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Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

  • simonstpauli
  • 15. Januar 2009 um 02:42
  • karel noon
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    • 16. Januar 2009 um 22:04
    • #41

    bei agenturen heißt es doch für uns nur: nicht wundern, nicht aufregen, und kreativ sein :D

    was das ilive system betrifft, ich denke es ist nur eine frage der zeit bis es für die großen surfaces auch einschübe mit dem eigenen protokoll geben wird, dann sind große und kleine untereinander verwendbar, bis dahin finde ich ist das T eine sehr gute alternative zu einem LS932, mit der option im notfall auch jobs zu machen die eigentlich für eine M7 gedacht wären.

    perfekt um endlich auch den letzten 24er analogplatz abzuschaffen, und trotzdem die option nur mit dem laptop für einen messestand eine geschichte von zuhause aus zu regeln :D

    also auf die paar fader verzichte ich gerne, außerdem, mehr fader auf dem kleinen platz? wie soll ich da mit meinen wurstfingern noch zwischen? dann lieber kurz einen knopp gedrückt

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • christopher hafer
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    • 16. Januar 2009 um 22:37
    • #42

    @ simon:

    Zitat

    Christopher: nicht aufregen

    Ach, wo...! Die Welt hat wirklich andere Probleme :wink:

    Zitat

    Zum iLive T: Du hast m.E. den Kritikpunkt an der Linie herausgearbeitet.

    Na das ist doch schön zu hören...

    @ karel:

    Zitat

    bis dahin finde ich ist das T eine sehr gute alternative zu einem LS932, mit der option im notfall auch jobs zu machen die eigentlich für eine M7 gedacht wären.

    Ich sehe das iLiveT (was für ein besch**** Name!!) überhaupt nicht im entferntesten in der LS9-Liga, dann schon eher beim PM5.
    Unterm Strich potentiell das interessanteste Pult auf dem ganzen Markt (vor allem in Punkto P/L) - genaueres kann erst die Praxis zeigen.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • wora
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    • 16. Januar 2009 um 22:43
    • #43

    christopher
    es gibt für dich die iLive 176, die genügend fader zur verfügung stellt. im moment lässt sich diese nicht mit den T-serie inputs kombinieren, weil diese eine andere schnittstelle nutzen. da die grösseren mixracks aber voll modular aufgebaut sind und A&H bald auch andere schnittstellen auf den markt bringt, ist es nur eine frage der zeit bis es geht. und mit dem bisherigen mixrack bist du wie gesagt voll modular und kannst deine pultkonfiguration frei wählen. so ein system bietet im moment kein anderer hersteller. du kannst also schon jetzt problemlos grössere bedienoberflächen benutzen, es gibt ja auch noch die 144er, da ist also für (fast) jeden was dabei.

    die T-serie ist eine lösung, die budgetorientierter ist. somit muss man hier also mit kompromissen leben. diese kompromisse fallen für meinen geschmack aber sehr praxisorientiert aus.

    was das mixen an geht:
    auch ich komme mit den yamaha-lösungen der ebenenumschaltung nie so richtig zurecht. deshalb war mir das M7 von beginn an sehr sympathisch, ich finde das ist immer noch die beste bedienoberfläche von yammi.
    am idealsten ist sicherlich eine rein analoge oberfläche, weil man hier immer an alle funktionen kommt. ich denke, es herrscht mittlerweile ein breiter konsens darüber, das grosse analogpulte vom markt verschwinden werden. aber darüber wurde hier schon sehr viel diskutiert...

    wenn man sich ein neues pult zulegen möchte, dann schaut man sich eben am markt um. du findest das 122er nicht gut, das ist deine meinung. ich dagegen arbeite nun schon seit einigen monaten mit diesem system und will nichts anderes mehr haben. somit haben wir hier schon eine reine 50/50 situation der meinungen.
    schlussendlich musst du das pulot nicht gut finden. es gibt ja auch noch andere möglichkeiten für dich. ich hoffe damit haben wir diese sache ausführlich besprochen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • christopher hafer
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    • 16. Januar 2009 um 23:37
    • #44
    Zitat von "wora"

    christopher
    (...) du findest das 122er nicht gut, das ist deine meinung. ich dagegen arbeite nun schon seit einigen monaten mit diesem system und will nichts anderes mehr haben. somit haben wir hier schon eine reine 50/50 situation der meinungen.

