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wie Dumping bekämpfen?

  • wora
  • 2. April 2008 um 22:18
  • marcoboy
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    • 9. Mai 2008 um 19:02
    • #121

    Ich mach halt weniger Jobs aber dafür exklusiver Sachen wie z.Bsp mein geflogendes Auto :D. Der klassische Kleinverleih ist vorbei. Was auch zu beobachten ist, das mittlerweile in Regionen für minderwertiges Material viel Geld verlangt wird. Da hat man es halt geschafft das sich seriöse Firmen vom Markt zurückgezogen haben.

    Was ich bedenklich finde das öffentliche Auftraggeber aus Geldmangel immer häufiger auf Stadtfesten unseriöse Firmen beauftragen. Von den Ämtern ist ja kein Ärger zu erwarten. Das auf Kosten der Sicherheit.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 11. Mai 2008 um 12:11
    • #122
    Zitat von "marcoboy"

    Was ich bedenklich finde das öffentliche Auftraggeber aus Geldmangel immer häufiger auf Stadtfesten unseriöse Firmen beauftragen. Von den Ämtern ist ja kein Ärger zu erwarten. Das auf Kosten der Sicherheit.


    Woran erkennt man denn unseriöse Firmen? Daran, daß sie keine angesagten ("amtlichen") Markengeräte nutzen?

    MfG

    DirkB

  • daniel wilhelm
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    512
    • 11. Mai 2008 um 13:45
    • #123

    ich denke man erkennt sie schon am verwendeten Material. Ebenfalls an der Vorgehensweise.
    Schaut man sich zB einmal die Stromverteilungen, Kabel etc. an oder den Zustand der verwendeten Gerätschaften und nicht zu vergessen Sicherheitsvorkehrungen wie Safeties oder Ballast an der Bühne usw usw

    Ich denke es gibt noch wesentlich mehr Punkte wonach man schon erkennen kann ob ein Dienstleister seriös oder unseriös ist!

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • Audiowerk
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    • 11. Mai 2008 um 14:15
    • #124

    Ich fürchte, das kann man heute nicht mehr verallgemeinern. Oben hatte das schon mal jemand angedeutet - der Stand der Technik ist, gemessen am Maßstab Geld, heute ein ganz, ganz anderer als noch vor zehn Jahren.

    Einfach zu sagen, den billigen Jakob erkennst du an den Schukodosen, die aufs Holzbrett genagelt sind, an den bunten Kabeln etc... nein, das lässt sich nicht halten, die These. Rückwärts mag das gültig sein - mit Holzverteilern und regenbogenbunten XLR-Kabeln hat man mit recht hoher Treffsicherheit einen Vollidioten aus dem Beschallersegment vor sich. Umgekehrt ist es aber lange schon nicht mehr so, dass man nach Schrott suchen muss, um einen Deppen zu identifizieren. Da sucht man oft ins Leere!

    Wie war das Anfang der Achtziger, als z. B. das weiße Mitec 1602 (oder wie es hieß) auf den Markt kam? Wer sich das als lokaler Beschaller leisten konnte, der war landauf, landab der König! Ich weiß nicht, wie viele tausend Mark das seinerzeit gekostet hat, aber wir reden hier von einem Tisch, der unter heutigen Maßstäben als Lachnummer durchgehen würde, seinerzeit aber sündhaft teuer war.

    Heute sieht das doch völlig anders aus. Die Weiterentwicklung der integrierten Schaltungen, die gefallenen Rohstoffpreise, die SMD-Technik, die maschinenfähig ist, und die Fertigung in Asien dank Globalisierung machen es doch möglich, dass man, selbst wenn man Inflationsfaktoren runterrechnet, heute für erheblich weniger Geld einen mordsmäßigen Materialpark anhäufen kann. Wenn man wirklich ganz unten anfängt, steht noch Omnitronic oder DAP oder Phonic drauf. Damit zieht man los und macht lecker Disko. Was stellt man fest? Das Zeug macht tatsächlich laute Musik. Und? Kunde zufrieden, Geld verdient.

    Als nächstes kommt vielleicht Behringer, und man kauft für billiges Geld sich das Siderack voll mit EQs und Kompressoren. Dazu ein Yamaha-Mischpult, und schon ist der Frontplatz fertig.

