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Disco 4 Punkt Beschallung

  • david prösler
  • 14. Mai 2008 um 19:21
  • david prösler
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    • 14. Mai 2008 um 19:21
    • #1

    Hallo liebe Gemeinde,

    in Anlehnung zum Threat im Profibrett möchte ich mal eure Gedanken, Erfahrungen usw. wissen.

    Warum werden bei Disco Veranstaltungen 4 Punkt beschallungen gemacht? Also damit mein ich die typische 4 Boxen auf einen Punkt Ausrichtung.
    Ich selber hab noch nie so ein Setup aufgebaut weil es für mich absolut keinen wirklichen Sinn ergibt. Nach meiner Vorstellung und meines Wissens hab ich ja dabei nur noch Interferenzen, Kammfilter usw.
    Warum sieht man dann des öfteren einen solchen Aufbau? Mein erster Gedanke dazu war das es einfach cool ausschaut und die "Dorf DJ´s" denken so würde ich den Schall eindämmen und auf meine Tanzfläche konzentrieren.
    Da jetzt aber im Profibrett darüber diskutiert wurde muss es ja wirklich einen entscheidenden und wichtigen Grund geben warum sowas gemacht wird.


    so jetzt noch ne Frage zu dem Threat im Profibrett direkt:

    Wie Curve ich ein großes LA bei einer solchen Beschallung? Also ein LA was auch als "richtiges LA" arbeitet.
    und die Bässe was die Frage war, würde ich als großen cluster wenn möglich von der Decke fliegen. Wobei ich wahrscheinlich erst bei der Messung wüsste wie ich es "verdelaye", denn da hab ich grad noch keine Vorstellung.


    Hier der Link zum Threat: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=65917

    "Mein Pult ist kein Klärwerk!"

  • zegi
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    • 14. Mai 2008 um 20:13
    • #2

    Ich versuchs mal unwissenschaftlich; 4-Punkt Beschallung macht Sinn, wenns überall schön laut sein soll. Beim Konzert wärs wohl komisch, wenn in der zweiten Hälfte des Raumes der Schall von hinten kommt. Man soll ja die Musik mit der Bühne verknüpfen.

    Bei 4-Punkt ist sicher darauf zu achten, dass die Tops/Trauben nicht direkt aufeinander strahlen - dass die Abstände genügend gross sind. Der Witz der Sache soll ein möglichst hoher Anteil an Direktschall sein.

    Mit Optik hat das m.M. nach nichts zu tun, denn ein klassisches R'n'R stacking sieht doch schöner aus.

    Der Ton macht die Musik.

  • david prösler
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    • 14. Mai 2008 um 20:32
    • #3

    also soll es nur sau Laut sein und es ist egal das es überall anders klingt?! :) :shock:

    ich hab mal gemappt, mit 2 UPA 2p je Stack....alles andere sieht man auf den Bildern. Soll es wirklich so sein???

    und jetzt noch bei 2,5 KHz

    "Mein Pult ist kein Klärwerk!"

  • zegi
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    • 14. Mai 2008 um 21:50
    • #4

    14m Abstand ist m.E. eher wenig. In welchem Winkel hängen die Tops zueinander? Die Höhe der Tops und deren vertikaler Winkel sind hier entscheidend für das Resultat.

    Der Ton macht die Musik.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 14. Mai 2008 um 21:55
    • #5

    So nicht!
    Wenn 4 Punkt, dann dürfen die gegenüberliegende Boxen nicht "in einander strahlen", sprich nicht 45° anwinkeln.

  • billbo
    Profi
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    • 15. Mai 2008 um 12:38
    • #6
    Zitat

    Warum werden bei Disco Veranstaltungen 4 Punkt beschallungen gemacht?


    Weil „Disco“ eine ganz besondere Veranstaltungsform ist.

