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Berichte und Nachlese des Treffen in Königsbach

  • tufkamagi
  • 24. Oktober 2009 um 23:21
  • tufkamagi
    Beiträge
    945
    • 24. Oktober 2009 um 23:21
    • #1

    Hallo.

    Jetzt, nachdem fast 2 Seiten voller Berichte da sind, will ich auch mal meinen Teil dazu beitragen:

    Danke:
    - nochmal an Jürgen: Danke.
    - an alle, die gekommen sind
    - an diejenigen, die mir beim Schrauben geholfen haben,
    - an denjenigen, der meinen Kreuzschlitzbit und/oder mein XLR-Kabel geklaut hat
    - an alle, die ich vergessen hab.
    - an Arno, ja der Finger tut noch weh.

    Was ich aus diesem Treffen gelernt habe:
    1.) Es gibt eine Grenze, bei der auch ich sage:"das ist zu laut!"
    2.) Sollte es ein weiteres Treffen dieser Art geben(dazu unten mehr), wird es einige Veränderungen geben. Was genau, wird dann bekannt gegeben. Auf alle Fälle muss "Waffengleichheit" herrschen.
    Ach ja:
    Ihr lieben Leute, ich habs immer noch nicht kapiert: Wenn doch alles andere(inkl. des Gebäudes selbst) um die PA deutlich lauter vibriert und kleppert und scheppert und macht und tut als die PA selber: WIE wollt ihr da noch etwas raushören????

    An dieser Stelle will ich mich auch nochmal ganz offiziell bei allen Kandidaten entschuldigen, die extra mit ihrer PA angereist sind und sie am Ende ungehört wieder einpacken mussten. SORRY!!!
    Das war von meiner Seite auch ganz anders geplant.


    Was ich mitbekommen hab:

    - Schön dass nicht nur mir die Behringer besser gefiel als die LDE.
    - Ich hab keine Ahnung von Elektronic (festgestellt, nachdem ich Jürgens Tisch genauer betrachtet hab)
    - The Box ist Mist(zumindest meiner)
    - ADMIN fährt gerne Zug
    - Sunrise16V ist nach wie vor Vermisst (PN vom 20.10. noch nicht geöffnet!!!)
    Im Übrigen WAR das auch so geplant, das der Sunrise wieder sein Mischpult bringt und alle PAs da dran angeklemmt werden. Schade das er nicht kam.

    PA-seitig gilt es zu erwähnen:
    Limmer-PA: WOW, kann die laut. Viiieeeeeeeel zu laut. Zumindest für diese Location. Und der Klang kann sich hören lassen.
    Tamaris-PA: Das Setup-rumgespiele hat doch recht viel gebracht. Man konnt es am Ende gut anhören, also rein klanglich gesehen.
    Zu den T.Box-teilen:
    Der erste der 2 Bässe gab schon beim Aufbau auf. Er tat kurz, dann nur noch krrrrr, krrrrr, krrrrr. Also aufgeschraubt und ganz am Ende zu dem Schluss gekommen, dass es an der wackeligen Steckverbindung zwischen Amp-modul und Speaker liegen muss. Leider keine Abhilfe vor Ort, deshalb rücksendung zu T.
    Der 2te Bass lief so weit. Bis zum Abbau. Das XLR-Kabel vom Kollegen reingesteckt, ging NICHT mehr raus. Also den 2ten aufgeschraubt. Leider nur durch Zerstörung der Buchse war das Kabel freizubekommen. Geht also auch zurück zum T! Und nebenbei: schön klingen tut anders.
    Ich vergaß: Jobstis Top hat mit gut gefallen!!! ABER: Man braucht einen Sub dazu.
    Ansonsten fand ioch noch diese RCF ganz schön.
    Mehr ist bei mir leider nicht hängen geblieben, ich hatte andre Sorgen an diesem Tag. :wink:

    Noch ein Wort zur Organisation:
    Es war dieses Jahr sehr viel mehr Arbeit nötig als letztes Jahr, da ja diesmal auch Grillen und so auf dem Plan stand.
    Und ich war eben damit alleine und somit an meiner Grenze angekommen! Noch mehr geht alleine nicht.
    So war ich in der Tat fast den ganzen Tag damit beschäftigt, irgendetwas zu organisieren.
    Und den (kleinen) Rest des Tages haben wir meine T. Box - Brüllwürfel zerlegt, Fehler gesucht oder XLR-Buchsen vom Kabel befreit.
    Und eins könnt ihr mir glauben: Ich bin selten so schnell eingeschlafen wie gestern abend.
    Und meine Schuhe haben auch selten so gestunken wie gestern abend :grin:

    Zeitmäßig habe ich seit Freitag Mittag, 15.30Uhr bis abends um 22.30Uhr NUR dieses Event vorbereitet. Dazu zähle ich u.a. einkaufen, SChlüssel abholen, Kaffemaschine ausleihen.
    Am Samstag morgen habe ich die ersten Sachen um 7.00Uhr abgeholt und zur Halle gekarrt.
    Abgebaut haben wir bis um ca.22Uhr (oder Jürgen???) OK, dabei hab ich AUCH meine PA-Reste verladen.
    Heute hab ich weitere 2 Stunden damit verbracht, die übrigen Sache zu sortieren und zu verarbeiten.
    In dieser Rechnung fehlen jetzt lediglich die Zeiten in denen ich am Telefon hing schon Tage und Wochen vorher, um all das zu arrangieren.
    Jetzt muss ich nur noch den Hallenschlüssel runterfahren und die ausgeliehenen Sachen zurückbringen(Kaffemaschiene, Leergut, Kuchenbrett, etc.), dann ist dieses Event auch für mich gelaufen.


