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unbedingt EQ´s mitnehmen!!!

  • der diak
  • 20. Juni 2008 um 07:09
  • Wulfson
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    • 21. Juni 2008 um 15:23
    • #21

    hm...hc wird oft als krach verschrien..metall wars früher auch. ignite hab ich 1x selbst gemischt und 1x als hauptact zusammen mit terror nach meinen jungs gehabt. dabei fällt auf, das mit zunehmender aufmerksamkeit für die jungs die ansprüche sprunghaft steigen. btw...das u2 cover is richtig gut ;)

    zurück zum topic: ich hab bei touren bzw. kofferjobs eigentlich immer ein kleines rack mit 2 eq´s und meine mics dabei. bei längeren sachen kommt ein kleines siderack mit den nötigsten geräten dazu. alles intern fertig verkabelt und 5m peitsche drann. is fix angestöpselt ;)

  • Steffen
    Profi
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    • 21. Juni 2008 um 17:10
    • #22

    Oh ja, gewisse biologische Kampfstoffe aus der Bronx sind da ja auch so n Verein... Bühnensound am 25m entfernten FOH in dem Club dezente 110 dBA... Und dann Spartrafos für die 110V-Backline, die verkehrt rum angeschlosseb waren und die SM20 mitsamt 2 Netzteilen in den Tod gerissen haben... Brauch ich NIE WIEDER...

  • gezz-abba
    Gast
    • 23. Juni 2008 um 13:45
    • #23

    HC macht doch spass, solangs nicht grade dieser moderne Crossover-Einheitsbrei ist . EQs habe ich auf der letzten tour auch nicht immer gehabt , und das in teilweise grottigen gewölbe kellern . Mir reicht als rettungsanker mein channelstrip mit Audix OM7 und ein SM91. Damit habe ich die empfindlichsten Punkte im Metal/HC auch ohne EQs im Griff. Für monitor tuts dann eben der kanal EQ. Wenn denn dann EQs da waren, dann hatte ich sie oft auf bypass.

    Darmstadt Steinbruch-Theater war sehr schön, von hier aus nochmal danke an die crew..

    gruss,
    arnt

  • markus olk
    Beiträge
    210
    • 24. Juni 2008 um 10:19
    • #24
    Zitat von "treibsand"

    Ich dachte immer, HC ist seit ende der 90er out...
    Das sowas im Ostblock noch läuft :oops: :roll: :lol:
    Was macht man eigentlich, wenn solche Jungs das StraightEdge wirklich durchziehen auf Tour?? Mir haben 1x wöchen(end)tliche Einzelgigs gereicht - Backstage mit Sojamilch und ohne Bier...
    Dann doch lieber ohne EQ.


    Oh ja, da war das vegetarische Cilli con Carne (con Tofu???) noch das angenehmste. Übel fand ich Gemüsedöner mit ner Soße aus Sojajoghurt. Da darf ja nicht mal Schafskäse drauf!

    Zum Glück ist von der Location, bei der wir sowas regelmäßig erleben, ein Burger King fast direkt daneben! :D

    Nachts ist es kälter als draussen, und 22,6274157 hoch zwei ist auch fast 512.

  • g.sanner
    Profi
    Beiträge
    212
    • 24. Juni 2008 um 11:00
    • #25

    Also ich habe schon mehrer Touren in Russland hinter mir. Alles oertlich. Solche Probleme hatte ich bis jetzt noch nie.
    Vieleicht mal dem Tourmanager in den Allerwertesten treten. In Russland gibts alles was das Technikerherz begehrt.

  • der diak
    Beiträge
    140
    • 24. Juni 2008 um 12:52
    • #26

    jepp in Russland verteilt die Mafia ordentlich Kohle... Ich rede von Ländern wie Estland, Lettland, Belorussland, Ukraine Rumänien, ja, selbst in Bulgarien hat man mich mit grossen Augen angesehen, was ich denn wohl hätte. Sonst gehts ja auch ohne MonitorEq...
    ab der näxten Tour isses mir eh Wurscht, ich lass denen ihre Ridermissachtungskultur, sollnse dran in A**** gehen, ich nehm meinen wichtigsten Kram halt selbst mit. Das gilt natürlich auch für hochgerüstete Länder wie Deutschland (im speziellen Sachsen-sorry-is aber so/jaja, ich weiss, Selbstbau is toll... un mer ham kee Büdschee :roll: )
    ähh-wo war ich stehen geblieben- Ach ja, und England natürlich.
    So! jetzt gehts mir wieder etwas besser. :D

    ...suck my Kick & kiss my Bass !!!

