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Tourlag

  • Lenin
  • 27. Januar 2009 um 23:49
  • Lenin
    Beiträge
    38
    • 27. Januar 2009 um 23:49
    • #1

    guten Abnend liebe Kollegen

    Mich würde interresieren, ob irgendjemand wirksame Methoden gegen etwas das ich hier Tourlag nennen möchte kennt, oder entwickelt hat. Sicherlich kennt der eine oder andere von euch das Problem, daß man nach Ende einer Tour Probleme mit der Zeitumstellung hat. Der Rythmus (meinetwegen von 10-04 Uhr) der sich zu Beginn der Tour erstaunlich schnell und leicht einstellt, will beim Heimkommen einfach nicht weichen. Ein Phänomen, welches zumindest bei mir mit zunehmenden Alter immer stärker in Erscheinung tritt. Klar das es weder Frau noch Kinder freut wenn Papa nachts durch die Wohnung tigert, und morgens (um 6 brrr) gar nicht gut gelaunt am Frühstückstisch herumlungert. Deswegen nochmal die Frage gibt es irgendwelche erprobte Methoden mit deren Hilfe mann seine innere Uhr wieder zurechtrücken kann. Aber jezt bitte keine Schlafmittel vorschlagen, ich mag nämlich keine Chemie.

    Vielen Dank und möglichst erholsame Nächte
    Martin

  • Mister.Lange
    Verifiziert
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    1.574
    • 28. Januar 2009 um 00:09
    • #2

    Was mir bei derartigen Problematiken eigentlich gut hilft, ist den ganzen Tag mit viel Anstrengung zu verbringen. Das kann verscheidenes sein z.B. Arbeiten, Sport oder auch geistige Anstrengung. Jedenfalls muss es bei mir dazu führen, dass ich zu "normalen" Zeiten ins Bett falle und auch schnell schlafen kann. Wenn ich dann früh aufwache und genug geschlafen habe, sozusagen "wach" bin, dann habe ich zur nächsten "Schlafzeit" genug Wachstunden gehabt um gut schlafen zu können.
    Also dass Rezept könnte sein sich so auszupauern, dass man zu normalen Zeiten schlafen kann.

  • fabio hermann
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    • 28. Januar 2009 um 00:28
    • #3

    Ich empfehle zusätzlichen Schlafentzug.
    Bleib einfach solange wach bis ~ 2h vor der normalen Zeit zu der du schlafen gehst, dann legste dich in Bett, bist müde und kannst schlafen. Dann stehst duam nächsten Morgen dann pünklich auf und hast den Rythmus fast wieder, ich würde mal sagen 90% sind geschafft, die restlichen 10% erreichst du indem du an den nächsten beiden Tagen pünktlich schlafen gehst und pünktlich aufstehst.

    kleines Bsp.:
    Normal: Schlafen 00:00-06:00 Wach 06:00-00:00
    Tour: Schlafen 04:00-10:00 Wach 10:00-04:00

    Nach der Tour einfachmal die Nacht durch wachbleiben und nicht um 04:00 ins Bett sondern erst Abends um 22:00.
    Ich empfehle den 2. Wachtag, also die angewöhnte Schlafzeit (04:00-...) mit viel Bewegung zu verbringen, bischen Sport, raus an die frische Luft, leichte Arbeiten nichts körperlich oder geistig besonders anstrengendes aber auf keinen Fall aufs Sofa vor den Fernseher.


    Das ganze lässt sich auch üben, mir reichen mitlerweile Samstag und Sonntag um Montag Morgen wieder früh fitt zu sein.

    Viel Erfolg und ne gute Nacht :D

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • Lenin
    Beiträge
    38
    • 28. Januar 2009 um 01:02
    • #4

    jo
    Das mit dem lang wach bleiben probiere ich mal das nächste mal aus. heute muß es erst mal das klassische Buch tun. Frische Luft wird dann morgen getankt.
    Vilen Dank erst mal

    und hier übrigens noch ein wikipedia dazu:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jetlag

  • Jeremy
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    • 28. Januar 2009 um 08:13
    • #5

    Such doch einfach mal im Bekanntenkreis nach Krankenpflegern/-schwestern, die ja oft im wöchentlichen Wechsel Früh-/Spät-/Nachtschicht arbeiten. Da hat jeder sein eigenes persönliches Rezept, um die innere Uhr ständig umzustellen, und da mag ja auch für Dich was dabei sein.

    Ich empfehle (aus persönlicher Erfahrung) eine relativ strenge Schlafdisziplin, dh. die vorgesehenen Schlafzeiten werden vom ersten Moment an strikt eingehalten. Absolut schädlich ist ein Verhalten, bei dem man sagt "Ich kann eh nicht schlafen, also kann ich gleich was sinnvolles machen". Das ist Quatsch. Das sinnvollste, was man zum Erhalt seiner Arbeitskraft machen kann, *IST* vernünftiger Schlaf. Wenn die Augen wirklich nicht zufallen wollen, weil es auf dem Job halt über Tage und Nächte hinweg regelmäßig etliche Viertel nach Vier geworden ist: Liegenbleiben! Das Zimmer sollte so dunkel wie möglich sein, da kann schon die Digitalanzeige vom Wecker stören.

