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I don't need that, 2.0

  • ADMIN
  • 8. Dezember 2007 um 11:15
  • mringhoff
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    • 4. Mai 2013 um 11:45
    • #3.681

    erinnert mich an die alljährlichen Anfragen in dem Stil "Wir planen im Juli ein 2-tägiges Bandfestival und benötigen von Ihnen eine Bühne mit PA-Anlage und Licht. Können Sie uns hierfür ein Angebot machen?"

    Früher hab ich mir noch die Mühe gemacht, nachzufragen, wann wo wie was etc.
    Heut lautet meine Antwort nur noch: zwischen 2.000,- und 20.000,- EUR
    Die Reaktion ist früher wie derzeit immer die Gleiche: keine Antwort mehr.

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  • simonstpauli
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    • 5. Mai 2013 um 03:14
    • #3.682
    Zitat von "andy006"

    Bitte entschuldige meine Intervention. Nix Versicherungsbetrug - die Firma trägt nur die SB selbst. Das ist wie bei uns. Wir tragen auch dieses oder jenes selbst was aus unseren Cases kostenfrei den Weg in die VA findet. Und wir übertreffen uns sogar dabei gegenseitig....wie bei Autoglasern

    Grüße der Andy


    Die Firma trägt die SB selbst, weil sie diese vorher auf den Preis aufschlägt. Frag mal nach einem Preis ohne Versicherung, der wird garantiert unter dem Gesamtpreis in diesem "Wir tragen die SB"-Konstrukt liegen. Und somit zahlt die Versicherung und damit die Versicherten zu viel. Immer dran denken "There's no such thing as a free lunch", an irgendwas muß der Glaser verdienen.

    Aber man kann das ganz leicht herausfinden, einfach mal nach einem solchen Scheibentausch die Versicherung anrufen und kund tun, daß die Werkstatt so freundlich war, die SB zu übernehmen. Die finden das bestimmt "interessant" ;)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • ERICH
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    • 5. Mai 2013 um 12:35
    • #3.683

    Wobei die saftigen Preise eher von den großen der Branche kommen, die viel Werbung machen.
    Wo es um eine neue Frontscheibe für meinen Avensis ging hab ich da angefragt und
    mir wurden 900€ für eine beheizte und 700€ für eine unbeheizt Scheibe genannt.

    Beim Schrauber meines Vertrauens hab ich 400€ für eine beheizte inkl. Einbau gelegt.

  • Kracky
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    • 5. Mai 2013 um 15:18
    • #3.684
    Zitat von "djobi"


    Rechtstreits sind immer uncool. Aktuell habe ich zwar Recht bekommen, am Ende aber trotzdem draufgezahlt.

    Und zu den Autoreperaturen:
    Inspektion bei Pitstop
    2ter Satz "Ihre Frontscheibe hat Steinschläge - sollen wir die neu machen"
    "Kostet mich das was?"
    "Nein, Sie haben keine Selbstbeteiligung"
    2 Wochen später .. Rechnung von PitStop über 150 € Selbstbeteiligung :roll:

    Alles anzeigen

    Bin schon gespannt drauf.

    Hier mal die Kurzfassung zum mit rätseln.