    Der zahlende Discogast (sofern er NICHT ein an Auftragsmangel leidender Beschaller auf Kontrollgang ist) erwartet eine Tanzfläche, auf der es möglichst spektakulär Zisch und Bumm macht und möglichst hell und bunt flackert und leuchtet. Dort will er abfeiern und sich produzieren.
    Außerdem erwartet er unübersichtliche, schummrige Nebenareale, in denen es tonal eher diffus und angenehm leise vor sich hin wummert. Dort möchte er andere schöne Dinge tun.
    Hier wie dort interessiert er sich dabei am Allerwenigsten für die Ästhetik von Mapp – Diagrammen Und: ja, es soll wirklich genau so sein. :D

    Aber ganz im Ernst: Disco hat mit der Beschallung/ Beleuchtung einer szenischen Darbietung so gut wie überhaupt nichts gemein; in mancherlei Hinsicht widersprechen sich die Anforderungsprofile zunächst einmal sogar völlig.
    Bei einer Bühnendarbietung (Konzert, Show, Theater, ...) geht es darum, dass alle Zuschauer/ Zuhörer für eine ganz bestimmte Zeit möglichst das Gleiche sehen und hören – und zwar auf allen (bezahlten) Plätzen. (Das wussten schon die alten Griechen und Römer, und haben zu diesem Zweck halbrunde Amphitheater gebaut). Der Veranstaltungsablauf ist daher auch formal recht streng reglementiert, mit (z.B.) Einlassphase, Vorprogramm, Pause, 1. Teil, Pause, 2. Teil, Aftershow – Smalltalk im Foyer, Schluss. Dabei ist der zeitliche Verlauf keineswegs zufällig, sondern orientiert sich im Wesentlichen an der Konzentrations – und Aufnahmefähigkeit des Publikums.
    Beschallungsziel ist es hier, jedem Zuschauer mit gleichem Schalldruck die gleiche akustische Information zukommen zu lassen; und das Ganze vor Allem auch noch richtungsbezogen auf die Bühne. Dazu bedient man sich - mal mehr, mal weniger erfolgreich - skalierbarer Beschallungssysteme, geflogener Monocluster, Delay Lines, usw.

    Bei ‚Disco und Party’ wollen und sollen die Gäste hingegen über einen längeren Zeitraum selbständig zwischen verschiedenen Möglichkeiten und Aktivitäten wählen. Strenge Formen gibt es nicht; jeder kommt und geht, wann er will, und gestaltet sich seine zeitlichen Abläufe selbst. Je mehr unterschiedliche Bereiche und Attraktionen es gibt, um so länger verweilen (und verzehren!) die Besucher.
    Für die Beschallung – wie für alle anderen Teilaspekte auch – muss es hier also oberstes Ziel sein, verschiedene Bereiche und Zonen zu schaffen; mit unterschiedlicher Lautstärke, unterschiedlicher Direktheit, oder sogar gleich ganz unterschiedlicher Musik. Und das löst man in vielen Fällen am einfachsten mittels einer Tanzflächenbeschallung in Überkreuz – Stereophonie; die Nebenareale definieren sich dabei ganz von allein.

    Weil sich diese Anforderungsprofile so sehr voneinander unterscheiden, kann es im Übrigen sehr schwierig sein, ein funktionierendes Beschallungskonzept für Veranstaltungen und Venues zu entwickeln, auf bzw. in denen beide Veranstaltungsformen abwechselnd stattfinden sollen. Abschreckende Beispiele für Multifunktions – Veranstaltungszentren, in denen weder das Eine noch das Andere zufriedenstellend gelöst ist, gibt es inzwischen wahrlich genug.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • treibsand
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    • 15. Mai 2008 um 14:11
    • #7

    Das hat der verehrte Kollege sehr gut zusammengefasst! Und wie immer auch sehr unterhaltsam :D
    Aber zurück zum Eigentlichen:
    Die 4punkt Discobeschallung tut in erster Linie eins: Beschallen.
    Dem geneigten Disco-/Partybesucher geht es nicht um den Klang und der Gastwirt/Veranstalter ist sogar sehr begeistert, wenn der Gast sich den Klang reichlich schöntrinkt...

    Partybeschallung ist die wohl anspruchsloseste Facette unseres Gewerbes.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • HippeliPA
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    • 15. Mai 2008 um 15:20
    • #8
    Zitat von "treibsand"


    Partybeschallung ist die wohl anspruchsloseste Facette unseres Gewerbes.

