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Was kaufen fuer ein einfachen Live-mitschnitt

  • foh-techniker
  • 12. Februar 2008 um 16:41
  • Schrumpeln
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    • 29. Februar 2008 um 13:20
    • #21

    yamaha4711:
    Natürlich gibt es sehr professionelle Geräte die auf Flashspeicher aufzeichnen.
    Z.B. von Sony --> link
    oder auch von erdiol, Marantz und anderen Herstellern.

    Ich denke hier kann man von guter Qualität ausgehen und hat keine beweglichen Teile im Speicherteil.

  • elektrikus
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    • 29. Februar 2008 um 13:41
    • #22

    Hallo Zusammen,

    es gibt einige gute Geräte mit Flash-Speicher:
    Z.B. Marantz, Fostex, Tascam, Edirol, M-Audio.
    Im Preisbereich unter 500 EUR haben die meisten Geräte allerdings 3,5mm Klinkenstecker, das ist für mich ein KO-Kriterium.
    Weiterhin haben manche Billiggeräte eingebaute, nicht vom Benutzer wechselbare Akkus. Auf sowas verzichte ich gerne.

    Nochmal zurück zum Ursprungs-Post: da war von einem Budget von 100 EUR die Rede. Ehrlich gesagt: für diesen Preis kannst Du keine vernünftige Stand Alone-Lösung kaufen, das reicht vielleicht gerade für ein externes USB-Interface. Mein Favorit: Tascam US-122, ist robust und bewährt.


    Gruß
    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

  • Jens Droessler
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    • 29. Februar 2008 um 16:59
    • #23

    @ yamaha4711: Festplatten stören sich aber ein garnicht am Transport, wenn sie ausgeschaltet sind. DAT-Mechanik schon... Festplatten laufen im Normalfall 100000e Stunden und nicht nur 1000 oder ein geringes Mehrfaches davon.

    Es ist durchus NICHT esoterisch. Wenn ich eine DVD-Audio oder SACD mit einer CD vergleiche, höre ich leichte Unterschiede, die sind zu vernachlässigen, das stimmt. Nehme ich aber Einzelspuren auf, oder eine Summe, womit ich hinterher noch arbeiten muss, dann macht an erster Stelle eine höhere Bitrate sehr viel Sinn. Ich habe versucht es zu erklären: Grade bei Einzelspuren zeichnet man ohne Dynamics und EQ auf, man hat also maximal mögliche Dynamik drauf. Das ist ein deutlicher Unterschied zu gemasterten Produktionen. Habe ich auch NUR 12dB Dynamikunterschiede und lasse nochmal 6dB Headroom, wäre man bei 16bit Auflösung schon nur noch bei 13bit! Und da wirds langsam hörbar. Der Rauschabstand liegt auch schon unter 80dB... und die Einzelspuren müssen auch wieder zusammengeführt werden. Pro hinzugefügter Spur sinkt der Rauschabstand um 6dB, wenn mich nicht alles täuscht (oder wars pro Verdopplung der Spurenanzahl?).
    96kHz ist dabei weniger wichtig. Es ermöglicht hauptsächlich weniger steile Tiefpässe und damit sauberere Phasenverläufe im Hochtonbereich.

  • yamaha4711
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    • 29. Februar 2008 um 20:27
    • #24

    Jens
    Dann laß doch mal ne Festplatte unsanft fallen oder rumpel mit einem Amprack dagegen. Was meinst du wer überlebt: der DAT oder die Festplatte. Ich persönlich gebe der Festplatte weniger Chancen. Da bringen auch die zig tausend Betriebsstunden nichts, denn wenn kaputt dann auch Daten weg.

    Hallo... es war die Problemstellung STEREOMITSCHNITT!!!!!

    Zudem dachte ich immer, daß digital gleichbedeutend ist mit rauschfrei, wenn man alles digital hat, ohne Wandlung. Wenn ich also meine 2438,9 Spuren DIGITAL auf Band habe und dann im Digitalpult das ganze Mische sollte es ohne Verluste abgehen.
    Aber das ist sowieso offtopic da nicht gefragt.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Christian Engel
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    • 29. Februar 2008 um 21:25
    • #25

    Festplatten sind schon sehr robust. Und eigentlich ist ja auch immer noch ein Gehäuse (z.B. in Form eines Laptops drumherum), dass im Falle eines Sturzes den Aufprall dämpft.
    Band als Aufnahmemedium ist ja durchaus noch aktuell. Betacam- oder DV-Kassetten beispielsweise. Transportempfindlichkeit ist eine Sache über die man durchaus nachdenken sollte. Nichts ist schlimmer als lockeres Band -> Bandsalat ist keine tolle Sache, wenn bei hochwertig(st)en Laufwerken auch selten.
    Ich hatte ewig einen tragbaren Sony DAT (D-7 oder so), von dem ich mich letztlich verabschieden musste, weil Mechanik und Köpfe einfach verschlissen waren. Auch die begrenzte Haltbarkeit der Bänder war kein Pro-Argument.

