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Klang der Digitalpulte

  • bertz
  • 20. März 2009 um 11:40
  • guma
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    • 25. März 2009 um 12:18
    • #61
    Zitat von "Jeremy"

    Mein Senf dazu: Natürlich klingen nicht alle Pulte gleich. Bloß bin ich fest davon überzeugt, dass alle Pulte, die einen gewissen Mindeststandard erfüllen (wovon wir bei den heutigen digitalen einfach mal ausgehen wollen), gleich genug klingen, um die unter dem Strich herauskommenden Klangunterschiede nicht vom Pult, sondern von der Arbeitsleistung des Bedieners ......

    ..... und der Band und der Akustik und den Lautsprechern und den Mikros u.s.w. Danke Jeremy ! Tut mir leid. Ich kann ihn einfach nicht finden, den schlechten Digitalsound !!! Lasst uns doch einfach den angekündigten Vergleichstest abwarten.

  • dasich
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    • 25. März 2009 um 13:06
    • #62

    Naja, mal Hand auf Herz.
    Auch die Meinungen über den Klang der Digital-Pulte liegen im Wandel der Zeit.

    Als die ersten Digipulte auf den Markt kamen, hieß es: die sind scheiße, die klingen schlecht.

    Einige Jahre später hieß es, man kann damit nicht richtig arbeiten, die haben ja keinen Klang, die klingen alle gleich und zu neutral, jetzt klingt das eine gut, das andere weniger gut.

    Yamaha verkauft ihr PM5D mit den PreAmps (also das nicht RH) mit dem Argument, das klingt musikalischer.

    Wieso gibt es den EQ 2 Typ bei den Yammi Pulten.
    Alles verarsche?
    Die Unterschiede werden klein sein, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Dreck.

    Wenn ich mir ein neues Pult in einer gewissen Liga neu kaufen wollte:

    Ich würde keinen Hörtest machen, ich würde sehen, welches ich besser Bedienen kann.
    Das sagt doch schon einiges oder?
    Die Auswahlkriterien haben sich doch völlig geändert.

    Es grüßt der Stephan

  • wora
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    • 25. März 2009 um 13:15
    • #63

    tja, offenbar ist es doch recht schwierig für die mischende fraktion, dieser alles entscheidenden frage aus dem wege zu gehen :D
    der direkte vergleich wird uns hoffentlich weiter bringen.

    und auch hier sollte man mal wieder darauf hinweisen, das man auch mit einem M7 einen für den gast zufriedenstellenden sound machen kann!
    wenn spezielle klangliche eigenschaften z.b. durch effekte gewünscht werden, dann kann man auch hier externes equipment anschliessen.

    was aber definitv nicht zutrifft ist die aussage, das alle digitalen gleich klängen.
    und warum das so ist, dazu haben wir hier auch tatsächlich ein paar gute hinweise bekommen.
    wer klangliche unterschiede wegdiskutieren möchte, muss sich sehr anstrengen wirkliche beweise für seine theorie zu erbringen und den mischern, die die unterschiede wahrnehmen zu erklären, das ihre ohren nicht so gut funktionieren wie sie meinen.


    PS
    was ist ein "EZ"?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • dasich
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    • 25. März 2009 um 13:26
    • #64

    Ich befürchte der direkte Vergleich wird uns nicht weiter bringen.
    Vorab: Ich bin überzeugt das es Unterschiede gibt.
    Ich glaube sogar so, dass man sie hören kann.

    Aber: dann zwischen Pultklassen, die man fairer Weise nicht mit einander Vergleichen darf.

    Wenn die Pulte Messtechnisch verglichen werden, hast du unterschiedliche Messungen...

    Und was sagt das über den Klang ? Nix.

    Wer sagt den, dass das bessere Messergebnis gleich besserer Klang bedeuten muss?

    Es gibt neue CD Produktionen, das wird künstlich ein rauschen drauf gemischt (also "verschlechtert") damit das Ergebnis besser klingt.

