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Recording Software für min. 32 Spuren?

  • wora
  • 25. November 2008 um 13:22
  • Sebastian Giese
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    • 25. November 2008 um 22:37
    • #21
    Zitat von "simonstpauli"

    Letztes Jahr habe ich jemanden gesehen, der mit Cubase 32 Spuren aufgenommen hat (Laptop, RME PCMCIA-Karte mit Toslink-Schnittstellen, div. Preamps, externe FW-Festplatte...).
    Prinzipiell geht da also was.

    Hast Du schon Rechnerhardware dafür? Davon hängt Einiges ab denke ich...

    Yop, Cubase kann das definitiv.
    Auch mit genug rechenintensiven Plugins.

  • simonstpauli
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    • 25. November 2008 um 22:56
    • #22
    Zitat von "schallereignissortierer"

    Das wären bei 16bit 44,1kHz runde 400 Minuten pro (Mono) Track, bis das 2GB Limit erreicht wäre.

    Reicht selbst für Grateful Dead :o)

    1 Minute 16bit Stereo (CD) sind in etwa 10MB...


    genau.

    1 Minute, 44,1 kHz, 16 bit, mono -> 5MB
    24 bit -> 7,5 MB
    88,2 kHz -> 10 MB
    88,2 kHz, 24 bit -> 15 MB

    Ich habe diese Begrenzung mit 96 kHz, 24 bit, stereo erreicht und es war eine im Rückblick lustige Erfahrung.

    Es war direkt während einer Rede eines Dax-Vorstandes, welche dessen Veranstaltungsleiter gerne auf Datenträger gehabt hätte.
    Ich hab lapidar ein A4-Blatt genommen, mit Edding "Mac kaufen" draufgeschrieben und auf das XP-Laptop gelegt. War für einen Lacher gut.
    Am Ende fand ich heraus, daß es nicht an Windows lag sondern an .wav und meiner übertriebenen SR- und Bitbreiteneinstellung. War ja für Sprache mit Kanonen auf Spatzen geschossen, und gleich ins Blaue und nicht ins Schwarze...

    Hab mich auch vertan, es waren 4 GB
    http://en.wikipedia.org/wiki/Wave_format

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 26. November 2008 um 01:37
    • #23

    oh, hoppla.
    dachte nicht das da gleich so viele antworten kommen...

    als hardware setze ich einen PC mit 2GHz DualCore und 2GB RAM ein. der steht im moment ungenutzt rum..
    dazu dann windoofs XP-pro.
    die soundkarte könnte folgende werden:
    Digigram LX6464ES
    das audioformat wird 48kHz/24Bit sein und im regelfall werden nicht mehr als 32 spuren aufgenommen. es gibt aber leider keine ethersound 32spur-soundkarte - und mit der 64er karte bin ich auch für die zukunft sehr gut gerüstet.

    verwendungszweck sind tatsächlich aufnahmen, die zur nachbearbeitung direkt an ein studio gehen sollen. der andere zweck ist, das ich nachträglich selbst über das pult eine schöne stereosumme mischen kann. und danach geht´s dann vermutlich zur dynamikvernichtung ans "masteringstudio", was ne schande...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • schallereignissortierer
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    • 26. November 2008 um 01:52
    • #24

    Naja, bei der Unverbindlichen Preisempfehlung: 2.368,- € dürfte auch die entsprechende Software noch drin sein. :roll:

    Hauptsache, das Studio benutzt auch Software, die auf PCs läuft.
    Ansonsten dürftest Du Dir noch drei weitere der Karten zulegen:

    Das virtuelle Mischpult von Cubase 4 bietet Ihnen alle Möglichkeiten für professionelle Stereo- und Surround-Mixe:

    * Bis zu 256 physikalische Ein- und Ausgänge
    * 8 Inserts pro Kanal
    * 64 FX Sends inklusive FX Return Channels
    * Bis zu 256 Gruppen
    * High-End Channel EQ
    * Vollausgestattete Control Room Sektion
    * Kopieren und Tauschen von Inserts per Drag&Drop
    * Automatischer Latenzausgleich für PlugIns
    * Freies Routing von Audiokanälen, Bussen, Gruppen und FX Return Channels

    64 Kanäle sind wirklich kein Problem und so das Studio ebenfalls Cubase nutzt, bist Du doch fein raus. Einfach das Projekt in einem neuen Ordner speichern und dem Studio zukommen lassen.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • wora
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    • 26. November 2008 um 02:01
    • #25

    gibt es denn keine übergreifenden files, die von allen gelesen werden können??
    ich weiss nicht immer genau, zu welchen studios meine kunden gehen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • SebastianJaeger
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    • 26. November 2008 um 08:16
    • #26

    Hallo,

    also Wavefiles können von beiden Systemen gelesen werden, das sollte kein Problem sein.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • simonstpauli
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    • 26. November 2008 um 08:29
    • #27
    Zitat von "wora"

    gibt es denn keine übergreifenden files, die von allen gelesen werden können??
    ich weiss nicht immer genau, zu welchen studios meine kunden gehen...


