In der Liebe und in der Kunst ist alles erlaubt.
I don't need that, 2.0
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Zählt das aufstellen von PAs dann zu Liebe oder zu Kunst?

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Zitat von "marce"
Und wer sagt, daß der, der das gebaut hat, ein LA wollte?Der Publikumsbereich ist in der Mitte in ca.70-100m Entfernung zu erkennen (die beiden großen gelben und grauen Gebilde rechts und links sind Heißluftballons, die gerade aufgeblasen werden, und hier eher zufällig im Bild sind).
Beim Publikumsbereich gibt es zwar noch einige 100V 12“Boxen, die für eine Moderation ganz gut funktionieren, mehr aber nicht. Es gab am Abend eine musikalisch gestützte Performance für über 10.000 Besucher. Die 100V Beschallung ging je nach Standort im allgemeinen Lärm mehr oder weniger unter. Aus der Entfernung habe ich etwas gegrummel wahrgenommen. Einen Tag später habe ich die Quelle des gegrummels entdeckt (s.Foto). Wenn man wirklich nur die ersten 15m beschallen wollte, dann hat man das Ziel vielleicht erreicht. Aber für die Gesamtveranstaltung war dies lächerlich.Zitat von "marce"
Es gbt genügend der Kistchen, die in der Art dann einfach wie eine z.B. Doppel-12-Box funktionieren und sehr gut zu Beschallungszwecken geeignet sind.In Prospekten ja, in der Praxis kaum. Ob das für diese Boxen, die ich nicht kenne, und von nahem nicht gehört habe, auch zutrifft, weis ich nicht. Dies Thema ist aber hier im Forum an deren Stellen schon öfter besprochen worden und sollte hier nicht neu aufgerollt werden.
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Zitat von "billbo"
In der Liebe und in der Kunst ist alles erlaubt.
...ich war der Meinung, daß "in der Liebe und im Krieg" alles erlaubt wäre
...wobei Kunst ab und an schon etwas von beidem hat

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Zitat von "UweLam"
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ok, in dem Zusammenhang ist das natürlich ein IDN. Oder ein IWMO, je nach dem
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Zitat von "UweLam"
uff.
beim betrachten dieses bildes stellen sich mir die nackenhaare.immerhin haben die daran beteiligten fachleute erkannt, dass man die tops wenigstens ein bisschen auf höhe bringen sollte. :lol:
das wars aber schon an positiven nachrichten. selbst wenn man nur 15m hätte beschallen wollen, wäre das ein no go. aber als beschallung für mehrere tausend gäste darf man feststellen: thema verfehlt, 6, setzen.nein, so eine "interferenzmaschine" ist natürlich alles andere als fachgerecht und steht deshalb völlig zurecht in diesem thread

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Zitat von "ADMIN"
Wahlkampfabschlussveranstaltung in Erfurt, ich eigentlich nur dazu da, um Videostreaming zu machen.
Die PA: Historisch. Auf dem Typenschild steht noch etwas von Deutscher Demokratischer Republik. Den Hochtonbereich decken vier ovale Lautsprecher ab, die ich eigentlich eher als Breitbänder im Auto erwarten würde. Vom Boden aus gestackt etwas brusthoch. Anfangs zerrt die rechte Seite schon bei sehr überschaubaren Pegeln (auch bei nur Sprachbeschallung) heftigst.
Sowas gibts noch; so richtig spielend.??
In etwa so?
http://www.vermona.de/80er/l_9062.htm
Diese ovalen Teile (Eierpappen genannt) sind schon 'richtige' Hochtöner; viel anderes gab es einfach mal nicht. Zur Not mußte es die Masse bringen:
http://www.vermona.de/80er/l_9040.htmWo soll bei 8 Watt pro Stück und 60 Watt die ganze Box "Pegel" herkommen, wie wir es heute gewohnt dind? :wink:
Ich habe auch mal so angefangen, sogar noch darunter mit den legendären 12,5Watt Breitbändern. 8 Stück pro Seite. Kulturhaus mit 500 und mehr Leuten drin.. :shock:
Später wurde selbst gebaut, aber die HT-Eier blieben noch lange. Nicht jeder konnte sich ein Pärchen RCF-Lippen oder sowas leisten. Für das Geld könnte man sich damals eine Garage bauen.... -
Zitat von "billbo"
DIE MÜSSEN GANZ EINFACH FUNKTIONIERENDE XLR-EINBAUBUCHSEN BAUEN KÖNNEN!!! :roll: Die Chinesen können das doch auch...
Vielleicht sollte man das man an der Hersteller herantragen??
So richtig habe ich's noch nicht beobachtet; aber es scheint vermutlich ein Problem mit der Kompaktibilität zu sein.
Sollten etwa (z.B.) Neutriks nicht richtig zu/in/aus Amphenole passen?
Wobei das bei den Chinesen auch auftritt. Besonders bei Lampen. Manche scheinen das aber erkannt zu haben und bauen wenigstens Neutrik-Replikas ein, teilweise sogar echte. -
IDN: digitale Tonübertragung. So ganz im allgemeinen...