    Hinzu kommen heute die modernen Methoden der Kommunikation und des Handelns via Internet. Preisvergleiche ohne Ende, daraus resultierend harter Preiskampf der Hardwareanbieter, daneben noch Ebay und B2B, wo Material verdealt wird... das darf man nicht unterschätzen, was da für eine Macht hintersitzt! Ich habe schon unzählige Tausende gespart dadurch, dass ich gezielkte Netzrecherchen betrieben habe, ein gebrauchtes Teil im guten Zustand für einen guten Kurs kaufen konnte etc. Letzte Tage erst habe ich einen neuen EQ gekauft - Altair 230. Der kostet neu 1100€ und ein paar Zerquetschte. Über zwei Ecken hatte ich mit einer Bude Kontakt gekriegt, die das Ding loswerden mussten, ganz schnell gegen bar. Ich habe noch 500€ bezahlt, und das Ding sieht aus wie neu. Sowas wird auch erst möglich durch die engmaschigen Kontaktnetze via Mobilfunk und E-Mail.

    Das ist, was auch bereits beschrieben wurde, natürlich nur die halbe Wahrheit. Hinter dem Gerätepark steht nämlich derjenige, der's bedient. Und entweder hat der Knowhow, oder er ist dumm. Und man kann mir erzählen, was man will, Blödheit und Talentfreiheit in Bezug auf den Mixdown wird sich langfristig nicht durchsetzen, auch nicht zum billigen Kurs. Spätestens nach der zweiten versauten Veranstaltung und vielleicht einer bösen Pressemeldung überlegt sich der Veranstalter ganz genau, ob am Personal und an der Technik gespart werden soll.

    Jetzt muss man aber auch sagen: je besser das Material, desto leichter wird der Job. Gute Mikrofonie mit ausgeklügelten Charakteristiken, gute Boxen mit definierter Schallabstrahlung und sehr hochwertigen Chassis nehmen sehr viel Rückkopplungsneigung weg. Wer jetzt noch weiß, dass man eine dynamische Frontstimme mit einem Kompressor lautstärkemäßig glattbügeln kann und dass man sparsam mit dem Tanzmusikhall sein sollte (bitte keine 3,5sec Decay...), der hat schon gute Voraussetzungen. Dazu braucht es nur noch ein solides Grundlagenwissen um das Zusammenspiel der Komponenten und deren Funktionsweise - und das lässt sich anlesen und daheim im Keller ausprobieren.

    Wora war es glaube ich, der dabei einen wichtigen Hinweis gab: paart sich das heute günstig zu bekommende Material (neu oder v. a. vom Gebrauchtmarkt) mit einer gewissen Knowhowbasis und einem einigermaßen guten Ohr, dann können diese Leute den Etablierten durchaus gefährlich werden. Das hier oft gelesene Argument "das geht zu Lasten der Sicherheit... bla" ist m. E. ein hilfloser Versuch, die Wahrheit auszublenden bzw. mit Schlamm werfen zu wollen. Jaja, wir kennen alle die Murksbaustellen, da brauchen wir gar nicht drüber zu reden. Fakt ist: der Markt verschiebt sich, und zwar nicht erst seit fünf Jahren, und das Establishment wird darauf reagieren müssen. Und es gibt Mittel und Wege, sprich: Firmenphilosophien, mit denen man sich die Kundschaft hält. Die liegen aber sicherlich nicht darin, dem Kunden jedes Kabel mit Barcodescanner auf die Rechnung zu setzen oder ihm Kopien der Baubücher und sämtlicher BGV-A3-Scheine zuzufaxen. Und einfach nur billiger werden ist auch nicht der Weg. Entweder, man ist besser, oder man bleibt hängen. Was dieses Wörtchen dann genau bedeuten soll, das obliegt der Geschäftsführung, das zu definieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Audiowerk (11. Mai 2008 um 14:18)

  • Audiowerk
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    • 11. Mai 2008 um 14:18
    • #125

    *Doppelpost, sorry*

  • tamaris-pa / mts
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    • 13. Mai 2008 um 11:22
    • #126
    Zitat von "mringhoff"

    das was man da auf dem Bild sieht, ist ja auch nix. 3x4er Bars, zwei Scanner, ein festgebundenes Wackeltruss...
    So etwas darf ja auch nicht viel kosten.
    Also seih froh, hier ist kein Dumper unterwegs, sondern hier hat der Veranstalter eine Sparvariante gewählt. Wer wenig zahlt, der bekommt wenig.
    Schlimmer wäre es doch, wenn wir auf dem Bild jetzt viel und gutes Material sehen würden, das wäre für 500,- EUR dann doch besorgniserregend.

    Das sollte klar sein, aber die Bude hat nur das Angebot gemacht um den Job zu bekommen. Das es viel zu dunkel war und das der Ton hinten und vorne nicht gelangt hat, sind dabei ja auch Kriterien.

