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Definition von Trennfrequenz(en)

  • wasserkocher
  • 10. Mai 2007 um 14:29
  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 10. Mai 2007 um 14:29
    • #1

    So,
    nachdem der Thomas wieder mal recht hat mit dem Zuspammen,
    mach ich jetzt dieses neue Thema auf

    Also Thomas sagt, Trennfrequenz ist bei -6dB, aber nur wenn beide Treiber gleichlaut sind

    Und was ist wenn nicht?

    Gibts dann zwei Trennfrequenzen oder keine?

    Unknown Artist spricht von einer bestimmten Dämpfung

    Ich glaube, er spricht hier von der "Grenzfrequenz" eines Hoch/Tiefpasses aus der Filtertheorie

    Ja, da gibt es sie, die -3 und -6dB Punkte, hat auch was mit Phasenlage und Filtersteilheit zu tun

    Aber was soll denn jetzt die Trennfrequenz sein:

    Impliziert irgendwie die Verwendung mehrerer Treiber, die sich den Frequenzbereich aufteilen

    Dies geschieht mithilfe einer Frequenzweiche

    Und aufteilen bedeutet normalerweise, dass in dem einen Teilbereich der eine Treiber lauter ist,
    und in dem anderen Frequenzbereich der andere

    Also muss es logischerweise eine Frequenz geben, wo beide Treiber gleichlaut sind

    Und somit scheint es sehr naheliegend, diese Frequenz
    Trennfrequenz zu nennen

    Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

    Einmal editiert, zuletzt von wasserkocher (11. Mai 2007 um 19:04)

  • MarkusZ
    Profi
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    90
    Beiträge
    362
    Termine
    28
    • 10. Mai 2007 um 16:42
    • #2
    Zitat von "wasserkocher"

    Also muss es logischerweise eine Frequenz geben, wo beide Treiber gleichlaut sind.


    Tut mir leid: NEIN! :D

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 10. Mai 2007 um 17:26
    • #3

    Na, da freu ich mich doch sehr über diesen kompetenten Beitrag,

    vor allem die Begründung, so wissenschaftlich,
    ist man gar nicht gewohnt in diesem Forum

    Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

    Einmal editiert, zuletzt von wasserkocher (11. Mai 2007 um 19:04)

  • zeck(e)
    Beiträge
    1.287
    • 10. Mai 2007 um 18:23
    • #4

    Siehe deine Sig find ich irgendwie lustig :D

    Sorry kan dir aber leider icht weiterhelfen bei den Thema...

    Pisa 05 ich war dabei...

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 10. Mai 2007 um 20:49
    • #5

    Jo wie ich in dem anderen beitrag schon sagte:

    schnittpunkt der beiden flanken...
    das ist der punkt in dem beide gleich laut sind...

  • Little Punish
    Beiträge
    674
    • 10. Mai 2007 um 21:04
    • #6

    Thomas beschreibt das denke ich recht treffend.
    Man spricht deshalb ja auch von akustischer und elektrischer Trennfrequenz, die meist nich genau die selbe ist.

    übrig zuverkaufen:
    6x kurzhorn, obertonoem, roh, je 240,-
    10"-1"GFK Horntop,4550 an h1640 je 480,-
    1x dapVision 3500, 590 ,- (mk1-toshiba)

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 10. Mai 2007 um 21:54
    • #7

    Akustisch wird die Trennfrequenz dort festgemacht, wo sich die Flanken schneiden, wie Thomas schon sagte.
    Liegt der Kreuzungspunkt 6dB unter dem Bezugsniveau, addiert sich das (bei richtiger Phasenlage!) wieder zu 0dB.

    Die Grenzfrequenz eines (elektrischen) Filters hingegen ist die, wo der Pegel um 3dB gegenüber dem Rest gedämpft wird (bei Bessel und Butterworth Filtern), bei Linkwitz Riley Filter sind das 6dB.

    Gruß
    Thomas

  • 00Schneider
    Beiträge
    612
    • 10. Mai 2007 um 23:27
    • #8
    Zitat von "Schrecki7289"

    Die Grenzfrequenz eines (elektrischen) Filters hingegen ist die, wo der Pegel um 3dB gegenüber dem Rest gedämpft wird (bei Bessel und Butterworth Filtern)


    Eigentlich (also uneigentlich) ist das auch nur bei Butterworth so, dass die Grenzfrequenz gleich der Eckfrequenz (=Schnittpunkt der Asymptoten) ist (denn das ist die Definition von BW), bei Bessel ist zwar die Normierung auf den 3dB-Punkt, bei der Eckfequenz ist die Dämpfung aber je nach Ordnung viel höher.

    Bei Filtern spricht man deshalb eher von Polfrequenz bzw. Polfrequenzen (bei höherer Ordnung) und die Grenzfrequenz bezeichnet allgemein den 3dB-Punkt, der aber eben nicht mit den Polfrequenz(en) übereinstimmen muss. Nur bei BW und RC-Filter (Q<0,5) haben alle Pole die selbe Polfrequenz, bei Bessel schon nicht mehr.


    Aber bei Trennfrequenz wüsste ich auch nicht was man anderes sagen soll als der Schnittpunkt der einzelnen Übertragungskurven.