    Im Zuge dieser vorher angekündigten Mehrarbeit war, wie schon erwähnt, nicht nur Zeitmässig einiges auf die Füße zu stellen, sondern auch finanziell. Ich will hier einfach mal in groben Zügen auflisten, wie der Tag am Ende für mich ausging.
    Dabei will ich betont haben, dass ich NIEMANDEN beobachtet, dazu gefragt oder ihm/ihr über die Schulter geschaut habe, ob er/sie denn jetzt was ins Glas geschmissen hat oder wieviel.
    Hier mal eine kleine Auflistung der Kosten dieses Treffens, nach unten gerundet:
    (Aufgelistet wird nur das tatsächlich beim Treffen gebrauchte, das andre verwurschtel ich daheim)
    Halle: 150,--
    Grillgut/K-Salat: 75,--
    Brötchen/Kuchen/kaffee/Milch/Zucker: 25,--
    Käse/Butter/Wurst/Zewa/Besteck/Teller/Soßen...
    ...Anzünder/Obst/kräuterbutter/Süßes: 60,--
    Getränke(nur die leeren): 40,--
    Jobsti-Kiste Versand: 12,--
    ---------------------------------------------------------
    .............................362,--................

    Hier nicht eingerechnet sind:
    Mietwagen: 100,--
    Taxi dazu: 18,--
    Benzin: 25,--
    TelefonKosten: 10,--
    Nerven, Zeit, Kleinigkeiten, jetzt ausstehende Gefallen,
    u.s.w.


    Nun zur Einnahmenseite:
    Ich habe aus dem Glas insgesamt 230,-- erhalten.
    (und JA, da sind die 120,-- für Tamaris` Heizkanone schon enthalten.)
    Wie jetzt jeder ersehen kann, muss ich mir das alles noch stark überlegen, ob ich da wieder was mach.
    Und wenn, dann muss ich es anders organisieren.


    In diesem Sinne,
    elefelle

    ja, es geht noch lauter!

    2 Mal editiert, zuletzt von elefelle (25. Oktober 2009 um 22:14)

  • Mnyut
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    • 24. Oktober 2009 um 23:48
    • #2

  • tamaris-pa / mts
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    • 25. Oktober 2009 um 00:26
    • #3

    Grade fertig mit Sprinter ausladen, Lager aufräumen und duschen*gäääähn* Nacht davor war auch seeehr kurz, also nicht über verschlafene Blicke wundern :D

    Thx @:
    Elefelle: fürs veranstalten und etwas ordnung ins chaos bringen
    Sebastian: fürs setup basteln, wenigstens ein wenig was getan
    Jürgen Klingel: fürs amps messen und etwas graue theorie

    soo und nun gn8 ;)

  • Jürgen Klingel
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    • 25. Oktober 2009 um 00:50
    • #4

    Gerade fertig mit: Ankommen, Grill-Hänger in die Garage, roten Elch vor die Tür, nix ausräumen, nix Grill putzen, nur duschen ----> Bett!

    Ach so, an der Uhr wollte ich auch noch drehn, aber das hat ZEIT :grin:

    Gute Nacht,
    Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • hell&dunkel
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    • 25. Oktober 2009 um 01:26
    • #5

    Aufmerksame Betrachter von Mnyuts Bilder werden jetzt feststellen:

    Wir hatten
    - einen amtlichen Schwenkgrill
    - amtliche Steaks und Würste auf dem Grill
    - einen amtlichen Meßplatz mit amtlichen Lastwiderständen zur Verstärkermessung
    - u.A. eine amtliche Asid Delta 10.4.2

    Ja, ich weiß, daß das alles kein Party-PA mehr ist. Ihr müsst aber auch nicht weiterlesen... :wink:
    Die amtliche, fast schon terroreske Lautstärke, die stellenweise herrschte, lässt sich leider nicht optisch wiedergeben. Opfer der Pegelorgien war unter anderem eine Flasche Cola, die von einem Tisch hüpfte und auch der Karton mit den Brötchen war kurz davor.
    Interessant wäre noch eine amtliche Schallpegelmessung entsprechend der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewesen.
    Mein mitgebrachter, amtlicher 9kw-Heizlüfter musste übrigens nicht eingesetzt werden.

    ( :grin: )

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  • binson
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    • 25. Oktober 2009 um 08:39
    • #6

    Nach welcher Entgeltgruppe TVöD wirst Du eigentlich bezahlt? :grin:

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • DJheini
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    • 25. Oktober 2009 um 09:36
    • #7
    Zitat von "hell&dunkel"


    Interessant wäre noch eine amtliche Schallpegelmessung entsprechend der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewesen.


    Das wäre doch was für Micha gewesen.

    Zitat von "hell&dunkel"

    Mein mitgebrachter, amtlicher 9kw-Heizlüfter musste übrigens nicht eingesetzt werden.


    Wundert mich nicht, bei den Messwiderständen. :shock: :shock:
    Und den Schwenkgrill ersetzen die doch auch noch. :grin:
    "Als Attraktion des heutigen Tages servieren wir Ihnen unser Steak "Techno", gegrillt mit 160 BpM." :grin: :grin: :grin:

    Diese Alurohr-Kisten sind doch Limmer oder nicht? Sehr interessant und bestimmt auch laut.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Slaid
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    • 25. Oktober 2009 um 10:32
    • #8

    Guten Morgen Jungs!

