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Amp Modelling vs. Marshall + SM57

  • Christian Engel
  • 17. September 2007 um 19:50
  • Christian Engel
    Moderator
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    4
    • 17. September 2007 um 19:50
    • #1

    Hallo werte Kollegen,

    mich würde mal eure Meinung interessieren, was die Soundqualität von Amp-Modelling à la Line6 & Co angeht. Reicht das in puncto druckvoller Sound und Präsenz an die konventionelle Amp-Abnahme heran oder gibt es hinter dem Voodoo "1000 Effekte und mehrere Amps hintereinander und ich weiß nicht mehr was ich da gerade alles programmiert habe" doch noch Sounddefizite? Ich stelle die Thematik erstmal so in den Raum...

    Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • tufkajck
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    3.334
    • 17. September 2007 um 20:04
    • #2

    Ein Marshall für verzerrten Rhythmus geht gut als modelling z.B. von Line 6. Für Leadsounds muss Raum und effekt zugefügt werden um sexy zu klingen.

    Ich hab da mal ein paar Sachen eingespielt. das Lead auf Track 4 ist ein POD.

    http://www.timenvoyage.ch

  • robing
    Verifiziert
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    188
    • 17. September 2007 um 20:27
    • #3

    Die Sache mit dem Amp-Modelling ist wie alles Geschmackssache.
    Ich persönlich finde, dass es direkt ins Pult gespielt einfach nur synthetisch klingt.
    Kenne viele Gitarristen die ihr Floorboard einfach nochmal durch einen Amp spielen und den dann ganz konventionell abnehmen.

    Hab hier im Forum mal eine interessante Aussage gelesen, weiß aber leider nicht mehr von wem. "Das Signal sollte zumindest einmal vor der Abnahme durch die Luft"
    So ähnlich sehe ich das eigentlich auch.

    Was mir bei den modelling Geschichten passiert, ist dass ich mich gerne in Details verrenne... Und scheinbar passiert das nicht nur mir.

    Da ist so ein guter Röhrenamp ala Mesa/Marshall etc. mit 2-3 Kanälen, Treble, Mid, Low, Gain und Master 1/2 doch soo viel übersichtlicher :D

    Eine Bühne ist immer so lange schön und aufgeräumt bis die Musiker kommen...

  • der onk
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    462
    • 17. September 2007 um 21:12
    • #4

    Ich denke mal, ein großes Problem ist die Gefahr, sich an einem Modeller angesichts der Vielfalt der Möglichkeiten hoffnungslos zu verfransen. Man kann m.E. aus den heutigen Geräten Sounds holen, die auch live über jeden Zweifel erhaben KLINGEN (fühlen seitens des Klampfisten ist wieder was anderes), aber jedes Gerät ist nur so gut, wie der, der's bedient. Und an einem alten Marshall kann man eben kaum was falsch machen... :D

    duckundweg
    der onk

  • manuela
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    9.103
    • 17. September 2007 um 21:23
    • #5

    ich finde Modeller sind schon tolle Geräte.

    (solange sie nicht versuchen einen Marshall, Mesaboogie oder VOX zu ersetzen...)
    Oder magst du Klaviersonaten vom Digitalpiano ?

    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • simonstpauli
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    6.590
    • 17. September 2007 um 21:27
    • #6

    diese kisten sind toll für top40-bands, dann tun die gitarren den rest nicht so stören und man kriegt die stimmen gut raus ;o)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • der onk
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    462
    • 17. September 2007 um 21:40
    • #7
    Zitat von "Manuela"

    Oder magst du Klaviersonaten vom Digitalpiano ?

    Tja Manu... wie dick muß den so'n Multisampling wohl werden, daß Du den Unterschied über 'ne PA nicht mehr hören kannst? :D

  • tufkatg
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    268
    • 17. September 2007 um 23:11
    • #8

    na das will ich hören, wer mir nen Digipiano als Steinwayflügel akustisch verkauft, kriegt nen Gummibärchen...

    Zitat


    Dann hat er zwar statt "Verwertung von Veranstaltungstechnik" anstelle von Vermietung geschrieben, aber egal...

