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Monitormix

  • hans-joachim keller
  • 2. Februar 2009 um 21:46
  • hans-joachim keller
    Beiträge
    12
    • 2. Februar 2009 um 21:46
    • #1

    Hallo zusammen,

    Thema Monitoring

    da die Suchfunktion nach dem Upgrade nicht funktioniert möchte ich an dieser Stelle herausfinden ob sich schon jemand in folgender Situation befunden hat und ob´s praktikable/geniale Lösungen/Erfahrungen/Tipps dafür gibt.

    Situation:

    In meiner Band habe ich 3 Monitorkanäle zur Verfügung die momentan vom FOH gesteuert werden – dafür haben wir zum Glück in Person einen Mischer in Person. Personal für einen zusätzlichen Monitormischer können wir uns jedoch nicht leisten.

    Am Anfang eines Gigs bleibt nach dem Aufbau (auch den machen wir selber) normalerweise auch wenig Zeit den Monitorsound einzustellen. Aber selbst wenn uns das Anfangs ganz manierlich gelingt ändern sich die Parameter im Laufe des Auftritts: es entwickelt sich halt anders während des Gigs, nicht nur die Quellen, auch die Akustikwahrnehmung der Ohren ändert sich im Laufe der Zeit.

    Fakt ist, dass der Monitormix im Laufe des Gigs nachgestellt werden muss. Und hier geht mein Thema los:

    Während des Gigs ist die Kommunikation mit dem FOH Mischer schwierig, die wenigen Pausen geben wenig Möglichkeit zu Korrekturen – man kann natürlich über die PA krähen: „Mach ma meine Klampfe aufm Monitor lauter“ oder „ich hör mich net“ oder „…..“. (Allein dafür könnte man wahrscheinlich einen eigenen Thread aufmachen.)

    Also, das Publikum sollte so was meiner Ansicht nach nicht mitkriegen, das wirkt unprofessionell – abgesehen von diesen „präzisen“ Mängelbeschreibungen mit denen der FOH Mann meistens nix anfangen kann. Geht es euch genauso? Wie macht ihr das?

    Eigentlich suboptimal – nur wer sich gut hört kann gut Mucke machen. Wie geht das ohne Monitormann?
    Jetzt beschäftige ich mich damit in gewissen Grenzen den Monitorsound direkt auf der Bühne von jedem selbst einstellen zu können. Hier gibt es Monitorlösungen von z.B. Aviom oder den von SM Pro Audio Stage Buddy oder ???.
    Frage:
    Hat da jemand schon Erfahrungen gesammelt und kann etwas in der Richtung empfehlen?

    Oder: Wie macht ihr das in solch einer Situation ?

    Viele Grüße
    Achim

    Weniger ist manchmal mehr

  • tufkaklto
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    • 2. Februar 2009 um 21:57
    • #2

    Ein eigenes " Announcer " Mic auf der Bühne, was der Foh Mann nur über eine kleine Aktivbox am FOh hören kann ( irgendwas billiges vom großen T )

    Wer was will, geht hin und redet es rein.
    Der FOH Mann kann ja mit einem Talk Mic retour auf die Monitore reden ( wenn er will )

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • nojunk
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    • 2. Februar 2009 um 22:10
    • #3
    Zitat von "klauston"

    Ein eigenes " Announcer " Mic auf der Bühne, was der Foh Mann nur über eine kleine Aktivbox am FOh hören kann ( irgendwas billiges vom großen T )

    Wer was will, geht hin und redet es rein.
    Der FOH Mann kann ja mit einem Talk Mic retour auf die Monitore reden ( wenn er will )


    schon oft praktiziert, leider von den akteuren zu selten angenommen -> "ich bin der star..." :roll: :lol:

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • Volker Holtmeyer
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    • 2. Februar 2009 um 22:12
    • #4

    Manchmal hilft es auch schon, einfach mal mit dem Kopfhörer in die Sends reinzuhören. Vergessen viele.

    Bei einem Act (mit IEM), den ich oft betreue, hat sich etabliert, dass sie mir auf der Bühne ein Zeichen geben (beide Hände an die Ohren, als ob man sich einen Kopfhörer aufsetzt). Ich mute dann das entsprechende Vocal-Mikro, und über PFL und Talk Back kann man dann herrlich plaudern.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Christian Engel
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    • 2. Februar 2009 um 22:31
    • #5

    Solange der FoH keine 50m von der Bühne weg ist und man gut sehen kann, was auf der Bühne passiert gehen "Monitoransagen per Handzeichen" sehr gut. D.h. der Musiker, der eine Änderung wünscht zeigt auf das Instrument/Mikro, dass er lauter/leiser haben möchte und dazu gibt's Daumen hoch bzw. runter... Mit erfahrenen Musikern funktioniert das imho relativ problemlos.

