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Summen-EQ

  • dirk meier
  • 4. September 2008 um 12:58
  • karel noon
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    • 9. September 2008 um 01:05
    • #41

    sehr amüsant das ganze hier, genau das hatte ich erwartet, und deswegen auch ein paar tage hier nicht gelesen, jetzt jukt es aber doch.

    vorweg: DISCLAIMER: das unten geschriebene ist unvollständig, und führt so alleine nicht zu irgendwelchen brauchbaren ergebnissen in der beschallungstechnik! also bitte, keine erbsenzählerei!

    zuerst mal: mal wieder haben die recht, die ein gutes ergebniss mit ihrer arbeitsweise erzielen, kann also jeder für sich überlegen ob dem so ist.

    der idealfall ist natürlich eine in sich gute PA (was auch immr das jetzt sein mag, aber hier geht es ja um den EQ bereich) diese eingestellt auf den raum, was ausrichtung aufstelung und dimensionierung angeht.

    und dann brauche ich nich tviel machen.

    ich muß christopher beipflichten das die durchschnittliche realität anders aussieht, und zwar werden ca. 4-12 schwarze kisten möglichst rückenschonend oder eben einfach irgndwie links und recht neben ein ebühne gestellt, und aus zeitmangel, weil die gleichen leute noch das licht aufbauen müssen oder zu spät waren etc. bleibt die PA so wie sie ist, der controler im standardsetting, der EQ in der einstellung der letzten VA.

    und dann kommt aber schon die von anderen angesprochene bypass funktion, die schneller geht als 60 schieberegler zu nullen. dann kann ich schnell mit einer CD hören ob überhaupt was kommt, und schon geht das eigentliche mischen los.

    manchmal mache ich, wenn ich merke bei allen instrumenten eine bestimmte frequenz ziehen zu müssen hinterher die korrektur, ziehe diese an meinem master EQ, und drehe sie in den kanälen vorsichtig wieder hinein.

    das ist dann die situation bandtech kommt zum quick 'n dirty job.

    dann eben noch die situation ich bin selber der aufbauer/einrichter. in meinem fall meistens nur ich, ohne systech (bin ja nur ne kleine wurst :wink: ) dan stelle ich gerne mal anders auf als die hands es wollen, auch wenn es mehr denken und arbeit erfordert (ja ich helfe dann auch). dann sehe ich mir mal das amprack und die controler an, und mache dann erste versuche mit meinen CDs, die ich sehr gut kenne.

    heutzutage ist dann meistens schon fast alles gut, zumindest bei moderaten pegeln. eine PA klingt dann eben so wie sie klingt, und ich akzeptiere das meistens auch, denn ich kämpfe nicht gerne gegen windmühlen, und das ändern des grundklangs der PA bezeichen ich als solches. als beispiel: wenn eine PA eher dazu neigt kickbass als subbas zu erzeugen berücksichtige ich das in meinem mix, sofern es die musik nicht völlig ungenießbar macht. oder, wenn die PA wenig höhen hat und da schlecht auflöst, versuche ich erst gar nicht meinen mix da oben zu optmieren, sondern eher in dem der PA angemessenen bereich.

    also wo war ich? ach so, bei der CD, die läuft, ich mach mal lauter, und höre was der raum macht, und überlege wärend ich mich umsehe welche resonanzen wodurch entstehen, und welche dann hinterher bei publikum noch eine rolle spielen könnten. die merke ich mir schon mal, und evtl. greife ich am master EQ (der auch leiber parametrisch als grafisch ist), oder wenn möglich ändere ich übergangsfrequenzen am controler, um überlappende bereiche die evtl. überbetond sind abzusenken.

    zuletzt kontroliere ich das ergebniss mit den an dem tag verwendeten mikrofonen, also lavalier oder kopfbügel oder eben gesangmikros, mache dann evtl. noch eine korrektur am EQ fals nötig.

    und dann kommt der soundcheck. da wie gesagt noch evtl. die nachträgliche korrektur von störenden frequenzen am master EQ (da wäre ich dann bei ca. 4 bändern, deswegen gerne auch digital, oder eben analoge mit weit überlappenden bereichen.

    der rest geschieht im kanal eq, durch mikrofonwahl, oder aufstellung.

