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Forums-Soundcheck-CD

  • AlphaC
  • 20. März 2008 um 14:46
  • AlphaC
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    • 20. März 2008 um 14:46
    • #1

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    nach langem hin- und herüberlegen hab ich mich dazu entschlossen, Euch hier im PA-Forum ein Tool zur Verfügung zu stellen, welches ich selbst schon seit längerem Nutze. Bereits vor drei Jahren hatte ich davon die erste Version zusammengestellt, da es mir immer wieder aufgefallen war, dass Technikern auf ihren Jobs brauchbares "Testsignal" fehlte. Brauchbar ist "Testsignal" schließlich nur dann, wenn es vergleichbar ist, zur klanglichen Bewertung kritische Signale enthält und musikalisch breit gefächert ist. Nur so lassen sich schließlich Problemstellen herausfinden und bekämpfen.

    Ich halte es für wenig sinnvoll, dass jeder Techniker seine "Lieblings-CD" mitbringt, welche u.U. ein Fremd-Tech nicht kennt. Dieser weiß dann nämlich meist nicht, wie die CD original tatsächlich klingt, und ob z.B. klangliche Verfärbungen nun auf der CD drauf und "musikalisch gewollt" sind, oder von der PA, die er vor sich hat, verursacht werden. Das führt sich dann fort zur Live-Musik, wo sich die Frage stellt: "Klingt nun die Tom so komisch, oder ist es die Anlage...?"

    Ebenfalls macht es in meinen Augen keinen Sinn auf einer PA zum Soundcheck nur einen Musikstil zu "testen". Eine PA klingt nur dann wirklich "gut", wenn sie "nicht klingt", also möglichst keinen Eigenklang hat sondern das Signal, mit dem sie gespeist wird, unverändert wiedergibt.

    Außerdem lassen sich verschiedene Systeme nur dann sinnvoll vergleichen, wenn sie mit dem selben "Testsignal" gehört werden - wie man aus den Berichten von der PLS mal wieder lesen konnte macht bereits verschiedenes "Testsignal" den direkten Vergleich sehr schwierig.


    EDIT ADMIN: Sorry, Leute, so etwas kann ich hier nicht dulden. Welche Links die Teilnehmer per eMail-Anfrage verschicken, kann ich nicht beeinflussen, aber solche Links im Forum zu veröffentlichen geht definitiv nicht.


    Das CD-Image sollte mit jedem gängigen Brennprogramm zu brennen sein. Gepackt ist es mit RAR - ebenfalls ein gängiges Packformat.

    Eine Bitte hieran gleich dazu: Bitte kommt mir nicht mit der Gema oder mit Urheberschutzrechten. Die Testtracks sind alle gekürzt und sind für uns "Arbeitsmittel" und damit nicht "Musik" im eigentlichen Sinne. Die "Testsignale" stelle ich kostenlos zur Verfügung. Und schließlich kann es nur im Sinne der Musiker und Komponisten sein, dass sie Live gut klingen... Alle Titel sind von sehr hoher Qualität, so dass sie in ihren jeweiligen Genres als "Referenz" gelten können. Fast alle Spezialsignale und auch einige Musiktitel habe ich selbst hergestellt bzw. produziert...

    Zur CD ansich:
    Track 1) ein kurzer "Warm-Up" Testtrack, der zur allgemeinen Funktionsüberprüfung dient (Ist alles schon an...?)
    Track 2) sanfter Soundtrack, klassische Instrumente + elektronische Soundeffekte
    Track 3) wohlbekannte, "klassische" Pop-Rock-Ballade, männliche Stimme
    Track 4) Pop Ballade 1, recht modern, weich, weibliche Stimme
    Track 5) Pop Ballade 2, ein Klassiker, etwas älter und "knackiger"
    Track 6) sehr natürlicher, offener, weiblicher Gesang
    Track 7) 80er Disco-Klassiker
    Track 8) Klassischer Wave / Darkwave-Titel, halb-synthetisch, männl. Stimme
    Track 9) moderner US-Hip-Hop, sehr geringe Dynamik
    Track 10) moderner US-Rock, sehr geringe Dynamik "voll auf die 12"
    Track 11) aktueller Electro / TechHouse, voll synthetisch
    Track 12) Minimal Techno, ähnlich Track 11 jedoch "knackiger"
    Track 13) Testsignal - Rechts-Links-Zuordnung
    Track 14) Rosa Rauschen 20Hz - 22kHz
    Track 15) wie Track 14 jedoch Phasenverkehrt
    Track 16) sehr kurze Impulse für Phasencheck und Hall-Test
    Track 17) kurze Sinus-Sweeps 20kHz-20Hz für Phasencheck und Nachhall-Test
    Track 18 bis Track 20) Durchlaufende Noten der C1 bis C3 Oktave als kurze Sinus-Signale zum Aufspüren von stehenden Wellen und Resonanzen