Szenario: die größte/ teuerste Klassikveranstaltung der Welt.
Beteiligte: das teuerste Venue der Welt. Die teuerste Rundfunkanstalt der Welt, mit den teuersten Orchestermusikern/ Starsolisten/ Chorsängern der Welt. Mind. zwei weitere (deutsche) ö. r. Rundfunkanstalten bzw. deren Technik- und E-Musik Abteilungen. Ein komplettes weiteres (deutsches) Rundfunkorchester. Sicherlich hier und dort auch noch ein paar sonstige.
Aufgabe Teil 1: Hallenbeschallung eines Orchesterkonzertes mit Live Rundfunkübertragung und Moderation. Anschließend Teil 2: Direktübertragung aus London (Ton und Bild) mit örtlicher deutscher Livemoderation.Teil 1: prima. Orchester im Prinzip akustisch, ein paar Solistenmikros zur Stütze auf die PA, ein paar Wortbeiträge, eine Interview- Schalte nach England, fertig. Pause.
Teil 2: Tja. Keine Ahnung, wie viele Nullen vor dem Komma die Übertragungstechnik der beteiligten Vorzeigeinstitutionen insgesamt so kostet. Keine Ahnung, welche Expertenteams im Hintergrund damit arbeiten und dafür sorgen, dass alles reibungslos klappt. Klar ist: sie funktioniert nicht. Ton einmal direkt über Satellit, einmal (Redundanz) komplett unabhängig über ISDN. Ergebnis: auf beiden Wegen 3 Stunden lang Syncprobleme ohne Ende. Von kleinen, fiesen Knacksern bis hin zu krachenden Totalaussetzern alles dabei, und zuverlässig alle paar Sekunden wieder.
Und ein unterbezahltes Männlein hinterm Beschallungspult mitten im Publikum, den alle anwesenden Zuschauer 3 Stunden lang immer wieder fragend anschauen. :?Ab dem gefühlt fünfzigsten angesäuselten (Hobby-) Rechtsanwalt der sich erkundigen wollte, wo er denn wenigstens die Anreise- und Hotelkosten geltend machen kann, hab’ ich geantwortet, dass das mit Sicherheit an dem billigen Chinaplastiktechnikkram liegt, der heutzutage beim Fernsehen für solche Übertragungen verwendet wird.
Immerhin: das Abschlussfeuerwerk aus dem Hyde Park klang dann wieder relativ authentisch. In D sogar mit noch etlichen Explosionen mehr als im Original.
Prost!Mit freundlichem Gruß
BillBo -
oh ja, diese situation kann ich sehr gut nachvollziehen! ich denke so gut wie jeder von uns hat schonmal ähnlich peinliche situationen erlebt. ich habe hier ja auch schon die eine oder andere zum besten gegeben...
man sitzt mitten in der meute und merkt, dass die alle nicht verstehen dass man am fiasko überhaupt keine schuld trägt - sondern einfach nur einen schuldigen suchen, dem sie ganz vernichtende blicke und seltsam bissige kommentare zuwerfen können. :cry:brauchen tut man sowas nicht wirklich - deshalb: mein beileid! :shock:
eigentlich schade, dass sich noch niemand ernsthaft mit der lösung "kleines loch im boden, in dem man untertauchen kann" beschäftigt hat... ich glaube damit könnte man gut geld verdienen