    07/2012 - Zuerst Ansage eines Motorschadens mit Kosten von ca. 13500.- Euro für ein Ersatzaggregat, dann doch "nur" ne neue Ölpumpe am A4 weil ein Antriebsteil abgebrochen war. Kosten 2800.- Euro, 650.- Euro Kulanz von Audi
    11/2012 - Nochmaliger Ölservice um evtl. noch im Öl befindliche Späne zu entfernen, dabei der Hinweis von mir das ich seit der Reparatur meinen Ölstab nicht mehr ziehen kann. Leider ist das nicht schriftlich im Werkstattauftrag aufgeführt. Beim abholen gesteht der Werkstattchef, ja da stimmt was nicht, es kann aber nichts passieren, es gibt eigentlich keine Möglichkeit wo der sich verklemmen kann, man möchte beim nächsten Service am Fahrzeug die Ölwanne abnehmen um nach zu schauen und sagte mir es kann nichts passieren, ich hätte ja noch die elektronische Anzeige.
    02/2013 - plötzlicher Öldruckausfall -> Motorschaden
    Viel hin und her, Auto verkaufen, dann doch nicht da kein akzeptabler Preis zu erzielen war. Weil ich keine 13500.- Euro bezahlen wollte (wirtschaftlicher Totalschaden) hab ich einen Aufbereiter gefunden der sich auf Motoren von hochwertigen Fahrzeugen spezialisiert hat, der ruft nun letzten Do. an, ob sich an dem Motor schon wer zu schaffen gemacht hat. Ich erzähle von der neuen Ölpumpe und er lacht nur. Dann hatte ich seinen Werkstattmeister am Telefon, beim Einbau der neuen Pumpe beim Audipartner haben diese den Ölstab samt Schutzgewebe zwischen Motorblock und Ölpumpe eingeklemmt, der ragte nun 8 cm in die Ölpumpe, drückte auf die Zahnräder und war nun soweit abgeschliffen das er an der Stelle abknickte. Das Zahnrad blockierte, ein Zahn riss ab und schlussendlich wurde die Ölpumpe vollkommen still gelegt. Eindeutiger, dokumentierter Einbaufehler der Werkstatt.
    Und nun mal gucken was mein Anwalt da raus holen kann für mich. Laut meinem Rechtsempfinden ja die komplette Rechnung des Aufbereiters (4200.- Euro incl. Turbolader usw.) plus Ausfall aber da einiges nur gesprochen und nicht geschrieben wurde hab ich da natürlich Bedenken.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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    Einmal editiert, zuletzt von Kracky (5. Mai 2013 um 22:05)

  • wora
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    • 5. Mai 2013 um 19:23
    • #3.685

    na ja, den ölstab konntest du ja sicher nicht selber zwischen motorblock und ölpumpe schieben, oder? :D
    in sofern sehe ich da schon gute chancen vor gericht, auch wenn die werkstatt von deiner mündlich geäusserten beobachtung nichts mehr wissen will.

    was daran sehr ärgerlich ist: du hast dich schon für ein hochpreisiges produkt entscheiden, weil du erwartet hast dass der service und die qualität besser ist als bei den günstigeren anbietern.
    und dann sowas...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • yamaha4711
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    • 5. Mai 2013 um 19:34
    • #3.686

    Tacho!

    mringhoff schrieb:

    Zitat

    Früher hab ich mir noch die Mühe gemacht, nachzufragen, wann wo wie was etc. Heut lautet meine Antwort nur noch: zwischen 2.000,- und 20.000,- EUR Die Reaktion ist früher wie derzeit immer die Gleiche: keine Antwort mehr.

    Kenn ich nur zu gut. Letztendlich müsste man das Angebot als Kostenvoranschlag mit entsprechender Kostennote vereinbaren, welche bei Auftragsvergabe gegen gerechnet wird.

    Bist du denn schon mal zu solch einer Örtlichkeit dann gefahren und hast dir angesehen wie es denn gemacht wurde?

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • daniel wilhelm
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    • 5. Mai 2013 um 22:32
    • #3.687

    Was die Kosten für eine Angebotserstellung angeht: damit schießt man sich leider bei 90% der Kunden sofort ins aus ( abgesehen von Installationskunden)
    Zum Thema Besichtigen der Veranstaltung: wenn Zeit ist und die Entfernung passt schau ich gern mal an was die Mitbewerber aus dem Angebot machen. Oft entdeckt man hierbei die selbst mit dem Kunden entwickelten Konzepte oder wundert sich das plötzlich die ach so wichtigen techn. Anforderungen plötzlich nicht mehr gegolten haben... Seltsam...

