Hallo,
könnte ich dieses Mikro für Klavier abnahme bezutzen...?
Vielen Dank
Hallo,
könnte ich dieses Mikro für Klavier abnahme bezutzen...?
Vielen Dank
Hallo,
ordentliche Kleinmembran-Kondensatormikofone wie das Opus53 sind sehr neutral und eignen sich sehr gut für akustische Instrumente aller Art (besser gesagt: je nach Ausführung für absolut jede Schallquelle).
Mal von Sonderlösungen (wie dem C-ducer Piano-Pickup) abgesehen gibt es kein "Piano-Mikrofon", genauso wenig wie es Löffel speziell für Erbsensuppe gibt.
aha,
höre ich da ein, ja es ist für klavier anwendungen geeignet
also man kann mit diesem mikro nicht viel falsch machen weil es ein mulittalent ist..
So ist es :wink:
ich meinte multitalent....nicht mulittalent...
vielen Dank
Ganz so einfach ist es nicht. Das engliche Rezept ( Man nehme irgend einen Fisch und werfe ihn ins siedende Wasser. Warm mit einer beliebigen Soße auftragen ) gelingt zwar immer, allerdings unterscheiden sich Kleinmembranen doch deutlich in der Einhaltung der Richtcharakteristik b.z.w. im Frequenzgang ausserhalb der 0° - Achse und damit in der Rüchkopplungsanfälligkeit und natürlich im Klang.
Da das Opus 53 da eher an der unteren Preis- und Qualitätsgrenze liegt, würde ich doch empfehlen, dass erst mal unter Deinen Bedingungen auszuprobieren, ob das wirklich genügt.
Ich habe ja auch geschrieben "ordentliche KM-Mikros".
Ein KM-Mikro dieser Preisklasse hat Erfahrungsgemäß schon ein relativ lineares Frequenzdiagramm, kleinste Abweichung ganz oben oder unten sind bei dieser Anwendung nicht wirklich von Bedeutung. Es soll ja auch Leute geben, die hier GM- oder dynamische Typen einsetzen, da sieht es im Vergleich recht gruselig aus...
Auch hat die exakte Einhaltung der Richtcharakteristik (wie man sie sich bei Hauptmikrofonen für Aufnahmen wünscht) keinen kalkulierbaren Einfluss auf die Feedbacksicherheit, schon gar nicht bei Platzierung im Flügel/Klavier.
Zitat von "Christopher Hafer"ordentliche Kleinmembran-Kondensatormikofone wie das Opus53
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Vielleicht sollte man hinzufügen, dass das Opus53 durchaus einen (positiv ausgedrückt) eher "hellen" Klangcharakter hat, wobei die Feinzeichnung in den Höhen zwar für den Preis gut, aber objektiv nicht überragend ist.
Dafür sind sie sehr Kompakt.
Am Klavier hatte ich sie auch schon und es geht ganz gut, mit ein wenig EQ.
Am offenen Flügel würde cih was hochwertigeres benutzen.
Achtung vor Bassbrumm!
Gerade gestern bei ner LowBudget-Sache mit 4 Gitarren und Opus53 in XY gehabt. (Eigentlich mache ich das mit Rode NT5 oder Neumann, aber die stehen da, wo auch dafür bezahlt wird
)
Ich hab das Opus 53 in der Vergangenheit des öfteren für Flügel benutzt und fand das Ergebnis immer sehr schön. Andere Faktoren, wie der richtige Pianist und die richtig eingestellte PA waren aber auch Faktoren die dem Gelingen nicht unbedingt abträglich waren.
Viele Grüße,
Thomas