    Es war echt schön das Treffen, jederzeit gene wieder :D

    Und nochmals vielen Dank an den Ölofen fürs organisieren und alles was dazu gehörte!

    Das in dem Alurahmen waren 4 Limmer308, und das darunter sind halbe Limmersubs bzw. Voice Acoustic Subhörner (baugleich!)

    War zwar eine der größten 2 PA's aber konnte mich mehr als überzeugen. Die Subs wurden mit Digam k10 und Hoellstern geampt und die Limmer Horn-Tops hingen an einem alten Camco Eisenschweinchen.
    Der Pegel den das Top produziert und dabei noch Glasklar spielt ist echt enorm. Die Subs fand ich mehr als geil, da hol ich mir vll noch mehr paar mehr davon :grin: Hätte nicht gedacht das die so einen beeindruckenden Output haben.
    Fazit: Einfach super geiles System.

    Tamaris Anlage mit 6x 8x10'' Urps, und 4 Audio-Zenit PW410 sowie 2 P208 Horntopsen konnte mich nicht so überzeugen. Später als das Setup richtig eingestellt war gefiel es mir besse aber immer noch net so gut wie die Limmer PA.
    Hatte wohl auch i-wo nen Phasendreher was sich erst später rausstellte. Geampt wurde das ganze mit Studio R8 und
    Studio R XD. NAch all dem was ich schon drüber gelsen hab hätte ich mir mehr erwarten. Untenrum fehlte das richtige ''Pfund'' bei den Subs und die Tops waren laut aber net so mein Fall. Anlage ist natürlich auch für ne spezielle Musikrichtung :grin: Also vll Geschmacksache....

    Bei den beiden Systemen fing es an von der Decke Styropor zu regnen und alles mögliche im Raum ging teilweise auf Wanderschaft :grin: :grin: :grin:


    Beim 12er Tops vergleich übrraschte die RCF ART 322 mit gutem Sound und Fullrangefähigkeit.
    Besonders krass war das überblenden von der RCF zu meinen DAP-X-12: Aufeinmal war was weg :shock:
    Keine Mitten mehr sondern fast nur noch höhen und bissl Bass und dazu sehr undifferenziert und aggresiv. Werden zum Glück bald ersetzt :grin:

    Für den Preis super schnitt die lbt 121 von Jobsti ab. FÜr das Geld Top, aber mit eingeschränkter Fullrangetauglichkeit, Nicht aufdringlicher, dennoch guter voller Sound. Hätte ich auch gerne 2 davon ;)

    Jobstis MT 1214 war etwas mehr höhenlastig fast ''zischig'' im Hochton, aber sehr durchsetzungsfähiger Sound. Sollte man genauer unter die Lupe nehmen. Die Box kann gar nicht Fullrange, dafür wurden sie aber auch nicht gemacht. Könnte die mir gut unter 2-3 guten Subs vorstellen. Sehr schöne Verarbeitung Jobsti!

    Die LDE 122 gefiel mir leider garnicht! Ziemlich unsauber und kreischig fand ich, dagegen fand ich sogar die Behringer 12er besser...

    Das vom Ölofen gekaufte graue Sebstbau-Topteil hat mich sehr übberrascht. Konnte gut laut und Klang dabei noch sehr sauber, nicht aggresiv oder i-welche Klangverfärbungen.

    Die RCF stand quasi als Referens daneben und es wurde immer übergeblendet zwischen ART und Passivtop, so das man Soundveränderungen sehr gut merken konnte.

    Alle Tops hingen (natürlich) unbearbeitet an meiner LD 1600.

    Das System mit den 4 ARLS MOD und der lbt 121 darüber (komplett an T-Amp's) konnte in Anbetracht der Preises überzeugen. Für den Preis Top und schön gebaut.

    Die Kombi aus Seeburg A8 und A8 Sub war eher unnaufällig und neutral. Das Top hab ich schon paar mal gehört, ist schon gut.

    Die Klingelsche Messstation fand ich auch ne schöne Idee und sehr interesant! Nochmal Danke für deine Arbeit!

    Essen war auch Super (Danke an den Grilmeister!)
    War außerdem alles da was man so brauchte an Getränken und Essen. Sehr schön!

    Die 320 km haben sich echt gelohnt =)

    Schönen Sonntag!

    Grüße Daniel

    SUCHE Voice Acoustic Subhorn-115

    Einmal editiert, zuletzt von Slaid (25. Oktober 2009 um 17:35)

  • tamaris-pa / mts
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    • 25. Oktober 2009 um 10:53
    • #9

    Sooosooo dann fangen wir mal an.......

    Erstmal zu den Kritikpunkten:
    - Leider war kein Zeitplan vorhanden und so ist das ganze in totalem Chaos geendet. Ein bisschen Struktur war noch hinzubekommen, aber leider nicht genug
    - Viel zu viel Material: unzählige kleine PA´s, 12" Kisten, etc.
    als auch zu groß für die Halle: Sebastian aka Catalystman mit 12 Limmer Subs und 4 Limmer Tops und wir mit 6x MSBA-810 und 2 Stacks Audio Zenit Horn PA, dazu ist die Halle definitiv nicht geeignet
    - Fehlende Struktur, einige Laptops, Mischpulte und Wiedergabequellen, man wusste oft nicht was überhaupt lief bzw. was Sache ist
    - 12" Topteilvergleich, viele Kandidaten, aber auf jeder Box liefen andere Lieder, wurde zwar ab und zu übergeblendet, aber nicht genug als das man mehr als paar Nuancen feststellen konnte

