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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Oberton 18 XB 700 mit 1,1 KW Spule durchgebrannt! Wie das??

  • soundchecker1987
  • 26. Januar 2009 um 21:24
  • deep-house
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    • 29. Januar 2009 um 11:25
    • #21
    Zitat von "soundchecker1987"


    .. habe ich den Magneten von dem Korb geschraubt.
    (Was ich noch nicht erwähnt hatte ist, dass sich die Membrane nicht einmal mit großem Kraftaufwand bewegen hat lassen)
    Als ich nun den Magneten vom Korb lösen wollte war dies auch nur mit sehr viel Gewalt möglich, das hatte zur Folge, dass der Schwingspulenträger in der Führung stecken blieb.

    so wie ich es verstehe, bewegte sich die Spule noch im Luftspalt, bevor Du versucht hast, den Magneten zu lösen. Das es schwerer ging dürfte von dem verrutschen Spulen-Draht herrühren. Also dürfte der Polkern die Spule ja auch zu der Zeit nicht geklemmt haben.

    Leider kenne ich den Oberton rein gar nicht, aber, wäre es möglich, daß durch das lösen der Schrauben, Magnet und Polplatten gegeneinander verrutschen können? Ist mir bei einem Fane Treiber mal passiert, den ich reconed habe. War einiger Schweiß bis ich die Spulenreste raus, bzw. Polplatte und Kern justiert hatte.

    Wobei dies noch immer nicht den Grund des Ausfalls klärt :?

    Zitat von "soundchecker1987"

    Die verbrannte Spule kommt nach dieser Erkenntnis meiner Meinung nach, weil sich die Spule in der Führung verklemmt hat und sich somit nicht mehr bewegen konnte.

    diesen Grund würde ich dann aber eher ausschließen.

    Gruß UweS.

  • TobiV
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    • 29. Januar 2009 um 11:50
    • #22

    selbes phänomen wie bei unseren 15b450. die polplatten sind nur geklebt, bei zu großer hitze verrutscht das ganze. wir hatten 5 defekte 15er, alle mit diesem fehlerbild. Dumm ist nur das sich das chassi so nichmehr reconen lässt. also wegschmeißen neukaufen fertig.

    ...ein Beck's bitte...

  • lok1414
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    287
    • 29. Januar 2009 um 12:45
    • #23

    IdR sind Polplatten immer nur geklebt.
    - XB700: bei einer Lieferung von 4 neuen Chassis kam einer schon mit verrutschter Polplatte an. Allerdings waren die auch katastrophal verpackt.
    - Sturz eines Lautsprechers: Aus ca. 180cm Höhe wurde eine 2x8+1 mit Stativ umgeworfen. Dem (Selbstbau-)Gehäuse sieht man es nicht an.
    Bei beiden 8ern Polplatten verrutscht (hatten aber auch einen starken=schweren Antrieb), er 1"er überlebte es unbeschadet.

    Allerdings, solltest Du den Antrieb mit dem Hammer ausgetrieben haben, passiert so etwas schnell. Läßt sich noch anhand der Anschlüsse/Einbaulage rekonstruieren, in welche Richtung sich der Magnet beim eingebauten Chassis verschoben hat? Also die Frage, ob die Box sehr hart abgesetzt wurde, oder vielleicht seitlich umgefallen/aufgeschlagen seien könnte?

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Mechwerkandi
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    • 29. Januar 2009 um 12:59
    • #24
    Zitat von "Lok1414"


    IdR sind Polplatten immer nur geklebt.

    Die Polplatten ja.

    Mir ging's allerdings mehr um die Verbindung zwischen dem Eisenkern und der Polplatte.

    Da hab' ich bisher gesehen:
    >> Geschraubt. altes Isophon-Chassis
    >> Einteilig, aus dem Vollen gedreht. EV/JBL
    >> In die Polplatte eingeschweisst. Monacor
    >> Angeklebt. Unbekannter Hersteller, wohl Fernstost.

  • bernd häusler
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    833
    • 29. Januar 2009 um 13:01
    • #25

    Moin,

    ich kann mir vorstellen, daß eine durch thermische Spannungen gelöste Klebverbindung sehr transportempfindlich ist, aber solange der Lautsprecher nicht bewegt wird reichen die hohen Magnetkräfte des Magnetrings sicher aus damit da nichts verrutscht. ich kann mir also nicht vorstellen, wie das im Betrieb, nur durch Schwerkraft passieren sollte.

    @ Tobi: sind die tatsächlich während des Betriebs plötzlich ausgefallen?

    Die Mehrzahl der Antriebe werden geklebt.

    Grüße

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 29. Januar 2009 um 13:19
    • #26

    naja, waren mehrere va. jedesmal vorher gecheckt, alles lief, hinterher nichmehr. wir sind in der regel nich die ganze nacht vor ort, aber bei zumindest einer va bin ich mir sicher das wir den defekt früh nach va-ende aber vorm abbau feststellten.

    ...ein Beck's bitte...