    manchmal kommt noch ein analyzer zum einsatz, um mal zu sehen was rosa rauschen so bewirkt, man kann ja nie wissen.

    ein messsystem ist bei mir fast nie dabei, aufgrund der größenordnungen, da stehen time alignemt und mapp berechnungen nicht auf dem programm, auch wenn es mir mit sicherheit eingies erleichtern würde. das wird wohl der nächste schritt.
    wenn ich mal geld für eine passende soundkarte habe:)

    und jetzt noch ganz kurz zum vorwurf das hier alle ein geheimniss daraus machen: was ich hier geschrieben habe, ist eine sehr kompakte darstellung eines äußerst komplexen vorgangs, und ich sehe auch schon die kommentare vor mir, oder das herumreiten auf formulierungen etc.
    letzten endes bringt denke ich dieser beitrag nicht so viel praktische hilfe, da das einstellen der PA mit CD mikro oder sonstwie eine rein auf erfahrungen und bei den größeren anlagen auf den richtigen umgang mit messsystemen und der interpretation der ergebnisse beruht.

    also wenn es jemandem trotdem was bringt, bitte :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • Jim
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    • 9. September 2008 um 01:39
    • #42
    Zitat von "Christopher Hafer"


    Also bei EQ ist weniger mehr, bei FX & Dynamics nicht? Dein Ernst?

    Genau. Bei einer gut getrimmten Anlage ist ein Eq nicht erforderlich, FX & Dynamics aber schon.

    Du redest hier immer von professionell. Ich hab natürlich keine Ahnung an welchen professionellen Anlagen du immer stehst. Ich jedenfalls stehe immer an solchen, an denen der Master EQ nur als Lückenfüller benutzt wird. Und wer seine Hausaufgaben gemacht hat, der kann die Kompromisse deutlich reduzieren. Sprich zum 100mal: Lautsprecher/Mikroauswahl, Aufstellung/Ausrichtung, blah, blah blah...

    Übrigens, ich hab zu Hause noch nichtmal ne HiFi Anlage, bin viel unterwegs und freu mich drauf zu Hause Ruhe zu haben.

    so long Jim

  • guma
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    • 9. September 2008 um 01:46
    • #43

    Bei allem Respekt vor Leuten, die echtes Herzblut vergießen und ihr Innerstes nach aussen kehren:

    Zitat von "Tobias Kammerer"


    ich mische auch oft Monitor, pfeife das eigentlich nie ein (außer ich habe vollkommenes Katastrophenmaterial) und habe da NIE Probleme. Ganz im Gegenteil: In der Regel kommen die Musiker aus der Begeisterung nicht mehr heraus, weil Sie sich endlich mal so hören, wie Sie sich eigenlich kennen. Das Ganze mache ich bei klassik und Jazz, genauso wie bei Hardcore. Auch abartige Lautstärken habe ich da normalerweise pfeiffrei unter Kontrolle.

    Da kann ich nur sagen: Du bist ein Held !

    Ohne das jetzt verabredet zu haben würde ich sagen, dass es bei Klaus, Christopher, BillBo ( ? ) oTon und meiner Wenigkeit doch einmal im Jahr pfeift und es mindestens drei Mucker im Jahr gibt, die uns nicht zu Füssen liegen ?! :D:D:D ... und das unabhängig von der Test-CD, dem Pfeifmikro oder ... 8)8)8)

  • guma
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    • 9. September 2008 um 01:57
    • #44
    Zitat von "Jim"


    Bei einer gut getrimmten Anlage ist ein Eq nicht erforderlich.

    Dazu würde ich mir mal genau überlegen, was eigentlich ein EQ ist, und wo der überall vorkommen kann :wink:


    Zitat von "Jim"


    Übrigens, ich hab zu Hause noch nichtmal ne HiFi Anlage, bin viel unterwegs und freu mich drauf zu Hause Ruhe zu haben.

