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Die Lösung gegen den "N Abrissss"

  • elektrolüütze
  • 5. Februar 2007 um 18:59
  • Peerless
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    Beiträge
    4.334
    • 8. Februar 2007 um 10:24
    • #21
    Zitat von "spector"

    Im Nachhinein ist mir eine ganz einfache Lösung eingefallen:
    Jede Phase wird getrennt mit einem NKR-F1 + 1-Phasen-Schütz
    überwacht. Da spart man sich jegliche Trafos.


    is aber mit ca. 100 pro phase nicht ganz billig... gibts ein vorschlag für günstiges 1phasenschütz für 32A Zuleitung ?

    http://www.ae-rental.de

  • spector
    Beiträge
    377
    • 8. Februar 2007 um 13:36
    • #22

    Das NKR-F1 kostet übrigens "nur" 75€.
    Wem das zu teuer ist, kann ja auch das von machtl vorgeschlagene CM-PVE nehemen. Da kostet das Stk. dann rund 50€.
    Bei guter Sicherheitstechnik sollte man nicht unbedingt sparen, denn
    wenn der E-Fall eintritt wirds meist viel teurer :wink:

    Gruss
    Spector
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    هو ، هو ، هو! عيد ميلاد مجيد! الجميع يحب عيد الميلاد!
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  • künstler
    Beiträge
    135
    • 8. Februar 2007 um 13:58
    • #23

    Das Problem bleibt aber, wenn bei der UV eine Phase ausfällt, wird dadurch die komplette PA inclusive Licht vom Netz getrennt. :?

  • Machtl
    Verifiziert
    Beiträge
    705
    • 8. Februar 2007 um 14:09
    • #24

    Also, ein Überwachungsrelais, dem es jetzt quasi im Betrieb egal ist, ob eine, zwei oder drei Phasen anliegen und das nur darauf schaut, ob der Neutralleiter noch da ist gibts in der Form sicher nicht. Da mußt du dann wirklich alles 3mal in den Stromverteiler bauen...

    MEB Veranstaltungstechnik
    Chamsys MagicQ Forum

  • künstler
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    135
    • 8. Februar 2007 um 14:58
    • #25

    Da wäre noch ne Möglichkeit über ne Selbsthaltung des Schützes die auswertung abzuschalten nach der Überprüfung durch die Relais.Wobei natürlich auch da gerade diese Phase ausfallen könnte.Andererseits würde dann keine Auswertung auf fehlenden N erfolgen, selbst wenn man den Schütz an 400 V hat.

  • Machtl
    Verifiziert
    Beiträge
    705
    • 8. Februar 2007 um 15:06
    • #26

    Aber, jetzt mal rein erfahrungsmäßig über die ganzen Jahre verteilt.
    Entweder die Anspeisung paßt, oder es fehlt wo eine Phase oder der Neutralleiter. Das während einer VA plötzlich eine Phase bei der Anspeisung ausfällt ist uns in den ganzen Jahren noch nie untergekommen...

    MEB Veranstaltungstechnik
    Chamsys MagicQ Forum

  • spector
    Beiträge
    377
    • 8. Februar 2007 um 19:01
    • #27

    Ich hatte weiter oben auch schon geschrieben, das bei mir ein
    Phasenausfall während der VA in den letzten 15 Jahren kein
    einziges Mal aufgetreten ist. In den Jahren zuvor, zu
    DDR-Zeiten kam sowas hin und wieder mal vor. Da waren
    aber die Installationen teilweise in einem sehr desolaten und
    veralteten Zustand.

    Gruss
    Spector
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  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 8. Februar 2007 um 20:15
    • #28

    Man könnte sich was basteln, was man zwischen PE und den N der Anlage hängt. Reißt der N ab, verschiebt sich der Sternpunkt.
    Man sollte das Ganze so dimensionieren, daß es bei deltaU > etwa 20V die Einspeisung raushaut.
    Nur mal so, als Gedanke...

    Aber natürlich ist dann tontechnisch Schicht im Schacht. Vielleicht doch lieber einen Trafo mit "ohne N"? Nie wieder Schiß haben müssen vor Bauerndrehstrom oder ähnlichen Dingen...
    Aber wie schon gesagt, man müßte eben zusätzlich das Gewicht einer großen Baßbox mitschleppen. Ich denke, das ist die Gerätesicherheit nicht wert...

