Nehmen wir mal an ich hab hier einen Amping 3500W für Monitoring o.ä
Jetzt sind ja die 3500W nicht IMMER vorhanden...
Wie wérden dann die 3500W bemessen bzw. erreicht??
Nehmen wir mal an ich hab hier einen Amping 3500W für Monitoring o.ä
Jetzt sind ja die 3500W nicht IMMER vorhanden...
Wie wérden dann die 3500W bemessen bzw. erreicht??
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Der Amp sollte laut Ohm`scher Formel an einer normalen Steckdose angeschlossen werden können...
16 Ampere auf 230 Volt sollten eigentlich bei einer Phase, - natürlich nichts Anderes mehr angeschlossen - 3680 Watt verkraften.
U = R * I = 230 Volt * 16 Ampere = 3680 Watt pro Phase
Oder wie darf man Deine Frage verstehen ?
3500 Watt an wie viel Ohm ? Gebrückt mono ? 2 x 1750 Watt @ 2 Ohm ?
Die Leistung nimmt dann bei 4 Ohm ab - ca. 875 Watt pro Kanal - je nach Amp bzw. Ohm´scher Last
Vielleicht hilft auch die Formel des Users Databass aus der Schweiz:
Dezibel Kalkulator
http://www.databass.ch/dbcalc.html
Dank an Databaß
:wink:
ich ahne die Art der Frage, bitte beachten:
3500 Watt Tonleistung sind bei weitem keine 3500 W Aufnahme aus der Steckdose!!
Suchwort ist Crest-Faktor!
Eine Endstufe mit 2x1000W nimmt vll 500-800W Leistung auf!
Bei seriösen Herstellern braucht man nicht zu raten, sondern bekommt detaillierte Informationen.
http://www.crownaudio.com/amp_htm/ampinfo.htm#b02
Zitat von "djobi"ich ahne die Art der Frage, bitte beachten:
3500 Watt Tonleistung sind bei weitem keine 3500 W Aufnahme aus der Steckdose!!
Suchwort ist Crest-Faktor!Eine Endstufe mit 2x1000W nimmt vll 500-800W Leistung auf!
Für mich heißt das, das ich bei den konventionellen Leistungsangaben schlicht belogen werde. Erkläre mir bitte das mit dem Crest-Faktor genauer. Eigentlic ist das unlogisch: Die Netzleistung ist ja auch Tonfrequenz, es müssten also beide nach dem Gleichen Prinzip I*V an einer rein aktiven Bürde bemessen werden. Oder etwa nicht ? Und wenn ich ein Signal mit f=50Hz verstärken will, soll der Verstäker auch seine 2000W ausspucken, sonst ist die Angabe falsch.
Es kann ja sein das ich jetzt den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe, aber was ist I*V? Oder meintest du I*U=P?
Wenn das tasächlcih so wäre wie du schreibst, wie st es dann möglich das es Endstufen gibt die 4kW bringen obwohl aus einer Schuko-Steckdose nur max. 3680W möglich sind. Hast du dich über den Crestfaktor informiert wie Volker Holtmeyer gesagt hat?
Ein 50Hz Sinussignal hören wird auf die Dauer langweilig...
Ein Signal von 1000W bei 1000Hertz wird eher schmerzhaft...
Musiksignale sind auch nicht durchgehend mit absolut gleichem Pegel behaftet, sondern haben Dynamik, hier und da mal einen Basschub oder eben eine etwas leisere Passage.
Daraus folgt, dass nicht durchgehend die gleiche Leistung abgegeben werden muss und somit auch nicht aufgenommen wird.
Deswegen kann ein Amp problemlos deutlich mehr "Ausgangsleistung" haben, als die Stromzufuhr, die ihn versorgt.
(soweit im Groben die Crestfaktor-diskussion, die bei der suche immer nur zu Threads führt, wo drinsteht, dass man den Crestfaktor mal in die Suche eingeben soll :roll: )
Wenn ich mal kurz an mein altes Auto denk, da war es wichtig min. 3 Große Strompufferkondesatoren zu haben für genau solche Fälle bzw. damit die Wabbelpappen was zum futtern bekamen beim Bassschlag.