    Verbesserungsvorschläge:
    - Ein Frontplatz inkl. Core von dem alles Versorgt wird. Am besten auch nur ein Laptop mit Soundkarte, von dem aus die Beteiligten mittels USB Stick eigene Tracks anspielen können. Weiterhin ein CD Player aus dem DJ Bereich der Antishock hat(springende CD´s bzw. teilweise Stille während einer Vorführung wegen dem CD Player bzw. Diskman nerven extrem)
    - Begrenzte Anzahl an PA´s und Boxen(so das man sich ausführlich mit den Anlagen beschäftigen kann, fairnesshalber am besten per Voting ausgelotst)
    - Strukturierte Vorgehensweise die Im Vornherein bereits zeitlich geregelt ist
    - Festgelegte Testtracks aus allen Bereich die dann 30sek bis 1min angespielt werden, eigene Tracks nur beim freien Hören bzw. bei der Systemvorstellung vom Operator
    - ausgearbeiteter Testbogen zur PA Beurteilung
    - Schilder an der jeweiligen PA (Besitzer, Marke, Modell) wie oft wusste man garnicht was es überhaupt ist....

    Zur Beurteilung der PA´s:
    Sebastian aka Catalystman
    - 12x Limmer 115 Subwoofer und 4 Limmer 308 Top 12"/2" horngeladen - hatte sehr viel Dampf, die Topteile haben mir nicht so Recht gefallen, beurteilung der Bässe war in der Halle unmöglich

    Markus aka Elefelle
    - Thomann The Box 2x12" sub/2x 6" Top - beide Bässe wurden an dem Tag zerlegt, einmal weil nur noch Krackz rauskam und das andere mal ging der XLR Stecker nicht mehr aus der Eingangsbuchse raus
    - 2x 215 Sub und 2 Tops - klanglich naaja, Tops einigermaßen, der Bass eher Dröhn und Matsch pur

    Rico aka Rico Nowara
    - RCF 322 aktiv - sehr überzeugend in geringerem Pegel, wirklich lauter wurden die Tops nicht gehört,so das eine beurteilung unter vollast nicht möglich ist

    Dennis aka Sunshine Sound
    - Acoustic Line 15"/x Tops im direkten Vergleich zu den RCF klangen die ACL nicht sonderlich durchsetzungsfähig, klanglich bis auf den fehlenden Bass/Tiefmitten ganz ok

    Thorsten Bunz aka tthorsten bzw. Vertretung
    - 2x 212 Neodym Sub und ein Community RS220 Horntop - beachtlich wasaus dem kleinen Top kam, die Subs waren je nach Track sehr verschieden, da hätte man mehr Zeit gebraucht um mehrere Tracks mal hören zu können

    Dominik aka Tamaris-PA / MTS
    - 6x MSBA-810 Subarray, 4x Audio Zenit PW410H, 2x Audio Zenit P208HF(Subs jeweils an einem Kanal Studio R X8, Tops an einem Kanal Studio R XD) - erstmal gegen Anfang am Tamaris Setup fürs Array und am TBF/Audio Zenit Setup gehört worden, ordentlich Bums, aber irgendwo hatte sich ein Phasenfehler ergeben und das Setup zwischen Subarray und Audio Zenit Hornsystem hatte noch nicht so ganz gepasst. Die Anlage wurde aber mit dem Setup mit einigen zufriedenen Kunden bei DnB,etc. eingesetzt. Die 2 Setups sind grundverschieden und Situationsabhängig einzusetzen. Später haben Sebastian und Ich nochmal etwas optimiert und angepasst. Danach klang das ganze eher aus einem Stück, das Subarray gliederte sich eher unauffällig als Effektbass von 30-60Hz zum Audio Zenit System, was vorallem bei anderen Musikrichtungen sehr überzeugt hat. Tiefbassorgien blieben so aus, aber es klang deutlich angenehmer. Sicherlich kein System was man mit der Limmer im Bass vergleichen kann, der Bass der Limmer geht eher vorwärts und klang eher auf Kick/Brustbeinbass ausgelegt.

  • Dennis13
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    • 25. Oktober 2009 um 11:10
    • #10

    Also erstmal vorneweg: Danke an ölofen für alles! Der K-Salat war super. :D
    Hab ja schon vorher geschrieben das die Hornsysteme eh nix sind für das Forentreff, da konnte man nicht wirklich was beurteilen. Durch den phetten Bass der Limmer Bässe gabs immer ordentliche Resonanzen durch die (Glas?) Scheiben. :?

    Meine Seeburg PA wurde leider nicht großartig getestet, schade! Klang wie immer schön Neutral. Für die Halle würd ich sagen, die PA hätte in Stereo Konfiguration gereicht, ohne das die Wände mitschwingen und so nur den Klang verschlimmern. :wink:

    Zum Rest kann ich eigentlich nichts großartiges erzählen, nur die Behringer Box klang in der Tat besser als die LDE. :grin:

    Zu den RCF 12"/2" aber noch eines: Im Vergleich zu meiner A8 fande ich die RCF nicht durchsetzungsfähig, der 2" fängt schneller obenrum die Talfahrt an als die A8 und der Mittenbereich ist meiner Meinung auch bei der A8 besser, dafür ist der Bassbereich nicht so stark wie bei der RCF. Wer aber will das es untenrum ordentlich rummst, der soll sowieso noch ein Bass drunter stellen und dann macht das auch Spaß. :wink: EDIT: Man schaue sich das Datenblatt der 322A an, sieht man ganz gut das die Trennung zwischen HT und TMT nicht so gut geklappt hat und es ne Senke gibt mit ca. 6 dB.