    Das kenn ich. Ruhe zu Hause ist prima :D

  • Jim
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    • 9. September 2008 um 01:59
    • #45

    Besonders den letzten Absatz von mediennutte halte ich für einen der Besten die hier geschrieben wurden.

    so long Jim

  • Jim
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    • 9. September 2008 um 02:15
    • #46
    Zitat von "guma"


    Dazu würde ich mir mal genau überlegen, was eigentlich ein EQ ist, und wo der überall vorkommen kann :wink:

    Ich meine natürlich ein Master Eq ist nicht unbedingt erforderlich, wenn die Filter (Eq) und der Rest in den Contollern ordentlich gesetzt sind.

    so long Jim

  • guma
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    • 9. September 2008 um 02:40
    • #47

    Früher, als alles analog war, Kanaleqs keine regelbaren Bandbreiten und aktive Frequenzweichen keine weiteren Filter hatten, hätte ich gesagt: "Alles Bullshit, lieber Jim".

    Heute würde ich sagen: "Wenn ich die software drauf habe und der systech mir Zugang gewährt, ist es mir wurscht, ob ich einen "Mastereq" habe oder die parametrischen Filter des Systemcontrollers. Allerdings finde ich es aus Gründen der Reproduzierbarkeit für den armen Menschen, der nach mir dran kommt ( und an dieser Stelle bin ich überhaupt nicht Deiner Meinung lieber oTon :wink: ) nicht so günstig, alles über die im Digitalpult sicher genau so guten Kanaleqs abzuwickeln".

  • dirk meier
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    • 9. September 2008 um 03:33
    • #48

    Freut mich, dass der Thread doch in Schwung gekommen ist. Prima.

    Jedoch könnt Ihr Euch sowas hier sparen:

    Zitat von "mediennutte"

    was ich hier geschrieben habe, ist eine sehr kompakte darstellung eines äußerst komplexen vorgangs [...]
    letzten endes bringt denke ich dieser beitrag nicht so viel praktische hilfe, da das einstellen der PA mit CD mikro oder sonstwie eine rein auf erfahrungen und bei den größeren anlagen auf den richtigen umgang mit messsystemen und der interpretation der ergebnisse beruht.


    Wir wissen doch, dass Du zu äußerst komplexen Vorgängen fähig ist. Wieso erwähnst Du das?

    Auch Jim braucht keine Angst zu haben:

    Zitat von "Jim"

    Die ganzen theoretischen Einstellanleitungen hier, halte ich eher für gefährlich. Diese erziehen den Nachwuchs dazu, an einer gut abgestimmten Anlage der Meinung zu sein, diese erstmal mit 60 Schiebern Koppel- oder Resonanzfrei zu machen.


    Hier erwartet ja auch niemand Patentlösungen. Und hier befindet sich nicht nur der Nachwuchs.

    Wieso will es denn keiner verstehen: Das PA-Forum dient als Plattform zum Austausch unter Fortgeschrittenen und Profis. Nachwuchs ist zwar gerne eingeladen mitzulesen, aber im Endeffekt möchte ICH aus diesem Thread neue Ideen und Gedankenanstöße bekommen. Wen interessiert, ob irgend ein "Nachwuchs" dabei etwas in den falschen Hals bekommt?

  • karel noon
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    • 9. September 2008 um 05:43
    • #49

    dirk meier: ob ich wirklich dazu fähiog bin komplexe vorgänge durchzuführen sollen besser andere als ich selbst, aber auch andere als du beurteilen, ich jedenfalls habe das so nicht gesagt, und auch nicht zum ausdruck bringen wollen.

    mir ist es letztenendes auch relativ egal, wenn jemand mein geschreibe hier so falsch versteht das er den nächsten job damit in den sand setzt.

    aber gerade unter profis oder fortgeschrittene, sollte man sich doch als erstes darüber im klaren sein, das es in einem geschriebenen forum äußerst schwer is arbeitsweisen zu beschreiben, die viel mit intuition erfahrung und dem eigenen gehör zu tun haben.
    wir schaffen es ja noch nicht mal praxisgerechte beiträge über "klang" von einem gerät (z.b. einem mikro) exakt genug zu beschreiben bzw. ohne absolute gegensätzliche empfindungen zu beschreiben, wie soll das dann bei einer so langen kette von einzelelementen (lautpsrecher controler, inputsignal, etc. )gehen?

    was nutzt es wenn ich schreiben würde "ich ziehe alle nervigen frequenzen am 31er raus" ? wer kann damit praxisgerecht was anfangen?

