das System wäre dann sehr flexibel..

    Grüße aus Friedberg

    Thomas Knappich
    Klangwerk
    Beschallungs-und Veranstaltungstechnik

  • Kracky
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    • 19. Januar 2007 um 19:14
    • #9
    Zitat von "Musicnlight"

    Ok, eine doppeltes Projektor Stack würde es vielleicht noch schaffen, allerdings befinden wir uns dann wieder in der portable Sound Geschichte und nicht in der Concert Sound Serie.
    Das ConTour Array ist gut und schön. Die 1000 Leute macht das System locker, aber wie gesagt, das ist ein Array, was mir ehrlich gesagt nicht zusagt. Habe es mir im Frühjahr letztes Jahr von HK Vorführen lassen, und bin immer noch der Meinung, das es das System für eine Disco Anwendung absolut nicht tut.
    Ich will jetzt hier keine Diskusion über die Vor und Nachteile der ConTour Arrays lostreten, meine Frage geht nur dahin:
    Mit welcher Ground Stacking Anlage von HK mache ich vernünftig 1000 Leute sowohl im Life als auch im Disco Betrieb? Wie denkt ihr über ein doppel 12" Topteil für die ConTour Serie?

    Ich denke HK hat aus grauer Vorzeit gelernt und wird es nicht mehr angehen mit mehreren Produkten das gleiche Klientel zu bedienen. Es gibt im Semi Bereich das Projektor und im Pro Bereich das Contour Array sowie das Cohedra Compact, all diese Anlagen sind im Groundstack betreibbar, und ich habe kein Problem zu sagen das All diese Anlagen in entsprechender Masse eine 1000er Discoveranstaltung machen. Gut, das Projektor wäre sicher nicht meine erste Wahl aber es geht. Bei den anderen Systemen mit entsprechendem Ausbau im Bassbereich habe ich garkeine Bedenken.
    Ich jedenfalls sehe auch kein Bedarf nun noch ein System bzw. Topteil für diesen Markt zu entwickeln.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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    78598 Königsheim

  • musicnlight
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    • 20. Januar 2007 um 01:24
    • #10

    Ja, es war die Rohbauhalle!
    Klar, könnte ich das ConTour Array dazu benutzen, obwohl ich der Meinung bin, das dies die falsche Wahl wäre.
    Aber jetzt hier über die Vor- und Nachteile zu diskutieren, wäre jetzt nicht angebracht und war eigentlich auch nicht meine Frage! Meine Meinung zum HK Array ist ja hier im Forum und bei HK bestens bekannt!
    Da ich bis jetzt eigentlich überzeugter HK User bin, wollte ich mich erst mal bei meiner "Hausmarke" nach einem neuen System für mich umschauen.
    Wie gesagt, das HK Array gefällt mir nicht, dann doch besser das JBL VRX. Das Cohedra System kommt aus Kostengründen und wegen den Einsatzmöglichkeiten nicht in Frage!
    Dann bleibt eigentlich nur noch das ConTour CT 118 mit CT112 System übrig.
    Ich habe ganz große Bauchschmerzen, wenn ich mit vier CT112 und dementsprechende Bässe 1000 Leute machen muß. Oder wie denkt ihr dadrüber?
    Habe mal nebenbei gehört, das HK kein doppel 12" Topteil mehr entwickeln will. Sie wollen sich mehr auf das LA stürtzen. Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist! (auf einem Bein kann man nicht stehen) Wenn man bedenkt, das viele Herrsteller neben den LA auch wieder auf doppel 12" Topteile zurückgreifen.

  • fred jung
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    • 2. Februar 2007 um 21:08
    • #11

    Zum Thema ConTourArray und Disco / Live kann ich aus eigener Erfahrung anmerken: Entweder Oder - Das heisst, wenn Du anspruchsvolle Live-Sachen machen möchtest, dann hat das CTA absolut Vorteile - auch gegenüber z.B. dem VRX; Es zählt für mich zu den "echten" Linearrays, also auch mit allen Vor- und Nachteilen dieser Gattung (Windempfindlichkeit, korrekte Winkelung/Höhe, verbesserte Reichweite usw...). Mit unserer Firma haben wir damit bisher u.a. ein 2000er Open-Air (2x4 CTA208 mit 8xSub und 2xSL218) gemacht, sowie Sissi Perlinger in einer 600er Stadthalle (2x2 CTA208 mit 6xSub + CT-108 Nearfills), als auch Top 40 Nummern mit 800-1000 Besuchern (2x3 CTA208, 6xSub + 1xSL218) - alles Prima und ohne murrende Techniker...

    Aber es klingt halt auch nach Line-Arry, d.h. für Konservenmusik ist nun mal was anderes gefragt. Deswegen würde ich immer abwägen, was den Hauptteil des Programmes, bzw. den Schwerpunkt ausmacht.