    Welches "122er"? Meinst Du jetzt "T112"?

    Wie auch immer: Ich habe überhaupt nichts gegen die neue Serie. Das sollte doch vollkommen klar sein wenn ich schreibe:

    Zitat

    Ich sehe das iLiveT (...) überhaupt nicht im entferntesten in der LS9-Liga, dann schon eher beim PM5.
    Unterm Strich potentiell das interessanteste Pult auf dem ganzen Markt (vor allem in Punkto P/L)

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • wora
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    • 17. Januar 2009 um 00:02
    • #45

    ich muss eine kleine entschuldigung loswerden: ich bin grad auf nem gig, hab nicht soo viel zu tun... und hatte tatsächlich übersehen, das zum thema noch fast eine ganze weitere seite dazugekommen war.
    somit habe ich nicht auf deine neuen statements geantwortet, weil ich sie schlicht übersehen hatte.

    was die vergleiche mit dem LS9 angeht: das kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen. ich vergleiche auch kein Vi6 mit einem LS9

    anderes thema:
    hat schon jemand mal die technischen daten angeschaut?
    als latenz werden für die t-serie nur 1,4ms aufgeführt (1,6ms für die FOH-inputs). das ist für ein 48kHz-pult erstaunlich kurz

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 17. Januar 2009 um 01:01
    • #46
    Zitat von "wora"

    ....was die vergleiche mit dem LS9 angeht: das kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen. ich vergleiche auch kein Vi6 mit einem LS9...


    Den Vergleich habe ich ja schon im Titel impliziert, vor Allem wegen dem Preis.
    Ich stehe sicher nicht alleine mit der Meinung, daß die gebotene Leistung für den verlangten Preis außerordentlich ist.
    Trotzdem wird die T-Serie gegen LS9 und M7CL antreten und warum auch nicht? Es wird ja auch mal Zeit, daß neue Konzepte in die unteren Preisklassen vordringen. Und mehr für das gleiche Geld zu bieten ist auch eine Art Profil zu zeigen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 17. Januar 2009 um 04:13
    • #47
    Zitat von "simonstpauli"

    ...
    Ich stehe sicher nicht alleine mit der Meinung, daß die gebotene Leistung für den verlangten Preis außerordentlich ist.


    nein, damit stehst du natürlich nicht allein 8)

    Zitat von "simonstpauli"

    ...
    Trotzdem wird die T-Serie gegen LS9 und M7CL antreten und warum auch nicht? Es wird ja auch mal Zeit, daß neue Konzepte in die unteren Preisklassen vordringen. Und mehr für das gleiche Geld zu bieten ist auch eine Art Profil zu zeigen.


    weil die iLive IMHO nur vom preis her gegen LS9 und M7 antritt. das wars aber auch schon.
    von der gebotenen performance her muss man das system in höhere regionen einordnen. man beachte nur mal die deutlich höhere zahl an outputs und verfügbaren mixbusse... schon allein die tatsache, das in jedem der 32 verfügbaren mixe sowohl parametrische als auch grafische EQs zur verfügung stehen, gegenüber den max 16 beim M7...
    und dann gibt es sogar noch 8 effektmaschinen!
    ich sehe die grössere ausführung (T112/iDR48) deshalb eher in der PM5D region, und davon ist es preislich dann schon sehr weit weg.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MIKE
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    • 17. Januar 2009 um 17:36
    • #48

    Mal ne andere Frage, wie steht denn die Schlacht zu dem Roland System ?

    Es wird hier nur über Yammi geredet und über den eigentlichen Herausforderer der LS 9 nix ?

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • guma
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    • 17. Januar 2009 um 17:55
    • #49

    Ja, fällt mir auch auf, dass es da merkwürdig ruhig ist, obwohl doch etliche Leute dieses Pult gekauft haben.

  • Oliver Derks
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    • 17. Januar 2009 um 23:22
    • #50
    Zitat von "MIKE"

    Mal ne andere Frage, wie steht denn die Schlacht zu dem Roland System ?

    Ich möchte mal prophezeien, dass sich dieses System nie und nimmer durchsetzen wird.
    Allein schon weil Roland draufsteht - das meine ich völlig wertfrei.

