1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Signalquellen

Das Unmögliche möglich machen - Theateraufführung

  • christian haugner
  • 7. Oktober 2007 um 16:58
  • christian haugner
    Beiträge
    22
    • 7. Oktober 2007 um 16:58
    • #1

    Zu erst mal freundliche Grüße ans ganze Forum!

    Auch wenn mein erster Beitrag hier bestimmt keinen Nobelpreis verdient muss ich einfach mal um Hilfe Bitten.

    Um es gleich mal vorwegzunehmen: Ich bin seit längerer Zeit im Hifi-Forum aktiv, kenne mich aber eben nur bedingt mit PA aus. Eigentlich wäre jemand wie ich wohl im Party-PA-Forum besser aufgehoben, leider gestaltet sich mein Problem eher komplex, während es wohl bei Party-PA eher ums "Konserve möglichst laut aufs Publikum übertragen" geht

    Nach dieser kleinen Einleitung könnt ihr hoffentlich meine Lage ein wenig einschätzen. Damit will ich jetzt zum genannten Problem kommen. Vorwegnehmen möchte ich aber, dass Antworten wie "wirf alles weg und kauf was neues" bitte unterbleiben sollten. Danke!

    ----------------------------------------------------

    Meine Aufgabe: Aus reiner Blauäugigkeit heraus habe ich einen Auftrag übernommen, dem ich wohl nicht ganz gewachsen bin. Wie gesagt, ich bin kein PA-Profi, sondern Konstrukteur in einer Maschinenbau-Firma. "Auftraggeber" ist eine kleine Theatergruppe, die ich nun in den "Saal" übertragen soll. Dabei handelt sich es um eine Lagerhalle, die für diesen Zweck bereitsteht. (40x25 Meter!!)
    Für alle, die schon jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Es kommt noch besser: Wie schon erwähnte, das Budget ist gleich NUll und alles beruht mehr oder weniger auf Freiwilligkeit und Hobby. Nach dem Motto "du hast doch genug solches Technik-Zeugs"- du könntest das mal machen habe ich einfach mal so Ja gesagt. Erwartet werden 500-700 Leute (!!!)

    So, jetzt noch mal gut am Stuhl festhalten, es geht mit meinem "vorhandenem Equipment" weiter.

    Mikrofone: 2 dynamische Funkmikrofone; 2 T.Bone SC1100 (Die dynamischen für den Ansager, das passt sehr gut, aber die beiden Kondensatormics sind völlig ungeeignet. Logisch, sind ja eigentlich Studiomics. Die Aufnahme ist ganz OK, aber sobald ich die Regler ein wenig hochschiebe, pfeifts (Feedback)

    Mischpult: Yamaha MG 124, das tut seinen Dienst ganz gut ;)

    Zwischengeschaltet: Effektgerät Lexicon MX400 (Das hab ich auch für ein wenig homerecording und so. Stellenweise sind die Effelte ganz nützlich. Interessant wäre, ob jemand einen Effekt kennt, der dem Feedback ein wenig entgegen wirkt )

    Das nächste ist ein Behringer DEQ2496 (Da Behringer nun alles andere als Oberklasse ist muss ich mich wundern, was das Gerät doch hergibt. Dabei nutze ich den GEQ, um den Frequenzgang der Boxen ein wenig auzubügeln und den FBD (der ganz nützlich ist, aber keine Wunder vollbringt))

    Das ganze läuft dann (oh Wunder ;) ) durch die DCX2496, die ein Delay für 3 verteilte LS-Paare hinzuzaubert.

    Amps sind 2xLDPA 400; 1x LDPA 1600x (wenn jetzt jemand meckert: Ich hätte auch noch 2 MC-Crypt Stufen zur Auswahl. Dazu sei gesagt dass ich vor meinem Besuch im Forum schon viel Lehrgeld für untaugliche (McCrypt,Empire-A.), nur bedingt taugliche (Behringer) und mit Macken behaftete (LD PA, Lexicon) Geräte gesteckt hab.)

    Bei den lautsprechern geht das Chaos weiter: Ich stelle meine 2 kleinen EMB8 (Mini-Pa aus meinem kleinen Partyraum), die Dank gutem Wirkungsgrad doch relativ viel Lärm machen und bei Sprache als 3. Line wohl ausreichen. Die anderen 4 Boxen kenn ich noch nicht, sind aber wohl irgendwelche Selbstbausachen von denen ich nicht unbedingt Wunder erwarte.


    Meine Fragen dazu:

    Welche Mikrofone kann ich wie einsetzen, um das Feedback zu vermeiden (Störabstand derzeit wohl bei 10dB oder so ;))? Die Bühne ist 80cm hoch, 2,5m tief, vorn 5m breit, hinten nur noch 2,5m

    Was ist sonst alles falsch? Bitte keine generellen Sachen, wie gesagt, paar Mikros kann ich mir noch leisten, aber ne komplette PA für 700Mann nicht! Daher...

