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  4. Lichttechnik & Effekte

Strobo defekt?

  • Tim Förster
  • 4. Februar 2010 um 16:00
  • Tim Förster
    Beiträge
    11
    • 4. Februar 2010 um 16:00
    • #1

    Hallo an alle!

    Nachdem mir hier mit dem Lichtpult so gut geholfen wurde,
    hoffe ich stark, dass ihr mir vielleicht auch mit einem "kaputten"
    Strobo helfen könnt.

    Ich habe hier ein analoges (Eurolite?) SuperStrobe 1700w
    (vermutlich) mit einer XOP 15 Röhre drin, das keinen Mucks macht.
    Die erste Vermutung war natürlich, dass die Blitzröhre durch ist.
    Also bin ich in die Stadt zum Veranstaltungstechniker gefahren, der meinte jedoch
    dass die Lampe so aussähe als wäre sie in Ordnung und er das aber
    auch nicht überprüfen könnte.

    Die Lampe sieht folgendermaßen aus:
    Rechts und Links, quasi an den "Polen", hat sie von innen eine leichte Verfärbung,
    gräulich-schwarz. Hat so eine Röhre einen Draht, der innen druch geht? Irgendwie sieht
    mir das so aus, als wäre da mal einer gewesen - aber das kann ich auch nicht eindeutig sagen :grin:

    Des weiteren sagte mir der Techniker, dass so ein Strobe, selbst wenn die Röhre durch ist,
    "klicken" müsste - tut es aber nicht, bzw. nur in dem Moment, in dem ich den Stecker reinstecke, danach nicht mehr.

    Das Strobe hat einen Speed Regler sowie einen Klinken Ein- und Ausgang. Ganz gleich
    ob ich via Klinke eine Steuerung anschließe oder nicht, es kommt nichts raus.

    Irgendwelche Ideen?

  • PMN-Concepts
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    1.452
    • 4. Februar 2010 um 17:41
    • #2

    Stell mal bitte bilder von dem Strobe ein. Wenn es das ist, woran ich denke, dann müsste es noch einen Poti in der Nähe der Klinkenbuchsen haben, durch ein Loch von außen zugänglich. Hier stellt man die Intensität ein. Wenn vorhanden bitte auf Mittelstellung drehen und schaun ob sich was tut.

  • Tim Förster
    Beiträge
    11
    • 4. Februar 2010 um 18:55
    • #3

    Danke erstmal für die Antwort und ja, es scheint wohl das zu sein,
    woran du denkst, denn das Poti ist da. Habs nun in Mittelstellung
    gestellt, aber leider tut sich immernoch nichts.

    Da ich nicht weiß wer vorher evtl. schon am Strobe
    geschraubt hat, kannst du mir vielleicht sagen wie die
    Röhre an die Klemme angeschlossen wird? Die beiden weißen
    Kabel von der Röhre habe ich an die beiden Braunen geklemmt
    und den dünnen "Draht" (ist das eigtl. die Zündung?) an den Roten -
    so war es vorher auch angeklemmt, ist das so richtig?

    Ein Bild von dem Teil kann ich leider erst morgen machen,
    da ich hier im Moment leider keine Kamera habe.

    Gruß

  • Patrick Grabe
    Beiträge
    67
    • 5. Februar 2010 um 00:01
    • #4

    Jo Hört sich von der Verkabelung her gut an. Die Stroberöhren sind irgentwie komisch. Ich hatte jetzt schon 2 die nach 5 Blitzen keinen Mucks mehr gemacht haben. Kann also sein, das deine Röhre fritten ist, obwohl sie noch Top aussieht. Das sie nicht Blitzt wenn es beim Einstecken tickt ist schon mal suspekt. Schau doch mal bitte genau hin, ob du bein Ticken den Zündfunken sehen kannst, der sollte sich an dem dünnen Draht bilden.

