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Drumset: Panoramaverteilung

  • tohu
  • 4. April 2007 um 19:14
  • tohu
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    22
    • 4. April 2007 um 19:14
    • #1

    Hallo. Bisher habe ich eher klassische Instrumente von Orchestern oder Sprache/Gesang abgenommen und komme eigentlich aus dem Theater-/Klassikbereich. Mir ist die Drumset-Abnahme nicht völlig unbekannt aber nun würde ich eine Unklarheit meinerseits gerne aus der Welt schaffen. Ist bestimmt für viele eine dumme Frage, ich hoffe das Ihrs mir erklären könnt.

    Also, Schlagzeuch (DB, SD, HH, 2*Toms, 2*Becken) komplett mikrofoniert macht 7 Miks inkl. Stereo-OHs. Gibt sicher noch weitere Möglichkeiten und Feinheiten aber das Augenmerk soll hier auf der Panoramaverteilung liegen. BD+SD mittig, ja und dann? Verschiedene "Rezepte" im Netz oder von Kollegen sagen HH links andere sagen rechts. Ebenso die Toms, vom Publikum aus betrachtet, die linke Trommel auf L, die rechte auf R & die OHs ebenso.

    Sieht so eine gute Panoramaverteilung aus oder doch ganz anders? Wie macht Ihr das, habt Ihr ein Standardrezept oder spielen bestimmte Faktoren eine Rolle bei der Verteilung?
    Sollen die Toms und die HiHat ganz L bzw. R oder nur halb?


    Was mich dann noch beschäftigt, wie sieht der Monitormix für den Drummer aus? Ok wenn er sowieso in Mono is, dann spielt das keine rolle. Deshalb die Frage ob euch schon Drummer untergekommen sind die einen Stereo-IEM-Mix verlangt haben? (Panorama-Verteilung?)

    Vielen Dank erstmal fürs durchlesen

    grüße

  • Freakpedda
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    555
    • 4. April 2007 um 20:43
    • #2

    Also ich mach das immer so das der Akustische Eindruck mit dem Optischen
    übereinstimmt. Das heißt: steht die Hihat ( Blickrichtung auf die Bühne )
    rechts,dann Panning nach rechts, ca. 2-3 uhr. Mit den Tom´s das gleiche,
    HTom 3-4 uhr, MTom 1-2uhr, LTom 9-10 uhr
    Bei den Overheads Panning L-R je nach erwünschter Breite,kommt auch
    immer auf die Mucke an.
    Nichts ist schlimmer als etwas zu Sehen aber was anderes zu Hören
    :shock:
    Beim Stereo inear mach ich es genauso, hat sich bis jetzt noch niemand beschwert.

    Über eigene Fehler zu lachen, kann das Leben verlängern. Über die Fehler anderer zu lachen, kann es verkürzen.

    Cullen Hightower

  • timotimo
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    • 4. April 2007 um 20:59
    • #3
    Zitat von "Freakpedda"

    Also ich mach das immer so das der Akustische Eindruck mit dem Optischen
    übereinstimmt. Das heißt: steht die Hihat ( Blickrichtung auf die Bühne )
    rechts,dann Panning nach rechts, ca. 2-3 uhr. Mit den Tom´s das gleiche,
    HTom 3-4 uhr, MTom 1-2uhr, LTom 9-10 uhr
    Bei den Overheads Panning L-R je nach erwünschter Breite,kommt auch
    immer auf die Mucke an.
    Nichts ist schlimmer als etwas zu Sehen aber was anderes zu Hören
    :shock:
    Beim Stereo inear mach ich es genauso, hat sich bis jetzt noch niemand beschwert.

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    Und bei Linkhänderschlagzeugen umgekehrt :) zu starkes Panning vermeide ich, da nur die in der Mitte wirklich Stereo hören

  • wora
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    • 4. April 2007 um 21:10
    • #4

    die OHs mix ich in der regel sehr weit auseinander, da durch übersprechen sowieso recht viel mittenanteil erzeugt wird.

    die toms panne ich je nach location und musikrichtung mal mehr, mal weniger.

    vor allem "panne" ich immer aus blickrichtung des publikums betrachtet. also was links steht, kommt auch nach links (what you see is what you get)!

    BD, SD und HH lasse ich normalerweise in der mitte, da sie die wichtigsten informationen übertragen (die HH wird eh durch das OH auf eine seite gezogen).