    ... und nun: Viel Erfolg damit und auf in die Diskussion! Verbesserungswünsche willkommen!!!

  • daniel wilhelm
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    • 20. März 2008 um 15:23
    • #2

    schöne Sache allerdings bekomme ich die Dateien nicht ins Reine....
    bekomme daraus keine brauchbaren und abspielbaren Audioformate was nun?

    EDIT: Juhu ein Telefonat und schon verschwinden bei mir die Tomaten vor den Augen mit der Cue Datei und Isobuster gehts thx!

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • AlphaC
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    • 20. März 2008 um 15:29
    • #3

    Erstmal die RAR-Datei mit WinRAR oder MacRAR entpacken. Dann mittels Brennprogramm (Nero / ISObuster o.ä.) brennen. Soweit mir bekannt ist, unterstützen die meisten Brennprogramme das brennen von BIN / CUE Images...

    Du erhältst dann eine gewöhnliche Audio-CD zur Wiedergabe im Audio-CD-Player...

  • F.A.Bi.A.N.
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    5.286
    • 20. März 2008 um 17:29
    • #4

    klasse teil, vielen dank.
    die auswahl der titel finde ich durchweg überzeugend (auch ohne hotel california oder die sängerin ;) ).

  • maximilian peter
    Beiträge
    21
    • 20. März 2008 um 17:33
    • #5

    sehr schöne Ckeck-CD-wird jetzt wohl öfters in Dresden zu hören sein... :D

  • tapedeck
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    294
    • 20. März 2008 um 17:57
    • #6

    Vielen Dank!
    Gelungene Auswahl! (Und schön schneller Server :-D)

    2 Mal editiert, zuletzt von tapedeck (20. März 2008 um 22:33)

  • christian jentschke
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    • 20. März 2008 um 18:16
    • #7

    Ich finde die Idee und auch die Zusammenstellung im Prinzip sehr gut, bin jedoch nicht mit allen Aussagen so 100%ig einverstanden.

    Zitat

    Ich halte es für wenig sinnvoll, dass jeder Techniker seine "Lieblings-CD" mitbringt, welche u.U. ein Fremd-Tech nicht kennt.

    Und woher weißt Du dass der Fremdtech die Tracks auf Deiner Zusammenstellung kennt? Oder möchtest Du Deine CD jetzt als so eine Art Standard zum Einmessen etablieren?
    Ich finde das eigentlich überhaupt nicht schlimm, wenn jeder seine persönliche Test-CD benutzt, solange er selber das Material darauf gut kennt. Wenn ich eine von mir eingestellte PA an einen anderen Fremdtechniker übergebe, wird dieser wiederum nochmal mit einer von seinen CDs probehören und gegebenenfalls Änderungswünsche äußern.

    Zitat


    Eine PA klingt nur dann wirklich "gut", wenn sie "nicht klingt", also möglichst keinen Eigenklang hat sondern das Signal, mit dem sie gespeist wird, unverändert wiedergibt.

    Jein. Bei jeder Art von populärer Musik hat sich das Publikum doch längst an eine übermäßige Basswiedergabe gewöhnt und erwartet diese auch. Wenn man alle Systeme nur noch flat einstellen dürfte, würde es wohl ne Menge lange Gesichter auf den Festivals geben.


    Die Testtöne ab Track 13 finde ich jedenfalls gut zusammengestellt, auch wenn ich denn Sinn von Track 15 noch nicht so richtig durchschaut habe. Aber vielleicht kann mir ja jemand den Schleier von den Augen nehmen.

