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GL 2800 v. ML 3000

  • hausmeister
  • 16. Juli 2008 um 08:29
  • wora
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    • 17. Juli 2008 um 14:53
    • #21

    alte soundcraft pulte klangen erst richtig knackig und direkt, wenn die roten lampen, zumindest bei perkussiven signalen, leutchteten.
    wenn man die selbe vorgehensweise z.b. bei einem yamaha-pult praktiziert, zerren die eingänge.

    ich hatte das vor jahren hier schon mal erklärt:
    das ist kein manko sondern es liegt an der ansprechzeit der LED anzeigen.
    bei SC ist diese zeit offensichtlich kürzer als bei anderen, so das man zum guten aussteuern ruhig mal in die roten bereiche gehen konnte... bei den langsameren anzeigen anderer pulte konnte man bei selber vorgehensweise die eingänge überfahren, da bei perkussiven signalen die wirklichen pegelspitzen nicht angezeigt wurden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • christopher hafer
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    • 17. Juli 2008 um 15:09
    • #22
    Zitat

    Habe zu letzt mit ein ML3000 gearbeitet.Ueberhaupt kein Headroom!!!!!!!!!!!!Ein GL 2400 ist viel besser,hatte bzw weniger Probleme damit.

    Ne, iss klar: Überhaupt kein Headroom. :roll:

    Zum Thema PreAux/PreEQ: Das geht wirklich nicht.

    Zitat

    Bitte um Erläuterung... Konnte man die alten Soundcraft so überfahren?

    Ja und nein. Denn im Grunde hatten die nicht mehr Headroom als jedes andere Pult, aber das Metering war anders, d.h. wenn die Peak-LED blinkte hatte das nichts zu bedeuten, anders als bei Yamaha, wo jedes Rotlicht schon ein Klirren bedeuten kann.
    (Edit: Wie Wora soeben erklärt hat :wink: )
    Die A&H-Pulte arbeiten da sehr praxisnah.
    Was allerdings generell ein Problem ist: Das Überfahren das Masters VOR dem Fader. Kaum ein Pult zeigt das an.
    Entsteht bei klassischem Anfängerfehler: Master bei -10, viele Kanal-Fader weit über Null. So kommt es dann auch, das bei bestimmten ML-Konsolen kein Headroom mehr da ist...

    wora

    Zitat

    also ich schliesse mich voll der meinung an, das Auxe wichtiger sind als VCAs.
    wenn man monitor von FOH macht, sind subgruppen definitiv wichtiger, weil man in VCAs leider keine dynamics einschleifen kann.

    Ich bin ja auch der Meinung, dass eher die Auxe wichtiger sind, erst recht wenn der Anwender keine VCA-Erfahrung hat oder sie mangels Input-Kanälen kaum braucht.
    Das mit den Subgruppen leuchtet mir aber nicht ein: Auch ein ML3000 hat viet Subs, was für Kompressor-Inserts locker ausreicht, zum anderen ist es ein Märchen, dass Kompressoren auf Kanälen fast automatisch Probleme beim Monitoring verursachen.
    Bei ganz hakeligen Anwendungen (taube Leadsänger) macht man sich einen Channelsplit und gut.

    Zitat

    allerdings bietet das ML einen wirklichen vorteil: einen durchstimmbaren LoCut.

    Volle Zustimmung!


    Zum anderen: Warum dann nicht auch einen Blick auf die größeren GLs werfen?
    Oder auf ein Crest? (Warum jemand Soundcraft nicht mag muss man ja nicht wirklich verstehen....) :)

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • wora
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    • 17. Juli 2008 um 15:21
    • #23
    Zitat von "Christopher Hafer"

    ...
    Zum Thema PreAux/PreEQ: Das geht wirklich nicht...

    auch das kommt drauf an. für percussion und die meisten instrumente würde ich mir auf jeden fall wünschen, das man meine EQ-bemühungen auch auf ndem monitor wahrnimmt.
    bei gesängen bin ich aber anderer meinung. hier mag ich die signale sehr gerne "preEQ", sonst muss ich mir extra kanäle belegen...

    kleiner tipp am rande: beim neuen iLive kann man pro auxweg entscheiden, wo der abgriff erfolgt: perEQ, post EQ, preDynamic, postDynamic, preFade, postFade...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hausmeister
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    • 17. Juli 2008 um 15:31
    • #24

    Servus,

    na beim GL 2800 kann man es ja pro Kanal umschalten ...

    wäre ja ne Lösung ...