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • niggles
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    • 4. April 2007 um 22:47
    • #5

    Wenns ein wenig transparenter sein soll (und der Schlagzeuger seine Lautstärke dementsprechend im Griff hat) gerne auch mal ganz hart rechts und links gepannte OH's, Toms auf 4 und 8 Uhr, HH auf 3 oder 9 Uhr, Snare etwas außermittig auf die Seite auf der sie steht und nur die BD auf die 12. Je heftiger es zur Sache geht und je ungünstiger das Verhältnis zwischen Bühnen- und Saallautstärke wird desto "enger" wird gemischt, um einen kompakten Drumsound hin zu bekommen. Und ja, ich habe auch schon Drums komplett in Mono gemischt :D

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • timotimo
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    • 5. April 2007 um 07:43
    • #6
    Zitat von "niggles"

    Und ja, ich habe auch schon Drums komplett in Mono gemischt :D

    unter anderem wenn ich mit dem Pult außermittig sitze. Dann kann ich die Lautstärkeverhältnisse von gepanten Toms und Gitarren ganz schlecht beurteilen.

  • cheesy
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    • 5. April 2007 um 08:18
    • #7

    Moin,

    es kommt auch immer darauf an, wie die Aufstellung der PA aussieht und wie groß die Veranstaltung ist.
    Wenn es Publikumsbereiche gib, die weit rechts oder links von der Bühne sitzen (Praktisch nur eine Lautsprecherseite hören) würde ich nur sehr wenig oder garnicht im Panorama verteilen, weil sonst Teile des Schlagzeugs einfach verschwinden.
    Auch wenn das Schlagzeug nicht mittig auf der Bühne steht (zum Beispiel bei Theater oder Misical Produktionen) würde ich mit dem Panorama vorsichtig sein.
    Und wie die anderen schon geschrieben haben : Immer schauen, ob der gehörte Eindruck zu den gesehenen passt...

    Gruß
    <cheesy>

  • UlTraAudio
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    • 5. April 2007 um 09:53
    • #8
    Zitat von &quot;Freakpedda&quot;


    Nichts ist schlimmer als etwas zu Sehen aber was anderes zu Hören

    Das Drumset steht als Instrument doch irgendwie in der Mitte.
    Deswegen bin ich mittlerweile von extremen Panorama/Panning
    Aktionen weg. Toms die über die ganze Front rollen sind ein feiner
    Effekt, können aber auf Dauer nerven. Ähnlich verhält es sich
    mit einer HiHat die einem nur von rechts aufs Trommelfell drückt.
    Den räumlichen Eindruck versuche ich meist über die Overhead Mikros
    zu holen, in schmaler XY Position, und nicht wie man es oft sieht
    zwei OHs senkrecht auf die Becken. So vemeidet man einfach und effektiv
    Auslöschungen, und das Ausschwingen der Becken klingt viel natürlicher.

    Bei bekannten oder der eigenen Haus und Hof Band kann man natürlich
    mit Close Up Miking und guten Gate/Kompressor Einstellungen aus dem
    Vollen schöpfen und das Panorama an des gebotene Programm anpassen.
    Oder besser noch; so verteilen wie es auf einer vielleicht schon
    produzierten CD zu hören ist.

    Beste Grüße

    Ulf

    Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen... Aristoteles

  • wora
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    • 5. April 2007 um 11:47
    • #9
    Zitat von &quot;timotimo&quot;

    unter anderem wenn ich mit dem Pult außermittig sitze. Dann kann ich die Lautstärkeverhältnisse von gepanten Toms und Gitarren ganz schlecht beurteilen.

    dito !!
    aber das ist wieder ein ganz anderes thema :?

    @Ulf:
    ob die becken natürlich klingen oder nicht, hängt meiner erfahrung nach viel mehr von den verwendeten mikrofonen und lautsprechern ab, als von der positionierung der OHs.
    wenn die OHs weit auseinander stehen, gibt es auch weniger hörbare kammfiltereffekte. und wenn sie dann noch stark L/R gepannt werden sowieso nicht :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tohu
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    • 5. April 2007 um 12:54
    • #10
    Zitat von &quot;Freakpedda&quot;

    Nichts ist schlimmer als etwas zu Sehen aber was anderes zu Hören
    :shock:
    Beim Stereo inear mach ich es genauso, hat sich bis jetzt noch niemand beschwert.

    Hier möchte ich noch genauer drauf eingehen. Wenn der Drummer 'nen Stereo-IEM-Mix haben will und ich aber schon WYSIWYG-Panning für die Toms gemacht habe, also linke Tom links und so weiter, dann hört der Drummer die von sich aus nun rechte Tom auf dem linken Ohr. Es sei denn natürlich er tragt die Hörer seitenverkehrt oder ich mische sie irgendwo in der Signalkette extra für ihn seitenverkehrt.

