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Halleinstellung PCM 90

  • hamberger
  • 25. Dezember 2008 um 10:10
  • hamberger
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    14
    • 25. Dezember 2008 um 10:10
    • #1

    Liebe Kollegen,

    nachdem mein Lexicon PCM 90 nach einer Reparatur resetet wurde möchte ich es neu programmieren.
    Kann mir jemand eine Empfehlung geben ( Hallzeiten, Predelay, getimtes Delay, Raumgrösse) usw.
    Ich mache Tanzmusik und liebe eine sogenannte Hallwolke, zum Teil mit getimetem Echo.
    Bisher hatte ich mit sehr langen Hallzeiten( 3 -4 sec./Size 39,4) und Predelay´s ( 120 ms) gearbeitet.
    Auch würde mich interessieren Plate oder Room.

    vorab Danke

    Adolf

  • SebastianJaeger
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    • 25. Dezember 2008 um 10:27
    • #2
    Zitat

    Bisher hatte ich mit sehr langen Hallzeiten( 3 -4 sec./Size 39,4) und Predelay´s ( 120 ms) gearbeitet.
    Auch würde mich interessieren Plate oder Room.

    Eine Hallzeit von 3-4 Sekunden mit einem Predelay von 120ms?
    Das Predelay ist ja so groß das sich aus der nachfolgenden Hallfahne schon ein Echo ergibt.
    Bei einer Ballade kann das mit der 3-4 Sekunden Fahne ja ganz gut passen, aber bei ner Pop oder Rocknummer?
    Ich würde es mal mit Zeiten von 1-2 Sekunden versuchen und das Predelay zwischen 25 und 80 ms.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • guma
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    • 25. Dezember 2008 um 10:41
    • #3

    1. den 'random hall' Algorithmus benutzen.
    2. im manual unbedingt über den Sinn der parameter 'shape' und 'spread' nachlesen, danach das predelay kleiner machen, dafür aber den "Anhall", also die natürliche Anschwellzeit des Halls über die o.g. parameter regeln. Das führt ebenfalls zu sehr großen Halls, die aber statt einer predelay-Pause ein natürliches "Anschwellverhalten" haben.

  • hamberger
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    • 27. Dezember 2008 um 09:12
    • #4

    Liebe Forumsfreunde,

    herzlichen Dank vorab für die Antworten.
    Besonders der Tip mit dem "Random Hall" scheint für mich brauchbar zu sein. Das Predelay habe ich ebenfalls auf 60ms runtergeschraubt.
    Hatte gestern mittag einen Auftritt in einem Tanzlokal. War mit der Halleinstellung super zufrieden.
    Heut werde ich die Sache vor Ort nochmals verfeinern. Vor allem möchte ich zum Teil noch ein Midigetimtes Echo hinzufügen.
    Ich arbeite meist mit 4 Hallprogrammen für Balladen, Pop/Rock, Instrumentals (Sax), Volksmusik und Stimmungsmusik bei denen ich dir Hallzeiten anpasse.
    Sicherlich brauche ich noch ein paar Tips.

    Adolf

  • hamberger
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    • 2. Januar 2009 um 12:54
    • #5

    Was mir eben noch beim Experimentieren mit dem PCM 90 und dem Randomhall auffällt ist, daß bei diesem Hall der Parameter Echo fehlt.
    Bei Rich Plate ist dieses Parameter verfügbar.

    Wäre es dann nicht sinnvoller mit dem Platehall zu arbeiten.


    Adolf

  • guma
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    • 2. Januar 2009 um 13:18
    • #6

    Nein, das sehe ich nicht so. Im Randomhall wird die komplette Rechenleistung für eine 'Ungeordnetheit' der Reflektionen gebraucht, die man mit Echos, die einen definierten Abstand haben, so nicht erreichen kann.

  • christopher hafer
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    • 2. Januar 2009 um 15:39
    • #7

    Warum nicht die eigenen Ohren gebrauchen?
    Welchen Hall Du am Ende wirklich gebrauchen kannst wirst nur Du beurteilen können. Kochrezepte nützen da äußerst wenig.

    Davon an: Ein PCM90 ist ein sehr komplexer Profi-Prozessor. Wenn Du nicht nicht wirklich ernsthaft damit auseinander setzt wird am Ende der Einsatz eines Benutzer-freundlichen Gerätes wesentlich mehr Erfolg + Freude bringen.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • guma
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    • 2. Januar 2009 um 17:51
    • #8

    Ich hatte jetzt nicht den Eindruck, dass Herr Hamberger die eigenen Ohren nicht gebraucht. Ich glaube auch nicht, dass er nach Kochrezepten sucht, sondern eher nach neuen Pfaden im Zugang zu diesem Gerät. Verblüffenderweise ist es ja so, dass man im Umgang mit komplexen Geräten, nachdem man sie ein bisschen verstanden hat, gern immer wieder auf den gleichen Pfaden wandelt und daher manchmal auch Anregung von aussen braucht.

  • wora
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    • 2. Januar 2009 um 18:29
    • #9

    diese "anregung von aussen" finde ich sehr gut.
    ich besitze seit 1999 ein PCM91 und habe mich auf meine programme "eingeschossen", ich ändere da seltenst noch was. somit ist mir auch die übersicht über die parameterflut etwas abhanden gekommen.
    auch wenn ich mein PCM91 wohl nicht mehr lange besitzen werde, muss ich nun unbedingt noch mal "random hall" testen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • christopher hafer
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    • 2. Januar 2009 um 18:48
    • #10

    Es geht ja nicht primär um eine "Anregung von außen" - die ist sicherlich gut, so wie Dein Input es hier war - als nach meiner Sicht eher nach dem Schema: "Ich bin Tanzmusiker und suche nach schönen Einstellungen für mein Effektgerät...". Das IST Kochbuchdenken!