    Linearrays für Discomucke finde ich fehl am Platz...
    (HK Audio "Projector" übrigens auch -> Für Livemusik prima pflegeleicht, aber für Disco ist der Sub einfach nicht gemacht...

    Glaube nichts, traue niemanden, mach alles selbst. Dann wird es gut.

    FRED-eventworks

  • oton
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    • 2. Februar 2007 um 21:28
    • #12
    Zitat von "Fred Jung"

    Aber es klingt halt auch nach Line-Arry, d.h. für Konservenmusik ist nun mal was anderes gefragt. Deswegen würde ich immer abwägen, was den Hauptteil des Programmes, bzw. den Schwerpunkt ausmacht.

    Linearrays für Discomucke finde ich fehl am Platz...

    Kannst du das mal genauer ausführen, irgendwie verstehe ich die Problematik nicht. Seit Jahren hatte ich auf allen grösseren Disco Events nur noch Line Arrays, und ich wüsste nicht was da nicht klingen soll ???

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • fred jung
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    • 3. Februar 2007 um 14:30
    • #13

    "Kannst du das mal genauer ausführen, irgendwie verstehe ich die Problematik nicht. Seit Jahren hatte ich auf allen grösseren Disco Events nur noch Line Arrays, und ich wüsste nicht was da nicht klingen soll ???"

    - Es geht dabei nicht um "Klang" - auch ich würde aus klanglichen Gründen ein Linearray bevorzugen. Für größere Events (also ab 2.000 Besucher) gibt es ja auch aus wirtschaftlicher Sicht einen Grund, Linearrays einzusetzen...

    Reden wir von kleineren und mittleren Events in Zelten/Hallen etc. so haben wir einfach die Erfahrung gemacht, daß Kunden und Gäste mit den konventionellen Beschallungssystemen zufriedener waren. (Übrigens auch Markenunabhängig), obwohl vielleicht das LA sogar besser klang... Es muß also an was anderem liegen - woran, kann ich auch nicht sagen, das sind u.U. subjektive Hörgewohnheiten bei Menschen...

    Aber daß ein Linearray -sofern es als solches funktioniert-, in gewisser Weise einen "typischen" Sound hat, wird niemand abstreiten, oder?

    Glaube nichts, traue niemanden, mach alles selbst. Dann wird es gut.

    FRED-eventworks

  • karel noon
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    • 3. Februar 2007 um 14:45
    • #14

    Doch, genau das würde ich gerne bestreiten, das system als solches hat keinen bestimmten klang.

    Das prinzip föredrt vielleicht bestimmte klangliche phänomene, z.B. durch zu kurze arrays, aber an und für sich klingt doch eine zylinderwelle nicht anders als eine kugelwelle. Oder stehe ich da jetzt total auf dem schlauch?

    was ich aber durchaus annehme, ist der fakt das die meisten LA systeme eben neuere entwicklungen sind, als viele konventionellen, und vielleicht da der andere klangcharakter begründet liegt, der dann wiederum bei den kunden nicht so gut ankommt.
    man ist das wieder viel spekulation, sorry :oops:

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • fred jung
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    • 3. Februar 2007 um 15:17
    • #15

    Ich stimme absolut zu - Theoretisch dürfte es nicht anders klingen, sofern man sich nicht von der Stelle bewegt und beide Systeme mit dem gleichen SPL laufen und auch klanglich "vergleichbar" sind.

    Aber alleine der Effekt, daß es nicht in gleichem Maße leiser oder lauter wird, wenn man sich hin- oder fortbewegt von den Lautsprechern löst (meiner Meinung nach...) im Gehirn ein "ups, das ist irgendwie anders als sonst" aus...

    Mal abgesehen davon, daß sowieso jeder Lautsprecher unterschiedlich klingt, und ein wirklicher "VerGLEICH" ohnehin nicht geschehen kann, egal ob zwischen Kugel- / Kugel- oder Kugel / Zylinderwellen, ist das sowieso alles immer Hypothetisch...

    Meine Hypothese: Auch Hörgewohnheiten ändern sich, in ein paar Jahren wird das also auch hier ganz anders aussehen.

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    FRED-eventworks

  • Thomas
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    • 3. Februar 2007 um 19:17
    • #16

    ein vorteil der linearrays könnten die kleinen pappen in den mitten sein.
    sonst hört man ja gerne mal 12" / 1,5" oder 2" als topteil.
    wenn nun auf einmal 8"/1" und ähnliche kombinationen spielen kann das klanglich schon vorteile haben.

  • fred jung
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    37
    • 4. Februar 2007 um 14:34
    • #17

    Da sind wir wieder bei "Klang" und Hörgewohnheiten. Seit einigen Jahren sind ja auch 10" Basschassis für PA-Anwendung unterwegs - auch die haben Vorteile bezüglich der Reaktionszeiten, und erlauben eine präzisere Basswiedergabe...

