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T.Amp Ta 1400 Mk2 reparieren

  • simon tewes
  • 12. Mai 2010 um 20:32
  • simon tewes
    Beiträge
    148
    • 12. Mai 2010 um 20:32
    • #1

    Hi,
    habe hier einen T.Amp Ta 1400 Mk2, also die Serie mit der roten Schrift liegen und der will nicht so recht.
    Also folgende Symptome äußert der Amp:
    Man schaltet ihn ein er startet erst augenscheinlich normal der linke kanal schaltet frei der Rechte bleibt auf Protect. Soweit so gut. Reingeguckt nachdem ersten Test, da ich den Amp ja nicht geschrottet habe sondern ihn erst jetzt bekommen habe und siehe da der Trafo ist richtig ordentlich warm! Der war zwischenzeitig so heiß das die Folie die außen um den Trafo gewickelt ist teils geschmolzen ist.
    Die Vermutung die sich anschließt ist natürlich:
    Gleichrichter defekt und dadurch kurzschluss auf der trafoseite. Ja Gleichrichter getauscht direkt alle und die alten durchgemessen die alten waren in Ordnung trotzdem die neuen reingesetzt und wieder geschaut was passiert. Leider immernoch die wohlbekannten Symptome.

    Jetzt bin ich leider erstmal etwas ratlos was man da noch machen könnte. Ich würde Vermuten ,dass der Defekt irgendwo im zentralen Zweig liegt aber da sind ja nur die dicken elkos und die gleichrichter. Jetzt wüsste ich also nicht mehr woran es liegen könnte. Es sei denn der Trafo an sich hat den Geist aufgegeben.

    Was meint ihr habt ihr vielleicht eine Idee?

    Könnten das auch die Endtransistoren sein? Wäre für mich unlogisch.

    Als Messgerät ist ein Standardmultimeter vorhanden. Ansonsten das übliche Elektronikbesteck alla Lötkolben und sonstige Werkzeuge eben.

    Hoffe einer von euch hat eine Idee oder vll. einen Hinweiß
    Thx

  • DJ-JAJA
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    4.137
    • 12. Mai 2010 um 21:33
    • #2

    1. Teste mal ob die Lüfter gehen.

    Die Frage ist ja, wie es zur Überhitzung kam. Darüber bekommst Du auch eine Idee, was kaputt gegangen sein kann.

    Mit nem Multimeter kann man nicht so viel machen. Du könntest aber mal links mit rechts vergleichen. Das Ding ist ja pro Seite identisch aufgebaut.

    Ansonsten gilt: Keine Diagnose ohne Anamnese oder gar Patient! :wink:

    Ist aus der Ferne schwer zu vermuten.

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • simon tewes
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    148
    • 12. Mai 2010 um 21:46
    • #3

    Ich weiß ist nicht ganz einfach habe mir nur einige Tipps erhofft was man vielleicht messen kann oder was halt eine möglichkeit wäre im argen zu sein.
    Also die Lüfter springen direkt am anfang mit an klar und der gesamte amp überhitzt ja nicht sondern nur speziell das netzteil so schnell so stark das die folie schmilz also schon nach nen paar sekunden. Deswegen würde ich sagen Kurzschluss?
    Mit rechts und links vergleichen meinst du jetzt speziell?

    Thx schonmal

  • Jürgen Klingel
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    • 13. Mai 2010 um 00:30
    • #4
    Zitat von "simon tewes"

    Ich weiß ist nicht ganz einfach habe mir nur einige Tipps erhofft was man vielleicht messen kann oder was halt eine möglichkeit wäre im argen zu sein.
    Also die Lüfter springen direkt am anfang mit an klar und der gesamte amp überhitzt ja nicht sondern nur speziell das netzteil so schnell so stark das die folie schmilz also schon nach nen paar sekunden. Deswegen würde ich sagen Kurzschluss?
    Mit rechts und links vergleichen meinst du jetzt speziell?