    deswegen glaube ich immer noch das dies hier nicht wirklich wissenswert neues bringt, lasse mich aber umso lieber eines besseren belehren.

    ich denke alternativ sidn so sachen wie das PA forum seminar die bessere lösung, hands on vor ort.

    guma + Jim: wie? ihr habt zuhause keine raveland anlage mit 140db? :wink:

    guma: welcher EQ letztenendes verwendet wird hängt doch wie du auch schon angedeutet hast in erster linie davon ab welcher DA ist, und an welchen man drann kann/darf, passwortgeschützte controler sind nicht selten. und was das digital im pult arbeiten betrifft: auch da wäre es durchaus angebracht einen EQ im master bus zu verwenden, der eben für alles gleich bleibt, und beim laden von settings eben nur kanäle überschrieben werden, aber das führt glaube ich schon wieder sehr weit weg vom thema.

    was ich hingegen aus einem anderen thread mal aufgreifen möchte in dem zusammenhang: wenn ich gute (funktionierende) interne pult EQs habe, stell sich wirklich die frage ob man "minderwertiges" outboard dazu stellen sollte, da kann es dann trotz etwas verminderter übersicht besser sein im pult oder im controler zu arbeiten oder?

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  • mringhoff
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    • 9. September 2008 um 10:53
    • #50

    Letzten Endes geht es auch darum, welche Art von Veranstaltung man betreut. Daß hier viele Meinungen aneinandertreffen liegt ja nicht nur daran, daß die Geschmäcker unterschiedlich sind, sondern auch, daß jeder sich auf anderen Baustellen tummelt.

    Da ich fast nirgends als Gasttech eintreffe, sondern als VT-Dienstleister die Technik stelle, liegt es auch in meiner Hand, das für die Veranstaltung angemessene Material zu stellen / positionieren. Mit guten Lautsprechern und der passenden Aufstellung ist hier schon die halbe Miete gewonnen.
    Im Optimal-Fall bleibt der Master EQ dann so wie er ist - auf Null.

    Hier mal ein paar Vorgehensweisen für den Master-EQ bei unterschiedlichen Veranstaltungen:

    Live-Musik bis 1.000 PAX:
    Test-CD und leichte Raumanpassung, falls nötig.
    Sängermikro(s) auf Feedbacks in der Front-PA testen, notfalls 1-2 Frequenzen ziehen.
    Ansonsten ziehe ich es vor, die Einstellungen eher am Kanal-EQ vorzunehmen als am Summen-EQ

    größere Partys mit wechselnden DJ:
    Test CD und nur dann eine Raumanpassung, wenn etwas extrem auffällt, ansonsten eher den EQ auf Null belassen.
    Die Erfahrung hat gezeigt, daß bei dem verwendeten Tonmaterial zu extremen Unterschieden von Klang und Lautstärke kommen kann, so daß jede EQ-Einstellung zur Farce wird.
    Manche DJ tun dann noch den Rest, indem daß sie auf ihrem DJ-Mixer noch fleissig die Kanal-EQs verwenden (und dann beim nächsten Lied deren Einstellung so belassen, obwohl es wieder ganz anders klingt)
    Hier ist dann der Systemtech selbst der Master-EQ, indem daß er beizeiten zum DJ geht und eine Problemstellung dort korrigiert :)

    Kleinere Sprachbeschallungen:
    je nach Situation verwende ich hier den Master-EQ um das Sprachmikrofon einzupfeifen, weil bei kleineren Jobs auch meist ein kleineres Mischpult dasteht, das keinen besonderen Kanal-EQ hat.

    größere Sprachbeschallungen / Konferenzen / Industrie:
    meist gibt es hier ein paar neuralgische Mikros. Entweder das Rednerpultmikro oder ein paar Lavalliers.
    Hier verwende ich den Master-EQ um hauptsächlich die ersten Feedbacks besagter Mikros zu ziehen. Der Rest läuft über die Kanal-EQs (meist 01V96, also gibts hier schon mal 4 Band parametrisch.)
    Klangeinstellungen/Raumeinstellungen sind bei solchen Veranstaltungen aufgrund der geringen Lautstärke kaum relevant (wie erwähnt, muss ich bei unserem Equipment keine Lautsprecherfehler ausbügeln)