    Ich muss mir wohl abgewöhnen alles perfekt machen zu wollen

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • wora
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    • 6. Mai 2013 um 00:42
    • #3.688
    Zitat von "daniel wilhelm"

    ...
    Ich muss mir wohl abgewöhnen alles perfekt machen zu wollen


    das habe ich mir allerdings auch schon überlegt...
    allerdings ist es ja so, dass meine kunden mich ja gerade deshalb buchen, weil ich nicht immer nur nach schema-f vorgehe sondern mir sehr wohl vorher gedanken mache, was denn WIRKLICH benötigt wird.

    möglicherweise genügt es aber schon, wenn man eben nur 80% perfektion anstrebt, dann liegt man immernoch gefühlte 50% über einigen mitbewerbern ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mringhoff
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    • 6. Mai 2013 um 09:07
    • #3.689
    Zitat von "yamaha4711"


    Bist du denn schon mal zu solch einer Örtlichkeit dann gefahren und hast dir angesehen wie es denn gemacht wurde?


    Bei den o.g. Anfragen ist meist weder Ort noch Datum dabei. Die Mails sind fast wirklich so, wie oben zitiert, vermutlich irgendwelche Schüler oder Anfänger. Vielleicht wollen diese mal nur wissen, was "sowas" kostet, vielleicht sollte es auch schon mal für eine Art Vorkalkulation dienen. Auf alle Fälle zeugen solche Anfragen von leichter Unprofessionalität in der Organisation. Und meist ist das dann gepaart mit finanziellem Desaster vor und nach der Veranstaltung.
    Mag sein, daß meine Antwort vielleicht etwas überheblich/gleichgültig ankommt, aber wie gesagt, früher war ich noch etwas nachsichtiger, habe nachgefragt und den Leuten die Infos aus der Nase gezogen. Das Ergebnis war aber immer gleich, es wurde nie etwas daraus. Vielleicht haben die Jobs nie stattgefunden oder ein anderer hat es gemacht. Oft kennt der eine noch einen anderen Freund, der auch ein paar Lautsprecher hat oder die Band bringt was mit etc. Vielleicht war das "große Open Air" ja auch nur ein Auftritt vor dem Jugendzentrum und 100 Gästen. Wer weiß....

    Heute mach ich mir da keinen Kopf mehr. Blöde Frage - Blöde Antwort. Fertig. - Die Zeit ist zu kostbar. Manchmal spare ich mir sogar eine Antwort darauf. Selbst da fragt keiner mehr nach.

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  • mringhoff
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    • 6. Mai 2013 um 09:23
    • #3.690
    Zitat von "daniel wilhelm"


    Zum Thema Besichtigen der Veranstaltung: wenn Zeit ist und die Entfernung passt schau ich gern mal an was die Mitbewerber aus dem Angebot machen. Oft entdeckt man hierbei die selbst mit dem Kunden entwickelten Konzepte oder wundert sich das plötzlich die ach so wichtigen techn. Anforderungen plötzlich nicht mehr gegolten haben.

    Eigentlich besichtige ich nicht die mir abgesagten Jobs, weil ich sie entweder vergessen habe oder weil ich schlichtweg weder Zeit noch Lust habe.

    Was mir aber gelegentlich zu den "nicht mehr geltenden Anforderungen" einfällt, sind die Bühnenanweisungen der Bands. Hier ist ja vom bescheidenen Infoblatt bis zum Märchenbuch alles dabei. Was mir schon zweimal passiert ist: wichtiger Rider mit viel Brimborium für eine unbekannte Musiktruppe in kleiner Location, neben genauen Cateringanweisungen natürlich auch viel Schnickschnack bei der Technik. Irgendwo am Ende steht oft dann auch so ein Satz für den Veranstalter "sollten Sie das geforderte Material nicht haben, können wir die Technik gegen einen Aufpreis auch mitnehmen".

    Mein Anruf beim Bandtechniker war in beiden Fällen ähnlich: "nein die 7 Monitorwege sind ganz wichtig", "ja, Verfolger ist unbedingt notwendig", "nein bitte keine Reduzierung der Movingheads, wir sind ja keine Schülerband und ja, wir brauchen so viele ACLs". gleiches mit Interkom, Monitorpult etc.

    Also Angebot an den Veranstalter fast nach Rider. Was kommt? klar, der Veranstalter ist nicht begeistert, fragt die Band an, was es kostet, wenn diese die Technik stellen und siehe da, das ist viel viel günstiger.