    Thx schonmal

    Sorry, hatte den Amp bisher nur mit geschlossenem Deckel vor mir, aber grundsätzlich:

    Wird der Trafo zu heiß, ist entweder ER defekt, oder das, was dranhängt - soweit null Problem. Nach Möglichkeit, versuche herauszufinden, ob Du Die Spannungen im Netzteil messen kannst, und zwar OHNE die eigentlichen Amp-Blöcke, versuch, das irgendwo aufzutrennen (an einer Sicherung wäre praktisch) Es kann auch was bringen, anstelle von Sicherungen Leistungswiderstände von ca. 50 Ohm Ohm einzusetzen, dann kann mit Hilfe des Spannungsabfalls an Bauteilen besser festgestellt werden, an welcher Stelle der Strom fließt, der den Trafo stresst.
    Ist das okay - weiter mitdem GUTEN Block, anklemmen, läuft alles? Den Guten, kannst Du für Vergleichsmessungen hernehmen. NAch Möglichkeit lasse ihn aber vom Netzteil weg, falls es nur ein Netzteil für den ganzen Amp gibt (weiß ich bei dem Modell grad nicht) Dann das Problemkind anklemmen, immer da, wo es abartig heiß wird, fließt Strom über einen Widerstand/Halbleiterstrecke, der da nichts verloren hat.

    Wird nix heiß, aber das Netzteil, oder der Trafo kocht trotzdem, handelt es sich um einen satten Kurzschluss, der zwar hohen Strom treibt, mangels Widerstand aber keine Hitze am Fehlerort produziert. Als Hauptverdächtige kommen da die End-Transistoren in Frage, oder Isolationsfehler von Bauteilen/Drähten/Leiterbahnen zu Gehäuseteilen oder Kühlkörpern. Auch so fiese Sachen, wie Metallspäne unter Transistor-Wärmeleitfolien hab ich schon erlebt.


    Fehler bei den Endtransistoren finden sich oft schon mit einfachem Ohmmeter. Alles was in Diodenstrecken-Durchlassrichtung im MOhm-Bereich liegt, oder <10 Ohm ist, ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit über´n Jordan. Vorsicht! Durch die Parallelschaltung vieler Transistoren, mit ihren niederohmigen Emitterwiderständen wird man leicht verwirrt und hat es entsprechend schwer, die schuldigen Transistoren zu erwischen. Notfalls hilft, Anschlussbeinchen "hochlöten", dann messen.

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • simon tewes
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    • 13. Mai 2010 um 10:06
    • #5

    Gut werde so vorgehen wir du beschrieben hast. Werde als erstes den Trafo überprüfen hab die beiden Ampblöcke eh schon ausgebaut und die platine mit den gleichrichtern habe ich abgezogen werde dann mal den trafo durchmessen...

    Thx

  • simon tewes
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    • 13. Mai 2010 um 10:59
    • #6

    Soooo habe jetzt mal den Trafo vom Rest getrennt und naja ich schalte ein zack sicherung raus hmmm Woran kann das liegen? fehlende einschaltstrombegrenzung?
    Müsste eine Begrenzung nicht vor dem Trafo sitzen?

    Jetzt bin ich wieder ratlos -.-
    Dachte eigentlich das der trafo ja jetzt normal arbeiten sollte hmmm.
    Das ganze ist mit 16A abgesichert und hinten im Amp hab ich die überdimensionierte Sicherung mit 20A gegen eine 10A Sicherung ersetzt. Die hat gehalten...

  • Jürgen Klingel
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    • 13. Mai 2010 um 11:10
    • #7
    Zitat von &quot;simon tewes&quot;

    Soooo habe jetzt mal den Trafo vom Rest getrennt und naja ich schalte ein zack sicherung raus hmmm Woran kann das liegen? fehlende einschaltstrombegrenzung?
    Müsste eine Begrenzung nicht vor dem Trafo sitzen?

    Jetzt bin ich wieder ratlos -.-
    Dachte eigentlich das der trafo ja jetzt normal arbeiten sollte hmmm.
    Das ganze ist mit 16A abgesichert und hinten im Amp hab ich die überdimensionierte Sicherung mit 20A gegen eine 10A Sicherung ersetzt. Die hat gehalten...

    Dass es mal nen B16-Automat wirft kann vorkommen. Wenn Du keinen Kurzen VOR der Amp-internen Sicherung gebaut hast, sollte der Trafo beim zweiten Versuch schon anlaufen...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • simon tewes
    Beiträge
    148
    • 13. Mai 2010 um 11:21
    • #8

    Also sitzt demnach eine Einschaltstrombegrenzung hinter dem Trafo und deswegen wirft der beim funktionierenden Amp die Sicherung nicht? Soll ich einfach die sicherung schnell wieder reindrücken wenn die fliegt damit der wieder strombekommt oder wie meinst du das mit dem zweiten Versuch?
    Thx :)

  • Jürgen Klingel
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    • 13. Mai 2010 um 11:58
    • #9

    Ich sag nix mehr ohne mal ein Foto vom Innenleben angeschaut zu haben :grin:
    Der User hat offenbar ein Messgerät und nen Lötkolben aber mit dem Wissen "drumherum" ist noch etwas mehr Übung erforderlich...