    Eine Alternative, die etwas Geld kostet aber gut funktionieren wird: kleiner Split, kleines Mischpult für die Bühne und InEar Monitoring. Das Mischpult bedient ihr dann ganz einfach selbst.

    Beste Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • skyworker
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    • 2. Februar 2009 um 22:35
    • #6

    N´ Abend - wenn es Threadstarters Band ist, dann kann man sich durchaus auf eine Zeichensprache verständigen, die nicht so drastisch ist, dass es jedem im Publikum auffällt. Im normalen "Dienstleisteralltag" klappt sowas natürlich nur eingeschränkt. Was man ebenso praktizieren könnte, wäre ein separater Mix, den einer von den Kollegen Musikern auf der Bühne zurechtschraubt. Kann gehen, wenn sich einer dafür opfern mag und zumindest der Etat für eine Hand voll Splitter und ein taugliches Pult vorhanden ist. Meist muss es dafür ja keine exorbitante Monitorkonsole mit 26 Auxen sein, je nach Kanal- und musikeraufkommen tuts da ja auch schon was mit 16 Inputs und vier bis sechs Auxen. Wenn man dann noch ein bisschen übersichtlich kanäle und Signale plant, klappt das recht gut.

    Best

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • simonstpauli
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    • 2. Februar 2009 um 23:38
    • #7

    Es sind ja schon mehrere Ansätze angesprochen worden.

    Ich fasse noch einmal zusammen:

    1. Handzeichen:

    - was - wo - lauter/leiser.

    So habe ich als Techniker schon bis zu 6 Monitormixe vom FOH aus dem Nichts gezaubert. Das erfordert natürlich Disziplin auf beiden Seiten.

    2. IEM mit Mix-Funktion:

    hier kann man immerhin einen Monitormix und das eigene Signal (z.B. Stimme beim Sänger) "am Mann" mischen. Auf Englisch heißt das "More Me"-Funktion.

    3. Submix auf der Bühne:

    Gerne von mittelgroßen Cover-Bands praktiziert. Man braucht eine Splitbox und einen passenden Mischer (Analogpulte sind immer günstiger zu bekommen).

    Für genauere Tips bräuchte ich genauere Informationen. (Besetzung, wieviele Kanäle auf den Monitorwegen, welches FOH-Pult etc.)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Loloverde
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    • 2. Februar 2009 um 23:57
    • #8

    Hi

    Bei den Handzeichen auf Daumen hoch verzichten. Man weiß nur schwer ob lauter oder alle ok gemeint ist :wink:
    Am besten Zeigefinger hoch und runter. Wenns paßt waagerecht mit der Hand wedeln.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • simonstpauli
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    • 3. Februar 2009 um 00:41
    • #9
    Zitat von "Loloverde"

    Hi

    Bei den Handzeichen auf Daumen hoch verzichten. Man weiß nur schwer ob lauter oder alle ok gemeint ist :wink:
    Am besten Zeigefinger hoch und runter. Wenns paßt waagerecht mit der Hand wedeln.

    Gruß
    Rainer


    Genau.

    Erst auf die gewünschte Quelle zeigen, dann auf den gewünschten Monitorweg (kann bei Klarheit darüber entfallen), dann mit der flachen Hand eine Bewegung nach oben oder unten ausführen bis die Lautstärke der Quelle auf dem Weg genehm ist.

    Grundsätzlich sollten derartige Zeichen abgesprochen und auch strikt eingehalten werden.

    Zum Aufmerksamkeit erregen kann man auch akustische Zeichen absprechen, die dann in das laufende Programm eingebaut werden können ohne die Darbietung erheblich zu stören.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • fabio hermann
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    • 3. Februar 2009 um 01:10
    • #10
    Zitat von "simonstpauli"

    Zum Aufmerksamkeit erregen kann man auch akustische Zeichen absprechen, die dann in das laufende Programm eingebaut werden können ohne die Darbietung erheblich zu stören.

    Hast du zufällig ein paar Beispiele am Start? Mir fällt immo (um diese Zeit) kaum etwas sinnvolles ein

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • hans-joachim keller
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    • 3. Februar 2009 um 07:14
    • #11

    Hallo zusammen,

    schon mal vielen Dank für die raschen Antworten.