    Einmal war ich da mal dort, weil es 3km um die Ecke war: Nix Monitorpult, keine ACL, kein Verfolger, 4 Movingheads auf der Bühne, zwei 6er Bars auf Stative, kein Front- oder Backtruss....

    Was lernen wir daraus: wenn die Bands die Technik selber zahlen müssen, geht alles. :)

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  • Kracky
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    • 6. Mai 2013 um 16:04
    • #3.691

    Mein Fazit wäre ein anderes, wenn die Band gerne ihre Technik mit vermarkten möchte sitzt sie eigentlich immer am längeren Hebel.

    Das mit den Angeboten ist einfach ein Lotteriespiel, am sichersten sitzt du im Sattel wenn du Beziehungen hast oder du von Insiderwissen profitieren kannst bzw. selbst Insider bist. Oft zählen zum Angebot aber viele Fakten, manchmal ist es einfach eine politisch korrekte Entscheidung, manchmal der Preis, manchmal reicht auch schon Antipathie selbst wenn du der Beste und billigste bist.
    In wie weit man in einen Job investiert ist ja auch meist mit dem Nutzen ab zu wägen. Für nen 100.- Euro Kleinverleih fahre ich jetzt nicht mehrere Kilometer zu Besprechungen. Da ist das Kosten und nutzen in keinem Verhältnis. Für nen richtig guten Job trete ich auch gerne zwei mal an und trage eben das Risiko das ich dabei mal verliere. Aber, ich kann sage ich gebe immer 100% den es wäre mir schon viel zu blöde mir zu überlegen wo ich zurück stecken muss damit er nur 80% wären oder so.

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  • yamaha4711
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    • 6. Mai 2013 um 19:42
    • #3.692

    Zum Thema Angebotserstellung...

    Wenn ich das für einen Kollegen mache oder für einen Stammkunden; keine Frage.
    Bei Kleinverleih, einem Standardanlage, geht das auch noch in Ordnung. Aber bei einer Anfrage für eine größere VA mit Bühne, Ton und Licht inkl. Stromberechnung usw. finde ich eine Aufwandsentschädigung schon angebracht, insofern sich dabei dann auch wirklich gleich die Spreu vom Weizen trennt. Diejenigen, welche das nur mal so zum Spass haben wollen oder damit ihre eigene Kalkulation machen, denen werf ich ja sozusagen mein KnowHow zu, inkl. der Dienstleistung der Materialzusammenstellung. Für 25 oder 30 € sollte der Kunde schon gewillt sein diese Dienstleistung auch anzunehmen, vor allem auch dann wenn ein Ortstermin fällig ist.

    Wenn ich einen defekten Konsumartikel zur Werkstatt bringe und die mir einen Kostenvoranschlag machen, dann ist dieser auch nicht für umme und da machen auch alle brav den Geldbeutel auf. Warum also wieder nur nicht hier in unserer Branche?

    Grüßle,
    michael

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  • mringhoff
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    • 7. Mai 2013 um 09:03
    • #3.693
    Zitat von "yamaha4711"

    ... bei einer Anfrage für eine größere VA mit Bühne, Ton und Licht inkl. Stromberechnung usw. finde ich eine Aufwandsentschädigung schon angebracht, insofern sich dabei dann auch wirklich gleich die Spreu vom Weizen trennt. Diejenigen, welche das nur mal so zum Spass haben wollen oder damit ihre eigene Kalkulation machen, denen werf ich ja sozusagen mein KnowHow zu, inkl. der Dienstleistung der Materialzusammenstellung. Für 25 oder 30 € sollte der Kunde schon gewillt sein diese Dienstleistung auch anzunehmen, vor allem auch dann wenn ein Ortstermin fällig ist.


    ...wenn da nicht die Praxis wäre...
    Agenturen geht es oft ähnlich, wenn sie irgendwo pitchen müssen. Und wenn ich Handwerker engagiere, dann hole ich mir für größere Projekte auch mehrere Angebote ein. Daß man dann sich die Örtlichkeit ansieht, ist dann auch klar, da sonst das Angebot zu vage ist.