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Christian Kronauer
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    429
    • 13. Mai 2010 um 12:00
    • #10

    eine Sicherung fest zu halten bringt nichts, sie fliegt trotzdem raus
    ich würde es direkt danach noch einmal versuchen

    oder irgendwie an einen C16 Automaten zu gehen, die sind etwas träger als normale B16 Automaten

  • simon tewes
    Beiträge
    148
    • 13. Mai 2010 um 12:26
    • #11

    Soooo
    Das mit dem Wissen "drumherum" stimmt wohl. Ein Grundwissen in Elektronik ist zwar vorhanden aber viel mehr auch nicht :)
    Hab mal auf die Schnelle Bilder mit demm Handy geschossen. Habe leider gerade keine gescheite Kamera hier deswegen müssen es erst diese tun:
    Weiß ist keine gute Qualität aber mehr kann ich leider im Moment nicht bieten^^





    Danke für euren tollen Support soweit :D

  • Matze_Müller
    Beiträge
    117
    • 13. Mai 2010 um 13:41
    • #12

    Steck mal den Trafo sekundärseitig von der Platine ab und miss mal die Widerstände der einzelnen Wicklungen.

    MfG

    Matze

  • Jürgen Klingel
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    • 13. Mai 2010 um 13:45
    • #13

    Sodele, die Bilder sind gekauft, mal sehen:

    In Ermangelung eines Stromlaufplanes versuche ich mal zu analysieren...

    Die roten Strippen am Trafo sind der 230 Volt Eingang. Gelb und weiß gehen jeweils an einen dicken Gleichrichter, ergo sind die für die High- und Low-Railspannungen (ist ja nen "Class H", oder?)
    Da sind überall Flachstecker dran, also würde ich die erstmal von der Netzteilplatine abziehen. Die Widerstände der Wicklungen checken, alle gleichfarbigen Anschlüsse müssen ähnliche Werte aufweisen. Ist das okay, müsste der Trafo anlaufen! Tut er das nach paarmaligen Versuchen mit der Sicherung nicht, hat er einen Windungsschluss = neuer Trafo fällig.
    Ich könnte mir vorstellen, dass der Trafo defekt ist. Spätestens nachdem er die äußeren Wicklungen schon durch die Folie geschmolzen hat, wird er wohl einen internen Windungsschluss erlitten haben, damit wäre er über´n Jordan.

    Ging das soweit gut, sollte der Trafo im Leerlauf funktionieren, ohne wärmer als sagen wir "handwarm" nach längerer Zeit zu werden. Die Wechselspannungen zwischen den weißen Anschlüssen sollen an beiden Seiten ca. gleich groß sein. Genauso bei den Gelben.
    Dann werden die Ausgänge der Gleichrichter abgetrennt (das sind jeweils die Leitungen rot, blau, weiß gelb in Richtung Amp-Block) und der Trafo wieder an der Netzteilplatine angeschlossen.
    Einschalten, Gleichspannung an den (jetzt abgeklemmten) Ausgängen messen. Sollten wieder im Vergleich ähnlich groß sein.
    Als nächstes kommen die Endstufenblöcke nacheinander dran. Ist da nen Fehler drin, muss spätestens jetzt beim kaputten die Sicherung fliegen.

    Miss mal soweit, und poste die Ergebnisse, dann sehen wir weiter.

    Zu Bedenken wäre noch: Ein neuer T-Amp kostet eine lächerliche Summe Geld, überleg Dir gut, wieviel Du noch für Reparatur anlegen willst.
    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • simon tewes
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    • 13. Mai 2010 um 14:07
    • #14

    Oh super so eine Antwort wünscht sich doch jeder Basteler :)
    Werde mich gleich mal dranmachen... der Trafo scheint in Ordnung zu sein. Habe mal die Sicherungen aus den Verstärkerkanälen genommen damit die Einschaltverzögerung etc. noch angeklemmt ist da ja sonst bei mir immer die Sicherung fliegt und er geht an und wird nicht mehr heiß bleibt halt in protect und die clip led`s leuchten auch.
    Werde jetzt nochmal die Sicherungen am linken Kanal wieder reinsetzen der hat ja schon als der Trafo heiß wurde richtig funktioniert bzw. wurde freigeschaltet vom Relay.
    Mal schauen.