    Freu mich auf nächstes Jahr!

  • masterde@th
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    • 25. Oktober 2009 um 11:39
    • #11

    Soo, ich melde mich auch mal zu wort.

    Zuerst mal ein Großes Dankeschön an Markus, dass er sich wieder so viel Mühe gegeben und das ganze wieder auf die Beine gestellt hat! Das Essensbuffet war übrigends sehr lecker ;)

    Es war mal wieder sehr schön einige bekannte Gesichter zu sehen und 19" Gespräche zu führen. Auch anderen Leuten bei ihrer zerstörungswütigen Arbeit zuzusehen hat Spaß gemacht (nicht wahr arno? ;) )

    Danke auch an Jürgen Klingel fürs Endstufen Messequipment, diese Ecke in der Halle war besonders für mich Neuland und sehr interessant.

    Allerdings hat mir dieses Treffen nicht so gut gefallen wie das letzte, dazu unten mehr.

    Zu meinem Eindruck:

    - Die tthorsten Entwicklung gefiel mir relativ gut, da es sehr überraschend war was doch aus so relativ kompakten boxen an leistung kommen kann. Klar ist es keine Anlage für rießige Massenbeschallung, aber das Verhältnis Leistung zu Größe ist einfach super.
    - Tamaris's PA konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Dafür dass da so eine Wand an Bässen stand kam leider kaum was rüber. Gegen Ende war es besser, aber den Transportaufwand meiner Meinung nach nicht wert.
    - Die Limmer Tops fand ich klanglich sehr schön, durchsetzungsfähig und klar. Die Bässe dazu gefielen mir leider überhaupt nicht. Teilweise sehr unpräzise und matschig.
    - Beim 12" Test kam leider nicht so viel heraus. Boxen wurden willkürlich übergeblendet ohne system, oft war nicht klar welche Box überhaupt läuft. Habe nur die RCF, LD, Behringer und Joobstis top effektiv mitbekommen. Die RCF war sehr bassstark, fand ich überraschend. Das LD fand ich klanglich gegenüber der Behringer viel schöner und brillianter.
    - Zu Markus PA kann ich leider nicht sehr viel sagen, ist zu kurz mit merkwürdiger Musik gelaufen.
    - Die andren kleinen PAs wurden auch zu kurz bzw. überhaupt nicht bewusst getestet.

    Was ich sehr schade fand ist, das einige meinen das PA-Treffen stünde unter dem Motto "Wer hat die Größere PA?". So wurden gefühlte 5 Stunden unter enormem Pegel Anlagen aufgedreht, die den großteil der Leute aus der Halle vertrieb und außer Lautstärke leider nichts lieferten. Qualitäten unter diesem Pegel zu testen halte ich für unmöglich, da es sich auch ohne Ohrstöpsel teilweise nicht aushalten lies.
    Vom PA-Aspekt her hat sich unsere Mühe nicht gelohnt, da unsere PA 9 Stunden stand und <3 Minuten lief, und das auch nur weil wir noch den Controller kurz einstellen wollten. Als es dann eine Möglichkeit zur Präsentation gab wurde ich angefahren ich solle doch die Musik ausstellen. Kann ich nicht nachvollziehen, denn eigentlich geht es doch bei einem Treffen darum. Somit verlies unsere PA die Halle mehr oder weniger ungehört.
    Als persönliches Fazit ziehe ich daraus, dass wir nächstes Jahr ohne PA anreisen werden.

    Als verbesserungsvorschlag hätte ich fürs nächste mal, das ganze wie letztes jahr aufzuziehen. Sprich ein großes Pult, ein MuCo und EIN Mensch, der das ganze bedient und in die Hand nimmt. Ständiges überblenden zwischen systemen statt willkür. Auch halte ich es für ungeeignet komplette setups zu erstellen, das hat gestern zu viel wertvolle Zeit gestohlen. An setups zu feilen ist kein Problem, aber keines neu aufzuziehen. Und auch Markus idee ist gut, das ganze auf EIN Stack pro person mit einer maximal anzahl an boxen zu limitieren. Es war relativ unnötig gestern 4 Fullstacks zu fahren, obwohl einer zum Vergleichen gereicht hätte.

    Zum Schluss noch unser Amp-Fazit:
    Von Jürgen wurde unsere T.Amp 2400 MK2 gegen MKX gemessen. Es kam heraus dass die MK2 tatsächlich die Nase etwas vorne hatte. So hatte sie z.b. eine gebrückte dauerleistung von ca. 1800 Watt während die MKX nur ca. 1700 schaffte.

    Nichts desto trotz freue ich mich schon aufs nächste Jahr ;)

    lg Buster

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 25. Oktober 2009 um 12:53
    • #12

    Senf die Zweite.
    Daß viel Holz viel laut kann, wussten wir schon zuvor. Terroreske * Lautstärke eben... :wink:

    Wie schon geschrieben: Begrenzung auf ein Stack und Lautsprecher der "Kombi"-Klasse.

    Zuspieler, SM58, Funkmikro und Pult entweder mit Monitorpult oder kleiner Mischer und Umschaltmöglichkeit (ganz dumm mechanisch) zentral am FOH.
    Von dort bekommt jeder sein Signal.