    Na klar, das mit Handzeichen versuche ich schon durchzuziehen - funktioniert aber nicht in allen Situationen während des Gigs. Wenn z.B. der Drummer eine Monitoranforderung hat und unsereins Gitarristen turnen immer vor ihm rum dann hat er keine Chance mit Handzeichen etwas an den FOH zu kommunizieren - er könnte vielleicht noch verschiedenfarbige Sticks Richtung FOH schmeissen :)

    Announcer Mikro habe ich mir auch schon überlegt, werde ich demnächst mal ausprobieren. Mal sehen ob das bei meinen Kollegen ankommt.

    Separater Monitomix auf der Bühne über Splitbox. Ja ok dann muß einer auf der Bühne die Verantwortung dafür übernehmen. Muß ich wieder ans Multicore basteln dran ansonsten ist mir das Kabelgestecke zu viel. Aber dann doch überlegenswert.

    Dann bin ich im Internet auf das System von Aviom gestossen "http://www.aviom.com/". Hier wird Audio von den Direct-Outs des FOH Pults auf ein Aviom eigenes Protokoll umgesetzt. 16 Kanäle können dann über CAT5e Kabel gleichzeitig zur Bühne geleitet werden. Dort kann jeder der es will und bezahlen kann sich über ein kleines Kästchen seinen Monitormix selber gestalten. Das Signal wird per CAT5e einfach an jeden Minimixer durchgeschleift. So stehts in den Beschreibungen des Herstellers.
    Hat da jemand schon praktische Erfahrungen? Die Idee der Verkabelung über CAT5e gefällt mir gut, die dicken Multicores entfallen halt.

    simonstpauli

    FOH Pult A&H GL2400/32 (max 4 Auxe als Monitorsend verfügbar, die 2 weiteren die das Pult bietet werden als Effektsend verwendet)

    Unsere Besetzung DR, Bass, 2x Git, Keyboard)
    abgenommen werden:
    Drums: BD, SN, 3 Toms, HH und ein Overhead (7 Kanäle)
    E- Bass (1xDI)
    Keyboard (2xDI)
    2x E-Git über SPL Transducer
    2x A-Git
    4x Gesangsmikro

    Insgesamt 18 Kanäle.

    Viele Grüße
    Achim, der jetzt arbeiten gehen muss (darf)

    Weniger ist manchmal mehr

  • LOL
    Gast
    • 3. Februar 2009 um 09:27
    • #12

    Wegen Splitt usw. Es gibt doch das reine monitorpult von allen heat das split schon im pult hat.
    Nur so eine Idee

  • bassking67
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    461
    • 3. Februar 2009 um 10:13
    • #13

    Hallo,

    bei allen "individual Lösungen" (eigener Monitormixer auf der Bühne oder jeder mixt für sich selbst) muss man allerdings immer bedenken, dass derjenige der das Ding bedient genau wissen muss, was er tut, weil sonst wirklich das komplette Chaos ausbricht.
    Ich habe auch schon oft die Erfahrung gemacht, dass auch einigermaßen erfahrene Musiker kein Gefühl beim Soundcheck dafür haben, ob das was auf dem Monitor ist zuviel oder zuwenig ist. Deshalb sollte man sich auf jeden Fall als Mixer während des Soundchecks kurz selbst auf die Bühne begeben und die Monitore kontrollieren. Kostet zwar extra Zeit, aber man wird ja mit der Zeit auch immer fixer...

    viele Grüße

    C.

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 3. Februar 2009 um 10:35
    • #14

    Moin, ich habe mit dem Aviom System schon gearbeitet.
    Unter anderem für eine recht große Musical Produktion.
    Was soll ich sagen: Noch nie so ein entspanntes Monitoring gehabt.
    Allerdings waren die Vorraussetzungen auch ideal:
    Pult war ein PM5D => also Aviom Karte ins Pult rein, zusätzliche 16 Outputs und kein Kabelkrieg am FoH.
    Festinstallation => also CAT5 Kabel war bis zur Band fest verlegt.
    Kopfhörer => die Band hat komplett mit Kopfhörer gespielt und es war mit wirklich total egal, was die mit ihrem Monitoring machen.

    In deinem Fall, wenn die über Wedges spielen ?? (tun sie das??)

