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Optisches Kabel Toslink

  • Knacker
  • 23. Juni 2007 um 15:21
  • Knacker
    Beiträge
    96
    • 23. Juni 2007 um 15:21
    • #1

    Hallo zusammen !

    Ich hab schon eine kleine Odyssee hinter mir um ein Stagetaugliches Optisches Kabel zu finden.

    Es geht darum Yamaha Digitalpult untereinander und mit Interfaces a´la Octopre, Ada8000 usw. via ADAT Ports zu verbinden.

    Zuerst hab ich diese dünnen Kabel besorgt. Die sind vom Stecker her super aber halt sehr dünn und etwas widerspenstig beim rollen.
    Hab da immer Angst dass ich die knicke. Also eher was fürs Studio.

    Danach hab ich mir bei Thomann diese SSSnake Kabel besorgt.
    Stecken auch gut .. vor allem die ersten die ich bekommen hab (blau) waren gut.
    Ein weiters paar hab ich dann in schwarz bekommen. Die waren dann leider nicht mehr so gut.
    Zugentlastung fällt auseinander und die Faser hat sich vom Stecker gelöst .. also auch nix mit Liveeinsatz.

    Meine letzte Fehlinvestition waren die Optischen Kabel von Sommer
    (HI-TLTL mit HIcon Stecker)
    Mit 22 Euro das Stück eher hochpreisig (damit 3x so viel wie die SSNake Teile)
    Kabel macht einen sehr hochwertigen flexiblen Eindruck...
    aber der Stecker :evil: !! den steckt man quasi ohne widerstand rein und raus. Da hab ich echt angst das der wärend der Performance rausfällt.

    Also wieder nix.

    Hat wer einen Tip für mich ?
    Kennt wer CTOS von Cordial ?
    Preis ist echt nebensächlich.. sollte nur möglixhst gute Qualität sein und auch gut Stecken...

    Vielen Dank
    Lukas

  • basti2003
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    185
    • 23. Juni 2007 um 15:36
    • #2

    Mit den SSSnake ADAT Kabeln hab ich auch schlechte Erfahrungen gemacht (Stecker hielten garnicht!)...
    Habe dann beim großen T die "MUTEC OPTISCHES KABEL 3M" bestellt - mit denen bin ich recht zufrieden.

    Sind allerdings recht dünn, vermutlich auch eher für Studio als für Road-Einsatz...

  • niggles
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    • 23. Juni 2007 um 22:02
    • #3
    Zitat von "Knacker"

    Hallo zusammen !

    Ich hab schon eine kleine Odyssee hinter mir um ein Stagetaugliches Optisches Kabel zu finden.

    Es geht darum Yamaha Digitalpult untereinander und mit Interfaces a´la Octopre, Ada8000 usw. via ADAT Ports zu verbinden.

    Da wirst du wahrscheinlich lange suchen müssen (sag mir Bescheid wenn du was gefunden hast...). Toslink ist ähnlich wie 3,5mm Klinke, RJ45 und Cinch "eigentlich" völlig liveuntauglich, weil die Steckverbindung nie für dieses Einsatzgebiet vorgesehen war. Leider gibts da (im Gegensatz zu den vorgenannten anderen...) auch noch nix von Neutrik. Ein Ethercon-ähnlicher Stecker für Toslink, das wärs.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

    Einmal editiert, zuletzt von niggles (24. Juni 2007 um 15:06)

  • Eliminator
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    3.105
    • 24. Juni 2007 um 03:10
    • #4

    Es gibt roadtauglichen Lichtleiter, allerdings nur beim Bund :)

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • Thomas Koch
    Gast
    • 24. Juni 2007 um 13:53
    • #5
    Zitat von "Eliminator"

    Es gibt roadtauglichen Lichtleiter, allerdings nur beim Bund :)

    Stimmt nicht. Hab ich hier als Netzwerkkabel rumliegen. 25m kosten dann aber 235€.

  • niggles
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    • 24. Juni 2007 um 15:02
    • #6

    ...Typenbezeichnung der Steckverbinder? SC Metall ist ja angeblich auch wahnsinnig toll und megastabil und trittfest - sagt der Hersteller :? Der IT-Kollege der an der Uni öfter mal fliegende 1-10GBit-Zugangspunkte schaffen muß sagt was anderes. Genauer gesagt flucht er dabei ziemlich unflätig.
    Ich persönlich traue eigentlich gar nix mehr außer Neutrik (Ethercon/OpticalCon), HAN Modular und den MIL-Äquivalenten (die ich noch nicht in der Hand hatte, aber so etwas MUSS es doch geben...)