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

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    http://www.pedro-online.de

  • christopher hafer
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    • 17. Juli 2008 um 15:41
    • #25

    Hmmm. Sicher, es gibt immer bestimmte Situationen.
    Aber auch das, was ich bei Sängern am Kanal-EQ einstelle gilt ja nicht nur für die PA - es ist eine Entzerrung der Quelle, die auf einem ordentlich klingendem Monitor genau so richtig ist wie im Raum, z.B. der Bassfilter, z.B. das "entzischen" mit dem H-Mid, oder das "enttopfen" mit dem L-Mid...
    Das gleiche gilt u.U. für den Kompressor: Wenn der Musiker/Sänger hört, wie seine Dynamik beeinflusst wird, kann er "musikalischer" darauf reagieren, vorrausgesetzt, er ist wirklich Musiker. :D

    Schwierig wird es nur dann, wenn während der Show diese Einstellung variiert werden muss. Da ist dann bei sehr heißen Monitorsettings der Channelsplit die beste Alternative, jedenfalls um Welten besser als ein komplett nicht EQ-ter Bühnensound der sich meiner Kontrolle entzieht. Deswegen: "Geht gar nicht".

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • holger schüller
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    • 17. Juli 2008 um 17:53
    • #26

    Das ML 3000 hat kein Headroom das stimmt. Ich war erschreckt als ich das Ding vor mir hatte. Hab sonst relativ häufig, um mal bei A&H zu bleiben, den GL 4000 und den kann man richtig "hot" fahren.

    Das ging bei dem ML 3000 in die Hose. Ich würde frech behaupten das selbst ein GL 2200 mehr Headroom hat. Muss ich echt mal testen hab den lange nicht mehr in den Fingern gehabt.

    Die VCA wären mir persönlich bei der Pultgröße ziemlich egal, Auxe hingegen kann man nie genug haben.

  • simonstpauli
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    • 17. Juli 2008 um 19:14
    • #27

    Dafür hat das ML ausreichend footroom, ist doch Jacke wie Hose wenn man es weiß.

    Die Hauptfrage: mehr Auxe gegen VCAs.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • guma
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    • 17. Juli 2008 um 19:44
    • #28
    Zitat von "simonstpauli"

    Dafür hat das ML ausreichend footroom, ist doch Jacke wie Hose wenn man es weiß..

    Eine sehr treffende wie auch geradezu lyrische Beschreibung, auch wenns gegen die Hartleibigkeit des Kollegen nicht viel nützen wird. :D

  • foh-techniker
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    • 17. Juli 2008 um 21:04
    • #29

    Viel besser ist es genug Aux zu haben als VCAs.Aux hat man nie genug.Man weiss nicht ob vielleicht eines Tages mit dem Pult auch die monitore steuern muss vom den FOH Platz.Ich brauche auf jeden Fall 6 Aux wenn ich FOH fahre.

    ALLES IST MACHBAR

  • tonzwerg
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    • 17. Juli 2008 um 22:52
    • #30

    was habt ihr nur immer mit eurem headroom? ich finde, dass alle analogpulte besser klingen, wenn man sie nicht so heiß fährt. viel räumlicher, nicht so gequetscht...ist ja auch völlig logisch wenn man sich mal anschaut, wasn son op-amp macht, wenn er hoch ausgesteuert wird. ich halte das für ein märchen, dass irgendein stück analogtechnik bei "beinahe-clipping" noch irgendwie brauchbar klingt.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • wora
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    • 18. Juli 2008 um 03:33
    • #31

    nö.
    ich hatte ein Soundcraft K3, da machte ein bisschen rot in der LED kette erst den richtig fetten sound.
    schwer zu erklären, aber wenn es richtig ausgesteuert wurde, klang es einfach dynamischer und freier.