    Ansonsten sehe ich das auch so, daß "weniger" (Geschraube) einfach "mehr" (an Sound) ist. Ein EQ ist für mich auch ein "Schadensbegrenzer" wie weiter oben so schön gesagt wurde. Hautpsächlich gegen Feedbacks manchmal gegen störende Raumfrequenzen. Dort wo kein Schaden ist, muss man nichts begrenzen. Je mehr Regler auf Null bleiben, desto besser.
    Ein EQ kann aber auch ganz schnell von einem Schadensbegrenzer zu einem Schadesverursacher wechseln.

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  • Jim
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    • 9. September 2008 um 11:04
    • #51
    Zitat von "guma"

    Früher, als alles analog war, Kanaleqs keine regelbaren Bandbreiten und aktive Frequenzweichen keine weiteren Filter hatten, hätte ich gesagt: "Alles Bullshit, lieber Jim".

    Da stimme ich dir vollkommen zu Guma.

    Wenn der Systech mir keinen eigenen Zugang gewährt, dann bitte ich ihn darum, probeweise einige Parameter nach meinen Vorstellungen zu setzen/ändern. Wenns Zeittechnisch drin ist, tun die das auch.

    so long Jim

  • Jim
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    • 9. September 2008 um 11:10
    • #52
    Zitat von "Dirk Meier"

    Wen interessiert, ob irgend ein "Nachwuchs" dabei etwas in den falschen Hals bekommt?

    Spätestens dann, wenn derjenige deine Einstellung verdreht, wird es dich interessieren.

    so long Jim

  • Jim
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    • 9. September 2008 um 11:28
    • #53
    Zitat von "mringhoff"


    größere Sprachbeschallungen / Konferenzen / Industrie:
    meist gibt es hier ein paar neuralgische Mikros. Entweder das Rednerpultmikro oder ein paar Lavalliers.
    Hier verwende ich den Master-EQ um hauptsächlich die ersten Feedbacks besagter Mikros zu ziehen.

    Wenn du keine neuralgischen sondern alles die gleichen Lavalliers einsetzt und die Lautsprecher in einer vernünftigen Entfernung zu den Mic`s setzt, dann geht auch das ohne Master Eq Eingriffe.

    so long Jim

  • oton
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    • 9. September 2008 um 11:46
    • #54
    Zitat von "guma"

    Allerdings finde ich es aus Gründen der Reproduzierbarkeit für den armen Menschen, der nach mir dran kommt ( und an dieser Stelle bin ich überhaupt nicht Deiner Meinung lieber oTon :wink: ) nicht so günstig, alles über die im Digitalpult sicher genau so guten Kanaleqs abzuwickeln".

    So meinte ich das nicht ... :D

    Es geht mir darum, das ich, BEVOR ich anfange, wild am Master EQ zu schrauben, versuche, Probleme mit aufschaukelnden Frequenzbereichen, Überhöhungen etc. im entsprechenden Kanal zu lösen, und nicht im Master. Das setzt natürlich vorraus, das es kein allgemeines Problem mit der Anlage selber ist.

    In diesem Fall (Anlage klingt nicht so wie ich will) schraube ich natürlich auch am Master.

    Ich habe nur die Erfahrung gemacht, das GERADE Leute wie ich, die mit wenigen Bands und dafür fast immer mit der gleichen Technik (und hier auch noch fast 100% digital) dazu neigen, davon auszugehen, das der Mix ja fertig ist und ich die Anpassungen an die jeweilige Anlage nur noch mit dem Master EQ machem muss. Und genau in diesem Fall finde ich es oft sinnvoller, erst einmal in die einzelnen Kanäle zu greifen, einfach weil vielleicht heute der Bass wg. Aufstellung/Bühne/Mikro etc. Probleme hat, die Gitarre daneben aber nicht.

