Hallo
habe eine Frage, über ein kompressor soll ein DJ laufen sprich Line Signal
welche Einstellungen verwende ich für eine Pegelbegrenzung also das der DJ
sein Pult lauter machen kann aber auf dem FOH-Pult nicht mehr Pegel kommt
kann mir einer helfen.
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Kompressor als Pegelbegrenzer für DJ
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Moin Moin,
1. DJ-Pult aufdrehen bis 0-dB am DJ-Pult angezeigt wird.
Diese Lautstärke wird nun als Maximum angesehen.
2. Den Ratio-Regler zur Querliegenden 8 drehen ( 1:2- 1:4 usw.. bis dann 1:unendlich)3. Thresholdregler dann soweit zudrehen bis die erste LED anfängt zu komprimieren.
Ab jetzt kann dein CD-Akrobat den Master inkl. Gains bis ins Nirwana drehen, da wird es nur noch "komisch" klingen, aber deine Anlage schützen.
Es wäre noch erwähnenswert das du sehr viel Headroom beim Kanal-Gain lässt, da es einige DJ-Pulte schaffen bis zu 28dB rauszufeuern....
Idealerweise steckst du den Kompressor (stereoausführung!!) in die Kanäle des Pultes, an denen das DJ-Pult ankommt.
So hast du noch die Möglichkeit mit anderen Signalquellen (mic für Notfalldurchsage usw..) über die Limitierte Lautstärke drüber zu kommen.
Liebe Grüße
peterEdit:
Nach reiflicher Überlegung kommen mir noch folgende Vorschläge in den Sinn:a) Die Oberfläche des DJ-Pultes sowie die Blenden der CD-Player werden mit einem Weidezaun-system verdrahtet das dementsprechend die Spannung an die Lautstärke anpasst.
b) 2 Sidefills in der Größenordnung PA-Leistung x (Faktor) 3,2 DIREKT ( max Abstand 25cm) jeweils L/R an den DJ-Platz positionieren und mit einem Linelevelshifter auf +20dB einstellen, dann wirds vorne zwar undifferenziert aber dafür zerrts wenigstens nicht.
c) Dem DJ an seinem Pult zeigen wo heute abend das Pegel-Ende ist.
Hält er sich nicht dran: Hingehen und eine auf´s Maul hauen.
Hierbei gilt die Regel:Pro 3db Erhöhung 2 Ohrfeigen.
( ab 12 dB gilt hier dann schon die Maglite-Einsatz-Regel)Bei Steinigke gibt es für diese Spezie auch schon den Pipe-auf-Fresse-Adapter, musst du googlen.
Hoffe ihr hattet gute Unterhaltung

pb
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Vergiss es. Garkeine Einstellung.
Der DJ merkt das es nicht lauter wird und macht noch lauter!
Wenn er Master und Kanalfader voll auf hat, dreht er den Gain auch noch auf voll.Das kann kein Limiter ausgleichen.
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Hohes Ratio (>6:1)
Schnelle Attack-Time (<10ms)
Langsame Release-Time (>500ms)
Soft-Knee-Modus (bzw. "OverEasy") - haben fast alle Geräte.
+ Peak-Limiter (Brickwall oder Soft-Clip) gegen absolute PegelspitzenWas gut funktioniert: dbx 1066, 166XL, Drawmer 241, , BSS 402
Was weniger gut funktioniert: Geräte mit Nur-Auto-Funktion (wie alter 166, 160)Dies ergibt eine eher unhörbare Limitierung.
Führt aber u.U. dazu, dass der ahem "DJ" sein eigenes Pult "überfährt". Dagegen wirkt vor allem ein sehr LAUTER Monitor für den ähh "DJ".ZitatDer DJ merkt das es nicht lauter wird und macht noch lauter!
Ein Paradoxon. Es wird nicht lauter, nur zerriger. Aber manche (räusper) "DJs" brauchen das wohl so.
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Was immer wieder auffällt, ist die äußerst schlechte Meinung, die Tonleute über DJs haben. Diesen Ansatz halte ich in der Praxis für wenig erfolgreich und damit für unnütz...
Ein Limiter in der PA macht natürlich immer Sinn, gerade weil sich das Gehör (von DJs gleichermaßen wie von Tonleuten und Gästen) an Lautstärken gewöhnt und man über einen langen Abend gern "automatisch" lauter wird. Emotionen, Aufregung, Alkohol... tun dann ihr übriges dazu...
An Punkt 1 des Handelns sollte meiner Meinung stehen: Freundlich und verständnisvoll mit dem Gegenüber reden. Darauf hinweisen, dass ein Lautermachen nix aber auch garnix bringe außer schlechteren Klang. Und das nicht weil man den DJ oder die Gäste ärgern will, sondern a) weil es laut genug bzw. b) nicht lauter erlaubt ist.