  • hans schuster
    Beiträge
    49
    • 26. Juni 2008 um 11:21
    • #27
    Zitat von "der Diak"

    Estland, Lettland, Belorussland, Ukraine Rumänien, ja, selbst in Bulgarien hat man mich mit grossen Augen angesehen, was ich denn wohl hätte. Sonst gehts ja auch ohne MonitorEq...

    Das klingt sehr verallgemeinert und unaussagekräftig. Ich selber lebe und arbeite in Lettland, ab und zu in anderen baltischen Staaten oder auch mal in Kaliningrad. Gut, in manchen Clubs ist die Beschallung eher unterdimensioniert. Z.B. abgerocktes LX7, uralte Handfunken, 2 Wege PA mit No-Directivity, aber dafür viel Wumm im Bass, 2 Monitorwege (hpts. für den DJ) ohne EQ.. auch schon gehabt.

    Aber ansonsten ist hier (fast) alles möglich. Hier werden auch Rider gelesen, von grossen Verleihern sorgfältig ausgeführt und Abweichungen zeitnah kommuniziert. Bühne, Monitoranlage und PA fertig verkabelt, eingemessen, Soundcheck-fertig übergeben an die Technikcrew der Gastband - das ist auch hier so gang und gäbe.

    Wobei es auch hier schwarze Schafe gibt (Billiganbieter, die es nicht mit allen Technikanforderungen so genau nehmen).

    Ich selbst arbeite als Haustechniker für eine Kirche, stehe am FOH, auch mal am Monitorpult, und habe viel mit Konzert- und Konferenzbeschallung in mittelgroßen Hallen zu tun. Wenn wir die Unterstützung eines PA-Verleihers benötigen, für eine mehrtägige Konferenz oder ein Open Air Konzert z.B., arbeiten wir mit einem der größten Verleiher zusammen, der zwar nicht billig ist, aber einen hervorragenden Service bietet.

    Im letzten Jahr war ich 2 x in Kaliningrad mit unserer Band. Das erste Mal haben wir mit einem kleinen Verleiher zusammengearbeitet, der sich gerade selbstständig gemacht und mit neuem Material eingedeckt hatte. Das war ein Krampf, musste alles selber machen (incl. Ausrichten und Einmessen der PA und der Monitoranlage), weil der gute Mann (sowie auch sein leicht angetrunkener Helfer) wenig Erfahrung damit hatte. Also, statt Aussschlafen im Hotel nach einer 10-stündigen Busfahrt war Nachtarbeit angesagt. Dann am frühen Morgen, als alles stand, knickte uns beim PA-Check der Strom ein, was die Controller zum Absturz führte (bemerkt durch regelmäßiges Aussetzen der Subs, die Tops haben fröhlich weitergespielt). Ich ins Hotel, 3 Stunden schlafen, vorher den PA-Menschen beauftragt, den Haustechniker aufzutreiben, um anständigen Starkstromanschluss zu besorgen- was anscheinend vorher vergessen wurde- die hatten die PA an den Lichtstrom der Halle angeschlossen!

    Aber dann mit "frischem" Strom klappte alles recht ordentlich.

    6 Monate später war ich wieder da, und der örtliche Veranstalter hat es sich diesmal nicht nehmen lassen, eine "richtige" Firma zu beauftragen, die den Rider anständig erfüllt hat, mit allen Sonderwünschen, die ich hatte. Es gab zwar ein paar kaputte Kabel im Siderack, und auch auf der Bühne, aber das war dann bis zum Veranstaltungsbeginn behoben.

    Man sieht hier: hüben wie "drüben im Westen" - es kommt immer darauf an, mit wem man zusammenarbeitet. Und die Aussage, dass man hier auf EQs im Monitorweg (bzw. anständige Controllersteuerung aktiv betriebener Monitore) verzichtet, lasse ich nicht gelten, weder in Russland, noch im Baltikum. Wir haben in unserer Kirche bspw. eine vom FOH aus gesteuerte Monitoranlage, 6 Wege, biamping mit hochwertigen Controllern. Alt, aber gut (JBL Array Series 4890 und 4891, wer sie noch kennt, gesteuert von DSC 260ern). Für größere Sachen ausserhalb nehmen wir unser Monitorpult (SM12) und mieten wir noch weitere Wedges und ein Rudel BSS Opals hinzu (für 2 x In Ear und 11 Monitorwege).

    Und wir sind "nur" eine Kirche ;)

    Mit leichtem Augenzwinkern aus Riga grüssend-
    Hans

  • gurkendoktor
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    • 27. Juni 2008 um 21:40
    • #28

    in kasan gabs feinstes meyersound - nur leider keine kabel!