    Nicht ganz. Bei Party, oder Discobeschallung müssen wir Techniker ganz anders rangehen. Jeder Job kann anspruchsvoll sein.

    Eine Discoanlage muss einerseits "Idiotsave" sein, oder "DJsave" was oft auf das gleiche hinaus läuft.

    Andererseits, muss bei der Planung berücksichtigt werden, das nicht immer ein Techniker vor Ort ist, deshalb müssen Scenarien berücksichtigt werden und darauf hin abgestimmt werden, das trotz eines Ausfalls eines beliebigen Gerätes der Umsatz weiterläuft.

    Auf gut deutsch bedeutet das:
    Mindestens zwei unabhängige Controller, massenhaft Endstufen und überdimensionierung der PA mit gleichzeitig harten limiting.
    Dabei gilt: Man kann nicht einmal auf einen Weg verzichten. Sind alle Bässe oder Hochtöner oder noch schlimmer Mitteltöner tot, ist die Party gelaufen. Fällt eine Seite aus, merken das die "Schöngesoffenen" unter umständen garnicht. Deshalb "Single Points of Fail" vermeiden.

    no virtual - no line - no EQs

  • Jonnytrance
    Gast
    • 15. Mai 2008 um 16:10
    • #9
    Zitat von "HippeliPA"

    Dabei gilt: Man kann nicht einmal auf einen Weg verzichten. Sind alle Bässe oder Hochtöner oder noch schlimmer Mitteltöner tot, ist die Party gelaufen. Fällt eine Seite aus, merken das die "Schöngesoffenen" unter umständen garnicht. Deshalb "Single Points of Fail" vermeiden.


    So siehts aus, das ist allerwichtigste beim Planung. Egal was ausfällt, die Party soll weiterlauffen.

    Warum 4 Punkt:
    1. der Sound kommt aus alle Ecke auf die Tanzfläche.
    2. fast gleichmässige Beschalung von Tanzfläche möglich (man Tanzt "kreuz und quer", aber Sound ist fas gleichmässig
    3. auf Tanzfläche soll möglichst gleichlaut sein und laut allermal. (2 starke Tops schaffen das auch was 4 schwächere, aber Entfernungsverdoppelung -6dB beudeutet das vorne zu laut wird, damit hinten gewünschte SPL erreicht wird).

    4 Punkt Beschalung hat seine Berechtigungen, viel wichtiger ist hier, welche "Tricks" gibts da um möglichst guter Sounderlebniss zu bekommen.

  • zegi
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    • 15. Mai 2008 um 16:27
    • #10
    Zitat von "treibsand"


    Partybeschallung ist die wohl anspruchsloseste Facette unseres Gewerbes.

    Ist dieser Ansatz u.U. mitverantwortlich, dass gerade bei Partybeschallung überdurchschnittlich viel falsch gemacht wird, weil jeder denkt, es sei anspruchslos? So pauschal wie diese aussage formuliert ist, kann sie gar nicht stimmen.

    Der Ton macht die Musik.

  • Michel
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    • 15. Mai 2008 um 17:46
    • #11
    Zitat

    2. fast gleichmässige Beschalung von Tanzfläche möglich (man Tanzt "kreuz und quer", aber Sound ist fas gleichmässig
    3. auf Tanzfläche soll möglichst gleichlaut sein und laut allermal. (2 starke Tops schaffen das auch was 4 schwächere, aber Entfernungsverdoppelung -6dB beudeutet das vorne zu laut wird, damit hinten gewünschte SPL erreicht wird).

    Veto!
    Man muß sich noch nicht mal die Simulationen einen paar Beiträge weiter oben anschauen um zu erahnen das interferenzbeding der Klang fast überall anders sein muß.
    Und das mit dem Lautstärkeverlauf ist, ausser bei sehr großen Tanzflächen und geflogenen Systemen auch zu vernachlässigen. Die Interferenzen und Laufzeitschweinereien fallen da viel, viel mehr ins Gewicht

    Es ist zweckdienlich (s.BillBo) aber mehr auch nicht.