    Ich mein, wäre für den Musiker doch sicher merkwürdig wenn er rechts hämmert und links schepperts. :roll: :lol:

  • niggles
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    • 5. April 2007 um 13:25
    • #11

    Was hindert dich daran den Pan-Regler am (Stereo-) Auxweg des Drummers anders als den Pan des Kanalzugfaders einzustellen...?

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • karel noon
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    • 5. April 2007 um 13:33
    • #12

    und im schlimsten fall kommt eben ein adapter dazwischen, der L und R vertauscht am kopfhörer, ich glaube das sollte kein problem sein.

    ich panne meistens auch sehr extrem, hihat ganz nach rechts, toms in die breite etc.
    ich glaube dafür gibt es wie so häufig kein grundsätzliches richtig oder falsch, sondern sollte nur der musik angepasst und dem eigenen/band geschmack entsprechen.

    ich hatte auch schon tage wo ich die hihat auf einen autopaner auf die reise geschick habe, manchmal ist so eine spielerei für einen song ganz witzig.

    also immer schön kreativ bleiben :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • tohu
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    • 5. April 2007 um 18:18
    • #13

    Danke an alle für die hilfreichen Antworten!

    Einen Stereo-IEM-Mix werde ich also mit einer zum Front-Sound entgegengesetzten oder zumindest abgeänderten Panoramaverteilung routen oder einen Adapter verwenden. (Hätte ich auch selbst drauf kommen können.) :roll:

    Was den PA-Mix angeht, Wirsing-Panorama und den Grad der Verteilung wähle ich natürlich passend zur Venue sowie dem Genre aus.

    Danke wora für den Tip das die HiHat nicht unbedingt "gepannt" werden muss, da sie durch die Abbildung über die Overheads sowieso auf einem Kanal stärker wiedergegeben wird.

    thx und grüße :)

  • UlTraAudio
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    • 5. April 2007 um 19:27
    • #14
    Zitat von &quot;wora&quot;

    @Ulf:
    ob die becken natürlich klingen oder nicht, hängt meiner erfahrung nach viel mehr von den verwendeten mikrofonen und lautsprechern ab, als von der positionierung der OHs.
    wenn die OHs weit auseinander stehen, gibt es auch weniger hörbare kammfiltereffekte. und wenn sie dann noch stark L/R gepannt werden sowieso nicht :wink:

    schon klar, ich wollte auch mehr auf die akustische und die optische Position des gesamten Sets hinweisen. Meine OH Erfahrung ist wohl auch darin begründet dass ich oftmals mitschneide und mir Fehler in der Positionierung erst im Studio auffallen.

    Selbstverständlich schliesse ich mich Karel voll und ganz an:

    Zitat von &quot;mediennutte&quot;


    ...also immer schön kreativ bleiben :D

    Beste Grüße

    Ulf[i]

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  • djgolle
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    • 8. April 2007 um 10:30
    • #15

    Vielen Dank, liebe Schallereignissortierer, dass Ihr uns (dem Publikum) die freie Wahl lasst, was wir hören möchten. Gehe ich heute nach rechts um die Gitarre zu hören, oder nach links um die filigrane HiHät-Technik des Drummers zu bewundern??
    WYSIWYG ist auch n gutes Stichwort. Oder wie oft habt ihr schon Drumsets gesehen, die über die gesamte Bühnenbreite aufgebaut waren?? :roll: :roll:

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  • karel noon
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    • 8. April 2007 um 12:00
    • #16

    Sagen wir mal so, bei einem Modernem gut auflösendem system ist auch relativ weit an den seiten noch etwas vom stereo-abbild zu hören. Auch spielen diverse instrumentalistenhäufig mit stereo effekten, die durchaus gut klingen können, und an den meisten punkten des zuschauerraums auch hörbar sind. wer sich direkt vor eine box stellt, der hat eh wahrscheinlich mehr interesse daran der band nahe zu sein als den besten klang zu genioeßen, da gehts natürlich nicht.
    und ob man es glaubt oder nicht: die meisten tontechniker arbeiten grundsätzlich "fallbezogen" und nach situation, dies nur mal als kleiner hinweis an djgolle, der befürchtet benachteiligt zu werden. :D

    man kann eben immer nur schreiben wie man es in einem einigermaßen "idealen" fall gerne macht oder machen würde, alles andere ergibt sich vor ort.

    das thema Stereo/Mono im livebetrieb ist eh ein ganz schwieriges, was schnell in glaubenskriege ausarten kann, deswegen sollte man mit solch zynischen komentaren vorsichtig sein.

    und als letztes noch zum thema WYSIWYG: auf einer DVD sehe ich alle snur vor mir, macht dann surround gar keinen sinn? :wink:

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  • djgolle
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    • 8. April 2007 um 12:22
    • #17
    Zitat von &quot;mediennutte&quot;

    Sagen wir mal so, bei einem Modernem gut auflösendem system ist auch relativ weit an den seiten noch etwas vom stereo-abbild zu hören.