  • Volker Holtmeyer
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    • 20. März 2008 um 19:41
    • #8

    Öhm ... wie sieht's hier denn mit den Urheberrechten aus? :roll:

    Ist, glaube ich, geschickter, wenn der Link auf Anfrage verschickt wird.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tapedeck
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    • 20. März 2008 um 19:56
    • #9
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Öhm ... wie sieht's hier denn mit den Urheberrechten aus? :roll:

    Zitat von "AlphaC"

    Eine Bitte hieran gleich dazu: Bitte kommt mir nicht mit der Gema oder mit Urheberschutzrechten. Die Testtracks sind alle gekürzt und sind für uns "Arbeitsmittel" und damit nicht "Musik" im eigentlichen Sinne.

  • mikee mike
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    • 20. März 2008 um 20:21
    • #10

    Wenn die GEMA das auch so sieht ist ja gut :)
    Danke für die Mühe auf jeden Fall, werd ich mir mal anhören !

  • tufkaklto
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    • 20. März 2008 um 22:27
    • #11

    Hallo

    Sicher eine gute Idee und lobenswert, das mal wer das macht .

    Aber :

    Zitat

    Ich halte es für wenig sinnvoll, dass jeder Techniker seine "Lieblings-CD" mitbringt, welche u.U. ein Fremd-Tech nicht kennt. Dieser weiß dann nämlich meist nicht, wie die CD original tatsächlich klingt, und ob z.B. klangliche Verfärbungen nun auf der CD drauf und "musikalisch gewollt" sind, oder von der PA, die er vor sich hat, verursacht werden. Das führt sich dann fort zur Live-Musik, wo sich die Frage stellt: "Klingt nun die Tom so komisch, oder ist es die Anlage...?"

    Das ist der Grund, warum im Regelfll ein Frendtechniker SEINE CD mitbringt, um die Anlage zu hören, bzw manche diese auch mit einem MIC einstellen ( jeder wie er es gewohnt ist und für gut findet )


    Zitat


    Ebenfalls macht es in meinen Augen keinen Sinn auf einer PA zum Soundcheck nur einen Musikstil zu "testen". Eine PA klingt nur dann wirklich "gut", wenn sie "nicht klingt", also möglichst keinen Eigenklang hat sondern das Signal, mit dem sie gespeist wird, unverändert wiedergibt.

    AHA :shock:

    Warum stehen dann in Ridern , selbst im Oberen Bereich , bestimmte PAs als bevorzugt??
    Weil diese keinen Eigenklang haben ?

    Gewagte Theorie :shock: :shock:

    Zurück zur Volks PA :D

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  • AlphaC
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    • 21. März 2008 um 02:10
    • #12

    christian jentschke: Ähm... Von mir aus kann gern jeder Tech seine CD mitbringen... Nur halte ich es schon für sehr ungewöhnlich, das irgend ein Tech, der sich ein kleinwenig mit Musik befasst, weder Collins noch Sade kennt...

    Öfters jedoch habe ich erlebt (gerade bei jungen Techs), dass die mit der neuesten CD ihrer Lieblingsband anrücken... Die jedoch oftmals in keinster Weise auch nur annähernd gut produziert ist. Und gerade hierin liegt der Sinn von "Referenztiteln". Hier kann man getrost davon ausgehen, dass sie mit dem besten Equipment, den besten Musikern und den besten Soundengineers hergestellt wurde. Dadurch wird "Referenzmusik" auch GENREÜBERGREIFEND beurteilbar. Ich selbst höre ganz andere Musik, als auf der CD ist. Aber nur bei dieser weiß ich (und jeder erfahrene Tech auch): So und nicht anders muss das klingen.

    "Standart zum Einmessen" ist im übrigen Quatsch, weil man mit der CD und dem Material da drauf eigentlich garnix messen kann... Man kann nur HÖREN. ;)

    Thema "Bassüberhöhung": Sicherlich ist diese gerade "modern"... Dies gilt aber für ALLE Musikstile, da sie dadurch einfach "fülliger" und "wärmer" klingen. Ganz gleich ob Klassik oder Techno - das gilt überall. Nur eines darf Bass nie : wummern und dröhnen. Die Bassüberhöhung ist sicherlich hier mehr - da weniger erwünscht... an der Fähigkeit Mitten und Höhen sauber und detailiert abzubilden (und dafür eignet sich die CD sehr wohl) hat das nix zu tun...

