Hallo
Ich hab gerade festgestellt dass mien GItarrenverstärker kein Lint out hat. NUn wollte ich fragen ob sich ein nachträglicher einbau lohnt( überhaupt machbar ist) oder ob ich mir lieber ein Mic kaufen soll (evtl. Shure SM57)
andy
Gitarren abnahme
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Es kommt immer darauf an was du erreichen willst und wie deine Voraussetzungen sind. Es hängt unter anderem auch davon ab, ob du dir einen speziellen Sound zusammengestellt hast seit du spielst, in dem vielleicht auch die Verzerrung und der Klang des Cabinets deines Gitarrenstacks eine Rolle spielt. Oftmals klingt das ganze dann an einem Lineout sägend flach und hat nicht mehr viel mit dem zu tun, was aus der Box an sich kommt. Ob da ein Line Out generell Sinn macht ist die Frage.
Es gibt 2 Möglichkeiten die ich dir vorschlagen kann.
1. Du besorgst dir ein schönes Mikrofon zur Abnahme der Gitarre. Generell wird das von den Brot und Butter Verleihen meistens eh per Mikrofon abgenommen.
2. Du besorgst dir eine Geräte wie zum Beispiel das http://www.behringer.com/GDI21/index.cfm?lang=GER ... damit schlägst du 2 Fliegen mit einer Klappe. Du kannst das Signal per DI Box abgreifen und ins Core schicken und es trotzdem noch auf das Gitarrenstack durchschleifen. Allerdings hat es den Vor- / und Nachteil, dass du zwar auf dem Balanced Out der DI Box dann dein Wunschsignal vom Klang her zusammenstellen kannst, allerdings wird das dann meines Wissens nach auch auf die 6,3 Out Buchse und damit auf dein Gitarrenstack in diesem dann "verfälschten" Klangbild weitergegeben. Natürlich gibt es die Prügel je nach Budget auch noch von amtlicheren Herstellern.
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Tacho!
Also ohne jemanden nahe treten zu wollen würde ich den Vorschlag meines Vorposters ad acta legen. Zudem verstehe ich die Behauptung zu1.) nicht ganz
Zitat1. Du besorgst dir ein schönes Mikrofon zur Abnahme der Gitarre. Generell wird das von den Brot und Butter Verleihen meistens eh per Mikrofon abgenommen.
Klingt für mich irgendwie nach: na die wissen sich eh nicht anders zu helfen.Die Klangcharakteristik einer E-Gitarre hängt vornehmlich am GitarrenAMP und an den vorgeschalteten Effekten und selbstverständlich auch am verwendeten Instrument. Wenn der AMP einen Lineout hat/hätte, dann würde man zwar Effekte und Vorstufe haben, doch es fehlt ein weiterer essentieller Klangformungsparameter: die Endstufe nebst dem verbauten Lautsprecher, welcher bei vielen (VOX, Marshall, Orange u.a.) essentiell zum charakteristischen Klang beiträgt.
Aus diesem Grund würde ich dir empfehlen ein vernüftiges Mikro anzuschaffen und dieses entsprechend vor deinem GitarrenAMP zu positionieren.An Mikrofonen würde ich vorschlagen: ausprobieren!
Auch wenn viele das SM57 für das GitarrenAMP Mikro halten, so ist es nicht immer das gelbe vom Ei. Es kommt darauf an wie differenziert dein AMP klingt. Bei einem guten AMP sollte man auch ein gutes Mikro verwenden, das entsprechend Auflöst. Aber das wurde hier auch schon mal diskutiert (-> suchfunktion).Ein paar Kadidaten zur Auswahl:
AKG C1000S
AKG C3000
AKG C4000
beyerdynamic MCE930
Neumann KM184
Neumann U87
Sennheiser e606
Sennheiser MD421Je nach Budget und Soundvorstellung wird das eine oder andere mit in Frage kommen und du wirst ordentliche Unterschiede zu einem SM57 als Referenz hören.
Grüßle,
michael -
Danke für die guten Antworten und für die Vorschläge
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Zitat
Klingt für mich irgendwie nach: na die wissen sich eh nicht anders zu helfen.