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • JohannesP
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    • 25. Juni 2007 um 19:48
    • #7

    Hallo,

    das Problem kenne ich. Ich habe ein Digitalpultplatz mit Siderack in dem die Wandler sind mit einem Roadtauglichen-Toslink-System gebaut.

    Mit den Sommer-Hicon-Toslink-Kabeln habe ich folgendes Steckersystem entwickelt:

    Der Stecker:
    (Bild nichtmehr verfügbar)

    Die Buchsen:
    (Bild nichtmehr verfügbar)

    Es handelt sich um ein ganz normales Sommer-Toslink-Kabel (weil die Fasern die besten sind, die ich gefunden habe zu akzeptablen Preisen).

    Die originale Steckerhülse wird abgeschraubt und wurde von mir durch eine neue ersetzt, die eine Überwurfmutter und eine Gummidichtung enthält. So baut man durch einfaches umschrauben ein Sommer-Cable in ein Roadtaugliches Kabel um mit perfekter Zugentlastung.

    Die Buchsen sind die Sommer-Cable Toslink-Toslink D-Flansch-Adapter POF-740:

    http://www.sommercable.com/1__produkte/1__5_f_zubehoer.html

    Auf diese wird ebenfalls eine kleine Eigenentwicklung geschraubt: eine kleine Flanschplatte mit dem passendem Gegengewinde für die Überwurfmutter des Stecker.
    So kann man dann den Stecker einfach einstecken und durch die Mutter fixieren. Funktioniert übrigens sehr gut.

    Gruß
    Johannes

    "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein."

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    http://www.Pradler-Veranstaltungstechnik.de

    Johannes Pradler
    Geschäftsführer
    Meister für Veranstaltungstechnik (Bühne/Studio)

    Einmal editiert, zuletzt von JohannesP (7. August 2011 um 16:52)

  • Markus Verza
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    • 25. Juni 2007 um 22:20
    • #8

    Warum den Aufwand ?
    Es gibt doch ST Stecker.

  • Markus Verza
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    • 25. Juni 2007 um 22:33
    • #9

    [quote="niggles.....Ich persönlich traue eigentlich gar nix mehr außer Neutrik (Ethercon/OpticalCon), HAN Modular und den MIL-Äquivalenten (die ich noch nicht in der Hand hatte, aber so etwas MUSS es doch geben...)[/quote]

    Natürlich nutzen auch die Militärs Optische Steckverbinder. Der Hersteller ist Stratos in der Va Branche unter dem Namen Fiber-Fox bekannt.
    Es handelt sich um Linsenstecker, der Strahl wir im Stecker durch eine Optik aufgeweitet dann kommt die Steckverbindung und dann wird der Strahl wieder fokusiert. Diese Art der Stecker ist wesentlich unempfindlicher als direkt Stecker. Leider sind diese Stecker aber auch deutlich teurer.

    Der OpticalCon , Lemo und was auch immer sind alles direkt Stecker, da kann schon 1 Sandkorn über geht oder geht nicht entscheiden. Viele HDTV Ü-Wagen haben das Problem, da fallen Kamerazüge wegen ein wenig Dreck aus.

    Man mag es kaum glauben die meisten dieser Stecker werden vom Hersteller mit z.B 50 Steckzüglen angegen !!! Das ist viel zu schnell eireicht. Bei einem großen Ü Wagen ist damit bei jedem Einsatz mindestens 1 Stecker nicht mehr verwendbar. Schlimm ist das wenn es nicht der Stecker am Kabel ist sondern an der Kamera. Die fällt dann aus für das WE.

    Das Problem mit Optischen Verbindern ist das ein Fehler meist den Totalausfall bedeutet. Es gibt leider nicht viele Firmen die sich damit wirklich auskennen.

  • tufkaklto
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    • 26. Juni 2007 um 11:22
    • #10

    Da gibts doch diese Stecker, wie sie zb auch bei optocore verwendet werden.
    ( zugegeben teuer, aber DIE gehen, sind meines Wissens Military )
    Und angeblich soll da von Neutrik auch eine Steckverbindung auf den Markt kommen.

    Durch die Linsen fällt das Staubproblem weg, allerdings ist pro Steckverbindung ein Verlust da, das heißt, man kann nicht unendlich Steckverbindungen machen.

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  • Markus Verza
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    • 26. Juni 2007 um 13:39
    • #11

    Der Stecker bei Optocore oder auch bei der DIGICO sind im Prinzip Stratos Stecker. Es handelt sich um einen anderen Hersteller so wie bei Harting und Ilme z.B.
    Auch hier gibt es vor und Nachteile der einzelnen Typen.
    Spätesdens bei einer Reperatur lohnt es sich den Stratos gekauft zu haben. Der Preisunterschied ist eigentlich zu vernachlässigen.