    Klar, Du brauchst ja nur die Roh-Spuren, machst also auf dem Rechner keine Mix-Arbeit.
    Die liegen dann als .wav oder .aif vor und sind von allen wichtigen Programmen lesbar.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • audiobo
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    • 26. November 2008 um 09:45
    • #28

    Hallo Wolfgang

    Probier doch einfach mal Ubuntu-Studio mit Ardour aus. Runterladen, DVD brennen, installieren. Wenns nicht läuft, Platte formatieren und XP wieder draufballern. Ausser dem Rohling kost´s ja nix und bei einem reinen Recording-System dürfte sich auch die "Windows/Linux-Umgewöhnung" in Grenzen halten.

    Vorteil: Ein für reine Aufnahme/Wiedergabezwecke sehr gut geeignetes Programm, da jeder Spur ein physikalischer Eingang sowie einem Ausgang, bzw. mehreren (Split) zugeordnet werden kann.
    Im Gegensatz zu z.B. Logic, wo die Signale immer über einen Bus gehen und dort auch immer nur einer beschickt werden kann (ja ich, weiss es gibt die noch Sends).

    In der Testphase lief´s bei mir eigentlich immer recht gut und, obwohl es für meine PCI-Karte keine dazugehörigen Linux-Treiber gibt, wurde sie sofort vom System erkannt und hat bei den Latenzzeiten XP-Asio um Längen unterboten (mit dem alten Rechner).

    Leider läuft meine Motu mit USB nicht unter Linux, daher hat sich das Thema für mich z.Z. erledigt. :cry:

    Edit: Link vergessen...

    http://ubuntustudio.org/downloads

  • Wurst Werner
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    • 26. November 2008 um 10:33
    • #29

    Es gab mal den Versuch von AVID, ein Dateiformat extra für den Plattformübergreifenden Austausch von Files zu etablieren. Das ist das "omf" (Open Media Framework) Format. In der Realität wird es allerdings fast immer, wie von Simonstpauli beschrieben, gehandhabt.
    Ich habe mittlerweile nicht wenige Kunden, die Ihren Krempel selbstaufnehmen und mir dann zum mixen und mastern schicken. Mir ist das völlig Wurst, ob Cubase, Nuendo, ProllTools, Samplitude, Logic usw... Man braucht nur die reinen Audiospuren. Das einzige, was es zu beachten gilt, ist das alle Spuren bei 0 Anfangen und ordentlich benannt sind. Formatmäßig kann jede aktuelle Software alles verwursten (bis auf 32bit Float - das geht in Cubase und Nuendo, der ProTools User kann z.B. damit nix anfagen).
    Bei Live Recordings ist es noch einfacher, da dort naturgemäß alle Spuren den gleichen Startpunkt haben. Da braucht man nur die AudioSpuren brennen und ans Studio weiterleiten.

    wora: 64 Spuren gleichzeitig aufzunehmen ist immer noch ein Hardware-akt. Die meisten Schnittstellen sind mit 24 Spuren am Ende, da muss man entweder kaskadieren oder viel Geld ausgeben. 64 Spuren gleichzeitig kann zum Beispiel das hier--> http://www.rme-audio.com/premline/hdspmadi.htm
    Kommen dann wohl noch die Wandler dazu - teuere Angelegenheit!
    Schön old school mäßig, dafür super easy in der Bedienung-->
    http://www.klarkteknik.com/dn9696.php natürlich ebenfalls sackteuer:-)

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • wora
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    • 26. November 2008 um 11:10
    • #30

    ww:
    ich habe eine ethersound-soundkarte von Digigram im auge, die auf mein zukünftiges muco-system passt. die kann max. 64 kanäle, so viele werde ich aber erstmal nicht brauchen. die karte muss also keine A/D wandlungen vornehmen, ist aber trotzdem sehr teuer...

    den tipp mit ubuntu lasse ich mir dann bei gelegenheit mal durch den kopf gehen. am liebsten wäre mir ja Win2000 gewesen, mein bisher mit abstand betriebssicherstes system, das auf diesem PC eigentlich wie ein wirbelwind werkeln müsste. aber ob dafür die treiber passen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • schallereignissortierer
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    • 26. November 2008 um 11:19
    • #31
    Zitat

    Das einzige, was es zu beachten gilt, ist das alle Spuren bei 0 Anfangen und ordentlich benannt sind.


    Exakt das ist das unangenehme, wenn man mal auf einem Live Mitschnitt irgendwas ausbessern wollte, bevor es zum Studio geht. Es muss halt immer am Beginn der Aufnahme gestartet werden.

