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Discotheken Tote

  • MIKE
  • 22. Februar 2003 um 13:47
  • MIKE
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    1.694
    • 22. Februar 2003 um 13:47
    • #1

    Ich schreibe in Off topic da ich nicht genau weis ob das in Praxis oder anderswo reingehört. ( Die moderatoren mögen entscheiden ! )

    Mir geht es darum das es in der letzten Woche mehr als 200 Tote, in den USA bei Unfällen die vermeidbar wahren, gab.

    ih möchte mal von euch wissen was Denkt Ihr darüber, und was bedeutet das für unds hier in deutschland. denn ich selber betreue den einen oder anderen Laden und möcte eigentlich von euch wissen was Ihr so erlebt.

    Auch wenn Ihr keinen Laden betreuut was denkt Ihr darüber ??????

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • itzme_1210
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    425
    • 22. Februar 2003 um 15:55
    • #2

    naja die Toten gehen auf die Kappe fon GW Bush
    wenn der gute herr ein bisschen weniger panik und angst verbreiten würden wäre ein lächerlicher pferrerspray nicht wirklich das problkem gewesen

    T echnik
    O hne
    N utzen

  • Kracky
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    • 22. Februar 2003 um 16:19
    • #3

    Sorry, wenn ich das so sagen muß aber egel wo ich schon war oder gearbeitet habe, Discos sind was Sicherheit anbelangt eine einzige Katastrophe. Von Schweren Notausgangstüren die mit einem 40x40 Flacheisen zugeschlossen sind damit keine Gäste unbemerkt und unbezahlt abhauen können usw. Wobei ich einfach nicht verstehe warum Discos sich das antun, z.B. mit diesen Lochkartensystemen. So viel schneller ist man auch nicht und es schafft doch erhebliche Unkosten. Aber jeder Discokrauter der hundert Leute unterbring hat so ein System. Das gute alte Geld ist doch viel praktischer und vorallem ist es mir egal ob ein Gast dan abhaut. Aber wieder zur Sicherheit, hier ist es einfach so, das ich für jeden Club eigentlich vordern würde das hier wie beim Auto alle zwei Jahre eine Abnahme statt findet, dann würde ich sagen wäre eines der größten Probleme in unserer Branche endlich im Griff und ich denke einige von uns hätten doch etwas mehr arbeit weil dann nicht von jedem Hans und Franz gepfuscht werden könnte.

    Zum Thema Sicherheitspersonal würde ich sagen das auch hier ein riesen defizit vorhanden ist, meißt findest du hier nur Muskelbepackte Typen die ansonsten von nichts einen schimmer haben, keine Ausbildung oder Unterweisung in Sachen Panik usw. aber dafür das Pfefferspray in der Tasche weil das ja so schön einfach ist. Gutes Sicherheitspersonal hat das normalerweise nicht nötig und es sollte auch nur in allerletzter Notwendigkeit benutzt werden und wenn dan gezielt und nicht wie der möchtegern in Amerika wild zwischen irgendwelche Personen wobei ich hier sagen muß, da ist wirklich die Amerkanische Regierung mit ihrer Panikmache schuld, das es dort so ausgeartet hat.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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    78598 Königsheim

  • Hubert Barth
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    • 22. Februar 2003 um 20:14
    • #4

    Als ich den Thread entdeckt habe dachte ich es ginge um den aktuellen Pyro-Unfall mit knapp 100 Toten.

  • MonoTon
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    231
    • 22. Februar 2003 um 22:16
    • #5

    Ja, diesen Kontext hatte ich eigentlich auch erwartet.

    Mal sehen, was am Ende von diesem ganzen Hickhack übrig bleibt - ob es nun eine Pyro-Genehmigung gab oder nicht, wer da etwas versäumt hat...
    Wenn ich das richtig verstanden habe, hat das Indoorfeuerwerk eine Styroporverkleidung der Bühnendecke entzündet?
    Neulich las ich irgendwo, dass die Verwendung solcher Styropordeckendekoplatten für Privathaushalte untersagt worden sei - weil sich der herabtropfende, geschmolzene Kunststoff bei Wohnungsbränden als böse Falle erwiesen habe...

    Wer auch immer an diesem Unfall "Schuld" trägt (wobei durch diese Feststellung auch keines der Opfer mehr lebendig würde) - eine Aussage wie "wenn ich gewußt hätte, dass es keine Genehmigung gibt, hätte ich das Feuerwerk niemals eingesetzt..." spricht doch Bände.
    Wären wir hier alle davor geschützt, dass uns das Gleiche passiert? Oder gibt es auf Jobs nicht immer wieder (und viel zu häufig?) Situationen, in denen man (sei es aus Zeitdruck, Schlampigkeit oder was auch immer) sich auf die Aussagen anderer verlässt, statt selbst nocheinmal nachzusehen?

    Elvis ist auch nicht an einem Tag gestorben worden.

  • ADMIN
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    • 23. Februar 2003 um 01:20
    • #6

    Den Pyro-Unfall diskutieren wir hier:

    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=6391

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • MonoTon
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    231
    • 23. Februar 2003 um 01:25
    • #7

    Ja, das leuchtet mir ein...