    Wenn es Zeit zum Aufstehen ist, dann auch wirklich aufstehen, auch wenn der Körper händeringend nach Schlaf schreit. Zeig ihm, wer der Chef ist, sei aber auch als Chef verantwortungsvoll genug, ihm dann keine Aufgaben abzuverlangen, die ungeteilte Aufmerksamkeit und wachen Verstand erfordern, das kann böse enden.

    Eine weitere Empfehlung wäre es, sich zumindest Grundkenntnisse in Meditation, autogenem Training o.ä. zu verschaffen, mit denen man sich relativ gezielt in den Standbymodus versetzen kann. Das ist eine Fähigkeit, die auch auf dem Job recht sinnvoll sein kann, schließlich ist es ja nicht allzu selten, dass man zwischendurch mal einen Moment abschalten könnte, und es dann einfach nicht schafft, vom Strom runterzukommen. Das hilft dann auch, die Diskrepanz zwischen der inneren und der äußeren Uhr zu überwinden.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • test
    Profi
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    4
    • 28. Januar 2009 um 12:54
    • #6

    das wird mit zunehmendem alter schlimmer. dein körper ist nicht mehr in der lage, sich innerhalb eines tages umzustellen wie es mal mit 20 war. das ist ein tribut ans alter.
    das mit der disziplin halte ich auch für eine gute idee. meditation ist auch hilfreich. das sind aber leider alles dinge die nicht von heute auf morgen kommen :wink:

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • sven
    Verifiziert
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    317
    • 28. Januar 2009 um 22:11
    • #7

    Für mich persönlich kann ich berichten dass ich meine Status der "Bettschwere" durch den gezielten Einsatz von Beleuchtung hell / dunkel und Glühlicht vs Neonlicht in eine gewisse Richtung lenken kann. Natürlich in kleinen Schritten nur.
    Ausserdem sollte man auch genau wissen wie lange man Schlafen muss um erhohlt zu erwachen, denn ein Schlafdefizit macht auf Dauer krank. Und wenn Du wieder gut gelaunt auf deine Mitmenschen triffst habe Sie dich auch wieder ganz doll lieb :wink:
    so,... sleep well in your bettgestell :wink:

    Habe ich noch vergessen:
    Ich leidenschaftlicher Anhänger des power-napping. D.h. bei Gelegenheit je nach Person unterschiedlich zwischen 10-20 min einen Kurzschlaf einlegen oder zumindest mit geschlossenen Augen in einer ruhigen Umgebung abschalten und den Kopf freimachen (wichtiges aufschreiben, als Backup, erleichtert das abschalten (=über nichts nachdenken, garnichts). Das möchte aber geübt werden und nicht jeder empfindet das als machbar oder hilfreich

    Edith sagte: Rechtschreibung verbessern; also habe ich das auch gemacht

    Einmal editiert, zuletzt von sven (30. Januar 2009 um 21:30)

  • leo
    Beiträge
    44
    • 30. Januar 2009 um 19:06
    • #8

    Ein paar Anmerkungen meinerseits:

    Vor dem Job: Gute Planung, genug Crew und grosszügige Reservezeit reduziert den den 'eh schon vorhandenen Stress. Wenig Stress, wenig Lag!

    Beim Job: Trinken! Wasser, wenig Kaffee oder Alk, und dann nochmal Wasser! Entspannen, ich hab immer ein Buch dabei, und nutze jede Minute der Wartezeiten. Rückzug in eine ruhige Umgebung, Powernapping machte ich schon, bevor es so genannt wurde. Und nicht ärgern lassen! Ab und zu isometrische Übungen, z.B. bei langer Zeit am Pult. Ach ja, Reserve Shirt einpacken.....

    Danach: Erst schlafen gehen, wenn man wirklich müde ist, vielleicht noch ein paar Seiten lesen oder fernsehen. Evtl. mäßig warm duschen, nochmal Flüssigkeit nachfüllen, Kleinigkeit essen (nichts Fettiges/ Füllendes). Für Frischluft sorgen.

    Übrigens hab ich festgestellt, dass einige dieser Tips auch gegen das Jetlag helfen.

    Leo

    Ja, das muß so laut!

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 11. Februar 2009 um 23:01
    • #9

    Hi

    ich als DJ kenne das Problem nur "kurzweilig" dafür fast jedes Wochenende.

    Ich löse das wie folgt:

    Ic versuche in meinem "Bio Rhythmus" zu bleiben.D.h. egal wann ich nach der Party ins Bett komme,zw. 9:30 und 10:30 wird aufgestanden,auch wenn dann nur 4 Std. Schlaf waren. Dann einen (!!) großen starken Kaffee und dann ganz normal den Tag gestalten. Am So Abend bin ich dann etwa 1 Std früher als "normal" in die Koje und Mo morgens war alles beim alten.

    Jetzt im gesetzteren Alter gönne ich mir ab und an mal 30 Minuten mehr schlaf - aber ich wäre total platt, wenn ich am So bis 14 Uhr pennen würde und dann erst um Mitternacht oder später ins Bett gehen würde.

    Gut jetzt so Tourmäßig kann das anders sein, aber ich würde mcih 1 - 2 Tage "zwingen" in den alten Trott zu kommen - scheiß auf "Müde"

    Der Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

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