    Wenn aber ein Großteil der Zuhörer etwas anderes gewohnt ist, so werden die Meinungen weit auseinandergehen, was klanglich nun besser oder schlechter ist.

    Um aber mal wieder aufs eigentliche Thema zurückzukommen:
    Es ging ja um die Frage Was sinnvoller ist als "Allround-Anlage". Und da würde ich z.Zt. immer noch sagen: Kein Linearray, denn es gibt im bezahlbaren Rahmen nur die "Klein-Arrays" (VRX, CTA, Cohedra Compact, GeoS und und und), und die spielen für Discobetrieb (MEINER MEINUNG NACH) in der Tat nicht "zuhörergerecht".

    Im HK-Audio Concert Sound Portfolio fehlt zur Zeit in der Tat ein horngeladenes Top mit einem 12"/2" o,ä. und dazugehörigen Bässen, sozusagen ein Concert Sound - Projector System.. oder ein R-Serie Nachfolger. Das wurde sicher im Zuge der ganzen Cohedra Entwicklung auf Eis gelegt, weil der Markt hier einen Trend zeigte, dem man als Hersteller auch folgen muß, um dabei zu bleiben.

    Bin mir aber sicher, daß sowas kommen wird, wenn sich der Bananen-Boom mal beruhigt hat - dann bauen auch die Chinesen wieder Kisten, die man nebeneinander stellen kann...

    Glaube nichts, traue niemanden, mach alles selbst. Dann wird es gut.

    FRED-eventworks

  • ret
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    • 2. April 2007 um 11:00
    • #18

    Guten Morgen.

    Ein kurzer Einwurf von mir:

    Erfahrungsgemäß haben die Hobby- und Möchtegern-DJs (ich denke mal, um die geht es hier, die Profis arbeiten ohnehin mit LAs) ein Problem mit der klanglichen Wiedergabe ihrer Lieblings-MP3s über klanglich hochauflösende Systeme - egal welchen Herstellers. Selbiges gilt für den Bassbereich. Kommt der knackig daher und dröhnt nicht rum, haben die DJs "keinen Bass", obwohl die Pappen dann schon dauerhaft am Frontgitter kleben... :D
    Ich hatte auch schon Konserven-Veranstaltungen mit bekannten Radiosendern und LA. Das geht, solange die Konserven-Mucke klanglich qualitativ mitspielt. Bei seltsam komprimierten MP3s o.Ä. hast Du sowohl als DJ, als auch als Techniker oder Gast einen extrem gewöhnungsbedürftigen Klangeindruck, was ja nicht gerade zum eigenen Wohlbefinden beiträgt... ;) Man sollte auch immer bedenken, dass JEDE Konserve auf die Heimanlagen abgestimmt ist, denn da soll sie ja primär mal gut klingen. Dahingehend kann sich jeder, der ein Bischen Ahnung von Tontechnik hat, ausrechnen, wie sich das auf einer für Live-Anwendungen konzipierten Beschallungsanlage anhört. Geschweige denn hochgerechnet auf die hochauflösenden LA-Systeme!

    Was die CT112 angeht, die geht schon laut und weit, jedoch mit einem für ein konventionelles System schon extrem hochauflösenden Hochtontreiber - und da kommen dann wieder die Hörgewohnheiten ins Spiel. Was übrigens auch für den entsprechenden Bass gilt. Der ist schon präsent und macht Bass, nur eben nicht so, wie man es (momentan) noch von einer Disco-VA erwartet. Willst Du noch den Brummel-Disse-Bass, stell noch SL218 dazu. Also, ich würde dem System mit 2x CT112 und 4x CT118 pro Seite schon die 1000 zutrauen, für mehr Disco-Bass dann eben noch den SL218 dazu. Aber erstens ist das nicht wirklich meine Welt und zweitens erwartet da jeder etwas anderes. Die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.

    Von daher wundert es mich nicht, dass Du da das VRX favorisierst, dessen Bass dann sehr wohl irgendwann anfängt extrem zu dröhnen und die Tops eher wie ein konventionelles System spielen. VRX ist nunmal kein LA (nein, Herr Holtmeier, bitte keine Belehrung, VRX ist kein wirkliches LA!!!).

    Nur mal so BTW: Wir fahren solche Disco-Veranstaltungen auch überwiegens mit konventionellen Systemen, denn damit können die Hobby-DJs wenigstens halbwegs umgehen... ;)

    Was das 2x 12"-Top angeht: Wer braucht das heute wirklich noch? Willst Du wirklich wieder riesengrosse Holzkisten aufeinanderstapeln? Alleine vom Handling ist die 1x 12" + Horn-Lösung die gesundheitsschonendere... ;)

    Grüssle
    RET - Thomas

    Wer Ironie und Sarkasmus in meinen Beiträgen findet, darf diese gerne behalten... ;)

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