    Echt super Danke für deine Antwort :)

    Thx

  • simon tewes
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    148
    • 13. Mai 2010 um 14:21
    • #15

    Sooo gerade mal getestet und schön wieder Trafo gebrutzelt :D also der linke kanal geht ganz normal aus protect etc. raus aber vorher wo die sicherung net drin war wurde der trafo halt nicht heiß etc. hmmm spricht doch für die endtransistoren?
    Werde jetzt auf jedenfall erstmal den trafo messen...

  • Jürgen Klingel
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    • 13. Mai 2010 um 14:26
    • #16
    Zitat von &quot;simon tewes&quot;

    Sooo gerade mal getestet und schön wieder Trafo gebrutzelt :D also der linke kanal geht ganz normal aus protect etc. raus aber vorher wo die sicherung net drin war wurde der trafo halt nicht heiß etc. hmmm spricht doch für die endtransistoren?
    Werde jetzt auf jedenfall erstmal den trafo messen...

    Gut soweit, immer schön einen Schritt nach dem Anderen!

    Moment, wie jetzt? Der linke Kanal funktioniert, oder der Rechte, oder was? Welche Sicherung? *herrgottverdammich* Wie soll man Dir helfen, wenn Du nur lückenhafte Informationen lieferst :?

    Bitte nimm Dein Messgerät in die Hand und dokumentiere die Ergebnisse, Du ärgerst Dich zu Scheiße, wenn durch eine Unachtsamkeit doch noch mehr abraucht und Du nix mehr zum Vergleichsmessen hast...

    Wichtig: Am GUTEN Block den Ruhestrom (= den Spannungsfall über den weißen, fetten Emitterwiderständen) der End-Transistoren messen und aufschreiben. Die Werte brauchst DU, um den nachher vielleicht reparierten Block wieder abzugleichen. (Irgendwo gibts da garantiert nen Poti, wo man den einstellen kann)
    So wie es aussieht läuft das nämlich auf gegrillte End-Transistoren raus. Was hat der Kollege drin, 2SA1943 und 2SC5200? Kauf Dir bloß keine No-Names, das sind zu oft Fakes! Eine Adresse, wo es gescheite Ware gibt, kann ich Dir nennen...

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • simon tewes
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    • 13. Mai 2010 um 14:32
    • #17

    Jo genau die sind da drin.
    Also auf den Einzelnen Ampmodulen also den Platinen an den Kühlrippen sitzen 2 Sicherungen die die Endtransistoren etc. vom Rest trennen. Die habe ich erstmal rausgenommen um zu gucken ob der Trafo in Ordnung ist. Also dürfte dann ales bis auf die Entransistoren noch angeschlossen sein glaube sogar die Vorstufe.
    Ganz am Anfang äußerte der Amp ja die Symptome, dass er wenn man ihn anstellt der Trafo heiß wird aber sonst alles normal läuft. Lüfter gehen an der linke kanal gibt auch frei also beim starten aus Protect raus der rechte blieb in Protect.
    Habe deswegen erstmal die Sicherungen der Endtransen rausgenommen und nur alles "davor" getestet. Geht an alles kein Problem Trafo wird auch nicht heiß. Sicherungen vom linken Kanal wieder eingesetzt und zack Trafo wieder heiß. Hmmm
    Werde jetzt erstmal alles nachmessen was du mir aufgetragen hast :)

    Thx

  • Jürgen Klingel
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    • 13. Mai 2010 um 14:40
    • #18

    Aha, du hast den Thermoschalter abgeklemmt, jetzt verstehe ich...
    Tip: Überbrücke den Temperaturschalter mit einem fetten Leistungswiderstand, oder meinetwegen einer kräftigen Glühlampe, das dürfte dem Trafo Linderung verschaffen und du kannst trotzdem in Ruhe messen, wo der Strom rumfließt. Emitterwiderstände checken, zwei von denen haben garantiert horrend hohe Spannungsabfälle und werden heiß, oder aber es hat direkt einen Kurzschluss auf den Kühlkörper irgendwo bei den Transistoren gegeben, check auch mal, ob vielleicht irgendwo Draht, oder Lötzinnreste sind, die da nicht hingehören...