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 5. Februar 2010 um 08:53
    • #5
    Zitat von "Patrick Grabe"


    Schau doch mal bitte genau hin, ob du bein Ticken den Zündfunken sehen kannst, der sollte sich an dem dünnen Draht bilden.


    Da sieht man gar nichts. Wohin soll der Funke den überspringen??

    1)
    Zünddraht abklemmen.
    2)
    Versorgungsspannung an der Röhre messen. ~ 150V DC. Nicht vorhanden? Gerät kaputt.
    3)
    Spannung da: Zünddraht verlängern und eine Piezo-Zündung vom Feuerzeug dranhalten. Blitzt die Röhre? >> Steuerung kaputt.
    4)
    Röhre blitzt nicht: Röhre kaputt...

    Und achso, ja:
    Es werden selbstverständlich alle vorhandenen Sicherheitsvorschriften beachtet.

  • Tim Förster
    Beiträge
    11
    • 5. Februar 2010 um 21:00
    • #6

    Danke Mechwerkandi, das hat mir echt geholfen.
    Spannung ist da (1060V!?). Hab dann die Zündung mit dem Piezoteil aus
    einem Feuerzeug ersetzt und siehe da, es blitzt :grin: .

    Demnach ist wohl die Steuerung im Eimer... Konnte jedoch noch nicht genauer
    nachsehen weil dann schon Feierabend war :grin:
    Kann man eine solche Steuerung ersetzen? Wenn das Teil mit der Feuerzeugzündung
    gezündet werden kann, kann die Technik ja nicht allzu komplziert sein!?

    mfg
    Tim

  • Andreas H.
    Verifiziert
    Beiträge
    443
    • 6. Februar 2010 um 10:42
    • #7

    Nur als kleiner Denkanstoß: bei strobos und dergleichen (blaue frontblitzer vorallem :D:D) geht normalerweise immer nur die elektronik kaputt... sofern man die röhre nicht extrem unsanft behandelt, hält die ewig. Bei allen defekten strobos von denen ich gehört hab, wars die zündelektronik, die nicht mehr wollte.
    Lg

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
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    7.712
    • 6. Februar 2010 um 12:29
    • #8
    Zitat von "Tim Förster"

    Danke Mechwerkandi, das hat mir echt geholfen.
    Spannung ist da (1060V!?). Hab dann die Zündung mit dem Piezoteil aus
    einem Feuerzeug ersetzt und siehe da, es blitzt :grin: .

    Demnach ist wohl die Steuerung im Eimer... Konnte jedoch noch nicht genauer
    nachsehen weil dann schon Feierabend war :grin:
    Kann man eine solche Steuerung ersetzen? Wenn das Teil mit der Feuerzeugzündung
    gezündet werden kann, kann die Technik ja nicht allzu komplziert sein!?

    mfg
    Tim

    Alles anzeigen


    1060V? das waren wohl eher 106V incl. Fehlbedienung... :wink: Kommt auch so hin..
    Steuerung ersetzen, im Prinzip, ja. Irgendwo hab' ich aus einem alten Henne-Projekt noch analoge 0-10V Steuerungen herumfliegen, die den Blitzimpuls generieren.
    Leider taugen die nichts für diese Strobes mit quasi-Netzspannungsbetrieb, weil die Steuerung im Nulldurchgang zündet, und da hat es leider keine Spannung an der Röhre...
    Das ist mal gebaut worden für die Dinger mit Kondensator-Ladetechnik, die laufen auf ~ 600V DC, aber dafür gibts nicht mal mehr Röhren.

    Diese heutigen Einfach-Geräte haben keine Kondensatoren mehr, sondern kappen über eine Hochlast-Diode einfach eine Halbwelle der Versorgungsspannung und füttern mit dem pulsierenden Rest von ~ 115V direkt die Röhre.
    Weil die Geschichte aber im Moment der Zündung quasi einen Kurzschluss darstellt, ist das Ganze recht anfällig im Netz.