    Das Bündelungsverhalten ist wohl nicht sehr berühmt bei den vorhandenen LS, was ist bei der Aufstellung zu beachten?

    ----------------------------------------------------


    So, jetzt bitte die gesträubten Haare wieder glätten... und falls du ein Admin/Mod bist: Bitte nicht gleich in die Witzecke verschieben... !

    Danke fürs lesen! Und für Antworten natürlich...


    PS: Ich glaube das ist nicht so ganz die richtige Rubrik für den Eintrag, bei Stören bitte verschieben

  • simonstpauli
    Profi
    Reaktionen
    767
    Beiträge
    6.590
    • 7. Oktober 2007 um 17:14
    • #2

    ja hallo erstmal...

    1. was genau haben die mimen denn auf der bühne vor? davon hängt ab, was für mikrofone du noch brauchst.

    2. kann man mit großmembran-condensern schon was erreichen / stützen von chören etc. das geht. auch mit t.bone. aufstellung und richtcharackteristik sind hier extrem wichtig.

    3. mit dem dcx kannst du auch noch koppelfrequenzen wegbügeln, den deq würde ich mal im insert für die großmembranen probieren.

    4. effekte brauchst du in absprache mit dem regisseur, feedbacks kannst du damit zwar auch wegmachen aber nicht sinnvoll. du hast deq und dcx dafür.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • christian haugner
    Beiträge
    22
    • 7. Oktober 2007 um 17:59
    • #3

    Hey, Danke für die schnelle Antwort!

    1. Es geht zum Großteil nur um Sprache (Dialoge, Monologe ect...)
    Wenige "Massenscenen" (Daher kann nicht jeder Darsteller sein eigenes Mic bekommen, das würde den Kostenrahmen völlig sprengen) Eine einzige Chorstelle... (weniger wichtig)

    2. Hm, habe schon etliches probiert, aber das ganze ist und bleibt unterstes Niveau. Kugel und Niere gehen gar nicht an, 8 - hängend ging bis jetzt am besten. Effektiv kann ich aber mit diesen Mics nicht arbeiten.

    Da die erste "Line" schlecht bündelnder LS schon wenige Meter vor der Bühne steht, die Mics also keinen großen Abstand haben ist das auch nicht verwunderlich. Weiterer KO-Aspekt sind die relativ glatten Kulissen, die die Schallwellen herrlich spiegeln :evil:

    3. Danke für den Tipp, werds probieren... An der derzeitigen Stelle ist der DEQ eigentlich hoffnungslos verloren, da die verschiedenen LS ja verschiedenste Frequenzgänge haben. Also IHMO sehr sinnvolle Idee...

    4. War nur so ein Gedanke, bei einigen Versuchen hatte ich ganz gute Ergebnisse, und da das Gerät 4 Kanäle hat (also noch 2 Frei für andere Effekte) dachte ich, dass man eventuell... wie gesagt, wenn nicht ist kein Problem.

    Anderes Problem, eben bemerkt:

    Bisher haben die ganzen LD PA's nur meinen Subwoofer daheim betrieben. Da ist mir nie ein Brummen aufgefallen. Heute häng ich die kleinen PA-LS ran, und es brummt. (Nicht extrem laut, aber immerhin) Kurioserweise brummt Eingang A am lautesten bei zugedrehtem Poti, Kanal B dagegen bei voll aufgedrehtem Poti :shock:

    Was soll ich denn darunter verstehen? Habe beide LD-PA400 getestet, gleiches Resultat! (Info: Beide Geräte waren zum Testen NUR mit LS und Netzkabel beschaltet!)

    Sind die Dinger wirklich sooo billig aufgebaut, oder kann das aus dem Netz kommen?

    Werd ich froh sein wenn das vorbei ist...

  • mikee mike
    Beiträge
    1.329
    • 7. Oktober 2007 um 18:18
    • #4

    Mal so ne Frage zwischendurch ... wo findet das ganze den statt ? Also im Bezug auf welche Region in Deutschland.

  • christian haugner
    Beiträge
    22
    • 7. Oktober 2007 um 18:25
    • #5

    Das willst du gar nicht wissen...

    Wenn ich beschreibe wo ich wohne werd ich immer gefragt: Habt ihr schon elektrischen Strom? Gehört das wirklich noch zu Deutschland? :shock:

    Ums kurz zu machen: Sachsen, Erzgebirge, an der Grenze zu Tschechien (10m abstand ;) )

    edit: Wie kommst du eigentlich darauf?

  • mikee mike
    Beiträge
    1.329
    • 7. Oktober 2007 um 18:54
    • #6
    Zitat

    edit: Wie kommst du eigentlich darauf?


    Weil es mich interessiert hat, weil du dich irgendwie anhörst, als ob du fachliche Hilfe ganz gut gebrauchen könntest. Ist jetzt nicht böse gemeint, aber wenn man liest wo das ist, und vielleicht einer aus dem Forum hier aus deiner Umgebung kommt, kann sich da doch was ergeben.