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Wobei der Sendeton in Deutschland mit leichtem Alkoholfilter eigentlich ganz okay war...
Mich hat mehr die Unkenntnis des Kommentators hinsichtlich der Nationalflaggen massiv gestört und aufgeregt...
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Wo genau in Deutschland?
'Unterverteilung' für D war wohl der NDR. Und dort war auf mehrfache energische Nachfrage hin (für verantwortliche Redakteure/ Regisseure/ Produktionsleiter ist so was ja wohl auch ein mittlerer Alptraum) angeblich alles in bester Ordnung. Das, was dann aus beiden Ü-Wagen (ARD Fensehen und WDR 3) analog bei mir in der Halle ankam, leider ganz und gar nicht...
Als letztes Glied in der Kette ist man da an der Ursachenforschung mangels Einblick zwar sowieso eher unbeteiligt; trotzdem wär's mal ganz interessant zu erfahren, wie so etwas passieren kann, und vor allem wieso es in 3 (!) Stunden niemand schafft, irgendwas daran zu ändern. Bei absolut gleichen Störungsmustern über 2 gänzlich unabhängige Übertragungswege muss es doch ein Leichtes sein, den letzten Punkt vor der Übergabe zu identizifieren, an dem noch alles in Ordnung ist.
Oder ist nach 20:00 bei manchen ö. r. Rundfunkanstalten mittlerweile der einzige technische Verantwortliche der Pförtner?Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Hier: http://www.ndr.de/fernsehen/send…stnight124.html läuft beim wahllosen durchzappen per LTE alles ganz normal, also keinerlei Desaster.
Auch die "out in the green" Nummern ab ca. 1:05 Std laufen ganz normal, Glasgow Green und andere singen mit, Belfast bei 1:09 Hyde Park bei 1:11
Alles am Laufen...
ZitatMonika aus Hannover schrieb am 14.09.2014 18:22 Uhr:
Das Konzert im Kuppelsaal war hervorragend, sehr gutes Orchester, guter Einstand für den Dirigenten, die Chöre waren präzise und stimmgewaltig! Leider war die Moderation eines alternden Herren nicht gut, einige Versprecher, undeutliche Aussprache, das war schade.
Das Publikum hatte sehr viel Spaß mit den Fähnchen und den Liedertexten. Bitte im nächsten Jahr wieder, aber dann mehr Karten im freien Verkauf und nicht so viele rechte betagte Abonenten.
Danke an den NDR für eine hervorragende Inszenierung und Lichttechnik.
http://www.ndr.de/kultur/musik/k…erproms190.htmlDu warst anscheinend nicht in Hannover?
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Zitat von "billbo"
Das, was dann aus beiden Ü-Wagen (ARD Fensehen und WDR 3) analog bei mir in der Halle ankam, leider ganz und gar nicht...
in Gedenken an einen anderen Thread zur 'Signalübergabe' ...
Merke: "analoge" Übergabe schützt vor Knacksern nicht