  • soundchecker1987
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    3
    • 29. Januar 2009 um 14:05
    • #27

    @ deep-house
    Nein, die Membrane hat sich schon vor dem auseinanderbauen nicht mehr bewegt, selbst mit sehr viel Kraft in keine Richtung!
    Also muss die Polplatte schon vor dem auseinanderbauen verrutscht gewesen sein.

    lok1414
    Ich glaub es lässt sich nicht mehr rekonstruieren wie er eingebaut war aber ich werde es mir nochmals genau anschauen...


    Vor der Veranstaltung habe ich noch alle auf ihre Funktion getestet.
    Das mach ich grundsätzlich immer, wäre nämlich nicht gerade gesund wenn nur einer an der Oberton an einer PSE spielen würde wegen z.B. defektem Stecker…
    Also bestand der Fehler vor der Veranstaltung noch nicht (jedenfalls nicht in diesem ausmaß)

    Ich habe mal versucht ob sich die Polplatte noch bewegen läst selbst mit dem Hammer war nichts zu machen!!

    Was meint Ihr wie warm wird der Magnet während dem Betrieb im186 Horn(nur geschätzt)???
    Falls man das wüsste könnte man ein kleinen versuch starten.

    Und zwar habe ich überlegt den Magneten in den Backofen zulegen um in auf die Temperatur zu erwärmen die er während dem Betrieb hatte und danach versuchen die Polplatte zu bewegen.

    Falls sie sich dann bewegen läst war es der Kleber...


    Gruß Matze

  • Mechwerkandi
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    • 29. Januar 2009 um 17:12
    • #28

    Übliche Klebstoffe fangen spätestens bei ~ 180-200° an zu kriechen, d.h. die Klebung an sich hält zwar noch zusammen, fängt aber unter Last (hier evtl. Schwerkraft) an zu wandern.

  • wurzlsound
    Verifiziert
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    • 30. Januar 2009 um 01:47
    • #29

    Ahoi

    @ Mechwerkandi

    Ist ja intressant was Du da schreibst :

    Zitat

    Da hab' ich bisher gesehen:
    >> Geschraubt. altes Isophon-Chassis
    >> Einteilig, aus dem Vollen gedreht. EV/JBL
    >> In die Polplatte eingeschweisst. Monacor
    >> Angeklebt. Unbekannter Hersteller, wohl Fernstost.

    Früher war ich mit EV , heute mit JBL unterwegs.
    Niemals gab es Ausfälle durch mechanischen Pfusch wie geklebten
    Magnetverbindungen am Sprecher... nun weiss ich auch warum...
    Einteilig aus dem Vollen gedreht...!
    Hier lag mal einen Treiber der Firma „Sammi“, wo sich auch
    der Magnet verschoben und die Schwingspule festgeklemmt wurde.

    @ all

    Schreibt doch mal bitte Eure Erfahrungen, wie welche Firma ihre Magnetbefestigungen ausführt.

    Gruß Tom

    Tom Pawlowski
    Laerfeldstr. 39
    44803 Bochum
    0234 355475
    0171 3105237

  • Mechwerkandi
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    • 30. Januar 2009 um 08:29
    • #30
    Zitat von "Wurzlsound"


    Magnetverbindungen am Sprecher... nun weiss ich auch warum...
    Einteilig aus dem Vollen gedreht...!

    Ich lege ausgesprochen Wert auf die Feststellung, das es sich bei den beschriebenen Konstruktionsmerkmalen um Einzel-, selten Mehrfachbetrachtungen handelt, die z.T. schon länger zurückliegen.
    Ich ziehe daraus keine Rückschlüsse für bestehende oder zukünftige Entwicklungen, sondern sehe das lediglich als Beispiel für ausgeführte Konstrukte.

    Es gibt leider viel zu viele Nutzer technischer Geräte, die ihre gemachten Einzelerfahrungen mangels Verständnis und Widerspruch nach Ablauf einer Frist für allgemein gültig erklären. Aber das ist nicht mein Ding...

    Es wird sich unschwer ein zusammengeklebtes 20,- Chassis finden lassen, was seit Jahren störungsfrei seinen Dienst tut.

  • Peerless
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    • 30. Januar 2009 um 10:14
    • #31

    Hey Tobi,

    mit welcher Leistung befeuert ihr die 15b450 ? Ich hab 2 Stück ne ganze Zeit störungsfrei mit jeweils 700W geampt. Nun ist das Top auf doppel 15 umgerüstet und hat nen 1,8kw Amp davor (wird nicht komplett ausgefahren).... nun die Frage wie lange ich damit glücklich bleibe :D

    http://www.ae-rental.de

  • Mechwerkandi
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    • 30. Januar 2009 um 12:30
    • #32

    Das wird Dir keiner verbindlich beantworten können, nicht mal näherungsweise.

    Da spielen viel Parameter hinein, die oft nicht erfasst werden können.
    Unterhalb einer bestimmten Grenze ist das Chassis quasi unbegrenzt haltbar.
    Überschreitet man diese Grenze, verringert sich die Lebensdauer anteilig.