    Generell hört es sich für mich so an, als ob du, wenn du deinen Ruf wahren willst, überlegen solltest, ob du das wirklich so durchziehst. Du kannst, wenn alles einigermaßen klappt, Glück haben, wenn aber was schief geht, wirst du es schwer haben, in diese Richtung noch ein Mal etwas zu finden. Glaub mir, Leute sind immer undankbar, wenn was nicht nach Ihrem Kopf funktioniert. Da macht es für sie keinen Unterschied ob da Geld ausgegeben wurde oder nicht.

    Mach doch mal folgendes. Geh in die Halle mal rein, miss das ganze aus, und überleg dir mal sinnvoll, wo du die Lautsprecher hinstellen kannst. Das hört sich schon nach nem größeren Kaliber an mit 40 x 25m. Deine Idee Delaylines einzusetzen, ist schon mal die richtige.

    Essentiell für das Glücken deines Vorhabens ist aber, dass du weißt, was für Lautsprecher dir zur Verfügung stellen. Wenn du erst am Tag der Veranstaltung mit den LS im Berührung kommst, ist das so gut wie dein Todesurteil.

    Versuch die Kübel mal aufzutreiben, oder schau zumindest mal nach billigen Alternativen. Vielleicht ist es auch besser den Auftragnehmer darauf hinzuweisen, dass es mit 0 Budget einfach nicht klappt. Dann kannst du mit verhältnismäßig wenig Geld kleinere Tops zumieten. Zum Beispiel tun es auch schon billige 12/1 Tops, die du auf Stativen im Raum verteilst. Wenn du fliegen kannst wäre das natürlich besser, aber wie sich das anhört, klappt das nicht. Also darauf achten, dass du die Dinger wo hinstellst, wo nicht unmittelbar einer drüber stolpert. Du kannst zum Beispiel auch von der Deko Truppe (gibts da so was?) was basteln lassen, mit der Anweisung, dass man nachher deutlich sehen soll, dass es hier nicht lang geht. Als Beispiel zum Beispiel ein paar Strohballen mit Blumen drauf direkt zum Stativ gestellt. Dann fliegt da nix mehr drüber. (Rück dir das halt passend zum Thema zu recht mit den Ballen).

    Du solltest weniger Energie da rein stecken, die Feedbacks heraus zu filtern, wenn Sie schon entstanden sind. Besser ist es, wenn sie erst gar nicht entstehen. Wenn du also kein Budget aufgetrieben kriegst für mehrer hochwertige Lautsprecher, dann schau wenigstens, dass du die LS, die am nächsten zu den Mirkos stehen, gegen hochwertigere Modelle austauschst, bei denen wenigstens das Abstrahl verhalten bekannt, oder zumindest eines vorhanden ist. Dann auch schauen, dass du die LS an der Bühne möglichst weit nach vorne bekommst, damit du erst gar nicht in die Gefahr von Feedbacks mit der Front kommst. Die LS bitte so hoch als möglich auf die Stative platzieren, damit du über die ersten Reihen hinwegkommst.

    Also ich würde das so lösen, mal als Ansatz.
    Nur als Beispiel, du kannst die Marken durch beliebiges ersetzen.

    6x VT 112 II F (12"/2")
    4x Amping !
    4x Delaymöglichkeit
    6x Manfrotto Kurbelstative
    2x VT 108 (8"/2")

    Die 6 VT 112 kommen 2 direkt an die Bühne, die 4 anderen dann weiter hinten im Saal verteilt. Dann legest du auf die Delays entsprechend ihrer Entfernung eine Verzögerung. Dazu ist die Wegstrecke von den ersten VT 112 zu den Delayboxen wichtig. Damit errechnest du dir die Verzögerung. Das gleiche machst du dann mit der letzten Reihe VTs. Dabei tun schon billigste Behringer Geräte das, was sie sollen.

    Die 2 VT 108 stellst du direkt an der Bühne auf, um auch die Mitte der ersten Reihe abgedeckt zu haben, wenn denn unmittelbar vor der Bühne gestuhlt sein sollte. Auch hier eventuell auf eine Delay achten, wenn es einen Versatz zum FOH System gibt.

    Dann alles schön hochkurbeln, und glücklich werden. Natürlich passt man die Variante je nach Budget an.

    Um den Hall etwas in den Griff zu bekommen (ist die Halle leer?) hilft zum Beispiel viel Stoff an den Wänden. Je mehr Delayreihen du fahren kannst, desto weniger Energie musst du sinnlos quer durch die Halle ballern um am Ziel anzukommen.

    Um zu wissen, wie du mit den Mikros vor gehst, und was du einsetzen willst, sollte man mal wissen, was da auf der Bühne passieren wird.