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • MarkusZ
    Profi
    Reaktionen
    90
    Beiträge
    362
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    28
    • 11. Mai 2007 um 10:43
    • #9

    (gelöscht)

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 11. Mai 2007 um 19:03
    • #10

    So, und jetzt ein Beispiel:

    18" Sub und Topteil mit 10" TMT

    Trennfrequenz bei Nominalpegel 150 Hz

    und jetzt machen wir mal immer lauter,

    und betrachten nur 150Hz,

    irgendwann wird der 10" nicht mehr lauter, aber der 18" schon noch

    ganz schön blöd für unsere Trennfrequenz

    Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

    Einmal editiert, zuletzt von wasserkocher (11. Mai 2007 um 19:40)

  • wetbf
    Beiträge
    283
    • 11. Mai 2007 um 19:29
    • #11

    ...und was willst du uns damit sagen? :shock:

    wetbf

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 11. Mai 2007 um 20:32
    • #12

    ...das sich die trennfrequenz dynamisch verhält, müsste z.b. auch ein effekt der powerkompression sein zwischen tmt und ht...allerdings verschiebt sich das ganze nicht extrem sondern nur um ein paar hz

    http://www.ae-rental.de

  • wetbf
    Beiträge
    283
    • 11. Mai 2007 um 21:22
    • #13

    ...da wird Blubb aber ganz anderer Meinung sein :lol:

    wetbf

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 12. Mai 2007 um 11:42
    • #14

    der Blubb provoziert auch gerne ;)

  • F.A.Bi.A.N.
    Verifiziert
    Reaktionen
    130
    Beiträge
    5.286
    • 12. Mai 2007 um 13:06
    • #15

    provokant? echt, wo?

  • Waschhausernst
    Beiträge
    850
    • 12. Mai 2007 um 14:09
    • #16

    Tach!

    Was soll eigentlich die Diskussion?
    Die Trennfrequenz wird zu erst mal vom Filter vorgegeben - also elektrisch.
    Nehmen wir als Beispiel ne einfache analog-Weiche: Stelle ich als Trennfrequenz 150 Herz zwischen Bass und Top ein, dann hat die elektrische Übertragungsfunktion beider Zweige an diesem Punkt, je nach Filtertyp des Zweiges, eine bestimmte Dämpfung erfahren. Mit der Addition beider Kurven sollte idealer Weise eine konstante Gerade heraus kommen.
    Was dann am Ende als akustische Trennfrequenz resultiert kann man nur mittels Messung erkennen.

    Man muss also zwischen akustischer und elektrischer Trennfrequenz unterscheiden. So einfach ist das.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 12. Mai 2007 um 19:15
    • #17

    Nein, so einfach ist das leider nicht.
    Du wirfst grade die Filtereckfrequenz mit der Trennfrequenz durcheinander.
    Das sind (auch rein elektrisch gesehen, ohne Akustik!) zwei völlig getrennte (was ein Wortspiel) Dinge.

    Gruß
    Thomas

  • Waschhausernst
    Beiträge
    850
    • 12. Mai 2007 um 19:23
    • #18

    Man brauch doch keine schwarze Kunst draus machen:
    Wenn ich eine Trennfrequenz X an der Weiche einstelle, dann sind an diesem Punkt (Hoch und Tiefpass selber Filtertyp vorausgesetzt) beide Amplituden um den selben Betrag geringer, um bei Addition 0 dB zu ergeben - beide Amplitudenfrequenzgänge müssen dazu betragsgleich sein; 0 dB soll maximaler Betrag sein.

    Das Wort Trennfrequenz macht ohne Angabe der Eckfrequenzen und/oder Filtertypen wenig Sinn.

  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 13. Mai 2007 um 02:16
    • #19

    Also mein lieber Waschhausernst,

    erstens würde dir doch mal ein bisschen Lektüre empfehlen über Filtertheorie, z.B. so als Stichworte Konstant-Spannungs und Konstant-Leistungsfilter und solche Begriffe wie LR oder BW

    oder Aktiv-Subtraktiv-filter

    und zweitens interessieren mich elektrische Frequenzgänge erst dann, wenn ich mir eine Buchse direkt in den Kopf habe einsetzen lassen, vorher sind sie mir ziemlich egal

    und drittens rate ich dir, lies einfach nochmal meinen Eingangsbeitrag und die Beiträge von Thomas und Schreckie dazu

    @ Peerless
    irgendeine Idee um rauszukriegen, wie stark denn diese Verschiebung der Trennfrequenz wäre ?
    Zu behaupten, das das nicht viel ausmacht, finde ich zu einfach


    Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • Waschhausernst
    Beiträge
    850
    • 13. Mai 2007 um 13:02
    • #20
    Zitat von &quot;wasserkocher&quot;

    Also mein lieber Waschhausernst,

    erstens würde dir doch mal ein bisschen Lektüre empfehlen über Filtertheorie, z.B. so als Stichworte Konstant-Spannungs und Konstant-Leistungsfilter und solche Begriffe wie LR oder BW

    oder Aktiv-Subtraktiv-filter

    und zweitens interessieren mich elektrische Frequenzgänge erst dann, wenn ich mir eine Buchse direkt in den Kopf habe einsetzen lassen, vorher sind sie mir ziemlich egal

    und drittens rate ich dir, lies einfach nochmal meinen Eingangsbeitrag und die Beiträge von Thomas und Schreckie dazu

    @ Peerless
    irgendeine Idee um rauszukriegen, wie stark denn diese Verschiebung der Trennfrequenz wäre ?
    Zu behaupten, das das nicht viel ausmacht, finde ich zu einfach


    Blubb

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    Morgen, lieber wasserkocher! :D

    Ich habe leider keine Zeit, mir die ganze Filtertheorie mit all ihren Spezialfällen rein zu ziehen, aber ich denke, dass ist für diese Frage auch nicht nötig.

    Also mal ganz ehrlich: ich wüßte nicht, was ich in meinen letzten beiden Beiträgen falsches gesagt hätte. (Hab auch noch mal den ganzen Thread gelesen ;) )
    Vielleicht könnte man mich ja mal konkret berichtigen, anstatt immer irgendwelche Literatur-Empfehlungen zu geben, oder zu sagen, dass es falsch wäre. Also bitte.

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