    Ich wollte nur Anregen, dass eine elemetare Auseinandersetzung mit seinem Handwerkszeug - da gehört das PCM90 nach eigenem Willen ja dazu - unentbehrlich ist. Hierzu liegt es nahe, sich auch mal dem nicht schlechtem Handbuch zu widmen.

    Und nochmal: Gerade bei Effekten kann niemand von außen echte Hilfe geben, dazu kennt man die Vorstellungen zu ungenau und erst recht nicht die äußeren Umstände wie Raumakustik und musikalischer Kontext.
    Wem solche Parameter nicht mehr Verständlich sind wählt am besten gleich die Presets "Concert Hall" oder "Rich Plate" o.ä. und fertig iss.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • guma
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    • 2. Januar 2009 um 20:47
    • #11

    @ wora

    Schade, dass Du das PCM91 nicht ins Digitalpultzeitalter hinüberretten willst :(:( . Bei allen größeren Digitalpulten ist AES/EBU in und out vorhanden und Du könntest das Ding problemlos mit zwei 110Ohm XLR Kabeln anschliessen. Das dann auf einen aux zu patchen kann das Problem für den professionellen Pultbetreuer nicht sein. Für die Yamahas halte ich eine MY8-AE oder besser MY16-AE Karte für Pflicht. Man kann darüber noch eine Menge anderer Aufgaben wie den digitalen Anschluss von Speakermanagement-Systemen oder die proprietären Controlereingänge von Kling&Freitag oder d&b ansprechen oder hochkarätige AD oder DA Wandler anschliessen.

    Selbst an einem LS9 ist das PCM über den spdif in-out mit zwei cinch-Kabeln ohne weitere Hilfsmittel problemlos digital zu betreiben. Willst Du wirklich ausschließlich die Yamaha FXe benutzen ?

  • wora
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    • 2. Januar 2009 um 21:05
    • #12

    guma:
    nein, ich werde mir kein Yamaha-pult zulegen.
    die effekte an meinem neuen lieblingspult sind mindestens genau so gut wie die im PCM, ich empfinde sie sogar als besser. deshalb brauche ich es dann einfach nicht mehr.
    aber das ist jetzt schon wieder ein bisschen off topic...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 2. Januar 2009 um 21:22
    • #13

    @ wora

    ....naja, selbst an der Konsolenrückseite Deines Lieblingspultes sehe ich 4 x AES/EBU in und out..... vielleicht kannst Du Dich ja mal erweichen, das PCM91 dort für einen Direktvergleich anzuschließen, zumindest dann, wenn es dafür nicht mehr genug Kohle beim Gebrauchtverkauf gibt 8)

  • schallereignissortierer
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    • 2. Januar 2009 um 21:40
    • #14

    Zur Not würde ich mich aber opfern und dem 91 bei mir ein Plätzlein im Heim für alternde Hardware einräumen.

    Sozusagen "Gut Aiderbichl" für Hardware Klepper :o)

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • guma
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    • 2. Januar 2009 um 21:45
    • #15

    ich weiß, ich fange jetzt an zu nerven aber...

    @ wora

    Ich lese gerade... "two internal effect engines".... ist das nicht eh bissi wenig, egal wie gut die sind ???

    ... oder fängt Dein neues Lieblingspult nicht mehr mit i an ?

  • wora
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    • 3. Januar 2009 um 02:11
    • #16

    guma, die "two internal effect engines" sind nur die grundausstattung.
    ich nehm natürlich die aufrüstplatine und hab dann 8 gute effekte im pult, wo bleibt denn sonst der spass? ;)
    dafür lass ich dann aber die digitalen schnittstellen am FOH weg, da ich dort keine Geräte mit AES/EBU anschliessen muss.

    nun, ich denke aber nochmal drüber nach, ob ich mich wirklich von meinen schätzchen trennen kann... aber ich behalte natürlich das ein oder andere unersetzbare gerät, z.b. das Fireworx, das PCM gehört aber leider nicht dazu.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • hamberger
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    • 3. Januar 2009 um 06:04
    • #17

    Hallo liebe Forumsfreunde,

    natürlich setze ich meine Ohren zur Wahl eines guten Halles ein.
    Ich dachte mir nur, es kann nicht schaden sich mal mit ein paar Experten auszutauschen.
    Bei mir ist es nämlich auch so, daß ich das Gerät vor ca. 15 Jahren gekauft , in zig-Stunden langer Arbeit 5, mir zusagende, Hallprogramme gebastelt und nie mehr ein Parameter verändert habe.
    Nachdem ich nun das Gerät nach einer Reparatur neu programmieren muß kam mir eben der Gedanke, vielleicht kann ich noch etwas verbessern.
    Mein Lieblingshall hatte bisher folgende Einstellung:
    Low RT 1.0 / Mid RT 4.229 / Crossover 7.9 / RT HC 10,6 / Pre Delay 120 /
    Size 39.4 .
    Bei schnellen Titeln war die Mid RT bei 1.545 - 2.250 .
    Wahrscheinlich stellen sich bei diesen Werten machem Profi die Nackenhaare .

    Gruß

    Adolf

  • fabio hermann
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    • 3. Januar 2009 um 06:23
    • #18

    das kommt ganz auf die musik an

    http://www.sound-light-bonn.net/

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