    Immernoch "egal" ist damit auch, ob ich die Anlage mit "Popmusik" oder Techno einstelle. Der große Vorteil an "Popmusik": Sie enthält natürliche Signale! Das Gehör merkt deutlich schneller, ob etwas "falsch" klingt als bei elektronischer Musik! Hier ist oftmals der "synthetische Klang" ja erwünscht! Das Gehör hat keine Referenz zur Natur und damit nix, womit es den Klang vergleichen kann....

    Bzgl. dem Testsignal Track 15: Es gibt akustische Umgebungen die so ungünstig bzw. Anlagen, die so schlecht sind, dass man tatsächlich nur mittels Vergleich zwischen "Phasenrichtiges, monofones Rauschen" und "Phasenfalsches, monofones Rauschen" herausfinden kann, ob jetzt die Verkablung falsch - oder die Akustik bzw. PA mist sind.... :twisted:

    Btw eine Anmerkung: Es gibt einen Verleiher hier in der Gegend, bei dem ist Testsignal Track 17 der absolute "Renner"... :lol: Der hat XXX-fünfzig Bassboxen (alles Eigenbau) die bereits oft schnell mal zwischen Tür und Angel repariert worden sind, und dabei aus versehen verpolt wurden... Also: Eben mal Track 17 rein, aufdrehen, und die Subs der Reihe nach anschließen. Wird der Bass plötzlich weniger, ist der Sub verpolt. Track 17 (inzwischen auch gern "Trick 17" genannt) geht natürlich auch gut zum Auffinden von Basslöchern und zum Alignment von geflogenen und gestackten Einheiten...

    MIKE, Flaxx & Volker: Die Urhebersache ist sicher eine Gratwanderung. Aber in dem Falle denk ich: Wir nutzen die CD nicht zur persönlichen Erbauung und Unterhaltung. Wir wollen damit nur eins erreichen: Dass die Urheber und Darbieter bestmöglich beim Konsumenten (der dann selbst bzw. über den Konzertveranstalter GEMA-Gebühren für den Musikkonsum zahlt) ankommt. Hat schon mal jemand Rosa Rauschen bei der GEMA als "Werk" angemeldet? ;)

    @Klauston: Ich bin der Auffassung, dass nur deshalb "bestimmte PAs" bei "bestimmten Bands" oben auf dem Rider stehen, weil irgendwann der Bandtech (die Band selbst hört die PA ja nicht wärend sie spielt) eine Anlage für gut befunden hat und sie sodann auf den Rider schrieb - oder - weil alle großen Bands das tun, und wenn man eine große Band werden will, dann muss man die selben Anforderungen haben....... Dass da oftmals auch fähige Musiker an den Instrumenten und ein guter Bandtech am Mixer dazugehört erscheint nebensächlich...

    THEORETISCH sollte die Zielstellung eines jeden, serösen Lautsprecherherstellers in der Tat sein, dass der Hörer die PA als solche nicht wahrnimmt, sondern nur die Musik, die wiedergegeben wird. Diese Neutralität sollte für jeden Boxenbauer die oberste Prämisse sein. Schließlich bauen wir keine MUSIKINSTRUMENTE sondern WERKZEUGE! Der einzige, der darüber entscheiden sollte, was der Konsument zu hören bekommt, ist Live: Der Mensch am Mischpult oder bei Konserve: der Sound Engineer im Studio!

    Und btw: Das hat beim besten Willen nix mit "Volks-PA" zu tun. >80% der umhergurkenden Anlagen, die mit "PA" bezeichnet werden, klingen meiner Meinung nach "ungenügend". Viel zu oft allerdings aufgrund mängelhafter oder falscher Bedienung.

  • sebastian
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    • 21. März 2008 um 07:53
    • #13

    Hallo AlphaC,

    du hast pn. Ließ mal lieber schnell.

    Grüße
    sebastian

  • tufkaklto
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    • 21. März 2008 um 09:23
    • #14
    Zitat

    christian jentschke: Ähm... Von mir aus kann gern jeder Tech seine CD mitbringen... Nur halte ich es schon für sehr ungewöhnlich, das irgend ein Tech, der sich ein kleinwenig mit Musik befasst, weder Collins noch Sade kennt...