    Sonst ist es natürlich kein Problem, alle "Wavs" zu markieren und zu importieren -cubase fragt auch ganz brav, ob es für jedes File eine eigene Spur anlegen soll- bei anderen dürfte das wohl ähnlich sein.

    Zitat

    64 Spuren gleichzeitig aufzunehmen ist immer noch ein Hardware-akt. Die meisten Schnittstellen sind mit 24 Spuren am Ende, da muss man entweder kaskadieren oder viel Geld ausgeben.


    Ööhh, das macht er ja mit dem 64Track Ethernet Interface. Knappe 2.400 ist doch schon eine Hausnummer. :roll:
    http://www.audioexport.de/live/digigram_39255_DEU_AE.html

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  • bemi
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    • 26. November 2008 um 11:21
    • #32

    Hey wora,

    frag doch mal den Markus Sinsel. Der hat doch genau dein gewuenschtes Setup am laufen.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • Wurst Werner
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    • 26. November 2008 um 11:43
    • #33

    "Exakt das ist das unangenehme, wenn man mal auf einem Live Mitschnitt irgendwas ausbessern wollte, bevor es zum Studio geht. Es muss halt immer am Beginn der Aufnahme gestartet werden. "

    Nee, das geht auch ohne. Einfach an der Stelle aufnehmen, wo man eindroppen will und nacher die Spur mit Leerzeit zusammenrechnen und brennen. Bei ProTools heißt das z.B. "Consolidate". Was Software übergreifend immer geht, bei nachträglich aufgenommen Spuren bei 0 (also am Projekt Anfang) eine Sekunde Stille aufnehmen, dann sitzt das nachträgliche aufgenomme automatisch an der richtigen Stelle. Wie gesagt, wenn man einmal weiß wie es geht, dann ist das kein Problem. In jedem professionelleren Studio ist das Tagegeschäft.


    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

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  • dasich
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    • 26. November 2008 um 11:50
    • #34

    so ich werf noch mal eine Software in die Runde:

    Und nicht nur das, sondern auch die ist sogar kostenlos:

    Audacity.

    Gibt es für so ziemlich jede Plattform.

    Es grüßt der Stephan

  • schallereignissortierer
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    • 26. November 2008 um 11:53
    • #35
    Zitat

    Einfach an der Stelle aufnehmen, wo man eindroppen will und nacher die Spur mit Leerzeit zusammenrechnen und brennen.


    Stimmt, bei cubase heißt das "kleben". Damit lässt sich die "Stille" am Anfang mit dem reingedroppten zusammenkleben und dann hat man auch wieder einen Track, der bei Null anfängt.

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  • wora
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    • 26. November 2008 um 12:37
    • #36
    Zitat von "DasIch"

    ...
    Audacity...


    kenne und nutze ich auch seit längerem. wenn ich es richtig verstanden habe, ist da aber bei 16 spuren schluss...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • dasich
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    • 26. November 2008 um 13:44
    • #37
    Zitat von "wora"


    kenne und nutze ich auch seit längerem. wenn ich es richtig verstanden habe, ist da aber bei 16 spuren schluss...


    Nein, zumindest nicht beim Mac, bei PC weiß ich es nicht.

    ich habe vor dem Post mal eben 32 Spuren aufgemacht, ums zu testen.
    Es lief.

    zugegeben hab ich nur 16 stereofiles importiert, aber die liefen alle und ich konnte auch noch weitere Spuren öffnen.

    Dem Programm ist es egal wie viel du aufmachst, der Rechner zeigt dir halt irgendwann einen Vogel.

    Bei mir ist es ein MacBook 2 GHz mit 2GB Ram

    P.S. Edit will auch noch was sagen:
    ich zitier mal aus dem Handbuch:

    Zitat

    Obwohl Audacity ein sehr guter Audioeditor ist, mit dem man eine nur durch den Rechner selbst
    begrenzte Anzahl an Tonspuren verwalten kann, die noch dazu beliebig gross sein können, kann
    Audacity nicht alles.

    Es grüßt der Stephan

  • schallereignissortierer
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    • 26. November 2008 um 14:20
    • #38

    Die EDU Version (für Schüler, Pädagogen usw.) von Cubase 4 gibts in der Bucht für 325 Euros. Sowas wäre preislich wohl noch vertretbar?

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  • wora
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    • 26. November 2008 um 18:05
    • #39

    wenn das mit Audacity doch gehen sollte, bin ich beruhigt.
    kostet nix und ich kann damit einigermassen umgehen.

    wie ist es denn mit Cubase Essential 4?
    das gibts schon für 140,-

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • schallereignissortierer
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    • 26. November 2008 um 19:30
    • #40

    Hat "nur" 32 Audioein/ausgänge:

    max. 64 Audio-Spuren
    MIDI-Spuren unbegrenzt
    max. 32 physikalische I/O´s

    Gäbe es aber auch als "Schul"version für 75 Euros. ;)

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