    Das Problem ist einen Hersteller / Konfektionär zu finden der das richtige Werkzeug, die Erfahrung und die Messmittel hat. An der Stelle wird es richtig dünn.

  • tufkaklto
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    • 26. Juni 2007 um 14:33
    • #12

    vor allem soll man ja auf keinen Fall selber Stecker öffnen, bearbeiten, abschneeiden usw, da es gefählich wird, wenn eine Faser in den Körper kommt und zu wandern beginnt, so nebenbei.

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  • Knacker
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    • 26. Juni 2007 um 15:10
    • #13

    Danke vielmals für die vielen Antworten und Überlegungen.
    Leider übersteigen die meisten Lösungen meine Finanzvorstellung für dieses Problem.
    Nachteil bei all diesen Lösungn ist auch das man sich quasi Adapter von Herkömmlichen Toslink Steckern zu den Amtlichen machen muss.

    @ Johannes: Deine Lösung sieht schon super aus aber wie hast du die Verbindung von den Geräten zu den Buchsen gelöst?
    Ich hab auch nirgends diese Hülsen mit Überwurfmutter gefunden.
    Die Platte mit dem Gegengewinde hast du selbst zusammengebastelt ?

    Eigentlich suche ich, trotz all den Vorteilen der "amtlichen" Lösungen, immer noch ein Kabel dass ich direkt zwischen Pult und Preamps stecken kann.

    Nochmal zu meiner ursprünglichen Frage:
    Benutzt jemand das Kabel von Cordial und kann dazu ein Statement abgeben?

    Ok ... schönen Tag noch
    Lukas

  • niggles
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    • 26. Juni 2007 um 16:34
    • #14
    Zitat von "klauston"

    vor allem soll man ja auf keinen Fall selber Stecker öffnen, bearbeiten, abschneeiden usw, da es gefählich wird, wenn eine Faser in den Körper kommt und zu wandern beginnt, so nebenbei.

    Die Gefahr sehe ich bei den kindertauglichen Toslink-Makrolonspaghetti (POF) jetzt weniger...

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  • tufkaklto
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    • 26. Juni 2007 um 16:43
    • #15

    Wo ist der Unterschied bei den Glasfasern ?

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  • buzz
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    • 26. Juni 2007 um 16:45
    • #16

    Der Faser-(Kern-)-Durchmesser und der Werkstoff..?

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Hier geht's weiter...

  • buzz
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    • 26. Juni 2007 um 16:46
    • #17

    Es gibt sowohl Lichtwellenleiter (LWL) aus Glas, als auch aus Kunststoff...
    Fasern in der Dicke von 1mm oder so, sind immer aus Kunststoff.
    Die LWL aus Glas haben einen wesentlich kleineren Durchmesser.

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Hier geht's weiter...

  • niggles
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    • 26. Juni 2007 um 17:05
    • #18

    Die für Toslink verwendeten Transceiver sind nicht für echte Glasfasern ausgelegt, sondern nur für die erwähnten Plastikfasern mit 1mm Durchmesser. Die sind zwar viel billiger und auch in der Verarbeitung "endkundentauglich" aber durch die hohe Dämpfung für Strecken wesentlich über 10m nicht zu gebrauchen.

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  • JohannesP
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    • 28. Juni 2007 um 12:42
    • #19

    Die Überwurfmuttern mit dem neuem Alu-Schaft sind selbst hergestellt. (Die Sommer-Kabel sind so gebaut, dass man die alte Alu-Hülse vom Stecker einfach abschrauben kann und so einfach die neuen aufschrauben kann)

    Ja, die Buchsenplatten sind auch selbst hergestellt (Bzw. ich habe eine Zeichnung erstellt und ein Metall-Firma hat mir dann einen ganzen Schwung hergestellt, genau wie mit den Steckern)

    Die Buchsen sind einfache Toslink-Toslink-Adapter. Man geht also auf der anderen Seite mit einem normalen Toslink-Kabel in die Rückseite der Buchse und von da an das Gerät.

    Gruß
    Johannes

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    Johannes Pradler
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  • Knacker
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    • 29. Juni 2007 um 11:14
    • #20

    Ich war heute bei meinem örtlichen PA Dealer und hab mir 4 von den Cordial Kabeln besorgt.

    Denke mit denen kann ich noch am besten leben. Vom Steckverhalten so ähnlich wie die dünnen Studiokabel und vom Kabel her ähnlich wie die SSSnake teile. Schön flexibel. Nicht ganz so dick wie die Sommerkabel.

    Haben 12 Euro gekostet. Also etwas weniger als die Hälfte der Sommervariante.

    Werde sie dieses Wochenende bei 3 Veranstaltungen testen.

    Lg Lukas

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