  • oton
    Profi
    Reaktionen
    920
    Beiträge
    3.123
    Termine
    1
    Marktplatz Einträge
    5
    • 7. Oktober 2007 um 20:28
    • #7

    Ich kann mich meinen Vorrednern nicht anschließen. Ich würde an deiner Stelle sofort den Job ablehnen und sehen das du ohne viel Ärger da raus kommst.

    Das Ganze klingt nach einer Beschallung, für die man:

    1. Hochwertige Technik und

    2. Einige erfahrene Leute bräuchte, damit das ganze Sinn macht und funktioniert.

    Beides ist nicht gegeben, also werden auch alle Bastellösungen im Desaster enden.

    Sprich mit den Theaterleuten, sag ihnen, das sie entweder vernünftige Technik buchen müssen, oder in ein echtes Theater etc. umziehen müssen, wo so etwas ohne Mikrofonie & Beschallung funktioniert. Wenn es nicht geht, schau das du da schnell rauskommst.

    Der Ärger, den du hast, wenn die Veranstaltung in die Hose geht ist viel grösser als wenn du aus guten Gründen von dem Job zurücktrittst. Jeder kann sich mal irren & überschätzen, allerdings muss man dann auch die Konsequenzen ziehen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • elektrikus
    Reaktionen
    12
    Beiträge
    234
    • 7. Oktober 2007 um 22:00
    • #8

    Danke Marcus,

    dieser Post war überfällig.
    Zu dieser Thematik gibt es eine einfache Analogie: es haben schon viele Leute vor Dir versucht, Scheiße zu Sahne zu quirlen. Soweit mir bekannt, ist es bisher keinem gelungen.

    Gruß
    Elektrikus,
    der lange Zeit bei Veranstaltungen in einer alten Fabrikhalle mit den gleichen Problemen gekämpft hat: Nachhall ohne Ende, kein Geld da, mittelmäßige Anlage. Wenn der Techniker schließlich für den matschigen Sound und die schlechte Sprachverständlichkeit verantwortlich gemacht wird, dann macht es keinen Spaß mehr.

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

  • christian haugner
    Beiträge
    22
    • 7. Oktober 2007 um 22:55
    • #9

    Ich habe schon geahnt dass es sich die Diskussion so in der Art entwickelt...

    Aber: Ich habe schon mal gesagt, dass es sich nicht um Profis handelt, der Vergleich so ist nicht OK. Und wenn ich einmal ja gesagt habe (gut, das ist mein Fehler) muss ich auch dafür gerade stehen.

    Deshalb bedanke ich mich für die ausführliche Anleitung, auch wenn ich natürlich einsehe, dass meine Bemühungen unwirtschaftlich sind.

    Es geht um eine einmalige Sache, nicht um Dauerhafte Aktionen. Und: Genau das gleiche wurde schon mal vor einem Jahr mit gleicher/änlicher, ich behaupte sogar noch einfacherer, Technik vollzogen und es gab keine Beschwerden, auch wenn es natürlich nicht perfekt war.

    Bitte versteht einfach mal, dass es sich nicht jeder leisten kann alles perfekt zu machen.

    Wenn ich einem professionellem Verleiher sage, er soll sich darum kümmern, incl. Proben ect.... wer soll das bezahlen? Wie gesagt, ich ziehe vor solchen Leuten den Hut und kann mit meinem Pseudo-wissen nicht mithalten, vollkommen klar.

    Was ich mit dem Post zum Ausdruck bringen will: Wenn ich jetzt zurückziehe ist mein Ruf viel mehr ruiniert, als wenn ich eine weniger gute, aber doch funktionierende Technik bereitstelle.

    Um noch mal auf die Frage wegen der Region zurück zu kommen: Sehr viel Zeit ist nicht mehr, und ich muss das wohl aus Kostengründen allein durchziehen. Aber falls einer hier im Forum aus der (auch weitreichenderen) Gegend ist, wäre es trotzdem nett das mal zu erfahren. Hätte auch kein Problem damit mal bei einer VA mal mit auf-/abzubauen und mir das ganze mal anzuschauen. Nur als persönlichen Wissenszuwachs, ich werde nie ins Geschäft einsteigen, keine Angst ;)

    Nochmal: weitere Tipps, das ganze einfach sein zu lassen sind zwar logisch und begründet, aber aus der persönlichen Situation heraus lässt sich da wohl nichts machen... Steinigt mich, wenn ihr wollt, ich kanns nicht ändern!

    Außerdem: Seid doch froh, dass es Trottel gibt die so was machen. Dadurch lernen viele euer Gewerbe erst zu schätzen :D

  • oton
    Profi
    Reaktionen
    920
    Beiträge
    3.123
    Termine
    1
    Marktplatz Einträge
    5
    • 7. Oktober 2007 um 23:59
    • #10
    Zitat von "Christian Haugner"

    Ich habe schon geahnt dass es sich die Diskussion so in der Art entwickelt...

    warum hast du dann überhaupt gefragt? Masochismus? Langeweile? Ferien? Nichts im Fernsehen ?