    So long, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • simon tewes
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    • 13. Mai 2010 um 14:55
    • #19

    Soooo habe das spielchen auch nochmal mit dem anderen kanal getrieben also bei beiden kanälen sicherung raus alles super trafo wird nicht heiß sicherung bei einem oder beiden kanälen drin zack wird der trafo heiß hmmmpf. So ist das mit dem Vergleichsmessen eher weniger möglich denke ich denn jetzt kann ich nicht auschließen das einer der kanäle kaputt ist :(
    Ich hab die Thermoschalter überbrückt?^^ ach echt? wie das? :D
    Thermoschalter da mit meinst du die Bimetallschalter auf den Kühlrippen oder?
    Also die Glühlampe bzw. Lastwiderstand wenn ich noch einen finde den damit überbrücken?

    Hätte auch noch einen Ta 1400 hier der funktioniert der ist aber aus der neuen grauen Serie^^

    Werde jetzt nochmal akribisch mit der Lupe auf die suche nach fehlern gehen aber es ist ja bei beiden kanälen was mich verwundert.

    Den Trafo hab ich vorhin auch eben durchgemessen zwischen den 5 kabeln die für 80-60-0-60-80 volt zuständig sind besteht jeweils immer ein widerstand von 0 Ohm. Das ist ja schließlich auch normale wenn mich nicht alles täuscht.

    Edith: Also hab nochmal sicherungen von beiden kanälen rausgenommen und der trafo wurde auch dieses mal heiß. Die Transistoren haben auch alles die selben ohm werte wenn man sie misst also wenn die sicherungen raus sind und der dann trotzdem heiß wird kann das ja nicht in den amp-modulen liegen.

  • Jürgen Klingel
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    • 13. Mai 2010 um 15:21
    • #20
    Zitat von &quot;simon tewes&quot;

    Soooo habe das spielchen auch nochmal mit dem anderen kanal getrieben also bei beiden kanälen sicherung raus alles super trafo wird nicht heiß sicherung bei einem oder beiden kanälen drin zack wird der trafo heiß hmmmpf. So ist das mit dem Vergleichsmessen eher weniger möglich denke ich denn jetzt kann ich nicht auschließen das einer der kanäle kaputt ist :(
    Ich hab die Thermoschalter überbrückt?^^ ach echt? wie das? :D
    Thermoschalter da mit meinst du die Bimetallschalter auf den Kühlrippen oder?
    Also die Glühlampe bzw. Lastwiderstand wenn ich noch einen finde den damit überbrücken?

    Hätte auch noch einen Ta 1400 hier der funktioniert der ist aber aus der neuen grauen Serie^^

    Werde jetzt nochmal akribisch mit der Lupe auf die suche nach fehlern gehen aber es ist ja bei beiden kanälen was mich verwundert.

    Den Trafo hab ich vorhin auch eben durchgemessen zwischen den 5 kabeln die für 80-60-0-60-80 volt zuständig sind besteht jeweils immer ein widerstand von 0 Ohm. Das ist ja schließlich auch normale wenn mich nicht alles täuscht.

    Ist ja interessant. Würde mal auf eine Unsymmetrie in der Versorgungsspannung tippen, oder es sind beide Kanäle "durch". Checke alle im Amp vorhandenen Sicherungen, ob die alle okay sind.
    Hast Du die Spannungen gemessen, oder nur die Widerstände? Das sind die Sekundärwicklungen, die Widerstände sind sehr klein, das ist normal,schließlich ist es dicker Draht...es darf allerdings keine Verbindung zwischen rechtem und linken Kanal bestehen.
    Ehrlich gesagt, mit dem Thermoschalter bin ich mir nicht ganz sicher, was der macht. Hab hier noch einen Plan der TA1050 aufm Rechner, da gibts zwei Temperaturschalter, einer schaltet den Lüfter, der andere gibt das Lautsprecher-Ausgangsrelais frei (also vergiss das mal mit dem Leistungswiderstand...) Keine Ahnung, inwieweit die Stromlaufpläne der Amps identisch sind...

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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