  • peppi
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    16
    • 18. September 2007 um 02:15
    • #9

    Hallo Chris und alle die es interessiert,

    vom Sound her kann ein POD durchaus mithalten, aber wenn es richtig schön sein soll, ist eine (oder sogar zwei) 4 x 12 mit einem Marshall obendrauf für den Gitarristen sehr wichtig.

    Beim Pod muß man alles gelernte vergessen und ohne das der Guitareo es sieht, drehen bis es passt. (Meistens eine total mittige Einstelleung)

    Wir haben den POD nur für Aufnahmen genommen, hat sehr gut geklappt, ist aber eben nicht so schön wie in einer Kabine mit "richtig" Marshall.

    Fazit meinerseits, Pod für live und Rock nicht so gut, für Studio sehr schön.

    Kurze Info hintennach:
    Älteste Schülerband Deutschlands, hier und da mal einen Gig, ein paar Songs aufgenommen. (Ref.: http://www.p-a-f.de/music.htm) Einige Songs Gitarre1 Mops wurden mit dem Pod, einige mit selbstgebauter 5W Röhre, Rest über JTM 100W Marshall aufgenommen. Die Gitarre2 Rüde nur über Plexi Top mit 4 x 12 Box.
    Man hört den Unterschied, but is good enough for Rock´n´Roll


    Gruß,

    Peppi

  • hausmeister
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    • 18. September 2007 um 07:44
    • #10

    Hi,

    also ein entscheidenter Faktor ist der Gitarrist. ( na ja ich spielte auch mal ..oder spiele ?? ) anyway .. wichtiger als der Amp sind die Finger. Hier wird der Ton gemacht und so "kann" auch ein POD klingen :) Aber Amp ist besser da man hier den Sound fühlt. Find ich ... und mehr Spaß macht es auch ....

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • Wurst Werner
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    • 18. September 2007 um 09:03
    • #11

    http://youtube.com/watch?v=G32g89X8M38
    da liegt so'n kleines, rotes Ding auf dem Tisch...

    Aber es gibt Gitarristen, die würde selbst auf einem Schnitzel einen guten Ton erzeugen. Persönlich find ich den POD für Live ganz schlimm. Hab jedes mal das Phänomen, dass beim Soundcheck die Gitarre zwar gut klingt, wenn dann die Band einsetzt, ist die Gitarre weg... Isch mags nicht...

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • tufkajck
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    • 18. September 2007 um 09:31
    • #12

    Es fehlt für live der direktschall und nicht zu vergessen, die Rückkopplung über das Holz der Gitarre.

  • oton
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    • 18. September 2007 um 09:54
    • #13
    Zitat von "Wurst Werner"

    Aber es gibt Gitarristen, die würde selbst auf einem Schnitzel einen guten Ton erzeugen. Persönlich find ich den POD für Live ganz schlimm. Hab jedes mal das Phänomen, dass beim Soundcheck die Gitarre zwar gut klingt, wenn dann die Band einsetzt, ist die Gitarre weg... Isch mags nicht...

    Leider auch meine Erfahrung mit dem POD. Eine meiner Bands ist nach einem Jahr PODS reumütig zu Amps + geschlossenen Recording-Cabinets übergegangen, da hört man fast auch nichts auf der Bühne, aber die Gitarristen und ich sind wieder froh. Vor allem zwei Gründe:

    1. Der POD reagiert einfach anders als ein Amp, gerade was Dynamik angeht, so daß sich die meisten Gitarristen einfach nicht wohlfühlen.

    2. der Sound verwäscht schnell, wie Werner schon beschrieben hat, ich hatte exakt das gleiche Problem.

    Scheint eine Frage der Rechenleistung zu sein. Was z.B. schon gut geht, Studio wie Live, sind manche Simulationen für den Rechner. Peter Wölpl, Gitarrist von z.B. Klaus Lage, spielt Live direkt mit Powerbook & Guitar Rig (http://www.nativeinstruments.de/index.php?id=guitarrig2_de), das funktioniert hervorragend, klingt fühlt sich fast "echt" an. Braucht halt nur einen ordentlichen Rechner, dann hält sich die Latenz auch in Grenzen.