  • wora
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    • 17. Januar 2009 um 23:33
    • #51

    hab ich da was verpasst? Roland war doch früher mal ein guter name...

    wir wissen alle, das A&H hier ein problem hat, zumindest in der profi-ecke waren die analogkonsolen hierzulande ja nicht gerade besonders beliebt.
    da A&H aber schon immer ein klassischer pulthersteller ist (im gegensatz zu Roland), könnte er aber eine grössere chance haben eine bessere verbreitung zu erlangen. am angebotenen system kann es jedenfalls kaum liegen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • stefankoch
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    • 18. Januar 2009 um 00:32
    • #52

    Hallo Gemeinde

    Ich denke, daß zum gegenwertigen Zeitpunkt kein Konkurrent die gegenwärtigen Platzhirsche M7 o. LS 9 vertreiben wird. Weder das Roland noch das Allen und Heath. Viele Verleiher ( so wie ich auch ) habe sich mit diesen Pulten bei der Umstellung in den letzten 2-3 Jahren weitestgehend eingedeckt. Yamaha war hier immer mit ca. 2 Jahren im Vorsprung, und hat so massig Pulte in den Markt geschoben und viele Anwender haben sich darauf eingeschossen und können diese bedienen.
    Ferner sind diese Pulte in Mengen verfügbar, so daß es auch Sinn macht diese in Ridern zu erwähnen.
    Kaufinteressenten müssen sich daher entscheiden, ob sie ein bis dato
    neues Pult mit mehr Features kaufen, allerings einen Markt vorfinden
    der quasi seine Operator/Verleihkundschaft erst noch finden muss
    ( was in der regel 1-2 J dauern kann ) oder auf den "Klassenstandart"
    zurückgreifen, auch wenn der unter Umständen etwas bieder daher kommt.
    Ich sehe die besten Chancen für Pulte wie Roland/Allen+Heath im Top 40
    oder Verleihgeschäft was nicht unbedingt Rider o. Dry Hire im Sinn hat.
    Hier zählen Features und Preis mehr als im reinen Vermietpark, wo es mehr um Verbreitung und Bekanntheit ( im Sinne von Sicherer Bedienung) der Produkte geht.
    Ich habe mich mit meheren durchaus namhaften Acts nach Shows unterhalten, warum sie z.B. 2 x M7 in die BA schreiben, obwohl es unbestritten bessere Pulte gibt, bzw sie auch klassenhöhrere hätten
    verlangen können, der Grund war ganz einfach " wir haben Files dafür und man kann sicher sein, daß diese Pulte weder am Budget, noch an der Verfügbarkeit scheitern."

    In der Preisklasse um die 10.000 € und wieder (deutlich) unterhalb vom LS 9 sehe ich noch Chancen für neu Digitalpulte, wenn man es schafft,
    sich vor Yamaha Pulte in diesen Klassen zu etablieren, und vor allem sie
    auch vor Yamaha spielfertig, nahezu fehlerfrei und in passender Stückzahl "am Start" zu haben ( incl. allem was man so braucht)

    Beste Grüße

    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von stefankoch (18. Januar 2009 um 00:54)

  • Oliver Derks
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    • 18. Januar 2009 um 00:37
    • #53
    Zitat von "wora"

    hab ich da was verpasst? Roland war doch früher mal ein guter name...

    wir wissen alle, das A&H hier ein problem hat, zumindest in der profi-ecke waren die analogkonsolen hierzulande ja nicht gerade besonders beliebt.
    da A&H aber schon immer ein klassischer pulthersteller ist (im gegensatz zu Roland), könnte er aber eine grössere chance haben eine bessere verbreitung zu erlangen. am angebotenen system kann es jedenfalls kaum liegen.


    Der Name ist durchaus gut. Aber zeig mir mal eine professionelle Firma, die ein digitales Roland Pult Live einsetzt. Ich kenne keine Einzige. Ich vermute, dass es auch nicht passieren wird.

    Das wichtige für die Etablierung am Markt ist, dass es die Pulte auf die Rider schaffen. Das dauert bekanntlich recht lange, bis sich da was tut. Man findet ja auch immer noch PCM 70 oder SPX 90 auf dem Rider.

    Ich traue es A&H mit dem neuen System durchaus zu. Roland nicht. Dafür ist das Produkt einfach nicht spektakulär genug, um das Ruder rum zu reißen.

