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lötfreie XLR Stecker ?

  • martin
  • 13. April 2008 um 09:03
  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 13. April 2008 um 09:03
    • #1

    Morgen,

    Grad sehe ich, dass es hier akuten Kabelschwund gibt und so hab ich beschlossen mal wieder ein paar Mic Kabel zu machen.

    Dabei bin ich ueber die Amphenol IDC Stecker gestolpert. Faende ich ganz schick eigentlich. Bloss Infos gibt es so gut wie keine. Ist das ein brauchbares System? Auf den ersten Blick siehts gut aus, haelt es auch was es verspricht?
    Hat das hier schon mal jemand getestet? Ich hab mir bei der aktuellen AH Bestellung mal 3 zum probieren mitbestellt, nur wie da die Zuverlässigkeit mittel und langfristig ist kann ich kaum beurteilen wenn ich schnell mal 3 zusammenbastle :)

    Die empfohlenen cable dimensions sehen halt ziemlich bloed aus. max 5,85mm Aussendurchmesser? Was soll das fuer ein mic Kabel sein, da kenn ich keins unter 6,4mm...

    danke
    martin

  • niggles
    Profi
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    4.312
    • 13. April 2008 um 14:10
    • #2

    Ich hab öfter mit IDC (Krone) zu tun, allerdings nur in Festinstallation. Feines System, wenn man es mit den richtigen Kabeln (FST, Klingeldraht-Multipair) und vernünftigem Werkzeug verbaut. Der IDC-XLR ist eine gute Ergänzung dazu - endlich muß man auch die Auflösungen in die Geräte nicht mehr löten.
    Roadtauglich ist das System aber auf keinen Fall, denn die Kontakte sind weder rüttelsicher noch korrosionsbeständig genug. Daher rührt auch die Beschränkung auf die in Festinstallationen üblichen dünnen Kabel...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 13. April 2008 um 15:14
    • #3

    Moinsen,

    wenn es um lötfreie Verbindung an XLR-Steckverbindern geht, kann es eigentlich nur über die neuen NEUTRIK Crimpautomaten funktionieren.
    Die Verbindung muß -damit sie über Jahre stabil bleibt bleibt- absolut Gasicht sein. Nur so ist eine Korrosion ausgeschlossen...
    ...prof. Crimpautomaten schaffen das. Billige Tools i.d.R. nicht.
    Diese IDC-Technik ist ganz weit weg von einer Gasdichten Verbindung...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Peter Jehle
    Profi
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    307
    • 15. April 2008 um 15:48
    • #4

    Hallo,

    Zu meinen Martin Macs gabs 3pol DMX Kabel mit lötfreier Technik umsonst
    dazu. Nach ca. 2 Jahren gabs es immer mehr Probleme mit Unterbrechungen auf Pin 1,die eindeutig vom Stecker kommen :(
    Deshalb kan ich nur abraten,mittlerweile habe ich alle diese Kabel
    ausgemustert(Tonne) :!:

    mfg Peter

  • slayer
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    1
    Beiträge
    1.478
    • 17. April 2008 um 03:42
    • #5

    wieso überhaupt lötfrei? bei kabelschwund denke ich mal das die dann einfach weg sind, da tut doch die art des steckers nix zur sache?

    oder wie meinst du das?

    hauptsarre gitarre !

  • michael quatmann
    Verifiziert
    Beiträge
    649
    • 17. April 2008 um 14:26
    • #6

    Richtig, wenn n Kabel verschwunden ist, ist es weg :D
    Ich denke er meinte wegen der erstellung neuer Kabel. Würde ja lötfrei eventuell schneller gehen.