    Es ist ja nicht so, daß nicht auch andere VT-Dienstleister gerne einen guten Auftrag haben möchten. Wenn der Kunde hört: "Ortstermin kostet aber 30,- EUR", dann sagt er vermutlich: "dann schicken Sie das Angebot doch als Mail" und denkt sich "dann frage ich halt einen anderen"....

    Wenn ein Interessent zu einem Ortstermin bittet, dann nehme ich das als Chance wahr. Das ist doch schon mal viel besser, als wenn eine Serien-E-Mail kommt.
    Da der potentielle Kunde auch nicht immer Zeit ohne Ende hat, wird er sicherlich nicht 5 verschiedene Ortstermine mit Anbietern vereinbaren. Meist sind es nur 2-3 Anbieter. Wer auf einem Ortstermin dabei ist, hat schon mal größere Chancen. Manchmal erzwinge ich auch regelrecht einen Ortstermin, nicht nur um die Lokalität kennenzulernen, sondern auch den Kunden. Dann fasst er Vertrauen, es entsteht eine gewisse persönliche Bindung (im Vergleich zu den E-Mail-Angeboten der Mitbewerber) und wir können eventuelle technische Probleme besprechen, so gewinnt der Kunde ein gewisses Verständnis und sieht nicht nur auf den Preis.

    Wir berechnen also gar nichts für einen Ortstermin. Der Aufwand wird mehr oder weniger ins Angebot einkalkuliert. Wenn der Job nichts wird, dann Pech gehabt.
    Aber wenn nicht mal der Ortstermin etwas wird, dann ist das auch nicht besser. Keine Arbeit - aber auch kein Umsatz.

    Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel: wenn der Ortstermin etwas weiter weg ist, muss man sich schon mal um eine passende Aufwandsentschädigung unterhalten.
    Oder wenn man erkennt, daß da ein Spaßkopf/Dilettant am Werk ist, dann dient so eine Gebühr eher als Abwehrkondition...

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  • billbo
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    • 7. Mai 2013 um 12:02
    • #3.694

    IDN: das plötzliche, sang – und klanglose Ableben (Schwingspulenbruch während laufender Show) meines jahrzehntelang geliebten 'besten Snare Bottom Mikros aller Zeiten' – EV ND408.
    Ob’s nun an den Qualitäten der Kapsel oder der aufgrund der Mechanik genialen Positionierbarkeit auch an völlig verbauten Drumkits lag: mit keinem anderen Mic ist es mir je so problemlos gelungen, den 'Sweet Spot' aus samtigem Teppich und wuchtigem 180Hz – Punch so punktgenau mit dem Töck des Topmikros zusammenzufügen, dass es zumeist auch ohne großartige EQ – Verrenkungen auf Anhieb passte.
    R.I.P. :(

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • guma
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    • 7. Mai 2013 um 12:15
    • #3.695

    Wenn du grad kein gebrauchtes 408 mehr kriegen kannst, oder Bedenken hast, dass mit dem nächsten das Gleiche passiert, gibts den Nachfolger noch neu zu kaufen:

    http://www.electrovoice.com/product.php?id=83

  • billbo
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    • 7. Mai 2013 um 12:55
    • #3.696

    Obwohl ich den Kauf eines einzelnen Mikros immer ein bisschen doof finde :D trag' ich mich tatsächlich mit dem Gedanken.
    Mal schauen. Hab' irgendwo noch ein paar 308er; zumindest lt. meiner Erinnerung haben die an der Position aber deutlich schlechtere Ergebnisse geliefert. Wobei solche Erinnerungen ja häufig auf eigentlich irrelevanten, weil vereinzelten Zufallserfahrungen beruhen...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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  • TomyN
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    • 7. Mai 2013 um 21:44
    • #3.697
    Zitat von "mringhoff"


    ...wenn da nicht die Praxis wäre...
    Agenturen geht es oft ähnlich, wenn sie irgendwo pitchen müssen. Und wenn ich Handwerker engagiere, dann hole ich mir für größere Projekte auch mehrere Angebote ein. Daß man dann sich die Örtlichkeit ansieht, ist dann auch klar, da sonst das Angebot zu vage ist.