  • wora
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    • 18. Januar 2009 um 04:07
    • #54

    ja, schon allein von den features ist das iLive ne andere klasse als das RSS. deshalb kann ich mir durchaus vorstellen, das dieses pultsystem auch noch ein paar abnehmer finden wird. vor allem zu den erwähnten preisen, wenn sie denn wirklich realistisch sind.

    das im moment kein hersteller an der erdrückenden marktposition von Yamaha rütteln wird, ist auch klar.
    ich glaube da macht sich kein hersteller ernsthafte hoffnungen, das die verleiher ihre gerade in den letzten jahren erst gekauften pulte wieder abstossen, noch bevor sie überhaupt mal wirklich geld einspielen (die ausnahme bestätigt natürlich die regel!)...
    auch ich habe mich in meinen ridern viele jahre lang vor allem an sehr weit verbreitete geräte gehalten, damit ich einigermassen sicher sein kann das auch die geräte vor ort sind, mit denen ich arbeiten kann und will. ich erinnere nur mal an unsere umfragen vor ein paar jahren, welche effekte und dynamikgerätschaften wohl die grösste verbreitung haben. dies hatte eben den zweck, das man möglichst das in den ridern hat, was auch verbreitet ist... übrigens gehörte Yamaha mit den SPX-9xx auch damals schon zu den sehr weit verbreiteten.
    somit wird Yamaha auch noch über viele jahre hinweg eine vorreiterrolle spielen!
    doch ihre modelle kommen auch in die jahre und werden mittlerweile von anderen systemen technisch überholt. die zeit geht weiter, es gibt keinen grund für die anderen hersteller, die flinte ins korn zu werfen. Yamaha hat mit ihrer politik quasi so was wie einen blitzkrieg gewonnen, aber man weiss ja das sowas nicht unbedingt zum sieg führen muss... (oh je, jetzt hab ich aber ausgeholt ;) )

    und es gibt durchaus auch einige firmen und techniker, die nie sehr gerne mit den Yammis arbeiteten, die sich eine höhere qualität, oder andere, oder mehr features wünschten. dazu gehöre ich übrigens auch...
    und genau hier ist der markt für alle anderen hersteller.
    dummerweise müssen sie sich den leider teilen, doch ich sehe für A&H hier recht gute chancen, nicht vom markt zu verschwinden. für meinen geschmack haben sie eine sehr clevere modellpolitik gewählt.
    man muss sich nur mal umschauen: bei allen anderen muss man sich für eine bestimmte pultgrösse entscheiden. es gibt zwar mittlerweile auch bei anderen die möglichkeit, ihre pulte aufzurüsten, aber kein anderer bietet eine flexibilität bei den oberflächen! und schon garnicht zu diesen preisen.

    es gibt übrigens auch noch eine andere möglichkeit, sich den Yamahas zu entziehen. ich verlasse mich z.b. nicht mehr gerne auf verleihbuden, die meine PM5D-files nicht in ihr pult laden (oder laden wollen), das ist mir selbst in der tat mehrfach passiert. nein, ich bringe in zukunft einfach mein eigenes system mit (geht natürlich nicht immer - klar!). selbstverständlich muss ich meine künstler davon überzeugen, das sie die mehrkosten evtl. übernehmen müssen.
    diese tendenz mit den eigenen pulten gibt es übrigens schon seit jahren auch bei kleineren bands, weil im zeitalter der digitaltpulte viele künstler vom "friss oder strib"-gehabe der verleiher die nase voll haben und stattdessen eine gleichbleibende qualität wollen. getreu dem motto: da weiss man, was man hat.
    da die kosten für ein solches system relativ gering sind, kann sich das auch durchaus rechnen. ich habe somit immer die qualität die ich möchte, habe meine vertraute arbeitsumgebung und bin von keinem verleiher mehr abhängig, was er mir heute so hinstellen will. man kennt ja den spruch: "das budget gibt nicht mehr her"...
    ich möchte die veranstaltungsfirmen also in zukunft bitten, einfach noch ne netzwerkstrippe neben ihr analogcore zu legen... ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 18. Januar 2009 um 08:47
    • #55
    Zitat von "wora"

    es gibt übrigens auch noch eine andere möglichkeit, sich den Yamahas zu entziehen. ich verlasse mich z.b. nicht mehr gerne auf verleihbuden, die meine PM5D-files nicht in ihr pult laden (oder laden wollen), das ist mir selbst in der tat mehrfach passiert. nein, ich bringe in zukunft einfach mein eigenes system mit (geht natürlich nicht immer - klar!). selbstverständlich muss ich meine künstler davon überzeugen, das sie die mehrkosten evtl. übernehmen müssen.
    diese tendenz mit den eigenen pulten gibt es übrigens schon seit jahren auch bei kleineren bands, weil im zeitalter der digitaltpulte viele künstler vom "friss oder strib"-gehabe der verleiher die nase voll haben und stattdessen eine gleichbleibende qualität wollen. getreu dem motto: da weiss man, was man hat.