Ich weiß ja nicht wie du die Gitarre im Regalfall abnimmst, vielleicht triggerst du Sie ja auch per Midi ... aber ich sehe sie sehr oft .. und damit laut obiger Aussage "meistens" per Mikrofon abgenommen und praktiziere dies ebenso. Lustigerweise gefällt mir gerade dabei das C1000 von AKG für eben diese Lösung, wobei es generell ein relatives Allroundtalent ist.
Ansonsten lese ich in deinem Beitrag eigentlich das gleiche wie in meinem und somit kann ich dem Rest nur zustimmen.
siehe
ZitatEs hängt unter anderem auch davon ab, ob du dir einen speziellen Sound zusammengestellt hast seit du spielst, in dem vielleicht auch die Verzerrung und der Klang des Cabinets deines Gitarrenstacks eine Rolle spielt.
Es grüßt ebenfalls
der Michael
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Zitat von "mikee mike"
Lustigerweise gefällt mir gerade dabei das C1000 von AKG für eben diese Lösung, wobei es generell ein relatives Allroundtalent ist.
Aha.
Über Talente lässt sich streiten...
...dasC1ooo ist eher relativ, als Talent...Meine persönlichen Favoriten für Miking (Direct-Out geht IMHO garnicht bei Gitarren):
1. Sennheiser 906
2. E-Voice N/D 408
3. E-Voice N/D 308
7. SM57 - das Brot & Butter-Mikro. dazwischen kommt mal ausnahmsweise lange garnix... :wink: -
Zitat
Direct-Out geht IMHO garnicht bei Gitarren
Nur mit einer DI Box sicher nicht ... jedoch kann man mit dem Böxchen der sich hinter dem Link versteckt ja eben dieses Signal modellieren und somit den Klang wieder wie gewünscht anpassen ... vielleicht liegt das Problem darin, dass keiner meinen Vorschlag verstanden hat oder dass dort was von der Marke mit dem B steht ... die ja, berechtigt und sehr oft auch unberechtigt hier zerrissen wird :o -
im allgemeinen darf man sicherlich feststellen, das bei live-abnahme einer gitarrenbox das mikro im nahbereich vor den speakern steht und hier vor allem grossmembran-mikros in punkto "fett und warm" ein paar vorteile ausspielen können.
aber auch mit dem für diesen zweck extrem weit verbreiteten SM57 kann man immer noch nette ergebnisse erzielen.
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Sennheiser E 906 vor die Box, n bißchen mit der Position spielen, und dann Spaß haben. Sollte die Box hinten offen sein und man hat grad noch n Kanal übrig, dann kann man noch mehr Spaß bekommen!

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Zitat von "mikee mike"
Nur mit einer DI Box sicher nicht ... jedoch kann man mit dem Böxchen der sich hinter dem Link versteckt ja eben dieses Signal modellieren und somit den Klang wieder wie gewünscht anpassen ...
Mein grösstes Problem ist, dass ich oft auf kleineren Bühnen die PA nur zur Stützung des Amps für weiter hinten stehendes Publikum mitlaufen lasse.Vorne brät dann der Amp seinen Sound rüber und ich schraube mir am Pult einen Wolf, damit das Ganze einigermassen homogen klingt...
Du hast als Mischer halt keinerlei Einfluss mehr, auf zwei (je nach Ampmodeller deutlicher) unterschiedliche Sounds und deren Mischung...
Schlimmer noch sind die Gitarreros, die (vorwiegend im Metalbereich) nur über Modeller-spielen.
Hinten steht eine 10m hohe und 100m lange Marshall-Wand, aber die Gitarre muss so lange lauter auf sämtlichen Monitoren, bis die Anlage kotzt ...
Deswegen brauch' ich keinen Modeller und keinen DI. -
Nimm ein SM 57
Damit sind vor dir genug glücklich geworden und es werden auch nach dir noch einige damit glücklich werden.
Sollte dein Budget/Anspruch höher liegen nutze die Suche oder Vorschläge hier im Thread. -
... wobei ich mir Neumann-Kleinmikrofone für die Lautsprecherabnahme von Gitarrenboxen/-combos verkneifen würde ... ebenso das (in die Jahre gekommene ...) großmembranige U-87, zumal es heute bezügl. des max. Schallpegels für weniger Geld bessere Alternativen gibt.