    Meine Meinung

    Gruß, Michel

  • david prösler
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    • 15. Mai 2008 um 18:40
    • #12

    Ich denke nicht das Partybeschallung soo einfach und anspruchslos ist.
    Es sind ja wirklich schon gute Denkansätze gekommen warum so eine 4 Punktbeschallung gemacht wird dennoch hab ich für mich persönlich noch keinen richtigen Sinn gefunden.
    Denn das mit den Zonen bekommt man auch mit normal Links Rechts Aufbau hin.
    Mir ist noch eingefallen das es evtl. etwas mit der Positionierung der "Bühne" bzw. des DJ- Platzes zu tun haben könnte. Wobei da die 4 Punktbeschallung auch keinen Sinn ergibt. Denn, wenn der DJ in einer Ecke vom Raum steht bzw. halt an einer Seite dann kann ich ganz normal mein Links- Rechts Aufbau machen und hab so sogar noch eine Art Bühnenbezug.
    Wenn der DJ in der Mitte vom Raum ist kann ich von der Mitte aus nach außen ausrichten.
    Beide Sachen sind vom rein Akustischen her gesehen viel besser als die "Party 4 Punkbeschallung".

    "Mein Pult ist kein Klärwerk!"

  • Jonnytrance
    Gast
    • 15. Mai 2008 um 18:53
    • #13

    Bei 2 Punkt wird vorne zulaut, wenn hinten noch Disco SPL benötigt wird (ok evtl Delayline zu fahren).
    Drehe sich mal bei 2 Punkt auf die Tanzfläche um die Achse und dann bei 4 Punkt. Unterschied wirst du hören.

  • david prösler
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    • 15. Mai 2008 um 18:59
    • #14
    Zitat von "Jonnytrance"


    Drehe sich mal bei 2 Punkt auf die Tanzfläche um die Achse und dann bei 4 Punkt. Unterschied wirst du hören.

    ok diesen Fakt hab ich nicht bedacht....Die Leute tanzen ja auch.
    bisher Bestes Argument für 4 Punkt Disco Beschallung :D

    "Mein Pult ist kein Klärwerk!"

  • smitty
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    • 15. Mai 2008 um 20:04
    • #15
    Zitat von "David Prösler"

    eine Art Bühnenbezug...

    ... ist beim Tanzen garnicht erwünscht.
    Die Besucher möchten ringsherum von Musik umgeben sein und darin "schwimmen" oder "fliegen" (je nach Cocktail oder Pille :D ).

    Simon@fye-service.de

    http://www.fye-service.de

  • Volker Holtmeyer
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    • 15. Mai 2008 um 23:24
    • #16

    1. Die Tops in der Simulation sind falsch geclustert (2 UPAs mit 0° zueinander?! *grusel*)
    2. Das mit den Interferenzen wird völlig überbewertet.

    :lol: Letzteres will ich mal versuchen zu erklären ...

    Bei Interferenzen kann man zwei verschiedene Arten unterscheiden. Und zwar Interferenzen, die von Quellen erzeugt werden, die sich direkt nebeneinander befinden, und Interferenzen, die von weit auseinander liegenden Quellen herrühren.

    Interferenzen innerhalb eines Clusters sind wesentlich kritischer zu betrachten als Interferenzen vom linken und rechten Stack - oder eben von einer 4-Punkt. Ich kann das (ausnahmsweise) nicht wissenschaftlich belegen, aber meine bisherigen Erfahrungen mit Simulationen und der Vergleich mit der Realität zeigen, dass es dort subjektiv einen Unterschied gibt. Eine Simulation stellt diese offenbar unterschiedlichen Interferenzarten aber exakt gleich dar.

    Vermutlich erzeugen Wellenfronten, die aus unterschiedlichen Richtungen auf unsere Ohren treffen aufgrund der Außenohrübertragungsfunktion andere (weniger ausgepräte?) Interferenzen als Wellenfronten, die aus der gleichen Richtung eintreffen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • treibsand
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    • 15. Mai 2008 um 23:51
    • #17
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Vermutlich erzeugen Wellenfronten, die aus unterschiedlichen Richtungen auf unsere Ohren treffen aufgrund der Außenohrübertragungsfunktion andere (weniger ausgepräte?) Interferenzen als Wellenfronten, die aus der gleichen Richtung eintreffen.