    Aha 8)

    Zitat von &quot;mediennutte&quot;

    Auch spielen diverse instrumentalistenhäufig mit stereo effekten, die durchaus gut klingen können, und an den meisten punkten des zuschauerraums auch hörbar sind. wer sich direkt vor eine box stellt, der hat eh wahrscheinlich mehr interesse daran der band nahe zu sein als den besten klang zu genioeßen, da gehts natürlich nicht.
    und ob man es glaubt oder nicht: die meisten tontechniker arbeiten grundsätzlich "fallbezogen" und nach situation, dies nur mal als kleiner hinweis an djgolle, der befürchtet benachteiligt zu werden. :D

    Ich persönlich würde mich, wenn ich die band gut sehen möchte doch eher in die Mitte vor die Bühne stellen! 8)

    Zitat von &quot;mediennutte&quot;


    man kann eben immer nur schreiben wie man es in einem einigermaßen "idealen" fall gerne macht oder machen würde, alles andere ergibt sich vor ort.

    Ah, ok, ich dachte wir bewegen uns hier in der Realität!

    Zitat von &quot;mediennutte&quot;


    das thema Stereo/Mono im livebetrieb ist eh ein ganz schwieriges, was schnell in glaubenskriege ausarten kann, deswegen sollte man mit solch zynischen komentaren vorsichtig sein.

    Zynisch klingt anders! :D

    Zitat von &quot;mediennutte&quot;


    und als letztes noch zum thema WYSIWYG: auf einer DVD sehe ich alle snur vor mir, macht dann surround gar keinen sinn? :wink:


    Pink Floyd hat in den 70ern schon Töne auf die Reise geschickt! :P

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  • wora
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    • 8. April 2007 um 13:40
    • #18

    nun ja, man kann es eben nicht allen recht machen.

    die leute, die auf den sound wirklich wert legen, stellen sich meist in die mitte und bekommen so etwas vom stereobild mit.

    andererseits können ja nicht alle leute in der mitte stehen, und so muss man auch aufpassen, das man nicht zu viel pannt.
    denn auch die seitlich stehenden möchten alle musiker hören. also z.b. gitarren hart zu pannen finde ich nicht klug.
    da beim drumset aber in der regel viele klangquellen zum einsatz kommen, darf man da ein bisschen mehr rumspielen. nur die für den beat wichtigsten kessel oder becken müssen IMHO überall zu hören sein.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • karel noon
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    • 8. April 2007 um 14:19
    • #19

    da gebe ich dir fast uneingeschränkt recht, bis auf die tatsache das man auch bei anderen instrumenten ruhig mal das panorama berühren darf, dann aber eher als effekt, und auch nicht statisch.

    ansonsten bleibe ich dabei: der einzelfall entscheidet.

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  • michael brugger
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    • 11. Juni 2007 um 13:38
    • #20

    Hi das wird mein erster beitrag hier im forum zu einem thema worüber ich mir selber schon viel zu viel den kopf darüber zerbrochen habe.
    Als ich das erste mal an einem Pult stand interresierte mich das gar nicht aber als mehr routine dazukahm habe ich angefangen genau mit solchen panning versuchen. Ich fand es am anfang richtig geil für mich das hörerlebniss. Deswegen habe ich mri auch nicht weiter den kkopf darüber zerbrochen was der einzelne zuhörer im Raum so alles hört, bs einmal ein kollege sich darüber aufgeregt hat das er auf einer seite des saales nur bruchteile des Drumsets hört und für ihn das sehr unangenehm ist.
    Nach diesem Konzert habe ich mir die frage gestellt wie kann ich das abschaffen und dennoch ein zufriedenstellendes ergebniss für mich und die zuhörer verschaffen. Antwort: Delays. Ich möchte ja mit meiner panning aktion die Phantomschallquelle der Mitte mehr nach links oder mehr nach rechts bewegen indem ich das signal auf der seite wo ich es haben möchte lauter mache und auf der anderen seite leiser. In zeiten wo immer mehr digitalpulte betrieben werden ist dies gar kein problem mehr. Also mach ich mir den Haas effekt zu meinem verbündeten und verzögere das signal für eine seite so das sich für mich die phantomschallquelle in die andere richtung bewegt. Und ich habe die verteilung und was nun wichtig ist das instrument ist immer noch mit vollem pegel auf beiden seiten der PA zu hören. Dies wäre nun meine vorgehensweise was haltet ihr davon??

    Gruß Micha :P

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