Aber ist das bei "Normalen" Amps genauso? Mess ich also die Quali eines Amps mit daran, wieviel Energiespeicher verbaut sind???? :oops: :roll:
Zitat von "treibsand"Ein 50Hz Sinussignal hören wird auf die Dauer langweilig...
Ein Signal von 1000W bei 1000Hertz wird eher schmerzhaft...Musiksignale sind auch nicht durchgehend mit absolut gleichem Pegel behaftet, sondern haben Dynamik, hier und da mal einen Basschub oder eben eine etwas leisere Passage.
Daraus folgt, dass nicht durchgehend die gleiche Leistung abgegeben werden muss und somit auch nicht aufgenommen wird.
Deswegen kann ein Amp problemlos deutlich mehr "Ausgangsleistung" haben, als die Stromzufuhr, die ihn versorgt.(soweit im Groben die Crestfaktor-diskussion, die bei der suche immer nur zu Threads führt, wo drinsteht, dass man den Crestfaktor mal in die Suche eingeben soll :roll: )
Aber nee, du hast mich falsch verstanden. Mir geht es ja nicht darum, wie es praktisch ausssieht, sondern um ein faires Bemessen der Leistung. Mit dem, was du sagst, bestätigst du, dass es erstmal nicht so ist. Und dann habe ich gleich die nächste Frage: Wie wird denn die Leistung tatsächlich bemessen ?
Nach der Definition müsste ich bei einem dynamischen Signal das Integral der Fläche unter der Kurve nehmen, und da käme ich wieder zu dem Problem, dass es nicht mehr werden kann als er aus der Dose zieht, also ist die Leistungsangabe 12kW bei einem Höllstern Amp schon mal gefälscht.
@Treadstarter: Hab mich vertippt, soll U*I sein.
MfG Igor
Hmm... hier werden mal wieder Äpfel und Birnen in den Mixer geworfen und mit 10.000rpm durchgerührt. Mal der Reihe nach.
Eine normale Schukodose mit 16A liefert 3680W bei 230V (P=U*I)
Dies gilt allerdings nur für rein ohmsche Lasten. Ein Amp mit angeschlossenem LS ist mitnichten eine rein ohmsche Last. Man hat es hier vielmehr mit einem hochkomplexen System aus Spulen, Kondensatoren, Schwingkreisen und Dämpfungsgliedern zu tun. Man sollte sich also auch um Blindleistung bzw. komplexe Lasten kümmern - schöne Grüße von i = sqr(-1) bzw. i^2 = -1. Nicht zu vergessen ist auch die Verlustleistung, die an einer Class D viel geringer ist.
Wie Markus schon treffend bemerkt hat braucht eine Endstufe einen Energiespeicher - die Elko's. Diese sorgen auch dafür, daß kurzzeitig mehr Energie und damit auch Strom zur Verfügung steht als die 16A aus der Steckdose, die ja permanent geliefert werden können. Je nach Aufwand und Kapazität kann man die Leistung gut mal impulsweise um den Faktor 2-4 anheben. Da Musik ja dynamisch ist, bleibt auch Zeit um nachzuladen. Zudem löst die Sicherung je nach Charakteristik nicht bei Punkt 16A aus.
Bei http://www.meyersound.com findet man sehr gute Abhandlung über Endstufen und derer Leistungsberechnung.
Wenn du dein Flächenintegral auswertest wirst du erschreckenderweise feststellen, daß du gar nie nicht die Leistung erreichst, die auf der Stufe prangert. Nimmst du aber einen beliebig genauen Teil heraus, so wirst du manche Stellen finden, die die angegebene Leistung erreichen.