    Elvis ist auch nicht an einem Tag gestorben worden.

  • MIKE
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    • 23. Februar 2003 um 10:40
    • #8

    Ich will hier ja auch nur das Diskutieren was Ihr so beobachtet in Discos bei Euch. Die beiden Unfälle in den USA sind für mich nur ein Auslöser.

    Genau wie es sicherlich für einige Ämter mal ein Beispeil sein sollte oder sein wird!

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • ADMIN
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    • 23. Februar 2003 um 12:11
    • #9

    zwei "schöne" Beispiele, weil die Ursachen gerade dort liegen, wo bei solchen Veranstaltungen die größen Gefahren sind: Security und Pyro.

    Beim Rigg wird zwar auch viel Unsinn gebaut, aber hier gibt es entsprechende Sicherheitsfaktoren, die vieles retten, und beim Strom gibt es Leitungsschutzautomaten und FI-Schutzschalter.

    Bei der Securitate wäre wohl entsprechende Ausbildung ganz sinnvoll. Momentan scheint mir da entsprechender Köperbau wichtiger zu sein als beispielsweise die Fähigkeit, einen Konflikt zu deeskalieren.

    Bei Pyro würden die Vorschriften eigentlich reichen, es müsste "nur" darauf geachtet werden, dass sie entsprchend umgesetzt werden. Wie würde das aussehen? Zuständige Behörde schickt ihre Mitarbeiter durch die Veranstaltungen, und wenn der sieht, dass da jemand Pyro eingesetzt hat, dann lässt er sich nachher den Befähigungsnachweis zeigen - und wenn der Verantwortliche keinen hat, dann wird es teuer.

    Der Mitarbeiter wird aber, wenn er schon mal da ist, sich auch die anderen Sachen ansehen. Und das würde für unsere Branche ziemlich lästig.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Kracky
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    • 23. Februar 2003 um 15:02
    • #10
    Zitat

    Der Mitarbeiter wird aber, wenn er schon mal da ist, sich auch die anderen Sachen ansehen. Und das würde für unsere Branche ziemlich lästig.

    Es mag zwar sein, das dieses lästig ist und die Zeit dazu hat man auch nicht gerne aber wenn man gut arbeitet und vorallem sicher ist das sein Material und der Umgang damit ok ist, würde ich mir da groß keine Sorgen machen, treffen würde sowas ehr unsere Hobbyisten die mit Ketten Lichteffekte in den Zeltgiebel hängen usw. (Übrigens selber so schon gesehen), genau diese hätten hier dann ihr Problem.

    Und nochmal zum Pyro in Amerika, so wie diese Pyros standen und an die Decke gefackelt haben hätte eigentlich alles auch wenn es schwer entflammbar ist brennen müssen. Kanz klar das hier derjenige der das so aufgestellt hat die alleinige Verantwortung trägt, so kann man einfach keine Pyros stellen! Gibts in den USA überhaupt Pyroscheine? So wie ich das bei dem Interview mit dem Sänger mitbekommen habe, kamen die Pyros von der Band selber.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • steffenK
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    • 24. Februar 2003 um 00:16
    • #11

    Meine Erfahrungen in Disco's: Das (leider) übliche Lied. Verschlossene Notausgänge, deaktivierte bzw. mit einem Brett "zugemachte" Druckmelder (die roten Dinger, wo drauf steht: "FEUERWEHR- Knopf tief drücken"), zugehängte Notausgangsschilder (waren zu hell, weil beleuchtet). Wenn ich in ner Disco sowas seh, bin ich gleich wieder draussen. Was bei einer Massenpanik alles passieren kann, sehen wir in der letzten Zeit in den Nachrichten genug. Dann geh ich lieber in meine Stammdisco, bei der ich weiß, das das Meiste in Ordnung ist (u.a. deshalb hab ich mir die auch so ausgesucht).

  • KREISS
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    4.542
    • 24. Februar 2003 um 08:03
    • #12

    Gehe nicht ( mehr.. ) in Discos, hin und wieder aber in verrauchte Clubs.
    Habe mir bisher, wenn ich Privat unterwegs war, kaum Gedanken zum Thema Sicherheit gemacht.
    Will ich eigentlich auch nicht, denn das sollten Andere in ihrer Arbeitszeit erledigen.
    Beruflich bin ich ( zum Glück!!! ) seit Ewigkeiten nicht mehr in Discos gewesen, kann mir insofern auch kein Urteil erlauben.

    Grundsätzlich hat sich mal wieder gezeigt das VA-Technik nicht Risikolfrei ist und u.U. Menschenleben gefährden kann bzw. durch Unachtsamkeit gefärdet!!!

