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  5. Boxen und Amps

Was habt ihr eigentlich gegen dickes Gewicht beim Amp?

  • tim arens
  • 24. Januar 2009 um 23:46
  • terrine
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    541
    • 25. Januar 2009 um 14:58
    • #21
    Zitat von "Tim Arens"

    [...]
    Es gibt viele Spinner in der High-End-Szene, aber auch so einige, die verdammt gut hören können.
    [...]

    Und damit driften wir wieder in die nicht belegbaren, unsachlichen Argumente und Gebiete von Hifiisten ab. Schade... viele Hifi-isten mögen Röhrenamps des Klirrs wegen...sprich: Sie mögen die Verfärbung (aber wollen/können es nicht zugeben ;) ). Ist bei Schallplatten nicht anders...egal wie teuer die Nadel und/oder der Dreher ist. Das hat aber nichts mit "verdammt gut hören" zu tun. 95% der ach so tollen Goldohren haben vielleicht 2x in ihrem Leben eine Oper von innen gesehen und meinen zu wissen, wie ein "echter" Bass klingt.
    Wolltest du jetzt noch auf irgendwas bestimmtes hinaus, oder nur "provozieren"?

    Zitat

    Nur IHR, die Veranstalter und Verantwortlichen für die Beschallung, ihr schwenkt nach dem Gitarrenamp des Musikers um auf digital.

    Und das ist doch auch gut so, oder? Wenn der Gitarrist SEINEN Sound hören möchte, von SEINEM Verstärker, dann soll das Signal HINTER dem Amp doch nicht weiter verändert werden, oder? Wenn du hinter eine verfärbende Röhre noch eine verfärbende Röhre packst, die dann wieder durch eine nicht optimale PA in einen Raum geschickt wird, wo jeder Akustiker albträume von bekommt, ...wie zufrieden ist dann der Künstler? Ein Mikrofon ist schon kompromiss genug in einem Signalweg ;)

    Zitat

    Um nochmal auf meine Ausgangsfrage zurückzukommen: In der High-End-Szene ist Audioschaltung das eine (rein Class-A, Class AB usw.) aber die weitaus wichtigere Komponente ist nun mal "powersupply"! Deshalb gibts ja auch CD-Player und Vorverstärker mit riesigen Extra-Netzteilen, natürlich mit 2 Trafos drin usw. .

    Das wird auch nur von denen behauptet, die sich mit der Materie nicht auseinandersetzen wollen/können... oder Vertriebler sind und ihre Gerätschaften einfach an den Mann/Frau bringen wollen und mit großen, blumigen, zu 99% falschen (mitunter auch gefährlichen!) Argumenten das Volk dumm machen.

    Noch mal:
    Hast du noch eine konkrete Frage, die noch nicht beantwortet wurde? Oder willst du nur etwas (wie zB mein Text) provozieren? Ansonsten fänd ich das doch recht müßig :)

    Gruß,
    Moritz

  • tim arens
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    8
    • 25. Januar 2009 um 15:38
    • #22

    Nö, keine Frage mehr. Führt auch zu nix. Meine Blickrichtung ist da in der Tat eine andere. Insofern flüchte ich mich wieder in meine kleine Hifi-Welt. Es läuft hier nämich wieder auf den Vergleich Digitalamp - Analogamp 'raus. Das spar ich mir, werde mir einfach mal son Digitalteil zulegen und ausprobieren.
    Ach, eins noch: Röhrenamps in der Stereoanlage sollen NICHT verzerren, sie soll(t)en genauso sauber ihren Dienst verrichten wie Transistoren und das tun die teuren Stücke meistens auch. Nein, ich bin kein Röhrenfan, ich hasse diese Scheißdinger und auch den Hype darum.

    Von mir aus können wir aufhören. Die Digitalfraktion würde bei zu wenig Dauerleistung einfach nochn Amp montieren. Wie gesagt, ich denke da anders. Und diejenigen, die noch mit schwerem Eisen hören, werden mehr oder weniger müde belachelt. Es kommt zu wenig Klangerfahrung durch, es geht euch mehr um Kilowatt. Ich habs verstanden, warum! Danke.