    Es ist ja nicht so, daß nicht auch andere VT-Dienstleister gerne einen guten Auftrag haben möchten. Wenn der Kunde hört: "Ortstermin kostet aber 30,- EUR", dann sagt er vermutlich: "dann schicken Sie das Angebot doch als Mail" und denkt sich "dann frage ich halt einen anderen"....

    Wenn ein Interessent zu einem Ortstermin bittet, dann nehme ich das als Chance wahr. Das ist doch schon mal viel besser, als wenn eine Serien-E-Mail kommt.
    Da der potentielle Kunde auch nicht immer Zeit ohne Ende hat, wird er sicherlich nicht 5 verschiedene Ortstermine mit Anbietern vereinbaren. Meist sind es nur 2-3 Anbieter. Wer auf einem Ortstermin dabei ist, hat schon mal größere Chancen. Manchmal erzwinge ich auch regelrecht einen Ortstermin, nicht nur um die Lokalität kennenzulernen, sondern auch den Kunden. Dann fasst er Vertrauen, es entsteht eine gewisse persönliche Bindung (im Vergleich zu den E-Mail-Angeboten der Mitbewerber) und wir können eventuelle technische Probleme besprechen, so gewinnt der Kunde ein gewisses Verständnis und sieht nicht nur auf den Preis.

    Wir berechnen also gar nichts für einen Ortstermin. Der Aufwand wird mehr oder weniger ins Angebot einkalkuliert. Wenn der Job nichts wird, dann Pech gehabt.
    Aber wenn nicht mal der Ortstermin etwas wird, dann ist das auch nicht besser. Keine Arbeit - aber auch kein Umsatz.

    Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel: wenn der Ortstermin etwas weiter weg ist, muss man sich schon mal um eine passende Aufwandsentschädigung unterhalten.
    Oder wenn man erkennt, daß da ein Spaßkopf/Dilettant am Werk ist, dann dient so eine Gebühr eher als Abwehrkondition...

    Bei komplexen Sachen versuche ich inzwischen zwei Aufträge draus zu machen:

    a) Planung & Konzepterstellung (Wird berechnet)

    b) Materialangebot nach Konzept

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • guma
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    • 16. Mai 2013 um 10:49
    • #3.698
    Zitat von "billbo"

    IDN: das plötzliche, sang – und klanglose Ableben (Schwingspulenbruch während laufender Show) meines jahrzehntelang geliebten 'besten Snare Bottom Mikros aller Zeiten' – EV ND408.
    Ob’s nun an den Qualitäten der Kapsel oder der aufgrund der Mechanik genialen Positionierbarkeit auch an völlig verbauten Drumkits lag: mit keinem anderen Mic ist es mir je so problemlos gelungen, den 'Sweet Spot' aus samtigem Teppich und wuchtigem 180Hz – Punch so punktgenau mit dem Töck des Topmikros zusammenzufügen, dass es zumeist auch ohne großartige EQ – Verrenkungen auf Anhieb passte.
    R.I.P. :(

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Was mir jetzt noch eingefallen ist, nachdem ich gerade auch ein Exemplar in der Hand halte, welches mit intolerablem "Schnupfen" bei mir eingetrudelt ist:
    Das Gehäuse mit der netten Gelenkmechanik ist ja ident zum aktuellen N/D 468. Vielleicht kann man einfach nur das System gegen ein N/D 468 System wechseln. In Straubing machen die einen tollen Service. :wink:

  • billbo
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    • 16. Mai 2013 um 11:27
    • #3.699

    Danke! Hab' noch ein total zerschreddertes, aber funktionierendes 357 (?, kann man nicht mehr zweifelsfrei erkennen :D ) gefunden. Das sieht kapselmäßig alles ziemlich gut aus, und lässt Vorfreude auf einen interessanten Bastelnachmittag aufkommen... 8)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wora
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    • 17. Mai 2013 um 00:18
    • #3.700

    hach, ich hab auch noch ein altes 357... das war damals mein erstes eigenes gesangsmikro ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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  10. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21

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