    Ablauf:
    - Aufbau und kurzer Testlauf (auf Funktion) der einzelnen Systeme
    - Jeder stellt sich und seine Kisten kurz vor.
    - Moderiertes Testhören der einzelnen Systeme mit dem selben Titeln. Das kann und muß sogar außer Musik auch Sprache sein.

    Das erfordert natürlich Disziplin und jemanden, der sich ggf. unbeliebt macht.

    Armin


    * "terroresk" - analog zu "kafkesk"
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kafkaesk
    In unserem Fall: Das Adjektiv terroresk (Nach dem früheren Nick eines Forumsmitgliedes) bezeichnet das Gefühl des totalen Ausgeliefertseins an die herrschende, jegliche Möglichkeit zur akustische Kommunikation nehmende Lautstärke.
    Bild

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Christian Kronauer
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    429
    • 25. Oktober 2009 um 13:09
    • #13

    also lohnt sich immer noch ein Bau der LMT121 wenn man was in der Preisklasse haben möchte :?:
    sehr Interessant das sie auch gegenüber der LDE122 die Nase vorne hat wie ihr ja geschrieben habt
    waren denn auch die Preismäßig vergleichbaren Audio Cenit CD in 12 Zoll Version anwesend?
    wie schaut es mit der Omni PAS aus?

    mich würden noch Meinungen von anderen Interessieren speziell die 4 ARLS und 2 LMT Tops

    aber sonst echt sehr Interessante Berichte
    das nächste ma werde ich auch anwesend sein :D

    Gruß

    Christian

  • Sebastian K
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    • 25. Oktober 2009 um 13:21
    • #14

    Da nun schon Kritik zur Testlautstärke kamen möchte ich einen kleinen Denkanstoß geben:

    das Testsystem von Thorsten wurde ausgefahren
    die Pa von Tamaris wurde ausgefahren
    das 4er Arls mod Stack wurde gegen Ende kurzzeitig ausgefahren

    Im Vergleich dazu standen bei meiner Limmer PA je Seite vom Packmaß 5 Arls im Bass, ich fände es unfair hier nicht auch zeigen zu dürfen was diese kompakte PA im Stande ist zu leisten.

    Bei der Vorführung kamen wir kurzzeitig bei -6db an und hatten somit noch gut Headroom.

    Zum unsauberen Bass muss ich sagen dass es sehr schwer ist das Limmer 308 mit nur einem Weg im Bass sauber anzubinden, dieses liefert erst ab 250 hz vollen Pegel, somit wurden meine Bässe bei 150hz bw18 getrennt um keine Lücke entstehen zu lassen.

    Zudem Lief der Bass komplett flat ohne jeglichen Filter

    Ein direktvergleich zwischen 2 meiner bh 15 gegen das 4er Stack ARLS Mod hätte mich ebenso gereizt.

    Ich fand es auch schade, dass nicht alle Systeme ernsthaft vorgeführt wurden, jedoch erreichte mich keine Bitte dass jemand sein System vorführen wöllte, somit habe ich noch etwas an meinem Setup gefeilt.

    Gegen Ende habe ich mich ca eine Stunde am Setup der Tamaris PA versucht, auch hier wäre reichlich Zeit für die Vorführungen anderer PAs gewesen.


    Zum etwas verwirrenden 12er Top vergleich muss man ganz klar sagen dass es hier an einem Monitorpult fehlte.


    ich möchte mich nochmals bei elefelle für die Organisation und die leckere Verpflegung bedanken.
    Ebenso beim Jürgen für die sehr Interessanten Messungen meiner Amps


    Gruß

    Sebastian

  • slaytalix
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    • 25. Oktober 2009 um 16:47
    • #15

    Schade, etwas weit. Sonst mal in der Mitte D´s `?

    KS-PB_BI-MR ?

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • michael beyer
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    • 25. Oktober 2009 um 17:24
    • #16
    Zitat

    Zum Rest kann ich eigentlich nichts großartiges erzählen, nur die Behringer Box klang in der Tat besser als die LDE.


    Na das ist doch nicht verwunderlich. Sonst wäre AH wohl kaum auf die Idee gekommen einen BMS HT einzubauen und den Aufbau der Box (Rohr vs. Kanal, Weiche etc) mit der LDBMS122 zum Großteil bis auf das Äußere zu überdenken. Allerdings ist die LDE122 für elektronische Musik z.Teil ganz gut.

  • Jürgen Klingel
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    • 25. Oktober 2009 um 17:38
    • #17

    Sodele, dann will ich auch mal:

    Erstmal sorry, für mein spätes Erscheinen (da war neben persönlichen Faktoren auch die besch...Umleitung um Königsbach rum auch maßgeblich beteiligt, hmpf).

    Zum Glück hatte Markus Grillgut am Start und auch sonst für das leibliche Wohl bestens gesorgt. So konnte ich dem Grill gleich Feuer unterm Rost und mir die Hände schmutzig machen, während drinnen schon der ganz normale Wahnsinn tobte :lol:
    Leider war bei mir der K-Salat schon restlos vertilgt, aber was sonst vom Grill kam war auch lecker...
    Kuchen zum Nachtisch und Vor Allem der dampfend heiße Kaffee war in den Abendstunden dann mein bester Freund, die Hallentemperatur war später - trotz tonfrequenter Elektroheizung - doch recht kühl.