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 17. April 2008 um 14:35
    • #7

    Hallo,

    Ja, in erster Linie dachte ich an ein schnelles zusammenbauen der Kabel, ausserdem hab ich den Eindruck, dass die Lötstellen ja relativ "hart" sind und wenn dann die Kabel auf der Buehne nunmal oefter rumfliegen, gerade die Lötstellen durch die Vibrationen brechen koennten. Oder zumindest Haarrisse bekommen. Das kann natuerlich auch am falschen Lötzinn liegen?

    danke
    martin

  • michael quatmann
    Verifiziert
    Beiträge
    649
    • 18. April 2008 um 00:48
    • #8
    Zitat von "martin"

    ausserdem hab ich den Eindruck, dass die Lötstellen ja relativ "hart" sind und wenn dann die Kabel auf der Buehne nunmal oefter rumfliegen, gerade die Lötstellen durch die Vibrationen brechen koennten.


    Da würd ich mir jetzt nicht sooo die Gedanken machen .Zinn ist eher n weiches Metall. Von daher wird brechen durch Vibrationen die durch herumwerfe enstehen eher kein Problem darstellen. Im Gegenteil Da hätte ich eher Bedenken das sich ne Schraueb löst.

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • tufkajck
    Profi
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    3.334
    • 18. April 2008 um 07:25
    • #9

    Und wenn man schön löte, sollten jetzt nicht solche Mengen an Zinn im Stecker sein, dass was brechen oder rissich werden kann. Löten ist definitiv o.k. für Stecker.

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 18. April 2008 um 08:38
    • #10
    Zitat von "martin"

    ausserdem hab ich den Eindruck, dass die Lötstellen ja relativ "hart" sind und wenn dann die Kabel auf der Buehne nunmal oefter rumfliegen, gerade die Lötstellen durch die Vibrationen brechen koennten.

    Platinen in Steuergeräten bei PKW, LKW usw. sind ja auch gelötet.
    Da müssten die aber ständig defekt sein, bei den Schlägen und Vibrationen.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 18. April 2008 um 08:57
    • #11

    Naja, das is zwar schon was anderes aber wird scho passen :)

    Löt ich sie halt weiterhin.
    Wirklich schad ist halt um die Zeitersparnis. 20 kabel löten is immer soo eine fade lange Geschichte...

    cu
    martin

  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 21. April 2008 um 13:00
    • #12

    Mir sind auch mal lötfreie Stecker von Neutrik untergekommen, die müssten allerdings schon etwas älter gewesen sein. Ich weiß auch garnicht ob es die überhaupt noch gibt.

    Jede geübte Löter bringt schneller und langlebiger einen Stecker an.

    Selbst wenn mal eine Lötstelle brechen sollte, kann man diese schnell nachlöten. Ist das Kabel in dem lötfreien Stecker an der Kontaktstelle gebrochen, muss man den gesamten Stecker neu anbringen.

    Gruß
    Noel
    ------------------------------------------------
    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
    Ab sofort neu in der Vermietung: 24x MLA Mini

  • Lamia
    Beiträge
    348
    • 12. Mai 2008 um 15:21
    • #13

    Ich musste vor guten 10 Jahren unbedingt ein Projekt fertigstellen und unser Neutrik-Vertrieb hatte nur mehr Lötfreie XLR-Stecker und _Kupplungen lagernd - also hab ich je 200 verbaut.
    Mir sind bis heute keine Mängel bekannt und ein paar Kabel mit den übriggebliebenen Steckern hab ich selbst noch in Verwendung.
    Allerdings sei dazu gesagt löten wäre schneller gegangen!!
    Das war vielleicht eine Fummelei (verwendetes Kabel damals Gotham GAC-2 mit mörder Schirm).

    - Alex -

  • MRspeaker
    Reaktionen
    183
    Beiträge
    5.030
    • 12. Mai 2008 um 20:08
    • #14

    20 Kabel löten ist ne laange Geschichte?
    Naja mit passendem und richtigem Werkzeug geht das ganz Fix.
    Und sonst muss man es halt in Auftrag geben.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 12. Mai 2008 um 21:26
    • #15
    Zitat

    Und sonst muss man es halt in Auftrag geben.

    Nachtigall Ick hör dir trappsen....

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