    Jetzt habe ich einen schicken 19" Sony MD-Rekorder mit professioneller Ausstattung, funzt wunderbar. Laptop ans Pult und gib ihm funktioniert ebenso gut. Mechanische Empfindlichkeit der Festplatten halte ich persönlich für unkritisch.

    Zitat von "yamaha4711"

    Zudem dachte ich immer, daß digital gleichbedeutend ist mit rauschfrei, wenn man alles digital hat, ohne Wandlung.


    Du sagst es wunderbar selbt: OHNE Wandlung. Aber MIT Wandlung (und diese Wandlung brauchst du, um analoges Material zu digitalisieren) hast du nun mal einen durch den Wandler vorgegebenen Signal-Rauschabstand. Und das ist ein endlicher Wert. Und wird immer endlicher, je mehr Spuren zusammengemischt werden. Heißt: systembedingt enthält dein digitalisiertes Material Rauschen. Digital = rauschfrei stimmt prinzipiell. Wandlung = rauschfrei allerdings nicht. Man muss das zusammen betrachten.

    Zitat von "yamaha4711"

    und dann im Digitalpult das ganze Mische sollte es ohne Verluste abgehen


    Auch das stimmt nicht. Die digitale Verarbeitung erfolgt mit begrenzter Wortbreite. Rundungsfehler beim Berechnen gehören daher zur Tagesordnung im Digitalpult. Aber gut, jetzt kann man langsam von Esoterik sprechen ;)

    Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • nojunk
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    • 1. März 2008 um 11:22
    • #26

    vielleicht (demnächst) so etwas http://www.diereferenz.de/harddisc-stage ?
    wird aber wahrscheinlich dein budget ein bisschen sprengen :D

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • Jens Droessler
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    • 1. März 2008 um 21:01
    • #27

    @ yamaha4711: Klar, sobald du die ersten digitalen Mikrofone erfindest, ist digital auch rauschfrei. Solang wir aber analoge signale in eine digitale Domain übertragen müssen, bleiben die Gesetzte des Rauschens aus der Analogtechnik gültig. Rauschen + Rauschen = mehr Rauschen. Außerdem gehts hier nicht nur um Rauschen, sondern auch um Dynamik und Auflösung, vor allem in den Höhen. Ums einfach mal deutlich zu sagen: Was nicht mit aufgenommen wird, weil es an Auflösung und Dynamikumfang fehlt, ist weg und kann auch nicht mehr herbeigezaubert werden.

    Festplatten im Ruhezustand sind allenfalls durch Stürze zu zerstören, bei denen auch ein DAT-Deck ohne Zweifel den Geist aufgibt. Und kein Mensch trägt eine Festplatte ohne Gehäuse zum Job, sodass man hier von einen Medium sprechen könnte, sondern da ist ein PC-Gehäuse, ein Laptop oder ein externes Gehäuse drumherum, sodass es eher mit dem DAT-Deck vergelichbar ist. Das Medium DAT-Kassette mag robuster sein als eine Festplatte, das DAT-Deck ist es nicht, im Gegenteil. Ganz ehrlich, wer es schafft, eine Festplatte auf Tour kaputtzubekommen, hat etwas gravierend falsch gemacht. Ein DAT-Deck dagegen kann im ungünstigen Fall schon durch leichte Transporterschütterungen das Zeitliche segnen.

  • Schrumpeln
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    • 2. März 2008 um 13:17
    • #28

    Zusätzlich kommt bei der digitalen Bearbeitung ja noch das sog. Quantisierungsrauschen dazu. Dieses entsteht meines Wissens bei jedem SChritt, bei dem das Signal neu berechnet wird und ist um so kleiner wenn die Auflösung (Bit-Rate) größer ist. Deshalb lösen viele Mischpulte intern höher auf als die Wandler.