Grüßle,
michael
Zitat von "yamaha4711"Eine normale Schukodose mit 16A liefert 3680W bei 230V (P=U*I)
Strom wird geholt und nicht gebracht *klugscheiß* ![]()
Zitat von "siga3363"
Nix für ungut, diese Abhandlung liefert halbqualifiziertes Wissen nicht mal auf dem Niveau einens gymnasialen Physik-Lestungskurses. Eigentlich würde ich von den Meyersound-Leuten was anderes erwarten. Ich hoffe, dass ihr betriebsinterner Informationsaustausch auf einem anderen Niveau stattfindet. Schreckensgespenster wie komplexe Lasten und Zusammensetzung der Tonfrequenz beeindrucken mich irgendwie nicht. Es gibt wohl physikalische Verfahren, die Wirk-, Blind, und Scheinleistung an einem Induktiv-ohmschen Widerstand zu berechnen. Und auch komplexe Signale lassen sich mittels Fourier-Analyse in Sinusförmige Bestandteile zerlegen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass all diese krumme Berechnungsverfahren lediglich eine Werbefunktion erfüllen. :?
Dann guck dir doch einfach mal die Messverfahren an, das ist üblicherweise angegeben.
Reine Sinusleistung interessiert da nicht.
Du machst es dir komplizierter als es ist. Musik besteht nicht aus einem einzelnem Sinustönen sondern ist wie schon gesagt dynamisch.
Der Crestfaktor (Scheitelfaktor) ist nichts anderes, wie das Verhältnis der Spitzenleistung zur durchschnittlichen abgegebenen Leistung. Bei normaler Musik beträgt dieser Crestfaktor >10dB, das heißt, dass im Durchschnitt weniger als 1/10 der Leistung benötigt wird, die in der Spitze abgegeben wird. Für die kurze Zeit, wo mehr gebraucht wird, zieht sich die Endstufe den Strom einfach aus den Elkos.
Ich denke das ist zu trivial. Man braucht da schon qualifiziertes Vollwissen mit abgehobenem Niveau auf mind. Physik Leistungskurs. Da wird dann mind. auch die mögliche Auswirkung von Baryonen und der Compton-Effekt mit hinzugezogen.
Aber das beruht ja alles auf einem Bauchgefühl. Außerdem gibt es ja da irgendwo physikalische - oder waren es doch mathematische - Verfahren um irgendwas irgendwie zu berechnen.
Weija!
Grüßle,
michael
ausserdem liefert eine mit 16A gesicherte steckdose in abhängigkeit der trägheit der sicherung durchaus weit höhere impulsströme.
Mit allen amps , instrumenten und pult habe ich rein blöd gerechnet immer etwa 5-6 kW an einer 16 A dose ... Funktionert einwandfrei.
arnt
Zitat von "Schrecki7289"Dann guck dir doch einfach mal die Messverfahren an, das ist üblicherweise angegeben.
Reine Sinusleistung interessiert da nicht.Du machst es dir komplizierter als es ist. Musik besteht nicht aus einem einzelnem Sinustönen sondern ist wie schon gesagt dynamisch.
Der Crestfaktor (Scheitelfaktor) ist nichts anderes, wie das Verhältnis der Spitzenleistung zur durchschnittlichen abgegebenen Leistung. Bei normaler Musik beträgt dieser Crestfaktor >10dB, das heißt, dass im Durchschnitt weniger als 1/10 der Leistung benötigt wird, die in der Spitze abgegeben wird. Für die kurze Zeit, wo mehr gebraucht wird, zieht sich die Endstufe den Strom einfach aus den Elkos.
Sag mal, hast du meinen Beitrag gelesen ? Mir ist klar, wie das gemeint ist, ich finde halt das Messverfahren nicht fair. Nehmen wir doch ein genormtes Signal, z.B. Sinus mit f=400Hz. Bei den Lautsprechern handelt es sich um induktiv-resistive Belastung. Kapazität ist bei den Freuenzen zu vernachlässigen. Die Wirkleistung (nicht die Scheinleistung !) an dieser Last mit bekannten L und R Werten wäre für mich das, was der Verstärker wirklich leisten kann. Alles Andere ist Verziehen der Tatsachen und Irreführen der Kunden.
Formeltechnisch müsste ich nachschlagen, wie die Berechnung genau aussieht.