    Ich denke, wir werden da noch einiges erleben, bis jetzt bin ich noch glücklicher mit einem schönen AC30. Aber das kann sich heutzutage schnell ändern, mal sehen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • Campfire
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    • 18. September 2007 um 10:09
    • #14

    also die Pods etc die mir bisher untergekommen sind haben mich soundmäßig meistens nicht so vom Hocker gehauen, was ich allerdings recht gut fand war der HK tubeman, 3 Kanäle, Gain und EQ, zu bedienen wie ein Gitarrenamp, aber halt mit speakersimulation im DI out...

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • karel noon
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    • 18. September 2007 um 10:40
    • #15

    ich denke es kommt wirklich auf die anwendung an, wie oben schon geschrieben ist für eine top40 coverband ist simulation unschlagbar, weil man eben viele verschiedene stilrichtugnen abdekcen muß, und man brauch dann eben nicht zehn verschiedene amps auf der bühne.

    idealerweise wird diese simulation dann noch durch einen kleinen combo gespielt, dann mische ich direktsignal mit einem mikro vo dem amp.

    dadurch das fast alle modernen amps einen master regler haben kann man auch gitarrenamps auf der bühne leise spielen (selbst die neuen ac30 cc2)

    und damit direkt zur marke: ich finde das vox tonelab wesentlich gelungener als die Line6 geschichten, liegt aber vielleicht daran das ich einen AC30 auch mehr mag als marshall stacks :wink:

    also mein traum: Vox Tonelab durch AC30 gespielt, schön leise, aber dann haben sowohl ich als auch gitarrero den meisten spaß.

    was mir aber aufgefallen ist: viele simulationen haben einen extremen boost in den bässen und neigen zum dröhnen, ich vermute das ist so gemacht um resonanzen von gitarrenboxen nachzustellen, aber das klappt eher mittelmässig gut. ich muß´viel häufiger bässe rausdrehen bei simulationen als bei richtigen amp-effekt-kombinationen

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • schallereignissortierer
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    • 18. September 2007 um 10:41
    • #16
    Zitat von "Thorsten Glombik"

    na das will ich hören, wer mir nen Digipiano als Steinwayflügel akustisch verkauft, kriegt nen Gummibärchen...

    Einfach mal hier reinhören:
    http://www.ilio.com/synthogy/ivory/#demos

    Läuft als StandAlone Instrument auf jedem besseren Laptop.

    Gummibärchen gibts dann hier:
    http://www.der-gummibaerchenladen.de/

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • gerald1
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    • 18. September 2007 um 11:17
    • #17

    Kurzer Kommentar und natürlich bei so Einzelereignis-Sound subjektiv zu betrachten:

    Zitat

    aber halt mit speakersimulation im DI out...


    Also so eine Speakersumulation finde ich schon sehr fragwürdig. Etwas rumgeschobene EQ's modelliert und das wars dann meist auch schon.

    Zur Grundlage:
    Ich bin natürlich Verfechter von richtigen Gitarrengedöns mit dem Nachteil des Transportes. Dies ist natürlich anwender- und programmspezifisch. Und dabei ist es ziemlich egal, welche Röhrenkiste da rumsteht. Ob sie von Marshall, Orange, Hiwatt, Fender oder Fox kommt. Es ist einfach ne Frage des Oberwellenreichtums. Und natürlich logischerweise der harmonischen und unharmonischen Verzerrung, welche eine Röhre einfach in der Lage ist, anders zu interpretieren, wie irgendein Modelling. Dabei möchte ich noch nicht einmal auf Einzelspezifiken der einzelnen Marken eingehen. Es ist schon ein großer Unterschied, ob man einen ollen 800er Marshall aus den 70er Jahren oder eben einen Marshall aus der letzten Ecke des letzten Jahrtausends spielt. Da liegen Welten dazwischen. Nicht einmal mehr Marshall ist in der Lage, ihre eigenen Kisten von damals zu kopieren.
    Zur Simulation von Holzkisten:
    Ich spreche da mal nur die guten alten Speaker wie z. B. G12 M oder G12H an. Und schon wieder bleibt die Speakersimulation voll auf der Strecke. Gut, wer die alten Dinger sich damals lieber in die Ecke gestellt hat, bevor er neue Versuche mit neuem Equipment angestellt hat.
    Klar gibt es diese und jene Situation wie z. B. mal so eine kleine Kneipenmugge...... , da ist natürlich nix mit nem Stack von Müller, Mayer, Schulze. Hier kommen die kleinen Kisten gut zum Tragen wie Fox oder Fender oder eben auch Mesa. Um mal noch ein Modelling pre oder so anzusprechen, ist mir da so der Digitech (natürlich Röhre) positiv aufgefallen. Jedoch muß sich hier sein Besitzer gut damit auseinandersetzten.
    Last but not least - am Ende ist es immer noch der Klampfer und daran geht gar nix vorbei.

