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RCF LF15G401 vs. B&C 15NW100

  • Matthias Rommel
  • 31. Juli 2010 um 18:08
  • Matthias Rommel
    Beiträge
    809
    • 31. Juli 2010 um 18:08
    • #1

    Ich benötige mal wieder Hilfe von euch. Meine Frage ist, ob der RCF LF15G401 in einem Gehäuse für den B&C 15NW100 auch gut spielt?.

    Datenblatt B&C : http://www.bcspeakers.com/PDF/PRD/15NW100.pdf

    Datenblatt RCF: http://www.rcf.it/de_DE/products…ducers/lf15g401

    Mfg Matthias

    http://www.jmrsoundlight.de

  • Stefan Rechenbauer
    Beiträge
    179
    • 1. August 2010 um 11:33
    • #2

    Ohne eine hinreichend detaillierte Zeichnung des Gehaeuses laesst sich nichts sagen.

    Gruss: Stefan

  • Matthias Rommel
    Beiträge
    809
    • 1. August 2010 um 12:00
    • #3

    Es handelt sich um den Limmerbass 115...

    http://www.jmrsoundlight.de

  • b0b45
    Beiträge
    176
    • 2. August 2010 um 12:33
    • #4

    Hallo Matthias,

    [Edit: Simus auf vielfachen Wunsch eines Forenusers gelöscht.]

    ich denke, der G401 sollte auch in den Limmerbass passen und wird sich zu dem B&C und N401 nicht viel tun.
    Sind schon Gehäuse oder Chassis vorhanden?

    MfG B0B

    Einmal editiert, zuletzt von B0B45 (15. August 2010 um 08:52)

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 2. August 2010 um 13:00
    • #5

    Kannst Du die Simueingangsdaten des Gehäuses mal posten? Das sieht doch etwas "krumm" aus :)

    hornresp

  • Matthias Rommel
    Beiträge
    809
    • 2. August 2010 um 13:06
    • #6

    Die Chassis sind vorhanden...
    Danke für deinen post

    http://www.jmrsoundlight.de

  • b0b45
    Beiträge
    176
    • 2. August 2010 um 13:35
    • #7

    Hi Sabbelbacke,

    habe hier mal eine Skizze gemacht, wie ich entsprechende Volumina und Längen entnommen habe. Die eigentlichen Werte sollten bei den Simus schon stimmen, nur könnten die Einstellung und Eingaben bei Aj-Horn für diese Gehäusekonstrukion falsch sein. Grade bei der Hornkontur ist Aj-Horn recht ungenau.

    [Edit: Simus auf vielfachen Wunsch eines Forenusers gelöscht.]

    MfG B0B

    Einmal editiert, zuletzt von B0B45 (15. August 2010 um 08:52)

  • sabbelbacke
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    • 2. August 2010 um 13:38
    • #8

    Danke.

    AjHorn ist nicht ungenau in den Hornkonturen, woher hast Du das?

    Prüf mal folgende Werte bei Dir:

    Rückkammer.
    Vorkammervolumen
    Ah

    Da steht überal "1", das kann nicht sein :)

    Gruß

    hornresp

  • b0b45
    Beiträge
    176
    • 2. August 2010 um 13:52
    • #9

    Hi,

    die "1" ist nur ein Platzhalter. Die richtigen Werte und Pläne werde ich nicht online Posten. Trotzdem, die Werte selbst stimmen. Es ist daher die Frage, ob die Einstellungen bezüglich Frontloaded / Backloaded und die Eingaben an richtiger Stelle stehen.

    Mit Ungenau meine ich die Kontur, da man nur Parabolisch, Exponentiell, usw. wählen kann, anstatt, wie bei Hornresp, einzelne Abschnitte eingeben kann.

    MfG B0B

  • Blancblue
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    2.247
    • 2. August 2010 um 16:40
    • #10

    Ich weiss ja nicht welchen Bass Du da ausgemessen hast, aber ein Original Limmerbass war es sicherlich nicht...

    ________________________________

    Signatur?

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 2. August 2010 um 17:55
    • #11
    Zitat von "B0B45"

    Hi,

    die "1" ist nur ein Platzhalter. Die richtigen Werte und Pläne werde ich nicht online Posten.

    Macht Sinn, verstehe. Nur ists natürlich so extrem schwer nachzuvollziehen, ob das sein kann. Würde das stimmen, wäre Dein "LimmerDing" ja ein Fehlkonstrukt nach obiger Simu. Die Fehlersuche ist ohne die Offenlegung aller Parameter nur schwer zu machen.

    Anderer Ansatz:

    Die Chassis sind in einigen Parametern recht ähnlich - wenn sie eh vorhanden sind, würde ich sie einfach mal austesten, das schafft am meisten Klarheit.... Oder gibt es das Gehäuse noch nicht`?


    Übrigens: Den "Original halben Limmer" gibt es übrigens nicht!!! Herr Limmer hat nie einen solchen rausgebracht, es haben diverse Selbstbauer das Ding selber halbiert, einer der ersten war der Mattie von Jericho, der zusammen mit einem Boxenbastler seines Umfeldes das Ding gebastelt hat und nach eigener Aussage nicht einfach nur "die Hälfte" genommen hat.... So zumindest die Aussagen von Jericho und Limmer selbst.

    hornresp

  • Stefan Rechenbauer
    Beiträge
    179
    • 3. August 2010 um 05:16
    • #12

    Der Entwurf von Tieftonhoernern ist kein Geheimnis; alles wichtige steht seit 1948 in Textbuechern. Ich sehe daher keinen Grund fuer eine derartige Geheimniskraemerei bei den Simulationsparametern. Da Treiber und Aussenmasze bekannt sind, ist 'reverse engineering' nur eine Spielerei zwischen zwei Cointreau. Anders sehe ich das beim Kopieren eines Entwurfes und anschliessender kommerzieller verbreitung ohne entsprechende Lizenzvereinbarung.