    Genau das verstehe ich.
    Deswegen gibt es ja auch Buden, die sich vom Markt abheben.
    Un ddort meist auch Techniker, die gut verdienen.

    Da können die Pulte jetz nix dafür, das ist Einstellungssache der Dienstleister.

    Ich hab mir das Roland Pult angeschaut und finde es durchaus gut gemacht, aber was mich stört, sind die Kanal EQ.

    Wenn man schon LS9 Killer sein will oder zumindest in dieser Ecke am Markt kratzen, dann muß man auch mit Minimum den Features auftauchen.
    Auch wenn jetz einige sagen, mit den 2 parametrischen kommen sie aus, ich hätt oft gern 4.
    Speziell für kleinere Corporate Events, wo ich nicht Mengen an Geräten anschleppen will um Anstecker und Rednerpultmics zu bedienen.

    Auch das Tascam macht einen vernünftigen Eindruck ( ich hab jetz noch nie daran gearbeitet) aber bei heutigen Pulten will ich als User einfach speicherbare Headamps ( oder Gains oder Mic Pre, je nach belieben ) haben.
    Wenn schon digital, dann konsequent.

    Und wie Stefankoch schon gut beschriben hat, Yamaha war früh da, hat gut verkauft und die Pulte sind in großen Stückzahlen verfügbar.

    Deswegen und auch wegen der Stabilität haben die da guten Vorsprung.

    Kann ja sein, das sich der markt nun dreht, mit all den vielen neuen Anbietern von Digipulten, aber wenn, dann dauert das noch etwas.

    Und vor Allem:
    Yamaha schläft ja auch nicht und wird was auf den Markt nachwerfen.
    Kaum eine Firma hat so viel Geld und Entwickler an der Hand.

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  • stefankoch
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    • 18. Januar 2009 um 11:30
    • #56

    wora

    "doch ich sehe für A&H hier recht gute chancen, nicht vom markt zu verschwinden. für meinen geschmack haben sie eine sehr clevere modellpolitik gewählt.
    man muss sich nur mal umschauen: bei allen anderen muss man sich für eine bestimmte pultgrösse entscheiden. es gibt zwar mittlerweile auch bei anderen die möglichkeit, ihre pulte aufzurüsten, aber kein anderer bietet eine flexibilität bei den oberflächen! und schon garnicht zu diesen preisen. "

    Das stimmt, aber dennoch denke ich Allen und Heath hätte besser erst ein Produkt für ihren angestammten Markt v. kleineren und mittleren
    Verleihern auf den Markt gebracht, als das grosse I live.
    Ich denke hier hat man viel Zeit verschenkt.
    Allein von der Ankündigung des Pultes bis zum Auftauchen erster Pulte
    am Markt verging viel zuviel Zeit. Wenn man es geschafft hätte,
    die jetzt vorgestellte Pultrange letztes Jahr zur Messe zu präsentieren, hätte man wirklich was bewegen können.

    Ein weiteres, für mich sehr maßgebliches Problem einer mittleren Tonbutze mit hohem Freelanceranteil:

    wie sorge ich dafür, daß alle Techniker die Pulte im Schlaf beherrschen,
    und ich nicht gezwungen werde mich erst zu vergewisseren, wer was kann
    und ob er das neue Pult auch wirklich draufhat.
    Faktisch hieß das für mich bisher ich musste die Pulte meist deutlich vor der Saison kaufen, mich selbst ersteinmal einarbeiten und dann das Pult
    über Wochen stehen zu lassen um allen ein Chance zu geben sich mit dem Pult auseinanderzusetzen. Bei Pulten wie m7 + LS 9 ist das nun soch
    sehr einfach gewesen, weil vergleichbares Bedienkonzept und z.B. im Vergleich zum PM 5 D deutlich geingere Anzahl von Optionen.
    Und kaum sind alle auf der Konsole halbwegs sicher kommst du mit deinem File :D

    Beste Grüße

    Stefan

  • 4Art
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    • 18. Januar 2009 um 12:14
    • #57

    Interessante Diskussion das hier!