    Sehr beeindruckend, was da an Technik stand: Von klein, aber fein bis VOLL PHETT. Die im Auto vergessenen Ohrenstöpsel hab ich dann schnell besorgt, hätte es mir wohl sonst das Trommelfell in´s Nirvana geblasen :oops: (Das nächste Mal kommt die Micky-Maus mit)
    Also ehrlich: Wenn wir schon "Monster-PA" auffahren wollen, dann sollten wir vielleicht auf größere Hallen oder Open-Air (wahrscheinlich schlecht machbar) ausweichen. Ansonsten würde ich auch für eine Beschränkung der gestellten Stackgröße plädieren.
    Aktiv hingehört hatte ich nur mit einem Ohr, (sofern die Stöpsel mal nicht nötig waren *räusper*) die Limmer-Tops haben mir sehr gut gefallen, besonders Frauenstimmen darüber zu hören ist ein Erlebnis, unter 1 kHz im Bereich der unteren/mittleren Mitten hätte ich mir aber etwas mehr Fülle gewünscht, interessant wäre auch, mal Sprache drüber zu hören.
    Das AZ-System viel mir später als recht wohlklingend auf, als das Setup angepasst war.

    Eindrücke und Werte vom Messplatz:
    Scheinbar waren doch Einige recht verschreckt vom Ausmaß und vom Drahtverhau des Equipments, als dann aber meine mitgebrachte Endstufe die Prozedur unbeschadet überstand trauten sich doch viele mit ihren Amps anzutreten.

    Vorweg muss ich sagen, dass die Messwerte keinen Anspruch auf 100%ige Exaktheit haben. Sich bei diesen hohen Strömen um drei Volt zu vermessen hat schnell 100 Watt Abweichung zur Folge. Die Messgeräte sind ungeeicht, der "Nordmende KM 394/1"-Klirranalyser mit NF-Voltmeter musst zur NF-Spannungsmessung herhalten. Den hab ich diese Woche aus Ebay reinbekommen und er ist nicht kalibriert. Die "Peak"-Messungen mit dem Oszilloskop können nur ein Verhältnis von Dauer- zu Impulsleistung darstellen, keinen Absolutwert. Aus dem Verhältnis lässt sich mit Kenntnis der Dauerleistung die Peak-Leistung ermitteln. (Den Taschenrechner brauchte ich mehrmals, das alte Tektronix D10 Oszi (mitte 70er Jahre) ist nicht automatisiert, wie moderne Geräte)

    Gemessen wurde nach ähnlicher Methodik, wie es die "tools4music"-Redaktion gemacht hat:
    Sinus-Dauersignal mit 1 kHz, Klirrfaktor unter 1 % gehalten (Kontrolle mit der WinAudioMLS-Software von Dr. Jordan), Spannung gemessen, Leistung errechnet ergibt die Dauerleistung.

    Dann Burst-Messung, 1 kHz Impuls mit 20 ms bei 0 dB und 480 ms bei -20 dB, Regler hoch bis der Klirr des Impuls unschön wird, dann Spannungsverhältnis per Oszi bestimmt, Peak-Leistung errechnet.

    Da ich die externe Soundkarte und den Laptop unbedingt vor Schäden durch die hohen Amp-Spannungen verschonen wollte, nutzte ich DI-Box und Line-Überträger. Damit wäre eine Frequenzgangmessung witzlos gewesen (Die IMG-Stageline DB-102 ist bekanntlich im Bassbereich nicht ganz linear) das hab ich mir erspart, ebenso eine repräsentative Auswertung der Klirr-Spektren. Diese dienten lediglich zur Veranschaulichung des Betriebszustandes der Amps (Clip, ja oder nein)
    Interessant waren dann aber doch die Unterschiede der Spektren je nach Verstärker.

    So fiel mir bei den Studio-R Verstärkern eine ausgeprägte k3-Spitze auf, was einen leicht "scharfen" Klang nach sich ziehen kann.
    Sehr geil war die alte CAMCO LA-801 Eisensau: Mit verschwindend geringen Verzerrungen spielte das Ding Dauerhaft seine ca.700 Watt an 4 Ohm, wie im Datenblatt beschrieben. Ähnlich trieb es eine alte RAM-Audio MA 800 mit ihren ca. 330 Watt/4 Ohm - zuverlässige, unproblematische Technik eben.

    Meine PEAVEY GPS-3400 heizte mit gebrückten ca. 2400 Watt an 8 Ohm, bzw. ca. 3000 Watt an 4 Ohm den "singenden Widerstand" und die leisen Lastwiderstände nebendem Messplatz. Da ist allerdings verständlich, dass nach wenigen Sekunden Vollgas die flinke 12 A Netzsicherung des Amps auslöst.

    Der T-Amp Vergleich brachte es an den Tag: "Die Roten sind besser!" Bei vergleichbaren Klirr-Werten war der alten MK2-Serie geringfügig mehr Leistung (wir reden von ca. 100 Watt) zu entlocken, absolut kam ich auf ca. 1700 Watt an 7,7 Ohm gebrückter Dauerleistung für die TA-2400 MKX.

    Eine LD PA-1600x kam dran (altes Frontplattendesign) bestätigte die Herstellerangabe mit ermittelter Dauerleistung von ca. 2500 Watt an 4 Ohm/Brücke und ca. 1900 Watt an 7,7 Ohm/Brücke beziehungsweise ca. 2600 Watt Peak an 4 Ohm/Brücke (mehr Strom möchte das Netzteil scheinbar nicht mehr liefern...) bzw. ca. 2600 Watt Peak an 7,7 Ohm/Brücke (sieh an, Spannung wäre anscheinend da...)
    Merkwürdig: Die "Clip-LED´s" funktionieren bei Sinus-Signalen nicht, lediglich die grüne Pegelanzeige erlischt, der Amp liefert munter auch verzerrtes Signal.