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So edle Sachen wie Phantom oder U87 haben auf einer Livebühne normalerweise nichts zu suchen. Die gehören - gehegt und gepflegt - ins Studio.
Ich finde auch das SM57 tut hier seine Pflicht.
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Zitat von "Manuela"
So edle Sachen wie Phantom oder U87 haben auf einer Livebühne normalerweise nichts zu suchen. Die gehören - gehegt und gepflegt - ins Studio...
das kann ich irgendwie gar nicht nachvollziehen, wieso denn das?
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Zitat von "wora"
das kann ich irgendwie gar nicht nachvollziehen, wieso denn das?
... erstens sind die Teile recht empfindlich, wenn sie umfliegen/herunterfallen. Und ich würde beim Bratwurstfassen der Band solche Mikros z.B. auf Stadfeste nur ungern auf der Bühne stehen lassen ... manche klauen sogar SM-58. :wink: -
natürlich sollte man auf seine mikros aufpassen.
im übrigen hat man mir auch schon mal ein KM184 geklaut, was mich aber nicht davon abhält, auch live sehr hochwertige mikros einzusetzen.
und mir ist auch schon ein schoeps mit samt stativ umgefallen, ohne das was kaputt ging.
das ist zwar im ersten moment für´s herz ein bisschen problematisch (
), aber der sound ist mir dann doch wichtiger. -
Zitat von "wora"
natürlich sollte man auf seine mikros aufpassen.
im übrigen hat man mir auch schon mal ein KM184 geklaut, was mich aber nicht davon abhält, auch live sehr hochwertige mikros einzusetzen.
Ich mag mein KM-84 (d.h. den Vorgänger) gerne für das Abnehmen der Snare. Ein Großmembran würde ich aber auf einer (zumeist engen ...) Bühne nicht aufbauen, weil sonst die Mucker z.B. beim Sambamedley (Beispiel: Gitarristen, die von vorn ins Schlagzeug fallen ...) alles abräumen. :wink: -
Ich verweise an dieser Stelle mal auf diesen http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=62790&sid=58a64b63cdca47c11a550c5962af90a5 Fred und erinnere daran, daß das von verschiedenen Forianern benutzte t.bone SC450 Großmembran in der Preisklasse des sm57 liegt.
Ferner stehen diesbezüglich noch Anwenderberichte für weitere Preiswerte aus z.B.
AKG perception 200
Audio technica AT 2020
Audio technica AT 3035die alle nach der Datenlage pegelfest genug sein müssten.
@ Sound-klinik
bissi verworren aber ich kann ahnen, was Du meinst. Trifft allerdings für einige Modelle, die ein zehntel bis ein zwanzigstel eines U87 kosten aber alle besser klingen als ein sm57 einfach nicht zu. -
Zitat von "guma"
@ Sound-klinik
bissi verworren aber ich kann ahnen, was Du meinst. Trifft allerdings für einige Modelle, die ein zehntel bis ein zwanzigstel eines U87 kosten aber alle besser klingen als ein sm57 einfach nicht zu.
... es gibt auch von Neumann zwei aktuellere Großmembranmodelle, die zudem deutlich pegelfester als das alte U-87 sind (das TLM-103 mit Nierenquarakteristik und das TLM-127 mit variabler Richtquarakteristik).Ich kenne das U-87 und finde das neuere TLM-127 klanglich (besonders in normaler Nierenposition) neutraler. Auch bei Blech macht sich die höhere Pegelfestigkeit positiv bemerkbar.
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Hallo Andreas,
wenn Du dann Dein Mikro hast (und ich würde aus praktischer Erfahrung zuerst das Sennheiser e906 empfehlen), dann zieh Dir mal den folgenden Workshop rein, damit du das Ding auch zum Klingen bringst: http://www.mix4munich.de/amp-miking.htm
Und hier mein Testbericht vom Sennheiser e906 und der Vergleich zum Sennheiser e606: http://www.musikertalk.com/sennheiser-e906-t7541.html
Viele Grüße
Jo