  • tufkaklto
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    • 13. Mai 2008 um 12:48
    • #127

    starstage:

    Hab nicht gedacht, das ich Dir mal so schnell so zustimmen werde :D

    Jepp, aber so nisses.

    Was man aber oft sieht, ist das Verständnis eines Verleihers.
    Entweder es "checkt" einer auf Dauer, wie es läuft, oder man bleibt einfach im billigen Segment.

    Will man bessere Jobs machen, ist es doch eher so, da man auf Dauer eine gute und funktionierende Verkabelung braucht, gutes Personal, das weiß was es tut und die nötige Logistik/ das nötige Verständnis.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • morgen_meister
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    • 13. Mai 2008 um 13:21
    • #128

    ich hab jetzt das alles nicht so wirklich mitgelsen, aber ich muss jetzt auch mal bisschen Frust ablassen:

    Mir ist neulich ein Job (beschallung Konservenparty in einer kleinen Halle) durch die Hose gangen, weil ich mit Rechnung teurer war als ein Mitstreiter der es schwarz machte.
    Ich weiß das aus ziemlich sicherer hand, weil ich einen der organisatoren kenne.

    Bei mir wären es 900€ Brutto gewesen, also 756,30€ netto.
    Der andere hat es angeblich ohne Rechnung für 800€ gemacht.
    Material wäre von mir ein klein wenig mehr gekommen.
    Aber da der andere im Endeffekt um 100€ billiger war, hat man sich für den entschieden.
    Hätte er seine Rechnung ganz normal gestellt, wäre ich ein bisschen billiger gewesen.
    Super, könnte mich so aufregen, da wird ehrlichkeit bestraft...
    Leider wurde auf der VA keine Werbung gemacht (eigentlich dann logisch) und ich weiß nicht wer den Job gemacht hat.
    Aber ich ärger mich darüber ziemlich.

    http://www.partysound-light.de

  • mringhoff
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    • 13. Mai 2008 um 14:17
    • #129

    Bei solchen Gelegenheiten würde ich das Angebot immer netto machen. Erstens weil das preiswerter aussieht und zweitens, weil der Partyveranstalter üblicherweise im rechtlichen Sinne ein Gewerbe betreibt und evtl. vorsteuerabzugsberechtigt ist.

    Leider ist das aber bei machen Feld-Wald-und-Wiesen-Partyveranstalter das Bewusstsein nicht vorhanden, daß hier ein Gewerbe vorliegt. Solche Leute sehen dann im Angebot auch gar nicht, wo netto und wo brutto steht.
    Wenn dann die Rechnung (auf Vorkasse) kommt oder wenn man dann den Bruttobetrag für die Barzahlung am Abend 1-2 Tage vorher durchgibt, dann kommt das große Aha-Erlebnis. Aber hier sagt dann keiner mehr etwas, weil es ja erstens so im Angbot stand, zweitens man ja keinen Ärger mit einem nichtangemeldetem Gewerbe bzw. dem Finanzamt haben möchte....

    Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, daß mit solchelerlei Art von Veranstaltern, die alles hintenrum kassieren und keine ordnungsgemäße Abrechnung machen, auch auf Dauer immer Ärger gibt oder diese bald wieder weg vom Fenster sind...
    Wenn man so einem Knaben auf die Schliche kommt, dann ist man als Dienstleister auch gleich dran, falls man das ohne Rechnung macht....

    Der Spruch "ehrlich währt am längsten" kommt nicht von ungefähr :)

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  • g.sanner
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    • 13. Mai 2008 um 14:29
    • #130

    Naja sehe ich auch so. Veranstalter die Ihre Kalkulation auf das nicht bezahlen von Steuern basieren sollte man tunlichst meiden.
    Die haben dann meist auch die anderen Legitimen Sachen wie Schankgenehmigung etc nicht. Bevor man es merkt ist die Polizei da und der Gig ist zu Ende. Natuerlich ohne Geld.
    Das sollte Dir nicht leid tun.

  • wora
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    • 15. Mai 2008 um 08:51
    • #131

    dazu auch meine zustimmung.
    wenn die organisatoren bereit waren, sich wegen läppischer 100,- aufs rechtliche glatteis zu begeben, sollte man besser die finger weglassen.
    ich arbeite grundsätzlich nur gegen rechnung, dann kann mir auch keiner ans bein pinkeln.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • morgen_meister
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    • 15. Mai 2008 um 09:02
    • #132
    Zitat von "wora"


    ich arbeite grundsätzlich nur gegen rechnung, dann kann mir auch keiner ans bein pinkeln.

    dito.