    Im vielstrapazierten Power-Duell der zwei Billigheimer hat die die LD-Endstufe die Nase vorn, wenn es um den Stereobetrieb an 4 Ohm/Brückenbetrieb an 8 Ohm geht. Für 4 Ohm Brücke ist der T-Amp nicht gebaut, die LD kann´s zwar, ist aber nicht in der Lage die für Musik wichtigen Impulsströme zu liefern (irgendwo muss gespart werden, hier wurde ein Amp konstruiert, dessen Elektronik 4 Ohm-Brücke aushält, aber das Netzteil ist zu deren Schutz nicht unendlich leistungsstark) Zu dumm, dass der Amp verzerrte Signale ausgeben kann, was den Chassis nicht gefallen wird...also ohne externen Limiter ist er mit Vorsicht zu genießen.

    Wer mehr Power an 4 Ohm Brücke braucht, der kann ja zur "Hoellstern Delta 10.4.2" greifen, da geht richtig die Post ab:
    Das Ding liefert mit zwei der vier Kanäle gebrückt, satte 2500 Watt an 4 Ohm, gemessen auch mit Signalen bis runter zu 20 Hz, ohne dass sich am Output was änderte - im Gegensatz zur Powersoft DIGAM K10, die bei 40 Hz nicht mehr so richtig performen wollte, aber sonst 3800 W an 4 Ohm abliefert.
    Die Delta lieferte unbeeindruckt (okay, die Lüfter schalteten eine Stufe hoch) konstanten Pegel, das Hallenlicht wurde allerdings merklich dunkler :wink:
    Insgesamt beeindruckend, was der Amp kann, immerhin ein teures Stück...

    Tamaris´Studio-R XD stemmte ca. 930 Watt an 4 Ohm (ein Kanal in Betrieb), die X8haben wir am Schluss noch gemessen im Vergleich mit 16 A und 32 A CEE-Anschluss, das brachte aber keinen leistungsmäßigen Unterschied, eher im zwei Ohm-Betrieb macht sich das m.E. bemerkbar.

    Insgesamt auffällig war bei den ganzen Schaltnetzteil/Class-D Endstufen, dass man die Schaltfrequenz am Ausgang als "Ripple" auf dem Mess-Signal bei kleinen Amplituden sehen konnte, stört natürlich nicht, bei der K10 waren es etwa 200 kHz, bei der ASID DELTA sogar ca. 500 kHz (hier ist IMHO auch das Geheimnis der winzigen Bauform, höhere Schaltfrequenz geht einher mit kleineren Übertragern und Drosseln - ist aber technisch extrem anspruchsvoll)
    Ebenso interessant war die Erkenntnis, dass bei diesen Verstärkern die Dauerleistung mit der Impulsleistung nahezu gleich ist.

    Ein herzliches Dankeschön nochmals an Markus "elefelle" (der mit den "geruchsneutralen und petroleumfreien" Grillkohleanzündern eine Duftmarke vor der Halle hinterließ, die seinem Spitznamen alle Ehre macht :grin: ) für Orga, Futter, Location usw.
    Auf eine Wiederholung freue ich mich schon, einige Vorschläge für Veränderung wurden ja auch schon gemacht.
    Bis dann, wenn es wieder vor der Halle heißt: "Wenn das da drin noch lang so weitergeht, hol ich die Polizei!" :lol:

    Viele Grüße, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Arno
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    902
    • 25. Oktober 2009 um 18:05
    • #18
    Zitat von &quot;Buster&quot;


    Es war mal wieder sehr schön einige bekannte Gesichter zu sehen und 19" Gespräche zu führen. Auch anderen Leuten bei ihrer zerstörungswütigen Arbeit zuzusehen hat Spaß gemacht (nicht wahr arno? ;) )


    ICH habe den XLR-Stecker nicht in die Buchse gedrückt. Ich habe ihn nur wieder rausoperiert. Kleinere Verluste muss man dabei einfach tolerieren (tut der Finger noch weh, Markus?). :grin: :shock: :grin:

    Für mich war es ein gelungenes Treffen. Sehr leckeres Essen und Trinken, ein amtlicher Grill und nette Menschen, mit denen man sich (draußen) unterhalten konnte. Die Boxen haben mich persönlich nicht so interessiert. Vieles kannte ich schon vom letzten Jahr und die großen Systeme werde ich in dieser Konfiguration höchstwahrscheinlich eh nie antreffen.

    Ein wenig Struktur beim Testhören hätte nicht geschadet. Da muss sich allerdings jeder selbst an die Nase fassen. Der Markus hat vorher schon geschrieben, dass sich darum jemand anderes kümmern muss. Der Arme war eh die ganze Zeit am organisieren, aufbauen, richten, Leute abholen und wegbringen,..... HERZLICHEN DANK DAFÜR MARKUS!

    Sehr interessant fand ich das Verstärker-Messen vom Jürgen. Ich wünschte, ich hätte auch so hübsche Lastwiderstände, auf denen ein Schild klebt: "Vor Benutzung unbedingt die Brandmeldeanlage ausschalten!" :shock: :shock: :shock:

    Bis dann... Arno!

  • Christian Kronauer
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    429
    • 25. Oktober 2009 um 18:32
    • #19

    ist denn auch die neue TSA 4-700 an den start gekommen?

  • Slaid
    Beiträge
    142
    • 25. Oktober 2009 um 18:36
    • #20

    Ne ich hab die Tsa gestern leider net gesehen.

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