  • Tim Förster
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    11
    • 6. Februar 2010 um 15:39
    • #9

    Heißt das dann also, dass ich das Strobe quasi wegwerfen kann?
    Schade drum...

    Eine Analoge Steuerung hätte ich sogar, und zwar diese hier:
    http://www.lighting24.de/Licht-Buehne-u-Show/Controllers-Steuerungen/fuer-Strobes/EUROLITE-ST-1-Strobe-Control-1-Kanal::12171.html?&refID=preisroboter&

    Aber wenn ich Dich richtig verstanden habe, nützt die mir ja auch nichts? Eigentlich sind die doch auch
    nur ein Ersatz für die Integrierte Geschwindigkeitssteuerung, oder nicht?

  • Jürgen Klingel
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    • 6. Februar 2010 um 17:38
    • #10
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Diese heutigen Einfach-Geräte haben keine Kondensatoren mehr, sondern kappen über eine Hochlast-Diode einfach eine Halbwelle der Versorgungsspannung und füttern mit dem pulsierenden Rest von ~ 115V direkt die Röhre.
    Weil die Geschichte aber im Moment der Zündung quasi einen Kurzschluss darstellt, ist das Ganze recht anfällig im Netz.

    Wie Recht du hast, mein Eurolite Billig-Strobe wirft ab 3/4 Blitzleistung eine B16 Sicherung raus. Hab da schon was mit Hochlastwiderständen zur Strombeqrenzung und Pufferkondensatoren im Kopf...

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Mechwerkandi
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    • 6. Februar 2010 um 18:16
    • #11
    Zitat von "Tim Förster"


    Heißt das dann also, dass ich das Strobe quasi wegwerfen kann?


    Es sei denn, Du findest jemand, der Dir das repariert. Bei den herrschenden Reparaturkosten ist das aber wohl ein wirtschaftlicher Totalschaden, richtig erkannt.

    Zitat von "Tim Förster"


    Aber wenn ich Dich richtig verstanden habe, nützt die mir ja auch nichts? Eigentlich sind die doch auch
    nur ein Ersatz für die Integrierte Geschwindigkeitssteuerung, oder nicht?


    Nein, sind sie nicht. Diese externen Trigger generieren nur die 0-10V Signalspannung.
    Die interne Steuerung erzeugt etwa 15 kV Zündspannung.

  • Tim Förster
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    • 6. Februar 2010 um 19:46
    • #12

    Ist es auch nicht möglich ein ähnliches Teil wie
    die Piezozündung vom Feuerzeug da dranzuhängen um das Strobe dann
    auf Knopfdruck auszulösen? Das Ding soll ja sowieso nur kurzzeitig ein paar Mal
    blitzen und nicht dauerhaft laufen.

  • Jürgen Klingel
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    • 6. Februar 2010 um 20:29
    • #13
    Zitat von "Tim Förster"

    Ist es auch nicht möglich ein ähnliches Teil wie
    die Piezozündung vom Feuerzeug da dranzuhängen um das Strobe dann
    auf Knopfdruck auszulösen? Das Ding soll ja sowieso nur kurzzeitig ein paar Mal
    blitzen und nicht dauerhaft laufen.

    Mit dem Feuer du spielst, mein junger Padavan!
    Was ich damit sagen will, Strobes werden mit Netzspannung betrieben...das Letzte, was ich Dir empfehlen würde, wäre dran "rumzubasteln" - die Schläge, die so ein Ding austeilen kann, reichen für die ewigen Jagdgründe :roll:

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Tim Förster
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    • 6. Februar 2010 um 20:55
    • #14

    Okay okay :grin:
    Dann muss ich wohl mal meinen Chef fragen ob denn ein neues im Budget ist :grin:

  • Mechwerkandi
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    • 7. Februar 2010 um 11:41
    • #15
    Zitat von "Jürgen Klingel"


    Hab da schon was mit Hochlastwiderständen zur Strombeqrenzung und Pufferkondensatoren im Kopf...