    zu viel ist natürlich nie gut, das ist klar. letztendlich einfach übung und erfahrungssache...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hausmeister
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    • 18. Juli 2008 um 11:57
    • #32

    so und nun kommt die Gewissensfrage ...

    ein befreundeter Techniker stelle gestern in den Raum ...

    na dann kauft doch gleich ein LS9 und gut ...

    oh mann ...

    :-))

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


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  • foh-techniker
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    • 18. Juli 2008 um 12:17
    • #33

    Viel viel besser.Genug Aux.Eingebaute Effekte.Ueberhaupt nicht schwer.

    ALLES IST MACHBAR

  • foh
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    • 18. Juli 2008 um 12:52
    • #34

    da hörst es :)

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

    Music Management
    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

  • holger schüller
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    • 18. Juli 2008 um 14:14
    • #35

    Gut also bevor es ein GL 2800 werden soll würde ich auch eher zum LS 9 tendieren. Da sind dann genug Auxe vorhanden und ich weiß ja nicht wie
    hochwertig dein Outboard ist ? Im LS9 ist das ganze Zeugs halt drin.
    Mal abgesehen vom Truckspace.

    Aber wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt ein Pult kaufen müsste würde mir
    die Entscheidung auch schwer fallen ob Digital oder Analog aber in die Zukunft gerichtet und die Vorteile von Digitalpulten mal nüchtern betrachtet würde ich das LS9 nehmen. Auch damit man als Techniker Schritt halten kann und nicht irgendwann zu Hause sitzt.

  • wora
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    • 18. Juli 2008 um 15:10
    • #36

    war ja klar, das diese thema irgendwann mal kommen musste... ich hoffe nur, das dieses mal nicht wieder die alte diskussion losbricht!

    nur zur erinnerung... das hier war die frage:

    Zitat


    Übrig bleiben GL 2800 und ML 3000 welche sich im ähnlichen Preisgefielde bewegen.....
    ...
    Wie würdet Ihr entscheiden .....
    Gibt es definitive Vorteile für deine einen oder anderen Tisch ?

    also ich kann da wirklich nix von der livekrücke LS9 lesen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • foh-techniker
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    • 18. Juli 2008 um 15:39
    • #37

    Lass soch das Thema wachsen wora. :D
    Auf jeden Fall ein GL 2800,ein besseren Auftritt macht ein ML3000 mit VCAs aber wenn mann seine Arbeit richtig machen will schnell und gut,da sage ich GL 2800.

    ALLES IST MACHBAR

  • audio-pip
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    • 18. Juli 2008 um 16:04
    • #38

    :roll: Was habt Ihr immer mit den VCA´s ? Ich kann denen jetzt keinen übernormalen "Gewinn" aberkennen.
    Der letzte Gasttech (Rock/Coverband) an meinen X8 hat ja nichtmal die Subgruppen in Berieb genommen...

    Mangelt es mir hier einfach an Wissen. :roll: :oops:

    Sebastian

  • test
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    • 18. Juli 2008 um 16:35
    • #39

    off topi: genau, wer nicht mindestens eine subgruppe nutzt, verdient nicht die berufsbezeichnung tontechniker :D

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • tufkaklto
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    • 18. Juli 2008 um 17:37
    • #40

    Ich bin eher ein VCA Benutzer

    Aber es macht halt Unterschiede, ob man von einem Pult FOH und Monitore bedient, dann mag ich nämlich Subgruppen sehr , gerne auch für Inserts.
    Oder als reines FOH, dann bin ich eher VCA Fan.

    Deswegen ev mal die Frage, was der haupteinsatzzweck ist.

    Wenn jemand so konkret nach den Pulten fragt, würd ich auch kein Digitalesa empfehlen

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