    Das physikalische Modell einer Vorkammer muss immer mit Vorsicht genossen werden. Es gibt prinzipiell 3 Moeglichkeiten, diese in ein akustisches Modell einzubinden:

    - Als reine Kapazitaet Cav im akustischen Ersatzschaltbild. Dabei werden die physischen Abmessungen ignoriert, allein die Nachgiebigkeit der Luft wird beruecksichtigt. Viele meinen, da die Dimensionen der Vorkammer klein gegenueber der Wellenlaenge sind, waere diese Vereinfachung zulaessig; aber die Vorkammer ist Teil des Wellenleiters. Diese Vereinfachung ist nur zulaessig, wenn die Dimensionen der Vorkammer klein gegenueber der Laenge des anschliessenden Wellenleiters ist. In obiger Skizze ist dies eindeutig nicht der Fall!

    - Als Wellenleiter mit konstantem Querschnitt und relevanter Laenge. Ein taugliches Modell fuer grosse Wellenlaenge; allerdings koennen die Unstetigkeiten der akustischen Impedanzen an den Schnittstellen der Vierpole zu akustischen Reflektionen, also Ausloeschungen und Ueberhoehungen bei hoeheren Frequenzen fuehren. Diese eindeutig dem physikalischen und nicht dem akustischen Modell zuzuordnen, bedarf viel Erfahrung und solidem Einblick in die Berechnung der akustischen Impedanz der einzelnen Wellenleiter.

    - Als Wellenleiter mit veraenderlichem Querschnitt und relevanter Laenge; oder einfach: Vorkammer als Teil der Hornkontur. Dies ist das korrekte Vorgehen, da der Einfluss der Vorkammer auf die Laenge des Wellenleiters korrekt beruecksichtigt wird, und theoretische Reflektionen vermieden werden. Ich weiss nicht, ob AJHorn / Hornresp sich verjuengende Querschnitte beliebiger Oeffnungsfunktion modellieren koennen (mathematisch gibt es keinen Grund der dagegen spricht, die Loesung basierend auf konkatenierten konischen Elementen ist fuer alle Oeffnungsfunktionen identisch). Hornresp unterstuetzt zumindest sich verjuengende exponentiale Segmente (dachte ich).

    Ich stimme Sabbelbacke zu: das Modell des Limmerbass 115 ist mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch. Kommerziell noch schaedlicher als das Preisgeben der Simulationsparameter ist eindeutig das Verbreiten voellig inkorrekter Simulationen, welche, da mit 'amtlicher Software' erstellt, universelle Gueltigkeit haben muessen.

    Gruss: Stefan

  • Jobsti
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    7.942
    • 5. August 2010 um 06:14
    • #13

    Der G401 unterscheidet sich nicht sooo viel vom N401, dennoch passen die Hersteller TSPs im Gegensatz zum G401 net wirklich gut.
    Meine G401 Kiste hat 95% zu meiner Simu gepasst, die N401 Kiste musste ich mehrfach umbauen und anpassen!

    Der G401 könnte also laufen, die Frage ist nur wie. (im BR benötigt er paar mehr Literchen, kann aber auch tiefer mit flacherer Flanke)
    Vom N401 weiß ich, dass er im originalen Limmerbass läuft, im kleinen Stack klingt er aber net so dolle wie der B&C, dafür ab nem 4er Stack besser.
    Vorsicht: Habe ich noch net selbst gehört, aber mit nem Erfahrenen Kollegen drüber geredet, welcher selbst probiert hat.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Stefan Rechenbauer
    Beiträge
    179
    • 14. August 2010 um 10:08
    • #14

    Bleiben die voellig falschen "Simulationen" jetzt so stehen wie sie sind? Eine Google-Suche nach dem Subwoofer findet diesen Beitrag bereits auf der ersten Seite.

    Gruss: Stefan

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 14. August 2010 um 22:42
    • #15

    Macht der B&C weniger Geräusche rückwärtig bei Vollhub als der RCF ?

    Mike Severloh.

  • Jobsti
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    11
    Beiträge
    7.942
    • 15. August 2010 um 02:02
    • #16

    So genau habe ich nicht nachgefragt, oder ich hab's vergessen.
    Hängengeblieben ist nur, dass der B&C tiefer macht oder eben klingt, was sich ab nem 4er Stack mit dem RCF aber relativieren soll.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • b0b45
    Beiträge
    176
    • 15. August 2010 um 10:10
    • #17
    Zitat

    Macht der B&C weniger Geräusche rückwärtig bei Vollhub als der RCF ?

    Hallo Mike,

    bin mir nicht ganz sicher, ob die Frage auf eine ältere Aussage von mir beruht.

    Beide Chassis (B&C 15NW100 & RCF 15N401) erzeugen, zumindest im Free-Air Betrieb(10Hz, 10Veff zum einspielen), hör- und fühlbare Strömungsgeräusche durch die Bohrungen in der Polplatte. Im eingebauten Zustand konnte ich diese Geräusche bisher nicht raus hören.
    Die Aussage, dass zumindest der 15N401 im Limmerbass und bei Rückwärtiger Einbaulage zu Störgeräusche führt, muss ich revidieren. Diese Geräusche entstanden, meiner Ansicht nach, im Bereich der Dichtung und Sicke, auf Grund der vorderseitigen Einbaulage.

    MfG
    B0B

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