    Es war ne VA von nem Sportverein, wo es halt wie so oft darum geht, an einem abend möglichst viel Geld zu erwirtschaften. (wie sagt man so schön?-Bauernparty?!)
    Und da wir hier bei uns eh schon auf dem Land sind und das dann noch ein wenig außerhalb war, weiß ich nicht, wie genau es die mit den Steuern nehmen.
    Ist ja bei Vereinen eh immer so eine Sache.
    Deswegen war das Angebot auch Brutto gestellt.

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  • mringhoff
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    • 15. Mai 2008 um 10:50
    • #133
    Zitat von "morgen_meister"


    Es war ne VA von nem Sportverein, wo es halt wie so oft darum geht, an einem abend möglichst viel Geld zu erwirtschaften. ....
    Und da wir hier bei uns eh schon auf dem Land sind und das dann noch ein wenig außerhalb war, weiß ich nicht, wie genau es die mit den Steuern nehmen.
    ....
    Deswegen war das Angebot auch Brutto gestellt.

    Sollte eigentlich nicht Dein Problem sein, wie genau der Verein das mit den Steuern nimmt.

    Wenn der Verein etwas größer ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß er USt-pflichtig ist und die gezahlte MWSt. sowieso wieder "ausgezahlt"/verrechnet bekommt. Also wäre Dein Angebot auch mit MWSt. und Rechnung günstiger gewesen.
    Aber 80% der Vereinsmeier werden das im ersten Moment wohl nicht durchrechnen....

    Aber an sonsten könntest Du beim nächsten Mal das Angebot wie an jeden anderen Gewerbetreibenden auch ganz normal netto (zzgl MWSt) stellen. Der Verein ist ja kein Verbraucher / keine Privatperson. So siehts im ersten Moment optisch günstiger aus und ist so auch vielleicht besser begreifbar für solche, die sich mehr um die Veranstaltung bzw. den Sport kümmern als um die Buchhaltung....

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  • mringhoff
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    • 15. Mai 2008 um 11:11
    • #134

    Vielleicht mal ein kleiner Hinweis zu den Vereinsfesten, bei denen die Veranstalter immer glauben, daß eine "schwarz" durchgeführte Veranstaltung mehr abwirft als eine korrekt verbuchte (als kleine Argumentationshilfe gegenüber dem Veranstalter):

    Üblicherweise wird für eine solche Sache (kommerziell ausgerichtete Party) immer fleissig Werbung gemacht und viel in der Gegend herum plakatiert. Schliesslich soll der Stadl/die Halle etc. ja voll werden.

    Die GEMA ist da schon lange draufgekommen: Erblickt man irgendwo eine Werbung oder ein Veranstaltungshinweis in der Zeitung etc., dann findet sich auch bald der Veranstalter, der dann oft im Nachhinein viel nachzahlen darf. Zumindest bei uns passiert das hier regelmässig.

    Auch gewissenhafte, aufstrebende Finanzbeamte sind nicht blind und wenn ein Sachbearbeiter, der den Sportverein bearbeitet bei der Heimfahrt von der Arbeit (vorbei an den Plakaten) bemerkt, wie "aktiv" dieser ist und sich das nicht im steuerlichen Ergebnis niederschlägt, gibts dazu auch Nachfragen. (Auch schon passiert hier bei uns...) Vielleicht ist einer der Finanzbeamte sogar auch unter den Partygästen - es sind ja schliesslich auch ganz normale Leute aus der Gegend....

    Und man darf nicht vergessen: Bei größeren Veranstaltungen gibt es immer Leute, die darauf eher missmutig reagieren (der Konkurrenzveranstalter, die Nachbarn, der Gastronom, der nicht auf der Party engagiert wurde, vielleicht auch Leute aus eigenen Reihen, wegen div. Streitigkeiten....). Es genügt, wenn nur einer von denen dem Finanzamt einen Hinweis gibt....

    Größere Veranstaltungen muss man anmelden (bei der Kommunalverwaltung, bei der GEMA, bei den Versicherungen etc.), überall wird Werbung gemacht, hunderte / tausende Besucher strömen heran, Konkurrenzveranstalter sind neidisch, genervte Nachbarn sind wachsam, Polizei, örtliche Feuerwehr etc. sind auf den Beinen...

    Wie will man da eine Veranstaltung so geheim machen, daß man diese "schwarz" abrechnet? Das ist doch mehr als naiv....