    Tim

  • christopher hafer
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    • 25. Januar 2009 um 15:42
    • #23

    Danke, Moritz, das Erspart mir wieder einige Nerven zum Thema. :wink:

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • tufkadib
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    • 25. Januar 2009 um 17:54
    • #24
    Zitat von "Tim Arens"


    Ach, eins noch: Röhrenamps in der Stereoanlage sollen NICHT verzerren, sie soll(t)en genauso sauber ihren Dienst verrichten wie Transistoren und das tun die teuren Stücke meistens auch.


    Das tun sauber konstruierte Röhrenverstärker auch. Die unterscheiden sich dann auch nicht hörbar von Halbleitergeräten. Eine Röhre wie auch ein Transistor ist ganz einfach ein Bauteil, dessen Eigenschaften man zu nutzen verstehen muß.

    Zitat von "Tim Arens"

    ich hasse diese Scheißdinger und auch den Hype darum.


    Eine relativ kurze Sicht der Dinge, weil bei Röhrengeräten Leistung wie von Dir gewünscht traditionell mit viel Kupfer und Eisen erzielt wird. In vielerlei Hinsicht vereinfachen Röhren auch den Gerätebau.

    MfG

    DirkB

  • wora
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    • 25. Januar 2009 um 23:35
    • #25

    die klanglichen probleme der PWM verstärker bei der hochtonwiedergabe wurden hier schon vor jahren angesprochen und kräftig durchdiskutiert.
    es gibt aber in der beschallungstechnik durchaus lautsprecher, wo solche klanglichen defizite kaum oder gar nicht auffallen. warum sollte man die jetzt mit extrem toll klingenden verstärkern kombinieren??? das ergibt keinen sinn.

    es gibt sehr wohl auch beschallungsfirmen, die sehr viel wert auf klang legen und aus diesen gründen sehr genau darauf achten, wie ihre verstärker mit ihren lautsprechern harmonieren. in sofern braucht man sich hier nicht anzuhören, das die gesamte beschallungsbranche ausschliesslich auf PWM setzen würde.
    mit dem wohnzimmer kann man die aufgabenstellung in der beschallungstechnik wenig vergleichen. die anforderungen an einen professionell nutzbaren, mobilen amp sind eben völlig andere...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • fabio hermann
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    • 26. Januar 2009 um 01:11
    • #26

    +1

    schönes schlusswort

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • Michel
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    • 26. Januar 2009 um 01:15
    • #27

    Mich erinnert diese Fragestellung an eine Grundsatzdiskussion bezüglich unterschiedlicher Fahreigenschaften von diesel vs. benzingetriebener Mähdrescher in Schrebergärten.

    Die Prämisse ist falsch, und somit hat jeder recht. Auch ich.

    Gruß, Michel

  • LITOX
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    • 31. Januar 2009 um 03:03
    • #28
    Zitat von "AudioBo"

    Genau deshalb erfahren ja auch digitale Modelling-Verstärker seit Jahren so einen Verkaufsboom. Es gab schon vor 15 Jahren Transistorverstärker, die eine Röhrenverzerrung recht überzeugend abliefern konnten, bei etlichen Rockbands der härteren Schiene standen und stehen hinter der Bühne z.B. Sansamp-Transistorkisten für die SoundAbnahme während auf der Bühne die grosse Show mit 20 100W-Vollröhrenkisten betrieben wird. Es gibt diverse SignatureAmps auf Transistorbasis und es gibt dann noch die Gitarristen (z.B. Jazzer) die wegen der geringeren Klangverfälschung auf Transistor schwören.
    Der Grossteil der Gitarrenanfänger kauft sich erstmal nen fetten Röhren-Amp, weil das grosse Vorbild den gleichen hat und der natürlich auch viel besser klingt - dabei sind die Typen die ersten 5 Jahre überhaupt nicht in der Lage das Ding auch nur halbwegs vernünftig einzustellen. Und schon geht´s weiter mit dem Halbwissen und Hörensagen.