    Gerald1

  • karel noon
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    • 18. September 2007 um 11:25
    • #18

    aber mal was anderes: hat jemand schon erfahrungen mit dem neuen SPL spielzeug:
    http://soundperformancelab.com/transducer/2601_kurz_D.html

    der transducer scheint ja (laut sound&recording bericht) doch einige finessen im bereich speakersimulation zu haben, wäre also mal interessant zu wissen wie sich die kiste schlägt.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • Seven
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    • 18. September 2007 um 11:58
    • #19

    Ich hab zwei Gitarristen in ner Band die vor Jahren auf Modelling Amps umgestiegen sind und so ziemlich alles durch haben was der Markt da her gibt.

    Das wichtigste vorab: Aktuell spielen beide wieder Kühlschränke oder einfach Top mit 4x12er Box.

    Hauptkritik vom Techniker der meine Band betreut [auch im Forum vertreten]: Die Modelling Amps machen Sachen [Frequenzen] die ein normaler Gitarrenamp nicht produziert und stören daher besonders live ganz gerne mal andere Instrumente/Stimmen oder gehen unter im Kontext. Alleine meist noch recht gefällig wirds im Gesamtbild oft schwer den Sound zu integrieren

    Vorteil: 80 % Sound lassen sich sehr schnell erreichen mit nem POD. Heavy Sounds mit viel Säge gehen auch RELATIV gut. Die Vielseitigkeit wurde ja schon erwähnt.

    Großer Nachteil aus Gitarristensicht: Hohe Komprimierung und Latenz. Grade die Line 6 Geräte machen bei dynamischen Spiel wenig bis keinen Unterschied zwischen verschiedenen Lautstärken am Ast. Dazu ist zwar keine "direkte" Latenz spürbar aber der Unterschied im A/B Vergleich mit nem richtigen Amp ist so ziemlich das erste was einem auffällt.

    Ein Röhrenamp ist teurer, schwerer und unflexibler aber einfach besser.

  • Georg_Koeln
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    529
    • 19. September 2007 um 05:01
    • #20

    Bei der letzten Studioproduktion meiner Band habe ich in der Mix-Phase stellenweise bemerkt, dass mir hier und da noch ein bisschen Dampf fehlte, und die Gitarristen nochmal für ne Extra-Spur ins Studio gebeten. Da wir keinen Bock hatten, die großen Amps abermals mitzuschleppen, habe ich die letzten paar Spuren über den POD laufen lassen. Ich hatte also direkt den 1:1-Vergleich zwischen Marshall-Halfstack bzw. Crate-Röhrenamp und dem POD, und es war... überhaupt kein Vergleich! (Ich liebe Wortspielereien...) ;)

    Der POD klang im Vergleich zu den echten Amps einfach nur total kratzig und war obendrein noch ziemlich schwierig in den Mix zu integrieren, ich konnte die POD-Spuren nur sehr leise und mit leichtem Höhencut dazumischen, sonst hätten sie direkt richtig massiv gestört.

    Und zum Thema Röhrenamp und Schlepperei (Sorry, ist eigentlich OT):

    Auf einer von mir betreuten Blues-Session kam ein Gitarrist mit einer kleinen schwarzen Kiste ohne Namenszug an (den hatte er entfernt, Größe war etwa Übungsamp, sehr kompakt). Auf meine Frage, was das denn für ne Marke sei, sagte er nur: "Sage ich dir nachher." Ich habe ein e609 davor gehängt, er spielte, und das Ding hatte einen absoluten Sahnesound. Um Welten besser als irgendwelche POD-Arien. Obendrauf waren nur zwei Regler: Volume und Tone und sonst nix. Vollröhre.

    Hinterher stellte sich dann die Marke raus: FAME, die Billigmarke vom Music Store. :shock: Seitdem bin ich mit Vorurteilen etwas vorsichtiger geworden... :oops:

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

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