    Zitat von "Christian Haugner"

    Genau das gleiche wurde schon mal vor einem Jahr mit gleicher/änlicher, ich behaupte sogar noch einfacherer, Technik vollzogen und es gab keine Beschwerden, auch wenn es natürlich nicht perfekt war.

    Du meinst, die Leute sind Müll gewöhnt und brauchen deshalb eh nichts besseres ... tolle Einstellung ...

    Zitat von "Christian Haugner"

    Bitte versteht einfach mal, dass es sich nicht jeder leisten kann alles perfekt zu machen.

    Es geht nicht um perfekt, sondern um gut/angemessen. Ihr geht doch davon aus, das es eh grottig wird, weil ja eh kein Geld da ist, warum sagt ihr dann die Aufführung nicht einfach ab? Und nochmal, wenn es eh egal ist, warum dann dieser Thread?


    Zitat von "Christian Haugner"

    Was ich mit dem Post zum Ausdruck bringen will: Wenn ich jetzt zurückziehe ist mein Ruf viel mehr ruiniert, als wenn ich eine weniger gute, aber doch funktionierende Technik bereitstelle.

    Du redest aber nicht über FUNKTIONIERENDE Technik, da du sie weder hast, noch mieten willst, nicht damit umgehen kannste und auch niemanden beauftragen willst der sich auskennt. Und was für ein RUF? Laut deiner Aussage ist das ganze nicht dein JOB, also hast du auch keinen RUF zu verlieren ...

    Zitat von "Christian Haugner"

    Außerdem: Seid doch froh, dass es Trottel gibt die so was machen. Dadurch lernen viele euer Gewerbe erst zu schätzen :D

    Nein, ich habe genug Musiker/Künstler/Schauspieler kennengelernt, die den Tonmann prinzipiell als Feind sehen ... genau aus diesen Gründen. Es wäre mir und wohl auch allen Kollegen die ihren Job ernstnehmen sehr lieb, wenn sich die "Trottel" einfach raushalten würden ....

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • mikee mike
    Beiträge
    1.329
    • 8. Oktober 2007 um 00:28
    • #11

    Mit verlaub ... aber das kann man auch ne Spur normaler ausdrücken ... gestern schlecht geschlafen ?

  • oton
    Profi
    Reaktionen
    920
    Beiträge
    3.123
    Termine
    1
    Marktplatz Einträge
    5
    • 8. Oktober 2007 um 00:57
    • #12

    ich schlafe trotz zwei kleiner Kinder meistens gut, aber ...

    Zitat von "Elektrikus"

    es haben schon viele Leute vor Dir versucht, Scheiße zu Sahne zu quirlen. Soweit mir bekannt, ist es bisher keinem gelungen.

    und er hat es immer noch nicht verstanden ... was soll man denn da noch "normal" ausdrücken ???

    Der Threadstarter hat doch gewusst, das er im Prinzip nur Mist bauen kann, hat er ja auch mehr oder minder so geschrieben. Sobald ihm das jemad bestätigt ist er beleidigt ... was soll man da noch sagen??????

    Ich finde solche Threads, die nach dem geheiligten preiswerten Beschallungswunder Fragen imho extrem anstrengend und ganz extrem löschens/schliessens/PartyPAverschiebens-wert ...

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 8. Oktober 2007 um 06:14
    • #13

    Fakt ist doch, mit dem vorhandenem Material ist die Aufgabe nicht zu bewältigen. Es gibt also zwei Möglichkeiten, sich noch ein paar passende Mikrofone und Lautsprecher besorgen um es halbwegs vernünftig über die Bühne zu bringen, was aber klar bedeutet er legt für den Ruf und das große Maul selbst drauf oder er tritt das ganze an jemanden anderes ab der dieses vernünftig bewältigen kann, wobei auch hier die Kosten wohl als Strafe für das zu große Mundwerk an Ihm hängen bleiben. Die letzte Möglichkeit wäre Augen zu und durch, aber ich denke das ist dann nichteinmal das Thema wert hier weiter darüber zu diskutieren.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • christian haugner
    Beiträge
    22
    • 8. Oktober 2007 um 07:01
    • #14

    :shock:

    Was ist denn das für ein Forum hier? Sorry, aber das geht mal gar nicht. Um mich beschimpfen zu lassen bin ich bestimmt nicht hier. Eigentlich dachte ich dass ich ein paar Tipps bekomme. Aber das ist wohl hoffnungslos!

    Das ich bei der Sache drauf lege war mir von anfang an bewusst, aber da ihr selbst erste Hilfe wohl nur gegen mindestens 1000€ leistet kann das wohl keiner verstehen. Sorry, aber die Einstellung find ich zum k*****.

    Wie gesagt, ich habe nichts gegen konstruktive Kritik, aber die "ihr seid alle blöd"-Mentalität hier ist unterstes Niveau.