    Öfters jedoch habe ich erlebt (gerade bei jungen Techs), dass die mit der neuesten CD ihrer Lieblingsband anrücken... Die jedoch oftmals in keinster Weise auch nur annähernd gut produziert ist. Und gerade hierin liegt der Sinn von "Referenztiteln". Hier kann man getrost davon ausgehen, dass sie mit dem besten Equipment, den besten Musikern und den besten Soundengineers hergestellt wurde. Dadurch wird "Referenzmusik" auch GENREÜBERGREIFEND beurteilbar. Ich selbst höre ganz andere Musik, als auf der CD ist. Aber nur bei dieser weiß ich (und jeder erfahrene Tech auch): So und nicht anders muss das klingen.

    "Standart zum Einmessen" ist im übrigen Quatsch, weil man mit der CD und dem Material da drauf eigentlich garnix messen kann... Man kann nur HÖREN.

    Eigentlich sollte ei Techniker mit der CD anrücken, die eer sehr gut kennt.
    Diese muß nicht zwangsläufig super produziert sein.
    Ich kenn genügend ernstzunehmende Techniker, die das so machen
    Denn NUR bei einer CD, Die man gut kennt, weiß Man: SO UND NICHT ANDERS muß das klingen!!

    Und zum Einmessen braucht man nicht unbedingt Rosa Rauschen.
    Gibt genzug Programme, wo man Musik für IR und Transfer verwenden kann


    Zitat

    Immernoch "egal" ist damit auch, ob ich die Anlage mit "Popmusik" oder Techno einstelle. Der große Vorteil an "Popmusik": Sie enthält natürliche Signale! Das Gehör merkt deutlich schneller, ob etwas "falsch" klingt als bei elektronischer Musik! Hier ist oftmals der "synthetische Klang" ja erwünscht! Das Gehör hat keine Referenz zur Natur und damit nix, womit es den Klang vergleichen kann....

    Als jemand, der oft genug Systeme einstellt, sage ich mal, es ist genau nicht egaal, welche Musik gespielt wird.
    Ich versuche, so gut es get, die Systeme so zu planen, das sie für die Jeweilige Musik gut pssen.
    Das kann durchaus auch unterschiedliche Settings bzw Trennfrequenzen im Bassbereich zur Folge haben.
    Schon klar, geht auf vielen Boxen nicht, was ich damit aber sagen will, auch da kann man Anlagen anders Einstellen.

    Zitat

    Wird der Bass plötzlich weniger, ist der Sub verpolt. Track 17 (inzwischen auch gern "Trick 17" genannt) geht natürlich auch gut zum Auffinden von Basslöchern und zum Alignment von geflogenen und gestackten Einheiten...

    Das geht anders einfacher
    Tip:
    An den Amps jeden Bass nacheinander immer für 2 Einschalten:
    So hört man , ob diese generell OK sind und wenn der Pegel mehr wird, ist es OK, wird er weniger..........
    Und man hat so IMMER Kontrolle

    Zitat

    @Klauston: Ich bin der Auffassung, dass nur deshalb "bestimmte PAs" bei "bestimmten Bands" oben auf dem Rider stehen, weil irgendwann der Bandtech (die Band selbst hört die PA ja nicht wärend sie spielt) eine Anlage für gut befunden hat und sie sodann auf den Rider schrieb - oder - weil alle großen Bands das tun, und wenn man eine große Band werden will, dann muss man die selben Anforderungen haben....... Dass da oftmals auch fähige Musiker an den Instrumenten und ein guter Bandtech am Mixer dazugehört erscheint nebensächlich...

    Sorry, es mag den ein oder Anderen geben, wo das zutrifft.
    Aber jede PA hat Ihre Eigenheiten, und die sind gewünscht.

    Es geht eben genau darum, das nicht alle gleich sind, sonder da oder dort Stärken und Schwächen hat.
    Deswegen der Spruch mit der Volks PA

    Du mußt sehr frustriert sein , wenn Du denn letzten Satz oben schreibst.
    Sowas klingt nach Anfängerbands und Anfängertechnikern, die lass ich aber mal bewußt aus.