    In anbetracht der täglich durchgeführten Veranstaltungen geschehen, zum Glück, ja relativ wenig Unfälle.
    Allerdings sollte man sich darauf nicht ausruhen - unverhofftes kommt immer unerwartet!
    Habe, leider, auch schon erfahrene Rigger aus`m Dach fallen sehen oder Moteren die unter Last ( vorm safen ) durchgerauscht sind..
    Das ist nicht wirklich schön!
    Kriege jedesmal nen dicken Hals, wenn ich sehe wie leichtsinnig Leute sich unter fahrenden Lasten bewegen, oder wenn Jemand mal wieder nen bündel 3,25to. Schäkel im Catwalk liegen gelassen hat.
    Jeder übersieht mal etwas, deswegen sollten alle ihre Augen offen halten!

    Wenn ich einige Beiträge von jungen Mitgliedern in diesem Forum lese, sträuben sich manchmal meine Nackenhaare!
    Jungs & Mädels: bestimmte Arbeiten sollten zwingend von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden!
    Stromverteilungen bastelt man nicht selber im Keller, für ein Rigg oder Hängepunkte bucht man einen Rigger und bei Sonderbauten bemüht man einen Statiker.
    Boxen werden nicht an den Griffen "geflogen" und für ein CEE63A Kabel nimmt man nicht 2,5mm² nur weil es billiger ist!

    So "lästig" Bauabnahmen auch manchmal sein mögen, leider gibt es immer noch viel zuwenig kompetente Mitarbeiter in den Behörden.

    Nun denn, allen weiterhin gutes Gelingen!

    Gruß
    Kai

    PS: für Unsinnigkeit oder Fehler übernehme ich um diese Uhrzeit noch keine Haftung...!!! :D

  • MIKE
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    • 24. Februar 2003 um 08:48
    • #13

    Da kann ich Kai nur beiflichten, ich wünsche mir auch mehr wissende Leute in den Entscheidungs und anderen Ebenen.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • Kracky
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    • 24. Februar 2003 um 14:09
    • #14

    Da muß ich auch zustimmen, wenn ich sehe wie in der Industrie die Berufsgenossenschaft und der TÜV den Daumen drauf haben, das man mit manchen Maschinen fast nichtmehr arbeiten kann vor Sicherheit müß ich schon sagen das in unserer Branche doch viel zu viele Zirkusartisten unterwegs sind bei ihrem täglichen Drahtseilakt. Auch wenn ich es selbst auch läßtig finde sollten viel mehr Kontrollen stattfinden und vorallem von Technisch ausgebildeten Prüfern. Jedes Fahrgeschäft auf dem Rummel muß jedesmal ihre Technik abnehmen lassen bevor auch nur eine Person drauf darf, bei uns gibt es Aktionen mit mehreren Tausend Leuten und es wird geflickt und geschuhstert das es jedem denkendem Menschen kalt den Rücken runter läuft.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • MIKE
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    6
    Beiträge
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    • 25. Februar 2003 um 10:48
    • #15

    Und das nicht nur im Live Buisness sondern eigemtlich fast überall !!!

    O.K. es gibt glänzende Ausnahmen doch das wissen und die Ausbildung ist doch noch recht dünn.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 25. Februar 2003 um 12:16
    • #16

    in einer -mittlerweile verkauften- disco in paderborn lagen mehrere monate blanke starkstromkabel in einer verteilerdose ohne deckel direkt unter den djpult... ein falscher griff.... ... ...


    und dann noch einige baumschubser securities...


    da bin ich froh nieee veranstalter zu sein...


    ps. hatte da nie verantwortung, nur ein bekannter (aus einem andernen thema) ;)

    besondere vorkommnisse erfordern besondere maßnahmenhttp://www.xn--bjrnherzog-fcb.de
    für meine postings gilt die creative commons lizenz
    audio?? PRO!!

  • djtechno
    Beiträge
    1.255
    • 13. März 2003 um 23:37
    • #17

    Auch so ein Hammer, allerdigns auf einer Privatparty: Da hatten se nicht genug Boxenkabel gehabt, und haben dann Blanke Schweißdrähte von eienr Benachbarten Baustelle genommen,immer wenn die zusammenkamen hat's halt in dem Boxen gut gerumst und das display der Endstufe meldete "Overload" :roll:

    Auf jedenfall wären Stärkere Kontrollen angebracht um derartige Mißstände zu beheben.

    Auch potentielle Brandkandidaten in derartigen Räumlichkeiten:
    Heizstrahler,die zu nah an Vorhängen oder Dekorationen sngebracht sind
    - Scheinwerfer, vor denen Leichtbrennbare Dekorationen hängen

    Was man auch prüfen sollte, gerade bei outdoorveranstalltungen ist:

    - könnte sich bei den Elektrischen Geräten udn Steckdosen Feuchtigkeit ansammeln?
    Sind diese gegen selbige geschützt?

    Dann gibts natuerlich die Baulichen sachen, wenn in Discos decken einstuerzen,weil zuviele Leute in dem Raum tanzten,oder weil die Deckeninstallation zu schwer war.

    Marcus

    Hobby-D.J.(nicht kommerziell),Audio-Einstufung:Fortgeschrittener
    (Sorry wegen der Tippfehler)
    << Mach ma' Leisa,Minelli >>

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