    Wehe dem Dienstleister, dessen Rechnung dann nicht vorliegt...

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  • Mechwerkandi
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    • 15. Mai 2008 um 14:34
    • #135
    Zitat von "mringhoff"


    Wehe dem Dienstleister, dessen Rechnung dann nicht vorliegt...

    Wunschdenken.

    Oder auch: Prinzip Wetterbericht.
    (Wenn man lange genug vom guten Wetter spricht, tritt es irgendwann ein)

    Wenn von dem Dienstleister keine Rechnung vorliegt, war der im Zweifelsfall gar nicht da. :wink:

  • mringhoff
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    • 15. Mai 2008 um 16:52
    • #136

    Nun, wir reden ja nicht von Omas 30. Geburtstag oder von der geheimen Maibowlenfeier der annonymen Alkoholiker...

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Wenn von dem Dienstleister keine Rechnung vorliegt, war der im Zweifelsfall gar nicht da. :wink:


    Der Veranstalter wird im Fall der Fälle dann nicht mehr Dein Freund sein und wohl kaum behaupten, daß die Veranstaltung dann von einer ukrainischen VT-Dienstleister für 10,- EUR ausgestattet wurde.
    Es dürfte dann Aussage gegen Aussage stehen: Du gegen 10-20 andere vom Organisatorenteam, natürlich darf keiner Fotos gemacht haben, wo man auch nur annähernd etwas von Deinem Equipment sieht...


    Ansonsten bietet sich ja eine ander Lösung an (für diejenigen, die es gar nicht anders haben wollen):
    Nenn einen runden Betrag, den Du cash auf die Hand und ohne Rechnung haben möchtest. Dann meinen solche Jungs, daß sie damit besser fahren.
    Du machst dann für Dich Deine eigene Rechnung und buchst sie ganz normal als Kasseneinnahme. Muss ja keiner wissen, daß Du es nicht schwarz gemacht hast. Unterm Strich ist alles nur eine Budgetfrage...

    Nun, jeder soll auf seiner Facon glücklich werden.

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  • Mechwerkandi
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    • 16. Mai 2008 um 09:01
    • #137
    Zitat von "mringhoff"


    Nun, jeder soll auf seiner Facon glücklich werden.

    Genau!
    Hauptsache, es ist meine! :D

  • pearl_paiste
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    96
    • 16. Mai 2008 um 09:35
    • #138

    echtes dumping liegt doch dann vor, wenn einer ne VA macht für 500 bis 1000 und dann mit ner trailerbühne, komplett ton und licht und personal damit abdecken tut...

    oder wenn jemand material, was otto normal vt für 1000 rausgibt, für 200 inklusive techniker verkauft.....

    erste frage ist immer, wie geht das. zweite frage, wie bekommt jemand irgendwann mal wieder geld für seine arbeit und dritte frage ist, wie will derjenige denn irgendwann mal wieder die preise nach oben bewegen. hier im osten geht sowas mal gar nicht.....

    COsinus Veranstaltungstechnik
    http://cosinus-vt.de

    in diesem sinne pp

  • Mechwerkandi
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    • 16. Mai 2008 um 12:13
    • #139
    Zitat von "pearl_paiste"


    erste frage ist immer, wie geht das.

    Das ist realtiv simpel und folgt zumeist zwei unterschiedlichen Ansätzen.

    Ad eins will die Firma mit Gewalt in einen Markt, der an sich verteilt ist.
    Das der Markt schon lange nicht mehr wächst, geht das nur, wenn ich jemand anderem den Kunden wegnehme, und das geht nur über das Geld.
    Es wird bewusst in Kauf genommen, das der Job sich betriebswirtschftlich nicht trägt, in der Hoffnung, das daraus lukrativere entstehen.
    Tun sie aber nur seltenst...

    Ad zwo ist für die Firma der VA-Technik nur ein Unternehmensbereich und dort entstehende Verluste können durch eine Mischkalkulation aufgefangen werden.
    Das gilt natürlich sinngemäss auch für Betriebe sponsored by Daddy etc.

    Während im ersten Fall das Geschäft mangels Masse relativ schnell verfällt, kann im zweiten Fall die Geschichte recht zählebig sein, je nach Finanzkraft der Geldquelle.

  • lj1981
    Beiträge
    32
    • 16. Mai 2008 um 12:23
    • #140

    Ad drei ist die VT ein Hobby, bei dem kein Gewinn sondern nur eine Kostendeckung angestrebt wird.

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