    Vermutlich trägt unser Gehirn einen Großteil dazu bei; schliesslich ist es ja seit Geburt (vermutlich eher seit Jahrmillionen der Evolution) an Interferenzen auseinanderliegender Schallquellen gewöhnt.
    Ausserdem dürfte niemand (schon garnicht während des Tanzens) seinen Kopf so still halten, dass nicht schon minimale Dopplereffekte auftreten. Das kompensiert das Hirn, bevor es die Information sinnvoll verwertet.


    Was die Anspruchslosigkeit der Partybeschallung angeht:
    Ich habe nie behauptet, dass man da nix falsch machen könnte. Allerdings werden "leichte" Fehler den wenigsten Gästen auffallen und Totalausfälle sind 1. zu vermeiden und 2. recht selten.
    Aber versucht doch mal auf einem Livekonzert auch nur eine Halbe Stunde nicht hinterm Pult zu stehen oder eine Pressekonferenz in Abwesenheit durchzuziehen... Das dürfte so ziemlich der letzte Job von dem Kunden und eine wenig schmeichelnde Mundpropaganda werden.
    Ebenso wird es bei beidem nicht unbedingt positiv vom Kunden aufgefasst, wenn der Sound nicht seinem Geschmack entspricht...

    Wenn hingegen die Party läuft, der Gast sich besäuft und der Veranstalter die Kohle anhäuft sind alle glücklich. Und wenn nicht lag es eigentlich (fast) nie am Sound
    :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • treibsand
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    • 15. Mai 2008 um 23:54
    • #18
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Vermutlich erzeugen Wellenfronten, die aus unterschiedlichen Richtungen auf unsere Ohren treffen aufgrund der Außenohrübertragungsfunktion andere (weniger ausgepräte?) Interferenzen als Wellenfronten, die aus der gleichen Richtung eintreffen.


    Vermutlich trägt unser Gehirn einen Großteil dazu bei; schliesslich ist es ja seit Geburt (vermutlich eher seit Jahrmillionen der Evolution) an Interferenzen auseinanderliegender Schallquellen gewöhnt.
    Ausserdem dürfte niemand (schon garnicht während des Tanzens) seinen Kopf so still halten, dass nicht schon minimale Dopplereffekte auftreten. Das kompensiert das Hirn, bevor es die Information sinnvoll verwertet.


    Was die Anspruchslosigkeit der Partybeschallung angeht:
    Ich habe nie behauptet, dass man da nix falsch machen könnte. Aber man kann auf hohem Niveau mit wenig Einsatz punkten. Allerdings werden auch "leichte" Fehler den wenigsten Gästen auffallen und Totalausfälle sind 1. zu vermeiden und 2. recht selten.
    Aber versucht doch mal auf einem Livekonzert auch nur eine Halbe Stunde nicht hinterm Pult zu stehen oder eine Pressekonferenz in Abwesenheit durchzuziehen... Das dürfte so ziemlich der letzte Job von dem Kunden und eine wenig schmeichelnde Mundpropaganda werden.
    Ebenso wird es bei beidem nicht unbedingt positiv vom Kunden aufgefasst, wenn der Sound nicht seinem Geschmack entspricht...

    Wenn hingegen die Party läuft, der Gast sich besäuft und der Veranstalter die Kohle anhäuft sind alle glücklich. Und wenn nicht lag es eigentlich (fast) nie am Sound
    :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Online
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    • 15. Mai 2008 um 23:56
    • #19

    @ Volker: wäre Haas eine Erklärung? Wenn man nicht exakt mittig zwischen den 4 LS steht, geht die Schallortung auf den Lautsprecher, der dem Ohr am nächsten ist. Interferenzen sind zwar vorhanden, werden deswegen aber aber nicht wahrgenommen.
    Beim Cluster ist das anders, da man zu allen LS eines Clusters denselben Abstand hat, hier sind die Interferenzen dann wahrnehmbar.

    Gruß FF

  • Volker Holtmeyer
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    • 16. Mai 2008 um 00:04
    • #20
    Zitat von "FF"

    @ Volker: wäre Haas eine Erklärung?


    Ja, damit wird das vermutlich zusammenhängen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

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