  • christopher hafer
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    • 28. Juni 2008 um 02:34
    • #29

    Ach übrigens: Wozu MON-EQ?

    AUX OUT > Channel In > CHANNEL EQ > Direct Out > Klinke/XLR Adapter.
    Nicht routen.
    Geht auch als Front-EQ.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • der diak
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    140
    • 28. Juni 2008 um 11:41
    • #30
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Ach übrigens: Wozu MON-EQ?

    AUX OUT > Channel In > CHANNEL EQ > Direct Out > Klinke/XLR Adapter.
    Nicht routen.
    Geht auch als Front-EQ.


    erwähnte ich bereits das Midas Venice??? :roll: jepp. alles doofe kommt gemeinsam.

    ...suck my Kick & kiss my Bass !!!

  • TomyN
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    • 28. Juni 2008 um 11:55
    • #31

    :D Und in Lettland gibt's inzwischen mindestens zwei SATlive User ...

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • christopher hafer
    Profi
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    • 28. Juni 2008 um 15:03
    • #32
    Zitat von "der Diak"


    erwähnte ich bereits das Midas Venice??? :roll: jepp. alles doofe kommt gemeinsam.

    Selbst so ein minderwertiger (bezogen auf den Q-Faktor...) EQ wie der des Venice ist allemal besser als gar kein MON-EQ - oder?
    Ich finde diesen Tip eigentlich recht nützlich um einzelne fehlende/defekte EQs zu substituieren, egal ob Venice oder XL4, Mongolei oder N.Y.C.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • stepu
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    678
    • 28. Juni 2008 um 21:49
    • #33

    Hi Christoph,

    ist der Direct Out beim Venice denn Post-EQ?
    Ich meine die Mon- und Aux-Wege sind Pre-EQ von Werk aus...
    Macht für das Hinterher-noch-bearbeiten-wollen Recording doch auch beim DirOut Sinn, oder?

    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • hans schuster
    Beiträge
    49
    • 28. Juni 2008 um 23:59
    • #34
    Zitat von "stepu"

    Hi Christoph,

    ist der Direct Out beim Venice denn Post-EQ?
    Ich meine die Mon- und Aux-Wege sind Pre-EQ von Werk aus...

    Er ist im Auslieferungszustand post-EQ. Macht also Sinn, das beim Umlöten(-lassen) des Aux-Abgriffs gleich mitzuerledigen. Zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen...

    Zitat von "Christopher Hafer"

    Selbst so ein minderwertiger (bezogen auf den Q-Faktor...) EQ wie der des Venice ist allemal besser als gar kein MON-EQ - oder?
    Ich finde diesen Tip eigentlich recht nützlich um einzelne fehlende/defekte EQs zu substituieren, egal ob Venice oder XL4, Mongolei oder N.Y.C.

    Also, der nicht regelbare Q bei semipar. Mittenbändern macht den EQ nicht minderwertig.. aber bezogen auf den Einsatzzweck Monitor-EQ ist die Filtergüte bei solchen Klangregelungen natürlich viel zu groß. Ums mal in Zahlen auszudrücken: Da sind Güten zwischen 1 und 2 üblich, also Bandbreiten zwischen 2/3 bis 1 1/3 Oktaven etwa. Fürs Monitor-EQing finde ich Filtergüten zwischen 3 bis 5 sinnvoll und ratsam, also eine drittel bis halbe Oktave. Und diese schmalbandigen Korrekturen kann ich mit einem semipar. Filtern in der Regel gar nicht erreichen.

    Aber deswegen ist der Channel EQ vom Venice nicht minderwertig ;) Höchstens für diesen Zweck eben ungeeignet.

    Hat man hingegen Vollparametrik, wenn es auch "nur" für die beiden Mittenbänder, ist das ein heisser Tip.

    Gruß-
    Hans

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 30. Juni 2008 um 00:48
    • #35

    Hallo Hans,

    ich habe ausdrücklich nicht davon gesprochen, dass die Venice EQs minderwertig seien (allerdings teile ich auch absolut nicht die Meinung, sie seien besser als die vergleichbarer Pulte wie z.B. GL2xxx...).
    Im übrigen bin ich der festen Überzeugung, dass im Zweifel jeder EQ besser ist als gar keiner - auch für MON, auch der vom Venice.
    Schmalbandige EQs sind m.E. auch nicht immer unbedingt besser zum Monitor-Entzerren als Breitbandige, jedenfalls dann nicht wenn es erst mal prinzipiell um "Soundmachen" geht, was z.B. bei einem Monitor weißrussischer Herkunft durchaus viel retten könnte.

    Grüße,

    Christopher

    "Just because you believe something doesn't make it true."

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