    Ich habe erwähnt dass es bereits einmal mit der Technik durchgeführt wurde, aber das will ja keiner hören. Ich frage mich warum überhaupt noch Leute mit älteren/billigen Autos unterwegs sind? Eigentlich könnte doch jeder Porsche fahren... Seltsam....


    edit: Damit sollen sich jetzt natürlich nicht alle angesprochen fühlen. Die, die ich meine, werden das wohl selbst merken. :roll:

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 8. Oktober 2007 um 07:45
    • #15

    Das Zeug kann man schon einsetzen, nur, wie glaubich Krackie schon gesagt hat, unbedingt Lautsprecher hernehmen, die tun, was sie sollen. Mikros auch, sonst gehts einfach nicht. Effekte sind zu vermeiden!
    EQ für Anfänger (nicht bös gemeint) halt graphischen analogen besser als Digital, um feedback zu filtern. Aber die Lautsprecher sind wichtig. Können auch ältere Markenmodelle sein, auch Selbstbau, aber eher kritisch, jemand muss wissen, was sie tun.. sonst keine Sprachverständlichkeit und Rückkopplung bevor man was hört. Die Abstrahlung der Speaker muss eng sein. und das nicht erst ab 5 K.
    Dieser Job wurde klar als Amateurbeschallung mit 0-Budget deklariert, ich nehme an, mit dem Veranstalter so besprochen und man hat genügend Zeit, aufzubauen und einzustellen. Mit etwas fachlichem Rat kann man da schon was machen. Ich sag gern mehr dazu.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 8. Oktober 2007 um 09:03
    • #16

    Hallo,

    also Leute, nun beruhigt euch doch mal wieder. Habt ihr denn noch nie einen Brocken abgebissen, den ihr nur schwer schlucken konntet?

    Eine gewisse Anzahl identischer Boxen zu mieten sollte nicht das Problem sein, der Anspruch an diese ist auch nicht zu hoch (Sprachübertragung). Zweitens sind die Leute bei Theateraufführungen i.d.R. ruhig.

    Effekte würde ich ganz weglassen, Rückkopplungskiller auch. Lediglich die Verzögerung für die Lautsprecher einsetzen.

    Wenn die Akteure verstanden werden sollen ohne daß es koppelt, müssen sie ganz nahe ran ans Mikrofon (was ins Mikro nicht rein geht, kommt auch aus dem Lautsprecher nicht raus). Das heißt, in Ermangelung von Mikros, die an einem Kopfbügel sind, an die Kleidung gezwickt oder an die Birne geklebt werden, müssen sie die Mikros in die Hand nehmen. Hierzu die Drahtlosen.
    Für die Ansagen könnte man die Anderen probieren.
    Einen deutlichen Pegelgewinn erzielt man durch Disziplin bei den Sprechern (Sprechabstand, Einsprechrichtung).

    MfG

    DirkB

  • tufkatg
    Beiträge
    268
    • 8. Oktober 2007 um 09:11
    • #17

    Ah, da kommt mal ne vernünftige Einstellung. Klar is klar, das das mit dem zur Verfügung stehenden Mat nicht einfach ist (nett forumuliert), aber vielleicht sollten wir einfach mal nen paar tipps aus der schublade kramen wie das dann billig(st) gemacht werden kann. Denn wie schon mein alter Spieß gesagt hat: Wir sind hier nich bei wünsch dir was....sondern bei so isses.

    Edith sagt: Drängler sollten härter bestraft werden :D

    Zitat


    Dann hat er zwar statt "Verwertung von Veranstaltungstechnik" anstelle von Vermietung geschrieben, aber egal...

  • lorien
    Beiträge
    285
    • 8. Oktober 2007 um 09:32
    • #18

    ... oh, oh ... das kenne ich auch noch aus meiner "Sturm & Drang - Zeit"

    Was ich damals gemacht habe, um das mit Anstand über die Bühne zu bekommen (im wahrsten Sinne des Wortes):

    Keine Lautsprecher in der Nähe der Bühne. Die Darsteller müssen so laut sprechen, dass mind. die ersten 5 Reihen ohne Lautsprecher auskommen. Wenn die Darsteller das gelernt haben, reicht der Pegel auch für abgehängte Mikrofone (leicht angewinkelt ... Angelschnur hilft).

    Die restlichen Lausprecher weiter nach hinten und mit einem sauberen Delay nur leise als Unterstützung. Das Publikum ist eh ruhig.
    Auf einzelen Mikros würde ich dann agnz verzichten, da sonst einige Darsteller lauter sind als andere und dann für die Leute in den ersten Reihen die Ortung nicht mehr stimmt.

    Das ganze ist dann zwar nicht mehr laut, aber so bleibt das ganze einigermaßen beherrschbar. Und mit dem Mat. kommst Du auch hin.