    MfG

    DirkB

  • elektrolüütze
    Beiträge
    67
    • 9. Februar 2007 um 17:44
    • #29

    Also meine Idee war, dass man die Verteilung Lastlos einschaltet. Würde der N dann fehlen könnte das Schütz nicht einschalten. Ich muß meinen vorposter da zustimmen das mir aus einer VA noch nie eine Phase oder der N geklaut wurde. Naja und wenn man mal nachdenkt, wann belastet man die 3 Phasen denn mal genau so der N leiter keinen Strom führt. Man könnte auch einfach eine Phasenüberwachung einbauen die ausschaltet wenn eine Phase weg wäre oder aber *wenn an N angeschlossen* durch einen kleinen Wischimpuls wenn der N warum auch immer aufeinmal weg ist ausschalten würde.

  • heinzerl2000
    Verifiziert
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    733
    • 21. Februar 2007 um 18:30
    • #30

    Sorry, daß ich mich so spät melde, hab den Threat erst jetzt entdeckt.
    War das nicht mal die Regel, über Strom schreiben nur die , die wirklich Ahnung haben?
    @ Mathias K. Wieso hält ein Schütz mit 230 Volt Spulenspannung, wenn der Null weg ist, von allein ?
    Das bedeutet sämtliche alten Nachtspeicherheizungen heizen durch, bis die Stadtwerke den Strom abstellen? Nein das ist Quatsch,
    wenn der Null, oder die Steuerphase fehlt, fällt ein Leistungsschütz auch unter Last ab.
    Nicht auszudenken, wenn das nicht so wäre. ( Kräne, Kompressoren, Hebebühnen.

    Nichts ist so schlecht, dass es nicht noch als abschreckendes Beispiel dienen kann!

  • mathias k.
    Verifiziert
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    • 21. Februar 2007 um 22:48
    • #31
    Zitat von "Heinzerl2000"


    @ Mathias K. Wieso hält ein Schütz mit 230 Volt Spulenspannung, wenn der Null weg ist, von allein ?

    Bitte beachte da die geschilderte (zugegebenermaßen etwas konstruierte) Ausgangssituation:
    Der N in der Zuleitung wird unterbrochen. Durch eine halbwegs symmetrische Last hat der Sternpunkt der Last noch "etwa" Nullpotential. Dadurch hat man zwischen einer einzelnen Phase und dem Schütz auch noch "etwa" 230 Volt, dadurch kann es gut sein, dass das Schütz nicht abschaltet.

  • treibsand
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    • 22. Februar 2007 um 19:34
    • #32
    Zitat von "Mathias K."

    ...Dadurch hat man zwischen einer einzelnen Phase und dem Schütz auch noch "etwa" 230 Volt, dadurch kann es gut sein, dass das Schütz nicht abschaltet.


    Was ja auch nicht weiter schlimm ist, solange die Gesamtlasten dementsprechend verteilt sind und ALLE angeschlossenen Geräte 230V abbekommen.
    Sobald sich dann was verschiebt, sollten die Schütze wieder "normal" abschalten und alles ist sicher.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • spector
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    • 22. Februar 2007 um 22:07
    • #33

    treibsand
    Leider ist die Lastverteilung pro Phase auf einer VA nie gleich
    zu halten. Bedenke, z.B. mal 4, mal 8, mal 32 PARs in Betrieb
    und dazu die wechselnde Aussteuerung der Amps........
    Einige Ausnahmen wird es geben z.B. Buchlesung mit statischem
    Licht und geringer Aussteuerung der Amps :D

    Gruss
    Spector
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  • elektrolüütze
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    • 24. Februar 2007 um 12:26
    • #34

    Ja genau und wenn du das ganze nicht gleich belastet hast würde das Schütz abschalten und alles wäre gut. Naja den Einfall ein Schütz als sicherheit zu nehmen war mir gekommen weils günstig ist und man zwar nicht 100% sicher aber schon sehr sicher sagen kann, dass man bei einem NAbriss nicht gleich alles am rauchen hat. :)

  • mathias k.
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    • 24. Februar 2007 um 12:54
    • #35
    Zitat von "Elektrolüütze"

    Ja genau und wenn du das ganze nicht gleich belastet hast würde das Schütz abschalten und alles wäre gut.

    Eben nicht unbedingt... es kann ja auch der Fall eintreten, dass genau die Phase, an der das Schütz angeschlossen ist, dann eine höhere Spannung als 230 Volt hat.
    Dem Schütz macht die Überspannung wahrscheinlich erst mal nicht so viel aus, die Geräte gehen trotzdem kaputt...

  • treibsand
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    • 24. Februar 2007 um 18:17
    • #36
    Zitat von "Mathias K."

    Eben nicht unbedingt... es kann ja auch der Fall eintreten, dass genau die Phase, an der das Schütz angeschlossen ist, dann eine höhere Spannung als 230 Volt hat.
    Dem Schütz macht die Überspannung wahrscheinlich erst mal nicht so viel aus, die Geräte gehen trotzdem kaputt...