Am besten ist, man fragt den DJ, ob er möchte, dass sein Auftritt bei den Gästen möglichst gut ankommt. 99,9% der DJs dürften dies mit "Ja!" beantworten. Also... "hälst Du Dich an meine Pegelvorgabe, gebe ich Dir den besten Sound der machbar ist, okay?".
Sicher gibt es da ein paar DJs (IMHO die Minderheit) die darauf Sch**** was der "blöde Tonmann da quatscht", aber dann kann man sich auch an Punkt 2 an den Veranstalter wenden, und ihm mitteilen, dass der DJ leider uneinsichtig ist und deshalb der Klang in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Punkt. Fertig. Ab hier hört unser Zuständigkeitsbereich auf. Wenn sich dann Gäste beschweren kann man diese getrost an den Veranstalter verweisen.
Was haltet Ihr davon?
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Zitat von "Teddytaste"
Moin Moin,
b) 2 Sidefills in der Größenordnung PA-Leistung x (Faktor) 3,2 DIREKT ( max Abstand 25cm) jeweils L/R an den DJ-Platz positionieren und mit einem Linelevelshifter auf +20dB einstellen, dann wirds vorne zwar undifferenziert aber dafür zerrts wenigstens nicht.
pb
Wir hatten schon DJ´s, da haben wir 2 KS T11 rechts und links vom DJ aufgestellt und das mit +6 db, das war völlig egal. Bei manchen DJ´s kann das Blut aus den Ohren spritzen und es muss trotzdem lauter werden.
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Ich danke euch für die Antworten da mit kann ich erstmal was anfangen.
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Es gibt da schon mehr Themen dazu.
Mal suchen.ABER:
Das mit der Limitierung kann auch ein Schuss nach hinten sein.
man kann damit nur den pegel begrenzen, was man definitiv NICHT kann, ist die Pegel vor Verzerrungen sauber zu halten.DENN:
Wenn der DJ limitiert wird, dreht er sich erfahrungsgemäß lauter.
Und da einfach viele DJ's ( und auch viele Tontechniker ) keine Ahnung von Gain Strukturen haben und was da so passiert, wird dann ein verzerrtes Signal an die Boxen geschickt.
Und ein zerrendes Signal bei höheren ( aber noch grünen ) Pegeln kann Dir auch komplett die Speaker kaputten.Der beste Limiter ist meiner Meinung nach immer noch genügend PA ( Headroom ) ein vernünftige Kommunikation und die Anwesenheit eines Aufpassers / Technikers.
Jetz wird es wieder einige geben, die argumentieren, das der Kunde das nicht zahlen will und im Preis nicht drinnen ist usw.
Auch gut, auch ein Argument.
Aber wenn man es dann doch so macht , ohne aktiver Kontrolle, muß einem halt auch eingfach das Risiko bewußt sein, das man immer wieder Speaker tauschen muß, und auch diskutieren, wer das zahlt und auch mal auf Kosten sitzenbleiben.
Ist halt einfach eine Rechenaufgabe!!!!!!!!!!!Und die Frage, ob es speziell im Low Budget Bereich drin ist, oft neue Speaker reinzubauen.
Denn bei dem, was da überbleibt, ist im Normalfall die Marge durch das Ersetzen Müßen eines Speakers weg. -
Die gute Lösung ist das im Controller der PA zu regeln. Dann kann nur noch das Pult clippen :roll:
Jede Lösung ohne Verständnis des DJ ist nahezu sinnlos
Es sei denn man baut Professionelle Lösungen wie den DATEQ SPL5 mit ein. Dann hat sich das Problem erledigt 
Moderne DJ Pulte falsch bediehnt schaffen auch fast jeden Controller zum clippen zu bekommen. Ich kenne nur wenige Controller die +28db Input verarbeiten.
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marcoboy: Sehr guter Einwurf! Auch ich baue gerade in Festinstalls (wo halt normalerweise kein Tech anwesend ist) den Apex Argos (ähnlich Dateq SPL) ein. Absolut stressfrei und zuverlässig. Hat den Riesenvorteil, dass der die Dynamik des Signals nicht verändert, sondern einfach nur "leiser macht" wenn der DJ aufdreht. Und der verträgt immense Inputpegel ohne Clipping. Nicht ganz billig das Ding - dafür aber eine echte "Set-and-forget" Lösung.
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Man beachte den Satz genau:
ZitatDie gute Lösung ist das im Controller der PA zu regeln. Dann kann nur noch das Pult clippen
enau das isses ja.
Wenn es leiser wird, dann geht der DJ ins clippen.
Und das ist auch net sinn der Sache.Man muß das zu Ende denken
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eben ! zerrsignale am input des controllers klingen a.) furchtbar und zerstören b.) trotzdem die pa...
ich frag mich bis heute, warum die hersteller keinen intelligenten "autogain" in petto haben, der zerr von vornherein ausschliesst...