  • neonwave
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    • 6. März 2008 um 11:51
    • #29

    unter 500: M-Audio Microtrack2

    um 1000: FR2, PMD670, HD P2 (Broadcast/ Film Backup-standard)

    Über 1000: Sounddevices 722/744 (On-Location-Standart)

    seb

  • Fränkie
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    • 11. März 2008 um 18:33
    • #30

    irgendwer schrieb, "wenn es nix kosten darf nehmt ein Laptop..."
    was kost so ein Ding?
    wie schnel ist es geklaut?
    laptop aus tasche nehmen und auf den Tisch stellen rumdrehen, kensington nehemn und ...Laptop weg!!!
    ist nem Kollegen genau so passiert
    wie schnel hat da einer ein Bier rein gekippt?
    was für ein Sackgang um die Daten wieder zu bekommen??

    @ yamaha 4711 jens

    DAT kann durchaus auch 24 bit

    und ja ich höre den unterschied zwischen 16 und 24 bit, spätestens wenn ich einen leisen part bei der nachbearbeitung mal um 30-40db anheben muss, aber gut, es geht ja um einfachen Mitschnitt.

    auch der schritt von 44.1 nach 88,2 khz oder von 48 nach 96 kann Sinn machen ( immer ein Vielfaches von Zielformat)
    ob bei einem Einfachem Mittschnitt einer Punkband, sei mal dahin gestellt,.
    Denn Abtastfrequenz hat ja wenig mit der Werteauflösung zu tun sondern mehr damit welche Maximale Frequenz ich ohne aliasing aufzeichnen kann, und daraus folgend wie steil mein Anti alising filter sein muss und welche Schweinereinen er dann im Hörbaren Band macht oder eben nicht, außerdem ob es auf die (in einem wirklich geringerem maße) besser abgebildeten Transienten dann noch ankommt, bei einmem Einfachen Mitschnitt...
    Ich behhaupte wirklich wenige aus dem Klientel derer, die sich mit nem einfachen Mitschnitt bei einer Live Mugge beschäftigen, hat Lautsprecher die das wiedergeben können.

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • Fränkie
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    • 11. März 2008 um 18:46
    • #31
    Zitat von "Schrumpeln"

    Zusätzlich kommt bei der digitalen Bearbeitung ja noch das sog. Quantisierungsrauschen dazu. Dieses entsteht meines Wissens bei jedem SChritt, bei dem das Signal neu berechnet wird und ist um so kleiner wenn die Auflösung (Bit-Rate) größer ist. Deshalb lösen viele Mischpulte intern höher auf als die Wandler.

    Das Quantiesierungsrauschen entsteht nur beim Quantisieren also bei der AD-Wandlung.
    und umquantisieren von 16 auf 24 bit und zurück.

    ich kenne nur 2 Systeme mit mehr als 24 bit
    Nexus-Familie und PM1D

    Mal im Ernst, welche denn noch?

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • heinzerl2000
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    • 14. März 2008 um 11:46
    • #32

    Wies sieht es denn mit nem einfachen CD recorder aus?
    Die Philips Dinger gibts fürn fuffi inner Bucht, hab ich auch schon überlegt, oder spricht was dagegen?

    noch ne dumme Frage zum Thema ADAT, ist das ADAT Format PC Kompatibel, oder muss ich das Signal noch wandelt, bzw hat nen ADAT gerät nen digitalen Ausgang?

    Nichts ist so schlecht, dass es nicht noch als abschreckendes Beispiel dienen kann!

  • yamaha4711
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    3.664
    • 14. März 2008 um 13:06
    • #33

    Viele CD-Recorder und auch Consumer MD's nehmen dir einen Stromausfall ziemlich übel. Das wird dann meist mit dem Verlust der gesamten Aufnahme quittiert, da kein TOC geschrieben wurde. Fazit: MD und CD-Recorder halt ich für weniger qualifiziert.

    ADAT ist eigentlich ein gut verbreiteter Standard und es gibt genügend Signalkonverter welche von ADAT auf TDIF oder SPDIF oder AES/EBU oder Analog wandeln. Es gibt auch Karten für den PC, welche dann optische ADAT-Eingänge haben. Digitalpulte haben meist auch ein ADAT Optical In. Es gibt auch Rechner, die das als BuildIn haben, die Octan's von SGI z.B.

    Sonst noch Fragen?

    Grüßle,
    michael

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