    Nochmal was zum Preis: In der Schweiz wird die grosse Konfig VK laut Vertrieb excl. Mwst 18'500 Euro kosten (Kurs EUR x 1.5 = Franken). Erfahrungsgemäss ist AT in DE aber deutlich günstiger.

    Für mich/uns einfach die grosse Gretchenfrage: Wie wird die Kombination aus einem FOH-Pult und einem Monitorpult aussehen.

  • guma
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    • 18. Januar 2009 um 12:19
    • #58
    Zitat von "wora"


    es gibt übrigens auch noch eine andere möglichkeit, sich den Yamahas zu entziehen. ich verlasse mich z.b. nicht mehr gerne auf verleihbuden, die meine PM5D-files nicht in ihr pult laden (oder laden wollen), das ist mir selbst in der tat mehrfach passiert. nein, ich bringe in zukunft einfach mein eigenes system mit (geht natürlich nicht immer - klar!). selbstverständlich muss ich meine künstler davon überzeugen, das sie die mehrkosten evtl. übernehmen müssen.
    diese tendenz mit den eigenen pulten gibt es übrigens schon seit jahren auch bei kleineren bands, weil im zeitalter der digitaltpulte viele künstler vom "friss oder strib"-gehabe der verleiher die nase voll haben und stattdessen eine gleichbleibende qualität wollen. getreu dem motto: da weiss man, was man hat.

    .... und genau da kommen wir noch zu einem anderen, nicht ganz unbedeutenden Punkt:

    in unserer Region ( zwischen Basel und Frankfurt ) fallen mir sofort ein gutes Duzend meiner geliebten 'ExDJBudenKomplettanbieterfreunde" ein, die PM5Ds oder M7s als 'must have' gekauft haben, ohne dazu auch nur den geringsten Bezug zu haben und auf deren Jobs die mittleren acts für irgende welche Radioschlagmichtots den Mecki machen. ( Was mit Kunst ja meist nichts zu tun hat :roll: ) Solange jedoch die Yamahapulte der Riderstandard bleiben, haben die es natürlich weiter leicht, denn Deppen wie wir akzeptieren aufgrund der Pulte Firmen, von denen wir ganz genau wissen, dass ausser den " zwei Brocken" also Pult + irgend ein Teuerarray, einfach nichts stimmt. ( FOH-Betreuung mau, Sys-OP maumau, Bühnenlogistik maumaumau, Monitoring supermau u.s.w. )
    Da finde ich es, obwohl selbst M7 und LS9 Besitzer sehr begrüßenswert, wenn die audiophileren Kollegen sich anderen Pulten zuwenden, um wenigstens ein kleines "Alleinstellungsmerkmal" zu erzeugen obwohl die Frage der klanglichen Relevanz der Technik selbst offen bleibt. Trotzdem würde ich mich über jeden Job ( ausserhalb meiner eigenen ) freuen, auf dem es gerade dann, wenn der Bandmixer sein eigenes Nichtyamahapult aufstellt, besser klingt obwohl das mit dem Pult wahrscheinlich nicht so sehr viel zu tun hat. :wink:

  • simonstpauli
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    • 18. Januar 2009 um 14:30
    • #59
    Zitat von "4Art"

    Interessante Diskussion das hier!

    Nochmal was zum Preis: In der Schweiz wird die grosse Konfig VK laut Vertrieb excl. Mwst 18'500 Euro kosten (Kurs EUR x 1.5 = Franken). Erfahrungsgemäss ist AT in DE aber deutlich günstiger.

    Für mich/uns einfach die grosse Gretchenfrage: Wie wird die Kombination aus einem FOH-Pult und einem Monitorpult aussehen.


    Hop Schwyz ;)

    Da das FOH-Pult wegen des Processing trotzdem ein Mix-Rack braucht würde ich sagen:

    1x iDR48, 1x iDR32 und dazu zwei Oberflächen nach Wahl.