    Natürlich macht eine vernünftige Stromversorgung Sinn - ich sehe hier bei Endstufen allerdings auch das Problem in der Siebung. Wenn nur wenig Elkos als Zwischenspeicher vorhanden sind, muss der Trafo den Strom liefern, bzw. das Stromnetz - und das dauert zu lange, bzw. im Zweifelsfall geht die Stromversorgung einfach in die Knie.
    Am besten merkt man so etwas bei langen Stromzuleitungen, da kann bei starken Bassimpulsen an der Leistungsgrenze auch schon mal die Versorgungsspannung um 30V einbrechen - das hat aber nichts damit zu tun ob der Trafo jetzt auf 50Hz oder 50 000 Hz läuft - sondern mit fehlendem Puffer durch die kaum vorhandenen Siebelkos.

    Habe schon seit längerem Camco DL und alte JBL Urei Amps zuhause für mein Hifi System. Ein Blick in das Innenleben der alten Camcos hat bisher auch die meisten High-End Hifi Fetischisten überzeigen können. Hier wurde nirgends mit Bauteien gespart. Werder am Netzteil noch an der Siebkapazität. Bei einem kleinen Vergleichstest hat sich die Bedeutung von überdimensionierten Bauteilen ganz klar herausgestelt. 2x15" (JBL 2226H) an einer 20 Jahre alten ONKYO Endstufe im Vergleich zu neuem TA2400 Amp. Der uralt Amp war trotz einem bruchteil der Leistung basstechnisch ganz klar im Vorteil!

    *** http://www.litox.info ***

  • billbo
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    • 11. Februar 2009 um 12:52
    • #29

    Zum netten ‚Provokationsversuch‘ des Threaderstellers:
    Ganz einfach - Du übst ein Hobby aus; dabei verbrätst Du Geld, was Du anderswo erwirtschaftet, ererbt oder anderweitig zur Verfügung gestellt bekommen hast. Für Kupfer, Eisen und diversen Hi End Esoterik – Klimbim. Das geht vollkommen in Ordnung; andere Leute machen Kreuzfahrten, sammeln Modellkleider, oder kaufen dicke Sportauspuffe auf Car Tuning Messen.
    Wir (Beschaller) betreiben ein Gewerbe. Das ist eine ganz andere Nummer und bedeutet unter Anderem, dass wir am Ende möglichst jeden Jahres eine schöne schwarze Zahl in der Bilanz oder EÜR ausweisen möchten. Das beruhigt und ermöglicht uns vielleicht sogar die Pflege des einen oder anderen kostspieligen Hobbys.
    In einer Branche, die sich damit beschäftigt, mobiles technisches Gerät an täglich wechselnden Einsatzorten zu betreiben, ist Handling/ Transportaufwand auf Dauer DAS Wettbewerbskriterium überhaupt – gut z.B. daran zu erkennen, dass ordentlich funktionierendes, aber technisch veraltetes (weil zu großes/ zu schweres) gebrauchtes Beschallungsmaterial weltweit nahezu zum Nulltarif zum Verkauf steht. Das arbeitet dann u.U. noch viele Jahre lang als Festinstallation in professionellen R&R Venues. Zu unschlagbaren Konditionen, da Anschaffungs – oder Langzeitmietkosten beinahe Null, Transport – und Handlingkosten exakt Null. (Ich bin gerade mal wieder ein paar Wochen durch Clubs der ‚1000 plus X‘ - Größenordnung getourt. In JEDEM war ein formidabel ausgestatteter Midas Heritage/ Yamaha PM/ mind. aber Soundcraft MH3/MH4 Frontplatz ganz selbstverständlicher Hausstandard; nebst ordentlicher, üppig dimensionierter Beschallung mit ‚Altholz‘ sowie adäquatem Bühnenmonitoring. Dort verdienen auch die alten 30 oder 40 Kilo Eisenschweine noch so lange Geld, bis irgendwann der letzte 25.000 Mikrofarad Netzteilelko an Auszehrung verendet ist.)