    In einer Festivalsituation, wenn es schnell gehen muss und ich eigentlich keine Zeit habe noch etwas zu tunen, sehe ich mir kurz den EQ an, sind ein paar Frequenzen leicht gezogen die mir auch noch einigermassen plausibel vorkommen vertraue ich mal den Kollegen und lasse es einfach so, sehe ich die Schweizer Alpen mache ich ihn einfach AUS ... :wink:

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • karel noon
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    • 9. September 2008 um 11:53
    • #55

    Jim: na du mußt aber glück haben bei deinen konferenzen, immer gute redner die laut und deutlich sprechen, nie irgend welche paiere oder die hände vor den lavalier halten, und sich schon gar nicht unkontrolliert durch den raum bewegen :wink:

    ich habe letzte woche spontan einen der 31 bänder der LS9 in den kanalinsert gepatcht, da es sonnst bei einem redner nicht zu handeln war, trotz sorgfälltiger vorbereitung, denn die anderen 10 redner an dem tag gingen problemlos.

    und genau das meine ich ja, für jeden tag eine neue situation, und damit eine neue vorgehensweise. im groben zwar ähnlich wie von mringhoff besser auf den punkt gebracht als von mir, aber eben doch jedesmal etwas anders.

    und auf den punkt "gleiche lavaliers für alle" gehe ich hier nicht ein, sondern starte spontan mal einen zweiten thread :D

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  • mringhoff
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    • 9. September 2008 um 13:25
    • #56
    Zitat von "Jim"

    Wenn du keine neuralgischen sondern alles die gleichen Lavalliers einsetzt und die Lautsprecher in einer vernünftigen Entfernung zu den Mic`s setzt, dann geht auch das ohne Master Eq Eingriffe.

    ja, manchmal gehts, aber oft auch nicht. Das hängt ja auch stark von den äußeren Umständen ab.
    Und von der Anzahl der gleichzeitig offenen Lavallliers (z.B. bei einer Diskussion)...
    Und von der gewünschten/benötigten Lautstärke vor Ort...
    Und von der Sprechlautstärke des Redners...
    Und die durch die Raumarchitektur vorgegebene Abweichung von der Idealaufstellung der Lautsprecher
    Und von der Reflexionsfreudigkeit der Location
    Und vom Sicherheitsbefinden des Technikers, der gerne immer noch etwas mehr Gain before Feedback hat, als im Soundcheck für ausreichend befunden
    Und...
    Und...
    Und...

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  • david kammerer
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    • 9. September 2008 um 14:26
    • #57
    Zitat von "guma"

    Bei allem Respekt vor Leuten, die echtes Herzblut vergießen und ihr Innerstes nach aussen kehren:


    Da kann ich nur sagen: Du bist ein Held !

    Ohne das jetzt verabredet zu haben würde ich sagen, dass es bei Klaus, Christopher, BillBo ( ? ) oTon und meiner Wenigkeit doch einmal im Jahr pfeift und es mindestens drei Mucker im Jahr gibt, die uns nicht zu Füssen liegen ?! :D:D:D ... und das unabhängig von der Test-CD, dem Pfeifmikro oder ... 8)8)8)

    Wenn du genau schaust schreibt ja auch, daß

      -er eigentlich nicht einpfeift; also in besonderen Fällen schon
      -er es normalerweise pfeiffrei unter Kontrolle hat; also hin und wieder wirds wohl auch pfeifen


    So gesehn nichts anderes, wie bei dir un deinen Kollegen und somit Gratulation!! Ihr seid auch Helden :D:D
    Aber mal im Ernst, Tobias hat doch auch erwähnt, daß er bewußt etwas "übertrieben" vormuliert, um die Diskussion anzuregen. Keiner ist perfekt und es klappt immer alles wie am Schnürchen. Die Frage ist wie man dann mit der Situation klar kommt und ob man es zum ´Prroblem werden läßt. Und da kann ich versichern, auch wenns mal pfeift oder Musiker nicht in Lobgesänge einstimmen, ein echtes Problem gabs schon lange nicht mehr.
    Damit ich aber nicht nur Beiträge kommentiere und zerpflücke, ohne konstruktiv zum Thema beizutragen (wie es der ein oder andere Eidgenosse gerne macht), hier auch noch zwei Punkte, die ich beisteuern möchte.