    :wink:

  • christian haugner
    Beiträge
    22
    • 8. Oktober 2007 um 11:03
    • #19

    Vorerst Danke für die vielen Antworten!
    Wie ich sehe habe ich das Forum wohl vorschnell verurteilt, sorry!
    Jack:

    Zitat

    Das Zeug kann man schon einsetzen, nur, wie glaubich Krackie schon gesagt hat, unbedingt Lautsprecher hernehmen, die tun, was sie sollen. Mikros auch, sonst gehts einfach nicht. Effekte sind zu vermeiden!


    Genau so hab ich auch gedacht. Interessant wären nun vor allem Empfehlungen für Mikros, da ich in der Hinsicht wirklich auf andere verlassen muss.
    Was ist speziell gegen Effekte einzuwenden?

    Zitat

    EQ für Anfänger (nicht bös gemeint) halt graphischen analogen besser als Digital, um feedback zu filtern. Aber die Lautsprecher sind wichtig. Können auch ältere Markenmodelle sein, auch Selbstbau, aber eher kritisch, jemand muss wissen, was sie tun.. sonst keine Sprachverständlichkeit und Rückkopplung bevor man was hört. Die Abstrahlung der Speaker muss eng sein. und das nicht erst ab 5 K.


    Habe mich eben auf die Suche gemacht. Werde versuchen die Kisten, die noch dazu kommen sollen mal abzuchecken. Nebenbei will ich für die Front einen bewährten Bausatz auftreiben, oder eben Gebrauchtgeräte… Das mit dem Abstrahlverhalten ist mir durchaus bewusst, mein Problem liegt darin, dass Tieftöner oft bis in höhere Frequenzen (500Hz) noch sehr rund strahlen. Die anschließenden Hörner sind in der Richtwirkung eher unproblematisch. Nach meinen Messungen treten die Feedbacks aber leider zuerst im Bereich von 300Hz-1000Hz auf…
    Da ich relativ viel Zeit zum Einstellen habe sollte es der digitale EQ auch tuen. Falls sich das als Problem herausstellt kann ich ohne größere Probleme einen analogen auftreiben…

    Zitat

    Dieser Job wurde klar als Amateurbeschallung mit 0-Budget deklariert, ich nehme an, mit dem Veranstalter so besprochen und man hat genügend Zeit, aufzubauen und einzustellen. Mit etwas fachlichem Rat kann man da schon was machen. Ich sag gern mehr dazu.


    Wie ich schon erwähnte, es werden keine Wunder erwartet. Es geht darum, die Sprache möglichst ohne lästige Nebengeräusche zu verstehen. Es sind weder brachiale Pegel noch qualitative Bestleistungen zu bringen. Mit Hilfe eurer Tipps will ich eben versuchen, das Beste aus den Gegebenheiten heraus zu holen. Zeitlich gesehen kann ich schon eine Woche eher Aufbauen, messen, werkeln und verbessern…

    DirkB:

    Zitat

    also Leute, nun beruhigt euch doch mal wieder. Habt ihr denn noch nie einen Brocken abgebissen, den ihr nur schwer schlucken konntet?


    Wie gesagt, ich bin mir meiner Lage durchaus bewusst. Deshalb sehe ich es nicht ein, für meine Bemühungen noch beschimpft zu werden. Ich habe um Rat gebittet, und wer mir nicht helfen will kann den Post ja einfach ignorieren… wie ich sehe gibt es andere, die durchaus erwachsener reagieren. Danke nochmals an dieser Stelle!

    Zitat


    Eine gewisse Anzahl identischer Boxen zu mieten sollte nicht das Problem sein, der Anspruch an diese ist auch nicht zu hoch (Sprachübertragung). Zweitens sind die Leute bei Theateraufführungen i.d.R. ruhig.


    Das mit den Boxen ziehe ich mittlerweile auch in Erwägung, wenigstens für die erste Line. Die Leute sind wohl eher im gesetzteren Alter ;) , also eher ruhig.

    Zitat

    Effekte würde ich ganz weglassen, Rückkopplungskiller auch. Lediglich die Verzögerung für die Lautsprecher einsetzen.


    OK, das mit den Effekten habe ich mittlerweile abgeschrieben, das mit dem FBD werd ich auch testen

    Zitat

    Wenn die Akteure verstanden werden sollen ohne daß es koppelt, müssen sie ganz nahe ran ans Mikrofon (was ins Mikro nicht rein geht, kommt auch aus dem Lautsprecher nicht raus). Das heißt, in Ermangelung von Mikros, die an einem Kopfbügel sind, an die Kleidung gezwickt oder an die Birne geklebt werden, müssen sie die Mikros in die Hand nehmen. Hierzu die Drahtlosen.
    Für die Ansagen könnte man die Anderen probieren.
    Einen deutlichen Pegelgewinn erzielt man durch Disziplin bei den Sprechern (Sprechabstand, Einsprechrichtung).