    Also ich würde mir das überlegen, wie gesagt ich bin total begeistert von dem System, weil es wirklich gut läuft, wir hatten in ca. 40 Shows nicht ein Problem damit.

    16 Inputs am Personalmixer, 2Band Klangregler, 16 Presets speicherbar, die Pulte werde mit CAT5 einfach durchgeschliffen.....
    Aber:
    Sind deine Direktouts pre oder post Fader? das könnte schon ein Problem sein. Sind sie pre/post EQ, könnte das nächste sein.
    Was ist wenn ihr mal nicht über euer Pult spielt und das hat keine DI Out?
    Dann diese lästige verkabelung..
    Obwohl es auch Stageboxen gibt, somit kannst du schon auf der Bühne auf das CobraNet Format,
    sind aber nicht ganz billig ( für Yamaha Nutzer: jetzt aber mit LS / DM / PM und M7 Pulten komplett am Pult bedienbar)
    Weiter, was ist wenn ihr mal auf Fremdmaterial spielt? immer ein CAT5 Kabel dazu legen?

    Ich würde noch mal über Handzeichen nachdenken

    Es grüßt der Stephan

  • sk-event
    Beiträge
    244
    • 3. Februar 2009 um 10:54
    • #15

    Das mit dem Aviom ist schon ne super Sache, jedoch wenn ihr euch in der Gl2 Klasse aufhaltet, solltet ihr euch mal die Preise für ein solches System anschauen...ich denke mal, da wird sich die Sache unter Umständen relativieren. Mit dem Pult, das ihr da benutzt, werdet ihr auch nicht 100% glücklich sein, ohne Monitorpult wird das schwierig. Zumindest habe ich das noch nie ohne gesehen/genutzt.
    Schaut mal auf der Messe bei Roland vorbei. Die bringen da sowas in der Art raus, incl. Mischpult und wirklich vielen Kanälen...damit wäre euch wohl eher geholfen.

    SK-Event
    65321 Heidenrod

  • hans-joachim keller
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    12
    • 3. Februar 2009 um 11:33
    • #16

    Hallo, als Band mit ca. 15-20 Auftritten im Jahr nutzen wir zu 95% unser eigenes Equipment -PA technisch sind wir mit dem erwähnten MP GL2400, DBX bestücktem Siderack (Komps/Gates/EQ/Einspieler), VRX LA932/SRX918 Bässen/I-Tech Amping, 5x SRX712 Monitoren inkl. Amping unterwegs. Plus noch ein paar Lichtspielereien.

    Zu 98% wird dabei die beschriebene Anlage genutzt - Auftritte haben wir i.d.R. in kleinen Locations, ab und zu ist auch mal eine kleinere Halle oder ein Strassenfest dabei.

    Jeder hat bei uns sein eigenes Wedge (5) wobei sich Drummer und Basser einen Kanal teilen müssen - die Auxe am GL2400 sind halt begrenzt. Ich selber verzichte meistens auf die Wedge und nutze für meinen Kanal dann ein In-Ear System in mono (Sennheiser EW300 mit Shure Hörern). Die Qualität reicht mir, ich fühle mich wohl dabei nur die Mischungsverhältnisse würde ich gerne während des Gigs ab und zu selber einstellen können. Immerhin kann ich am Receiver wenigstens die Gesamtlautstärke in gewissen Grenzen regeln.

    Die Direct outs am GL2400 sind konfigurierbar - ich betreibe sie pre Fader und pre EQ. Im übrigen bin mit dem Mixer für unseren Rahmen sehr zufrieden und hatte mich vor 2 Jahren bewußt für diese Größenordnung entschieden.

    Da ich aber nicht nur Gitarrist sondern auch der Techniker in der Band bin suche ich immer nach Verbesserungen/Optimierungen was Auf-/Abbau/Sound/Monitoring/Handling etc. betrifft - eben nicht nur aus der Sicht eines Veranstaltungstechnikers sondern auch aus der Sicht von einem, der als Gitarrist und Sänger 4 Std. Gigs auf der Bühne durchführt. Da kommen dann in 20 Jahren schon ein paar Erfahrungen zusammen - das Monitoring war schon immer irgendie schwer in den Griff zu bekommen. Aber immerhin - bis vor kurzem haben wir noch selbst von der Bühne aus gemischt, da sind wir jetzt schon ein ganzes Stück weiter. Deshalb habe ich auch dieses Thema angeschnitten - just beim letzten Gig hatten wir nämlich wieder das Problem - der PA MAN irgendwie optisch nicht erreichbar usw..