    Zur ewigen „Kann-der-Amp-Bass?“ Diskussion:
    Auch ganz einfach – kauf‘ Dir alles, wo ‚Watt‘ draufsteht, mit einer Null mehr als vor 15 oder 20 Jahren. Damit schaffst Du die gleiche akustische Dauerleistung (also auch ‚Bass‘) wie damals – und bekommst für kurze Peaks noch ein paar dB Aussteuerungsreserve gratis dazu. Ein sehr praktisches Feature, welches Du rasch zu schätzen lernen wirst, sofern Du dynamisch anspruchsvolles Programmmaterial im Grenzlastbetrieb zu verwalten hast.

    Zu Amps allgemein:
    Deren Zeit (in Form von 19“ – Stapeln) ist zumindest für mobile (Groß-) Beschallungsanlagen aus technischen und wirtschaftlichen Gründen mehr oder weniger vorbei. Der Transport von tonnenweise Kupfer zwecks niederohmiger Leistungsübertragung zwischen Endverstärkern und Lautsprechern ist, genau wie der von Amps mit 50 Hz – Trafonetzteilen, ökonomischer Unfug und ein zum Aussterben verurteilter Anachronismus.
    Die Zukunft (z. Teil auch schon die Gegenwart) gehört integrierten One Box – Konzepten. Strom und Daten rein – Schall raus. Wie’s geht, macht z. B. Meyer seit einigen Jahren erfolgreich vor. Die Anderen werden nachziehen (müssen) – und tun dies auch bereits.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • hausmeister
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    1.075
    • 13. Februar 2009 um 09:44
    • #30

    Hi,

    dann schreib ich auch noch kurz meinen Senf.

    Früher hatten wir 2 Amprack mit je 2 Amps in jedem ein Controller und ne eigene Stromverteilung. Jedes Amprack
    100 Kilo. Jetzt haben wir eins mit 3 Amps ( 2 digitale 1 analoger ) mit ca 60 Kilo 1 contro. 1 Stromverteilung.

    Wir haben nur 2 große Anhänger wo Platz und Gewicht eine entscheidende Rolle spielt ..
    Gut die Amps waren Sackteuer dafür hätten wir 5 alte Ampracks hinstellen können aber ok ...
    Der Rücken :-))

    VG Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • gezz-abba
    Gast
    • 13. Februar 2009 um 11:05
    • #31

    hallo,
    selbst ich als absoluter kleinbeschaller für kleinstkonzerte habe meine schönen und grossen freunde der schwerkraft , so geil sie auch gearbeitet haben, gegen schön leichte, wenn auch teure vierkanal amps getauscht.
    Einen für monitor, einen für front, fertich! 20 kilo schwedischen leichtmetalls inklusive weiche und case, gegen 80 kilo amerikanischen Edelschrotts, das ist ein argument. Der grosse preisunerschied ist auf dauer gesehen total unwichtig. Das gewicht von was auch immer ist auch für die kleinen unter uns , wie billbo schon sagte, DAS wirtschaftskriterium, dass mir die anschaffung grösserer transporter vom hals hält und personal oder zumindest die ewige frage nach dem : "kannste ma eben mit anpacken ??" erspart. Es macht keinen guten eindruck, dem kunden möglich viel geld abluchsen zu wollen, aber gleichzeitig seine körperliche unterstützung zu erbitten, nur weil dem perfekten aufbau vier stufen im weg stehen,oder das "ding" auf die 1,20m hohe bühne gewuchtet werden soll.
    Da viele kleine düstere clubs auch gerne dazu neigen, ihre konzertbühnen in tiefen kellern zu errichten, wo einzig viele schmale treppen den weg pflastern bin ich froh mein komplettes amping mal eben untern arm klemmen zu können. Das kleine quäntchen ( gefühlt) weniger bassdynamik, gegenüber den alten trafoschweinen nehme ich in kauf und interessiert meine kunden kein stück . Diese dinger waren die beste anschaffung für meinen winzigladen, vor allem, wenn ich meinen kollegen sehe, der sich nun mit meinem alten amprack abrackert ... :D
    gruss,
    arnt