    Wenn das Ganze nicht gleichmässig belastet wird, fehlt dir definitiv der Nullleiter; auch der Virtuelle.
    Die Schütze können auch den von ihrer Sternschaltung verursachten virtuellen Null nicht gegen die ungleich verteilte Gesamtlast halten und schalten ab - es reicht ja, wenn erstmal nur eines wegen Unterspannung abfällt, dann reisst es die anderen mit.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • mathias k.
    Verifiziert
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    • 24. Februar 2007 um 19:38
    • #37
    Zitat von "Elektrolüütze"


    Wenn ihr in eurer Mobilverteilung ein Leistungschütz verbaut was zwischen N und eine Phase geklemmt wird [...]

    treibsand:
    Ich bin von dem Fall des Ursprungsposters ausgegangen, dass nur ein Schütz verbaut wird.

    Wenn in jeder Phase ein Schütz verbaut ist, könnte das etwas besser funktionieren. Wobei ich nicht weiß, wann ein "normales" Schütz abfällt oder ob das trotz (etwas) Unterspannung einfach an bleibt.

  • michael pillkahn
    Beiträge
    313
    • 24. Februar 2007 um 19:49
    • #38

    naja das ist wiederrum nicht gut mit 3 schützen, da 3 schütze wenn sie wieder auf die 3 Phasen verteilt sind einen virtuellen N bilden und dann kannst du die gleich weg lassen. Die Idee mit einem Schütz ist das bevor es eingeschalten wird ob die Besagte Phase und der N anliegen. die Überprfüfung der anderen beiden Phasen erfolgt dadurch nicht.

    Mir ist ne andere Idee für das eigentliche Problem gekommen, Materialwert ~ 40-50 Eur. Ich muss nur noch die Vorschriften durchstöbern ob das so auch funktioniert und man das so auch bauen darf. Problematik bei meiner Schaltung ist jedoch die symetrische Belastung, den da löst das system NICHT aus, aber genau da wäre es uns ja mehr oder weniger egal wenn der N durchbrennt.

    *** Michael Pillkahn ***

    Unglücklich über meine Beiträge? dann schreibe mir, ich freue mich dich kennen zulernen.

    Hinweis: Bei langen PN's bitte Zeilenumbrüche verwenden, ab 50 Wörten wird es sonst zu unübersichtlich.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 25. Februar 2007 um 09:59
    • #39

    Na, haben wir immer noch keine Lösung wegen N-Abfetz?

    Ich schrieb ja schon ausführlich dazu, wenngleich meine Lösung mit Ignoranz gestraft wurde. Offensichtlich darf es keinen einfachen, sicheren Weg geben; das kommt in heutiger Denke nicht mehr vor.

    Nun.
    Was müssen wir tun, um eine Gefährdung der angeschlossenen Geräte zu verhindern?
    Wir müssen die Spannung zwischen Außenleiter und Sternpunkt der Anlage prüfen. Ist sie nicht 230V +/-10%, dann muß die Anlage ausgehen (mit Trafo in Dreieckschaltung würde das nicht passieren; aber bitte, ihr wolltet es ja krautig).
    Was brauchen wir dazu? Fensterdiskriminatoren. Unter Benutzung einschlägiger Suchmaschinen kann man sich deren Funktionsweise anschauen (man muß aber nicht).
    Die Spannung zwischen Außenleiter und Sternpunkt der Anlage läßt sich z.B. gefahrlos mittels Kleintransformatoren heruntersetzen, die man mit Vorwiderständen versieht, um sie vor Überlastung zu schützen.

    Soweit also der gedankliche Anstoß für eine weitere Diskussion. Jetzt hier eine komplette betriebssichere Schaltung auszubrüten fehlen mir Zeit, Lust und persönliche Notwendigkeit.

    MfG

    DirkB

  • stefan m.
    Beiträge
    2
    • 25. Februar 2007 um 14:38
    • #40
    Zitat von "Mathias K."

    Bitte beachte da die geschilderte (zugegebenermaßen etwas konstruierte) Ausgangssituation:
    Der N in der Zuleitung wird unterbrochen. Durch eine halbwegs symmetrische Last hat der Sternpunkt der Last noch "etwa" Nullpotential. Dadurch hat man zwischen einer einzelnen Phase und dem Schütz auch noch "etwa" 230 Volt, dadurch kann es gut sein, dass das Schütz nicht abschaltet.

    Dann fehlt doch nur noch eine Leistungsdiode oder nicht?

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