    Lass es. Alles schon probiert.
    Strombegrenzung heisst Leitungsbegrenzung, dann kannst Du Dir gleich ein 750W Strobe kaufen, kommt billiger, ist kleiner und heller.
    Pufferkondensatoren werden bei dem Leistungsbedarf so gross/teuer, da kann man sich gleich ein Atomic kaufen, es sei denn, du kannst die Dinger irgendwo billig abgreifen. Die Teile sind gross wie Red-Bull-Dosen und kosten das Stück bei 20,-, und vier brauchst schon... :wink:

  • Jürgen Klingel
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    • 7. Februar 2010 um 13:22
    • #16
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Lass es. Alles schon probiert.
    Strombegrenzung heisst Leitungsbegrenzung, dann kannst Du Dir gleich ein 750W Strobe kaufen, kommt billiger, ist kleiner und heller.

    Richtig, Strom wird nur soweit "gedämpft", dass der Sicherungsautomat bei "voller Leistung" noch hält, hab keine Lust, immer die Intensität zurückdrehen zu müssen. Ist schon ´n Dreck, dass das Teil im Prinzip den "Blitzstrom" voll aus dem Netz, ohne Puffer schlürft. Ich war ziemlich geschockt, als ich mir den Stromverlauf auf dem Oszilloskop anschaute, kein Wunder, dass der B16 bei jedem Blitzimpuls ein Klacken von sich gibt :shock:

    Strobo ist für mich halt nicht essentiell, brauch ich so selten, dass ich in nix Amtliches investieren will :wink:

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Andreas H.
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    443
    • 7. Februar 2010 um 15:22
    • #17

    ich lese immer wieder von massiven problemen bei strobo´s in verbindung mit ner handelsüblichen schukophase...
    wir haben in der schule 2 Strobe´s mit je 1,5KW ohne probleme mit vielem anderen krimskrams auf ner 16er schuko hängen gehabt. Bei uns flog noch nie die sicherung deswegen?! achja, das sind übrigens American DJ sp-1500

    Lg

  • Jürgen Klingel
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    • 7. Februar 2010 um 15:56
    • #18
    Zitat von "Andreas Harbeck"

    ich lese immer wieder von massiven problemen bei strobo´s in verbindung mit ner handelsüblichen schukophase...
    wir haben in der schule 2 Strobe´s mit je 1,5KW ohne probleme mit vielem anderen krimskrams auf ner 16er schuko hängen gehabt. Bei uns flog noch nie die sicherung deswegen?! achja, das sind übrigens American DJ sp-1500

    Lg

    Jap, kann sein. Weiß nicht, was das ADJ für internen Aufbau hat. Wenn da noch in einer Verteilung eine Schmelzsicherung statt Automat verbaut ist, dann würde daran wohl auch mein Strobe funktionieren - aber wo hat´s das noch!?

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Mechwerkandi
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    • 7. Februar 2010 um 16:01
    • #19

    Ist das Zuleitungskabel genügend lang und dünn, geht's auch...

  • Andreas H.
    Verifiziert
    Beiträge
    443
    • 7. Februar 2010 um 16:39
    • #20
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ist das Zuleitungskabel genügend lang und dünn, geht's auch...

    okay, das könnte es unter umständen erklären... zumal wir mit ner synq 3k6, ner crown XS900, mischpult, weiche, eq auf dieser schuko phase die spannung bei vollast auf teilweise 209V runter drücken. Ich gehe davon aus, dass das an einer zu langen zuleitung(~50M) in verbindung mit zu geringen querschnitt(vermutlich 3G1,5) liegt. Somit ließe sich das erklären.
    achja @ Jürgen: Schmelzsicherungen haben wir in der schule keine, sind alles automaten. Allerdings weis ich nicht genau welche charakteristik. Werde wenn ich den schlüssel mal habe nachsehn ;)


    Lg

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