    Mit den drahtlosen klang es ganz passabel, keinerlei Probleme mit Feedback. Aber das mit dem „in der Hand halten“ wurde eben aus theatertechnischen Gründen abgeleht. Aus meiner Sicht auch verständlich. Die Ansagen machen keinerlei Probleme.
    Direkt im Spiel muss der Ton auf eine andere Art abgenommen werden. lautstärkemäßig gibt es keine Probleme, die Akteure haben ganz potente Stimmen. Die sind auch recht lernfähig, wenn ich sage ihr müsst da oder dort ein wenig näher ran oder ähnliches. Jetzt wäre vor allem interessant, mit welcher Art von Mikros mal das ganz abnimmt. Ich hatte auch schon an Röhren gedacht, die von den Seiten aufnehmen. Ich hoffe hier in dieser Hinsicht noch etwas zu erfahren. „Anzwickmikros“ wären für mich die erste Wahl, aber bei der Menge an Leuten würde das massiv kosten, des weiteren bräuchte man auch ein Mischpult mit entsprechend vielen Kanälen.

    thorsten Glombik

    Zitat

    h, da kommt mal ne vernünftige Einstellung. Klar is klar, das das mit dem zur Verfügung stehenden Mat nicht einfach ist (nett forumuliert), aber vielleicht sollten wir einfach mal nen paar tipps aus der schublade kramen wie das dann billig(st) gemacht werden kann. Denn wie schon mein alter Spieß gesagt hat: Wir sind hier nich bei wünsch dir was....sondern bei so isses.


    So sehe ich es auch… :)

    lorien :

    Zitat

    Keine Lautsprecher in der Nähe der Bühne. Die Darsteller müssen so laut sprechen, dass mind. die ersten 5 Reihen ohne Lautsprecher auskommen. Wenn die Darsteller das gelernt haben, reicht der Pegel auch für abgehängte Mikrofone (leicht angewinkelt ... Angelschnur hilft).

    Die restlichen Lausprecher weiter nach hinten und mit einem sauberen Delay nur leise als Unterstützung. Das Publikum ist eh ruhig.
    Auf einzelen Mikros würde ich dann agnz verzichten, da sonst einige Darsteller lauter sind als andere und dann für die Leute in den ersten Reihen die Ortung nicht mehr stimmt.

    Das ganze ist dann zwar nicht mehr laut, aber so bleibt das ganze einigermaßen beherrschbar. Und mit dem Mat. kommst Du auch hin.


    Genau so lief es das letzte mal, und so soll es auch wieder funktionieren. Hätte ich 20000 zur Verfügung würde ich auch anders rangehen…
    Jetzt fehlen nur noch ein paar Tipps zu den Mikros, dann bin ich vorerst glücklich ;)

  • Uew
    Beiträge
    344
    • 8. Oktober 2007 um 11:51
    • #20

    Hallo Christian!

    Wenn Du zumindest eine grobe Ahnung hast, was Du tust, sind die digitalen parametrischen EQs wesentlich besser für den Job geeignet, als ein grahischer! Verwende die!

    Nutze das Ultradrive wie geplant für die Delays und das EQing der Boxen. Der Vorschlag mit dem Behringer DEQ im Insert der Mics ist hervorragend. Warum Du den Feedback-Destroyer laut einiger Kollegen hier nicht nutzen solltest, ist mir ein Rätsel. Nachdem (!) Du die Anlage mit dem Driverack eingehört hast, kannst Du damit prima ein paar übrige eklige Frequenzen in den Griff bekommen. Wichtig ist nur, daß Du dafür sorgst, das das alles vor der VA passiert, und die gefundenen Einstellungen dann fix bleiben. Für ein Absenken eines gerade entstehenden Feedbacks taugt das Gerät in der Tat nichts...

    Du hast Kondenser Großmembranen als Niere? Warum sollten die nicht taugen? Versuche die so zu platzieren, daß Du möglichst nahe an die Stellen herankommst, an denen gespielt wird.

    Mit den Boxen würde ich auch verfahen, wie hier schon beschrieben: Keine wirkliche Front sondern quasi mit der ersten Delayline anfangen. Du kannst so nur eine Stüz-Beschallung machen, das wird auch ausreichen. Solltest Du auch Einspielungen machen müssen funktioniert das natürlich nicht, die muß schon auch von vorne kommen. Für den Fall kannst Du dann ja aber die Stimmen nicht (oder nur gaaaanz dezent) auf die Front routen.

    Zu den Boxen wollte ich aber noch anmerken, daß ich nicht ganz verstehe, warum diese Veranstaltung eine "NULL-Budet"-Nummer sein muß. Wie währe es denn mit einer "LOW-Budget"-Nummer? Es kann doch kein wirkliches Problem sein, bei einem Beschaller in der Nähe z.B. sechs oder acht taugliche Kleinsysteme 6" oder 8" zu mieten. Das kostet nun wirklich nicht viel. Und zumindest ein Spendenkörbchen am Ausgang aufzustellen ist doch auch nicht eherenrührig, oder?

    Gruß UWE

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  2. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  3. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  4. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  5. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  6. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  7. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  8. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  9. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  10. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™