    Das Problem ist, das diese Grenze niemend verbindlich definieren kann... :D

  • Campfire
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    1.356
    • 30. Januar 2009 um 13:10
    • #33

    was mir der Dirk hahn gesagt hat nachdem er von mir 2 Beyma-COaxe mit ähnlichem fehlerbild (war nicht festgebacken, aber hat geschabt) recont hat:

    nicht direkt nach ordenlich "quälen" heftig bewegen, also lieber nicht die Boxen als allererstes unsanft stapeln oder so....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 30. Januar 2009 um 13:17
    • #34

    Moin,

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Übliche Klebstoffe fangen spätestens bei ~ 180-200° an zu kriechen, d.h. die Klebung an sich hält zwar noch zusammen, fängt aber unter Last (hier evtl. Schwerkraft) an zu wandern.

    zusammen mit den Beobachtungen von TobiV scheint das zuzutreffen. Das ist natürlich bitter, wenn sich der Kleber in einen Schmierfilm verwandelt, denn ohne Schmierfilm könnte da nichts wandern.
    Zumindest bei der über 20 cm abgestürzten Box hätte ein unverrückbarer Polkern nicht geholfen, es brach die Verbindung zwischen vorderer Polplatte und Magnetring... .

    Grüße

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • linearray
    Gast
    • 30. Januar 2009 um 14:34
    • #35
    Zitat von "Wurzlsound"

    heute mit JBL unterwegs. Niemals gab es Ausfälle durch mechanischen Pfusch


    Auch mit JBL ist man vor schwachen mechanischen Konstruktionen nicht sicher. Wir hätten früher regelmässig 2206 12" speakers mit gebrochenem Alu-Gusskorb. Die Körbe sind zu schwach, schon wenn die Box auf die Seite fällt kann der Korb brechen! Da nutzt der verklebte und zusätzlih verschraubte Magnet dann herzlich wenig :(:(

    Gruss, Andi

  • monstermusik
    Beiträge
    61
    • 25. Juli 2009 um 16:58
    • #36

    Hallo Leute,
    habe 2 Mitteltontreiber Selenium D250 mit dem gleichen Schadensbild wie beim Matze repariert. Die obere Polplatte war verschoben, so daß die Schwingspule im Luftspalt verklemmt war. Die Treiber liefen zwar noch, aber erheblich leiser. Die eine Schwingspule konnte ich mit leichter Gewalt rausziehen, bei der anderen ging gar nichts mehr. Beim Abhebeln der verrutschten Polplatten mittels eines Schraubenziehers zwischen Magnet und Platte zeigte sich, daß der brasilianische Klebstoff wohl nicht sehr dauerhaltbar ist. Da klebte gar nichts mehr. Habe dann den Luftspalt per Pappstreifen als Abstandshalter (wie beim Reconen) wieder ausgerichtet, und die Polplatten mit Sekundenkleber festgeklebt. Pappstreifen bekommt man durch vorsichtiges hin- und herruckeln wieder raus, Plastikkarten nicht mehr, deshalb sind vor dem Kleben Probedurchgänge notwendig gewesen, auch wegen der Dicke der Pappe. Die Pappe darf auch nicht zu tief reingesteckt werden, dann geht sie leichter wieder raus. Danach wurde natürlich mit Staubsauger und Klebestreifen der Luftspalt gereinigt. Ich habe erstmal die alten Schwingspulen wieder eingebaut. Der Hörvergleich mit einem noch originalen D250 ergab keinen hörbaren Unterschied. Habe Bilder als Reparatur-Anleitung beigefügt. Wer's genauer braucht darf mir eine PN schicken.

    http://s12b.directupload.net/images/090725/a3nvavhs.jpg
    http://s1.directupload.net/images/090725/6v3r39g6.jpg
    http://s4.directupload.net/images/090725/ncgj8xkk.jpg
    http://s7.directupload.net/images/090725/4bg7c3i8.jpg

    Luftspalt ist wieder o.k., Diaphragm wieder einbauen:

    http://s8.directupload.net/images/090725/6ctq8ijd.jpg
    http://s1.directupload.net/images/090725/eos4kztu.jpg

    Gruß Monster

  • Jens Droessler
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    2
    Beiträge
    9.074
    • 26. Juli 2009 um 03:03
    • #37

    Zur ursprünglichen Frage: Maintronic- Amps gehören nicht an frontloaded Hörner mit den üblicherweise recht kleinen Rückkammern. Durch ihre fest eingebauten Kompressoren senken sie den Crestfaktor und erhöhen somit die RMS-Leistung. Da wundert es dann nicht, dass die Schwingspulen qualmen. Zum Vergleich: 2kW eines dynamisch sauberen Amps an einem Horn mit ca 25l Rückkammer und 4" VC hat keine thermischen Probleme mit sich gebracht. Rechnersiche 500W pro Chasiss einer Maintronic haben schon etliche Chassis mit 1000W program in Hörnern "gefressen"...

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