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Ein Vernünftiger DJ wird (wie ein vernünftiger Mischer auch) bei 0db Schluss machen, vieleicht auch mal n bisschen drüber, aber auf jeden Fall in dieser Gegend. Das Problem an der Sache ist aber meistens dass, das der Mischer sich normalerweise halbwegs mit der Materie befasst hat und weiss, was passiert wenn die Amps Rechteckspannung auf die Speaker jagen oder ständig mit Clipping klarkommen müssen. Einige DJ´s mit denen ich bisher das Vergnügen hatte, hatten aber schlicht keine Ahnung von professioneller Beschallungstechnik. Viele wissen nichtmal, dass aus ihrem Pult nur noch Müll kommt, wenn die roten Lampen nicht mehr ausgehen. Leider gibt´s dann noch die unterste Liga, die selbst bei Extrempegeln noch nicht genug bekommen. Meiner Erfahrung nach hilft meistens ne Mischung aus gutem Limiting und ordentlich dimensioniertem Monitoring am DJ-Platz mit +3db welches der DJ nicht runterdrehen kann. Hier darf man allerdings den Bass nicht vergessen, DJ´s neigen ab und an dazu, selbst Schädelspaltertops 30cm vom Ohr weg zu ertragen, wenn der Wumms noch fehlt. Zur Not sollte man immer ein Trusspipe zur Hand haben um den DJ zu züchtigen...

Übrigens ist mir das im letzten Sommer auf nem kleinen familiären In-die-Fresse-Metall-Festival bei jedem zweiten Bandtech passiert, dass wir bis zu 24db Limiting hatten und das bei ordentlich dimensionierter PA. Dass es mittlerweile schon klang wie Arsch hat die Jungs nicht gestört. Da war ich auch nah an der "Pipe-Grenze".
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Zitat von "oops"
eben ! zerrsignale am input des controllers klingen a.) furchtbar und zerstören b.) trotzdem die pa...
ich frag mich bis heute, warum die hersteller keinen intelligenten "autogain" in petto haben, der zerr von vornherein ausschliesst...
Meines Wissens gibt es von Lake einen Controller, der resampled
Und genau das ist das problem.
Die Geräte, die das können sollten( wie zB Pegelbegrenzungen ohne Zerr ), müßten einen Sampleabgleich Vor und NACh dem Limitingprozess machen
Und das geht eben nur mehr digital gerechnet. -
es gibt ja einige wenige hochqualitative geräte, wo der gain von vornherein weggespart wird, bzw. an unzugänglichen stellen des pults verbaut ist...
das ist der rane rotary und dessen clone, der crest rotary...
ein entsprechendes "gain analyzed forward looking limiting before over" kann doch nicht so schwer sein heutzutage !? da is dann halt ein käfer mehr auf der platine...
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Tacho!
Sabine ADF4000 oder GRQ3102.
Autoadjust beim Gain und - wie ich vermute - das Resampling eingebaut. Zumindest hatte ich noch keine Probleme auch wenn man noch so wild vorne reinpustet. Am Ausgang kam immer ein schönes Sinussignal raus.Beide Teile haben einen Compr./Limiter Teil mit welchem man die PA sehr bequem begrenzen kann vor allem da man diese Gerätschaft wohl immer vor den Eingang des Endstufenracks anschließt.
Bisher hat es noch kein DJ geschafft damit Unfug zu machen.
Grüßle,
michael -
also bei guten Pulten sollte es mit einer normalen Quelle CD oder Platte nicht möglich sein den Input oder auch den Master zu überfahren. Z.Bsp A&H xone62 mal als Beispiel. Was bleibt ist nur der hohe Pegel am Ausgang. Das muss der Controller noch verarbeiten können. Die meisten Controller verarbeiten 18-24dbu am Input. Damit hat man dann schon mal ein Problem. Es sei denn der Controller hat ein Analoges Gain.
Ich sagst ja ohne Mitarbeit vom DJ lässt sich das Problem nicht lösen. Das sehe ich genau so beim Lautstärkeproblem.
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Man könnte einen Limiter bauen, der für jedes dB über dem Threshold 2 dB leiser macht. Es gibt dann irgendwo ein Lautstärkeoptimum, und wenn man weiter aufdreht, wird es wieder leiser.
Wenn Bedarf an so etwas besteht, dann lege ich mal 'ne Kleinserie auf...
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Hallo Leute,
da brauchts keinen speziellen Limiter, da gibt es "Ducker".
Viele Grüße
David Kammerer
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Zitat von "ADMIN"
Wenn Bedarf an so etwas besteht, dann lege ich mal 'ne Kleinserie auf...Ja, aber nur mit deiner Handy Nr. auf der Frontplatte.
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