  • marcel.brouwers
    Verifiziert
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    215
    • 13. Februar 2009 um 12:42
    • #32

    Na klar ist Gewicht sehr wichtig und die A-Marken wie Lab, Camco, MC2 usw kombinieren Qualitaet, Performance usw auch top, dafuer zahlt man dann auch. Aber das Total stimmt einfach also voll mit einverstanden :!:

    Aber meine Meinung was Performance im Endstufenbereich um die 1000 euro angeht:
    Da sehe ich im Moment das die Leichtgewicht Amps sich einfach noch sehr schlecht anhoeren und dabei einfach nicht zuverlaessig und nicht stabil sind.
    Man hat dann also nen Gewichtsvorteil aber mehr auch nicht verglichen zu ner ordentliche "Bertha Eisenschwein".
    Letztens Amptec A2.0 und Solution2 (heavy weight) gegen XTI4000.
    XTI4000 is trendy, bling bling, DSP und leicht aber der Sound war einfach nur schlecht.

    Na klar ist die Zukunft Leichtgewicht. Auch ich suche ne APS8000 performance, Preisklasse um die 1000 euro in der 10kg Kategorie. Leider noch nichts gesehen aber ich gebe nicht auf :(

    China Power, does not always suck !

  • lok1414
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    287
    • 13. Februar 2009 um 12:55
    • #33
    Zitat von "billbo"


    Zur ewigen „Kann-der-Amp-Bass?“ Diskussion:
    Auch ganz einfach – kauf‘ Dir alles, wo ‚Watt‘ draufsteht, mit einer Null mehr als vor 15 oder 20 Jahren. Damit schaffst Du die gleiche akustische Dauerleistung (also auch ‚Bass‘) wie damals – und bekommst für kurze Peaks noch ein paar dB Aussteuerungsreserve gratis dazu.


    Schön auf den Punkt gebracht.

    Zitat von "billbo"


    Zu Amps allgemein:
    Deren Zeit (in Form von 19“ – Stapeln) ist zumindest für mobile (Groß-) Beschallungsanlagen aus technischen und wirtschaftlichen Gründen mehr oder weniger vorbei.


    Ich frage mich oft, warum dieses Maß von 19", vor 30 oder 40 oder was weiß ich vor wieviel Jahren von irgendjemanden eingeführt, der ein großes mit Röhren bestücktes Stahlblech-Tablett in ein Gehäuse einbetten mußte, auch heute noch 'Standard' sein muß.
    Persönlich würde ich, bei separatem Amping, zum einem 19" 4HE Format hochkant tendieren. Wäre weitaus ergonomischer.
    Zur Ausgangsfrage: "Dicke" wie auch "Kleine" Endstufen habe ich grundsätzlich in schlanken Selbstbaucases einzeln verpackt, ist weitaus flexibler und rückenschonender. Einzig die Verkabelung etwas aufwendiger, aber damit lebe ich gerne. Aber natürlich will auch niemand bei den einzelnen 40 kg-Geräten mit anfassen :cry:
    Aber wie sie so arbeiten ist schon schön ...
    Viele Grüße
    Lok1414

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 14. Februar 2009 um 09:32
    • #34
    Zitat von "lok1414"


    Ich frage mich oft, warum dieses Maß von 19", vor 30 oder 40 oder was weiß ich vor wieviel Jahren von irgendjemanden eingeführt, der ein großes mit Röhren bestücktes Stahlblech-Tablett in ein Gehäuse einbetten mußte, auch heute noch 'Standard' sein muß.


    War es ja nicht. Für elektronische Gerätschaften gab es Einschübe in DIN-Größe.
    Beispiel: Größe 3 waren hier ca. B510 x H135 x T300 mm, Größe 5 hatte ca. 205mm Höhe. In diese Einschübe konnten recht respektable Verstärker gepackt werden.
    MEG, FWK und wenn ich mich nicht irre auch Dynacord haben das DIN- Einschubsystem sehr lange beibehalten, wenn nicht gar heute noch in Anwendung.

    MfG

    DirkB

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