    Und Techniker bekannter Bands fordern manche PA eben ganz bewusst ( manchmal gibt es auch politische Gründe, bzw es ist Geld im Spiel, aber die Sachen mein ich nicht )

    Zitat


    THEORETISCH sollte die Zielstellung eines jeden, serösen Lautsprecherherstellers in der Tat sein, dass der Hörer die PA als solche nicht wahrnimmt, sondern nur die Musik, die wiedergegeben wird. Diese Neutralität sollte für jeden Boxenbauer die oberste Prämisse sein. Schließlich bauen wir keine MUSIKINSTRUMENTE sondern WERKZEUGE! Der einzige, der darüber entscheiden sollte, was der Konsument zu hören bekommt, ist Live: Der Mensch am Mischpult oder bei Konserve: der Sound Engineer im Studio!

    Man hört aber die PA.
    Und weil dies ein Werkzeug ist, wird man die auch hören.

    Du hast bei Deinen Überlegungen eben einen Gedankenfehler.

    Oft werden bei Messseminaren auch die Überlegungen diskutiert, eine PA immer "LINEAR" einzumessen.
    Es mag Situationen geben, wo dies sehr wichtig ist ( ZB Klassik oder oft auch im Jazz ) aber wenn man sich die gewünschten Kurven von PAs mal ansieht, mit der zufriedene techniker gearbeitet haben, wird man merken, das diese eben nicht Linear sind.

    Und ganz ehrlich, wenn ein Techniker wo hinkommt, wo ihm der örtliche "SEINE" Cds einreden will zum einhören, da werden manche große Augen machen.
    Und ich auch.
    Ich würde aber weiterhin meine CD rausholen und mit dieser hören.

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  • DJheini
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    • 21. März 2008 um 10:36
    • #15

    Schöne Zusammenstellung, danke. Ich teste gerne mit Quincy Jones - Back on the Block und mit Yello - Jungle.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Kracky
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    • 21. März 2008 um 11:57
    • #16

    Auch wenn man darüber streiten kann, was man lieber hat zum hören. Ich finde diese CD richtig gut gemacht und möchte mich bedanken.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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  • tufkaklto
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    • 21. März 2008 um 12:15
    • #17

    Um das nicht falsch zu verstehen, ich finde es sehr löblich, was sich AlphaC da angetan hat an Arbeit.

    Und für die Meisten sicher interessant.

    #Wenn da viele techniker die Gleiche CD haben, kennen sie diese ja.

    Ich wollte nur einen Denkfehler aufzeigen beim Einstellen

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  • DJ Detto
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    • 21. März 2008 um 18:28
    • #18
    Zitat von "AlphaC"

    Erstmal die RAR-Datei mit WinRAR oder MacRAR entpacken. Dann mittels Brennprogramm (Nero / ISObuster o.ä.) brennen. Soweit mir bekannt ist, unterstützen die meisten Brennprogramme das brennen von BIN / CUE Images...

    Du erhältst dann eine gewöhnliche Audio-CD zur Wiedergabe im Audio-CD-Player...

    Hi

    ich doof - also zu doof zum brennen.

    RAR entpackt. Habe 3 Dateien
    1 x bin
    1 x cdt und
    1 x cue....

    so weit so schlecht - aber jetzt????? Wie gehts weiter.

    Gruß

    Der unwissende Detto :(:(:(:(

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • Online
    Christian Engel
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    • 21. März 2008 um 18:32
    • #19

    Welches Brennprogramm haben Sie denn Herr Kollege? :D

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Kracky
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    • 21. März 2008 um 19:04
    • #20

    Hallo, hatte auch so meine Probleme. Nero Image sagt mir Fehler in Line 2 der Cue usw.

    Daher:

    Entpackt mit WinRAR

    Mit Isobuser

    Datei -> Image Datei öffnen, die .cue Datei anwählen und öffnen klicken.

    Auf den obersten Schriftzug im Fenster Alpha Labs prof. rechts klicken und bei extrahieren CD <image> RAW auswählen. die CD.bin an einen belibigen Ort speichern, die cd.cue dazu.

    Nero öffnen, in der Auswahl Kopieren und Sichern findet man Image auf Disk brennen. den Dateityp auf Imagedateien ändern, die .cue Datei öffnen. Schreibgeschwindigkeit um einiges herruntersetzen, hat sich bei Audio CDs bewährt und mit weiter den Brennvorgang starten.

    Ich hoffe so klappt es jetzt bei jedem.

    Isobuster: http://www.smart-projects.net/de/isobusterdownload.php

    Wichtig, es reichen die Funktionen der Freien Version aus, Isobuster muß nicht gekauft werden!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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