    Zum Preis - klar habe ich mir die Preise angeschaut unter 3-4k€ komme ich nicht weg. Wenn´s aber eine echte Erleichterung und Qualitätsverbesserung bringt, na schaun mer mal. Oder gibt es in der Richtung was preiswerteres?

    Grüße Achim

    Weniger ist manchmal mehr

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 3. Februar 2009 um 12:14
    • #17

    Ach so, du bist gar nicht der, der die Handzeichen nicht versteht, sondern der, der sie unverständlich gibt :D
    Ihr habt so eine eigene Anlage die ihr "nur" 15 - 20 mal im Jahr einsetzt aber dann keinen eigenen Techniker?
    Kein Wunder, das der PA MAN nicht erreichbar ist für euch, der ist damit beschäftigt sich die Anlage rein zu ziehen.
    Normaler weise geht es einem Techniker ja wie folgt: Ich kenne die Band, aber die Anlage nicht oder ich kenne die Anlage aber die Band nicht.
    In eurem Fall kennt der Techniker weder die Anlage noch die Band.
    Da wird das mit der Verabredung mit den Handzeichen etwas schwieriger.
    Zum Aviom System, es gibt auch ein deutlich preiswerteres Personal Monitoring System in einer Version mit 8 Eingängen. Schau mal hier: http://www.heartechnologies.com/hb/hearbackintro.htm
    Ich sehe nach wie vor das Problem, dass die Musiker eine lustige Rückkopplung bauen können, die nur sehr schwer wieder in den Griff zu bekommen ist.
    Wenn ihr alle über Kopfhörer spielen würdet, super.
    Auf der anderen Seite: Wenn sowieso alles euer eigenes Material ist, könnt ihr ja auch viel mit so einem System üben und sehen ob es praktikabel ist.
    Ich als Techniker würde das System einer Band mit Wedges nur zur Verfügung stellen, wenn ich im Vorfeld sehr viel Zeit hätte.

    Gruß Stephan

    Es grüßt der Stephan

  • hans-joachim keller
    Beiträge
    12
    • 3. Februar 2009 um 12:35
    • #18

    Hallo dasich, im Prinzip die richtige Analyse, thanks for that! Das mit den Handzeichen habe ich so noch nicht gesehen aber bei näherer Überlegung...... Ich sollte beim Winken und Zeichen geben vielleicht die Gitarre nicht mitbenutzen - jetzt werden mir auch die Schäden an Hals und Korpus meiner geliebten Schätzchen klar :)

    Und seit kurzem haben wir auch einen Techniker/FOH Mixer der fest mit uns verbandelt ist. Ich würde sagen er hat Potential das er noch nicht ganz ausgeschöpft hat (schmunzel).

    Ich versuche auch gerade meine Mitspieler von Ohrhörern zu überzeugen - steter Tropfen höhlt den Stein und macht vielleicht auch die nötigen finanziellen Mittel locker. Na mal sehen.

    Danke für den Tipp mit heartechnologies - werde ich mir mal näher anschauen.

    Grüßle Achim

    Weniger ist manchmal mehr

  • heinzerl2000
    Verifiziert
    Beiträge
    733
    • 4. Februar 2009 um 18:26
    • #19

    Viel Vergnügen,
    habe das Problem gerade mit ner Thin Lizzy Cover Band, die ich betreue,
    3 Mann arbeiten mit InEar, weils geil ist, aber für den Sänger müssen wir immer noch
    Wedges mitschleppen, weil "In Ear ist Schwul" und nix für echte Rocker.
    Und das bei nem EK von unter 200,-

    Nichts ist so schlecht, dass es nicht noch als abschreckendes Beispiel dienen kann!

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 13. Februar 2009 um 09:54
    • #20

    Hallo,

    ich kenn ja beide Sichten . Als Musiker und Techniker.

    Wichtig ist immer.

    1. Klares Handzeichen was verändert werden soll ... ( am besten vorher mit der Band absprechen ) oder eindeutig deuten.

    2 Klares Handzeichen ob es lauter oder leiser gemacht werden soll. Daumen hoch oder runter ( gg wenn es nur ein wenig verändert werden soll ein Zusatzzeichen )

    3 Zeichen ob es so ok ist ( z.B. wie bei den Tauchern )

    Je deutlicher die Zeichen umso leichter geht es .. Rufen, Durchsagen oder sowas klappt meisst nicht..:-(

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


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