    Was für mich eine interessante Frage ist:
    Kann man beide Mix-Racks Input- und Outputseitig in dieser Konfiguration voll nutzen? Also z.B. ein Rack SR, ein Rack SL, ein Subcore gespart und Outputs für Amping R und L an Ort und Stelle? Sollte eigentlich funktionieren...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • wora
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    • 18. Januar 2009 um 15:12
    • #60

    @klauston:
    genau die sache mit dem EQ am roland-pult hatte mich auch enttäuscht. auch ich dachte sofort: warum machen die sowas? es ist doch kein hexenwerk, die anderen bänder auch noch vollparametrisch zu machen. das sollte IMHO bei ALLEN digitalpulten standard sein. auch die festlegung auf dynamics nur in den ersten 24 kanälen (das hat sich ja mittlerweile gebessert!) konnte ich nicht nachvollziehen. somit war es in meinen augen lediglich ein ersatz für ein kleines spirit-pult...

    Zitat von "klauston"


    Kann ja sein, das sich der markt nun dreht, mit all den vielen neuen Anbietern von Digipulten, aber wenn, dann dauert das noch etwas.


    das wird mit sicherheit ein paar jahre dauern, falls es überhaupt passiert.
    aber wie bereits erwähnt, gibt es ja auch noch andere kunden, für die diese argumente weniger relevant sind.


    Zitat von "stefankoch"


    Das stimmt, aber dennoch denke ich Allen und Heath hätte besser erst ein Produkt für ihren angestammten Markt v. kleineren und mittleren
    Verleihern auf den Markt gebracht, als das grosse I live.
    Ich denke hier hat man viel Zeit verschenkt.


    ich glaube A&H hatte die hoffnung, endlich aus genau diesem marktsegment herauszukommen. wer wollte ihnen das verübeln - ausser der konkurrenz?
    bisher haben aber alle klassischen pulthersteller zuerst mal ihre flagschiffe vorgestellt, auch yamaha hat das mit dem PM1D so gemacht. ich denke das hat marketing-gründe. bei Yamaha ging die sache natürlich zuerst mal von den kleineren studiopulten aus, diese wurden dann ja auch von einigen verleihern für livezwecke eingesetzt. aber alle anderen machen es genau so wie A&H, erst die grossen, dann die kleineren...
    die anzahl der entwicklungsingenieure ist bei den kleineren herstellern begrenzt, weshalb sie niemals wie yamaha innerhalb eines jahres gleich mehrere neue pulte präsentieren können. das ist einfach nicht machbar. Yamaha beherrscht also nicht umsonst den markt.

    Zitat von "stefankoch"


    Und kaum sind alle auf der Konsole halbwegs sicher kommst du mit deinem File ;D


    hier bin ich jetzt ein bisschen verwirrt: mit meinem file ändere ich doch nicht die grundsätzlichen eigenschaften des pultes!?

    guma:
    das sich unsere alten DJ-freunde mit Yammi pulten eingedeckt haben, ist auch ein verdienst der verkäufer, denen sie offenbar kompromisslos hörig sind ;) doch ehrlich gesagt, unsere geschäfte tangieren sich nur sehr selten, weshalb ich hier für mich keinen zusammenhang sehe. ich bin ja auch kein verleiher im klassischen sinne, das werte ich hier klar als meinen vorteil.
    ich kann die sache also ohne kompromisse aus kreativen überlegungen heraus angehen, für mich sind argumente wie "bedienbarkeit durch andere mitarbeiter" und "verleihmöglichkeiten" nur zweitrangig.

    was die klanglichen eigenschaften von pulten angeht: auch wenn ich hier wieder anecken sollte weil das nicht abschliessend wissenschaftlich geklärt ist, aber ich höre unterschiede heraus und habe mich auch genau dershalb für das iLive entschieden. ich bin ja auch eher aus zufall auf das pult gestossen, einer meiner künstler hatte es mir (mit meiner einwilligung) einfach vor die nase gestellt. zwar hatte mich das bedienkonzept schon lange vorher überzeugt, das es aber auch so gut klingt hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. so, damit bin ich hier der zweite, der dazu seine meinung abgibt, jetzt darf geschimpft werden ;)

    Zitat von "simonstpauli"

    ...
    Was für mich eine interessante Frage ist:
    Kann man beide Mix-Racks Input- und Outputseitig in dieser Konfiguration voll nutzen? Also z.B. ein Rack SR, ein Rack SL, ein Subcore gespart und Outputs für Amping R und L an Ort und Stelle? Sollte eigentlich funktionieren...


    das sollte eigentlich funktionieren, aber da müssen dann wirklich profis ran ;)
    mit den neuen pulten kommt ja auch eine neue softwareversion, mal schauen welche features dann geboten werden.
    gut fände ich, wenn damit wirklich alle komponenten kombinierbar bleiben.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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