Und meine Erahrungen mit den 'Anstalten' sagen:
Du wirst es nie erfahren

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Letzteren bin ich mir bewusst, und trage es mit Fassung. Aber die vier 2m XLR- Strippen vom analogen WDR Splitter zu meiner Stagebox waren's nicht. Ehrenwort!
(Sonst hätten die Anstaltstonler vermutlich auch nicht ihre Diensthandys leertelefoniert... )schallereignissortierer: war eine WDR- Veranstaltung - also eher nicht in Hannover (sondern in Dortmund).
Und mitgesungen haben am Ende trotzdem alle. Alles eine Frage der Organisation des Getränkedurchlaufs in den kurzen Spiel- und Übertragungspausen.Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Werte Kollegen, so ging es früher auch :wink:
Der WDR 3 Konzertplayer (Bildrechte: WDR [m])Das nenne ich doch mal eine akkurate Innenverkabelung, näherungsweise D’Appolito-Anordnung und Röhrenpower satt...und es hat funktioniert, zumindest gab es keine nachweislichen Einbrüche in der Alterspyramide aufgrund der dargebotenen Schallereignisse jener Zeit.
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Ich hab leider auch schon wieder was:
Da mikrofoniert man als einziger Club-Tech des Abends gerade auf der Bühne die 3te von 4 regionalen Newcomer-Thrash-Metal-Bands des Abends neu und wundert sich, warum der Sänger plötzlich in sein Mikro brüllt - und irgendwas aus den Monitoren kommt. (Hatte ja alles gemutet)
Steht da einer am FOH und dreht munter an den Knöppen. :shock:Nicht, daß ich von nem Bandtechniker wußte
Nicht, daß man sich vorstellen müßte oder wenigstens mal nett fragt (O-Ton "Ich wollte dich nicht stören")
Nicht, daß die folgende 4te Band (als einzige des Abends) gesoundchecked war und ich seine Änderungen nun nichtmals kannte.
Nicht, daß er seine Änderungen irgendwie gesichert hätte (Handyfotos hätten am analogen Tisch ja gereicht)Ich glaub die vierte Band hasst *mich* jetzt

Immerhin hat er sich nicht beschwert das im linken Top keine Mitten kamen. Weil, die liefen bei der vorgefundenen Club-Anlage auch schon beim Soundcheck nicht :twisted:
Schön auch, wer bei so Amateurbands immer mitreden will ("Man hört den Stefan nicht" "Ah gut .. wer zum Teufel ist Stefan?").
Und das Band-Mitglieder nichtmals wissen, daß sie inzwischen ein Backdrop besitzen.
Und kein Merch da ist, weil Papa noch unterwegs ist.Hach, ein entspannter Abend.
Im Gegensatz zu sonst gabs auch kein Catering, wollte eh abnehmen.
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Zitat von "billbo"
Von kleinen, fiesen Knacksern bis hin zu krachenden Totalaussetzern alles dabei, und zuverlässig alle paar Sekunden wieder.
Diese Knackser??
https://www.youtube.com/watch?v=FkjIyQRdd5k
0:50
1:07
1:10
1:14
1:16
...Die sind so hallig, dass ich mir ein Übertragungsproblem fast nicht vorstellen kann.
Vielleicht hat ja jemand Luftpolsterfolie in der 1. Reihe zerdrückt
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Mit Luftpolsterfolie liegst du ziemlich gut. Das sind Luftballons, die zertreten werden, und ähnlicher Kram. Massive Syncstörungen kommen da 'etwas' drastischer rüber. Wenn's nur mal so funktioniert hätte wie ein ordinäres YouTube Video!
schallereignissortierer:
1.)Schon vor 50 Jahren wusste man, dass es zu 'Selfpowered' keine sinnvollen technischen Alternativen gibt.
2.)Die 10“ Philips Alnico- Breitbänder mit inversem Dispersionskegel vor dem Polkern klingen fantastisch sauber, homogen und sprachverständlich. Und das bei extrem hohem Wirkungsgrad und völlig ohne 'elektronische Entzerrung'. Ausprobieren!
3.)Die konkaven Hochtonarrays sind per Stacking korrekt zu einem akustischen Zentrum zusammengefasst.
4.)Die horizontale Winkelung der Stacks zueinander ist... diskussionswürdig.
Gehen wir davon aus, dass der Fotograf das so haben wollte und anschließend wieder gerichtet wurde. (Sofern's nicht eh eine Fotomontage ist)
5.)Die Veranstaltung war ziemlich sicher völlig frei von fatalen Syncstörungen.Ich gehe davon aus, dass die tonale 'Overall- Performance' dieses Ereignisses vom Publikum als signifikant besser wahrgenommen wurde als die vom letzten WE. 50 Jahre technischer Fortschritt lassen sich nicht so ohne weiteres verbergen.
Jetzt du!

Mit freundlichem Gruß
BillBo -