    1. Auch ich bin kein Fan der "Mikrofontechnik" beim Einstellen der Anlage. Neben den Gründen, die mein Bruder schon erwähnt hat sehe ich noch zwei weitere Probleme. Zum einem höre ich da immer einen Mix aus Direktschall aus meinem Mund, Kopf-/Körperresonanzen und PA. Ich kann das nicht auseinanderhalten und behaupte (weis es also nicht sicher!) auch jeder andere wird sich da schwer tun. Dennoch gibt es Leute, die damit ein gutes Gesamtergebnis hinbekommen. Auch wenn ich der Meinung bin, die Anlage an sich klingt noch nicht so toll. Aber das Ergebnis zählt. Zweitens fällt es mir schwer zu unterscheiden, ob meine Stimme heute wegen etwas Schnupfen, leicht angestrengten Stimmbändern von der lautstarken Unterhaltung am Vorabend, oder einfach wegen Müdigkeit so nasal, heiser oder matt klingt, oder ob es an der Anlage liegt und ich was tun muß.

    2.

    Zitat von "mediennutte"

    oder wenn möglich ändere ich übergangsfrequenzen am controler, um überlappende bereiche die evtl. überbetond sind abzusenken.


    auch wenn ich hauptsächlich die Ansichten deines Beitrages teile, hier wäre ich doch sehr vorsichtig.
    Die gewählten und entsprechend gesetzten Filter in den Übernahmebereichen sind maßgeblich für den Phasenverlauf in diesem Bereich mitverantwortlich. Hier sind oft lange Meß-/ und Versuchsreihen dei Grundlage (ich gehe natürlich von "vernünftigen" Setups aus, also entweder vom Herstller voregegebene oder durch ausführliche Messungen und Tests erstellte, nicht vom Hobbyschrauber mal so eingestellt, weil man halt bei 100 Hertz trennt...). Ändert man dies Filter kann das recht grausame Folgen haben.

    So nun hoffe ich, auch einen nützlichen Beitrag zum Thema geleistet zu haben.

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • TomyN
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    • 9. September 2008 um 20:38
    • #58

    Hi,

    also meine Vorgehensweise ist

    - Anlage sinnvoll aufstellen
    - Laufzeiten (bei mir meist nur zwischen Top und Sub und Delayline(s)) einmessen.
    - Grobe Tonbalance über Lautstärkeregler für die einzelnen Wege einstellen.
    - Messen (jeweils eine Box im Direktschall) (Und es geht auch in halligen Räumen, aber halt nicht mit 32Band RTA und Messmikro)
    - EQ einstellen (zu 98,6% parametrik)
    - Gesamtsystem hören, evtl. korrigieren.

    Hier noch mal eine Methode, die mich persönlich sehr fasziniert hat (obwohl ich sie fast nie angewendet habe). Geht auch gut mit RTA

    (Haupt-) Vocal Mikro ans Pult nehmen, dort unter einer Jacke o.ä begraben, 'Stoff' geben. Dann eine oder zwei Koppelfrequenzen leicht ziehen.
    Dann Mikro auf Stativ, Ausrichtung von der Bühne weg. Gleiches Spiel.
    Dann Mikro auf Stativ, Ausrichtung zur Bühne hin. Und nochmal.
    Dann noch eine globale Anpassung (hier 'Höhenboost' fürs SM-58)

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • tobias kammerer
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    • 9. September 2008 um 21:41
    • #59

    Hallo Guma,

    ich wollte mich eigentlich nur erwehren, ich könnte offenbar nicht Monitor mischen, da das weiter oben so durchsickerte. Natürlich pfeift es auch mal bei mir (aber nicht wegen der CD!) und natürlich hat auch jemand mal was zu Motzen! Ich hoffe, so ist es jetzt recht! (Wundert mich übrigens, daß ein Moderator so eingrieft, da Ihr ja eigentlich für die nötige Sachlichkeit Sorgen solltet, aber offenbar habe ich da über die Stränge geschlagen. Wenn das so ist, dann tut es mir Leid.)

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • mringhoff
    Profi
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    Beiträge
    5.262
    • 9. September 2008 um 21:56
    • #60

    nimms nicht so ernst, unser guma ist manchmal etwas direkt (dafür bleibts besser im Gedächtnis :)
    Und ein Moderator ist auch einer "von uns" - mit eigener Meinung und Diskussionsfreudigkeit, kein neutraler Richter im Hintergrund...

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