    Es grüßt der Stephan

  • wora
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    • 25. März 2009 um 13:41
    • #65

    es ging bei der ursprünglichen idee des vergleiches ja genau um dieses thema.
    also nicht welche messwerte hat das pult tatsächlich, sondern wie klingt es im vergleich zu den anderen.
    nebenbei kann man dann auch die bedienung direkt vergleichen, aber das ist ein anderes thema...

    das wir hiuer verschiedene pultklassen miteinander vergleichen ist durchaus gewünscht, wie ich denke. man sollte dann natürlich bei seiner persönlichen bewertung darauf achten, das man hier nix durcheinanderwürfelt. das ein M7 nicht so gut klingen muss wie ein PM5, sollte eigentlich jedem logisch denkenden kollegen klar sein.
    aber das gehört genau betrachtet eher in den anderen thread, der sich mit dem test beschäftigt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 25. März 2009 um 14:31
    • #66

    Ja, deshalb fand ich ja den Satz von 'jeremy' so treffend, in dem er ja vorausschickt, dass die Pulte "natürlich nicht alle gleich klingen" allerdings finde ich die Frage nach der Relevanz dieses Sachverhalts sehr viel entscheidender. Wenn hier im Forum die gleiche Diskussion zur Relevanz der Klangunterschiede zwischen Mikrofonen lostretbar ist und dort die Unterschiede um Zehnerpotenzen größer sind..... !?!?! ... und die Unterschiede zwischen Lautsprechern, Saalakustiken nochmals um Zehnerpotenzen !?!?! ... sehe ich hier überhaupt nur ein Relevanz- und überhaupt kein Sachproblem.

  • Jeremy
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    • 25. März 2009 um 15:42
    • #67
    Zitat von "wora"

    also nicht welche messwerte hat das pult tatsächlich, sondern wie klingt es im vergleich zu den anderen.


    Hier gebe ich Dir recht, genau das ist die Frage. Schließlich ist der Einsatzort des Pultes nur in den seltensten Fällen der schalltote, mit einer höchstklassigen Abhöre versehene Testraum, der die Feststellung genormter, durch Blind- und Doppelblindtest abgesicherter Messwerten ermöglicht, sondern die Stadthalle, der Festplatz, das Zelt, der Club etc. ..., wo kaum einmal vernünftige (=arbeitserleichternde) akustische Bedingungen herrschen. Im Hintergrund unterhalten sich die Leute, die Heizung/Belüftung bläst, draußen fährt alle paar Minuten der ICE vorbei und die eigenen Ohren haben auch mal nicht den besten Tag.

    Zitat von "wora"

    ... ein M7 nicht so gut klingen muss wie ein PM5, sollte eigentlich jedem logisch denkenden kollegen klar sein. ...


    "nicht so gut" ... "gut" ... "besser" ... das erfordert in meinen Augen (bzw. Ohren) irgendeine reproduzierbare Möglichkeit, zwischen zwei Klängen eine wertende Ordnung herzustellen. Die Betonung liegt hier auf REPRODUZIERBAR. Das würde für mich bedeuten, dass es möglich wäre, in einem Blindtest zu bestimmen, ob da jetzt von jemand anderem(!) auf dem 5er oder dem 7er Pult gemischt wird. Der Einfluss der unterschiedlichen Pultklassen bei ansonsten gleichen Rahmenbedingungen ist da erheblich geringer als der des Bedieners. Davon bin ich überzeugt, mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • tufkaklto
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    • 25. März 2009 um 17:32
    • #68

    Da kommen wir zu einem Punkt, den ich auch oft diskutiere.
    Die Pulte klingen zwar nicht gleich, aber oft sind es ganz Andere Ursachen, die Sound ausmachen.

    Allerdings:
    In einem gewissen Level, wenn so alles mögliche an Rest auch passt, dann macht es da gleich schon was aus.

    Für mich sind Bedienbarkeit für bestimmte Jobs allerdings schon auch ein Punkt, der mir wichtig ist.
    Gerade beim Monitor hat für mich ein Yamaha Pult wie das PM5D immer noch die Nase vorn.
    ( gilt für Line Check Aktionen, sieht vermutlich anders aus, wenn man mit einer Band fix unterwegs sind )

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  • wora
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    • 25. März 2009 um 22:17
    • #69

    das argument der bedienungspersonal spielt zwar für die gesamte kombination eine grosse rolle, aber die einzelteile für sich sind jeweils die werkzeuge, mit denen dieses personal arbeitet.
    und je besser die einzelteile sind, desto einfacher ist es ein gutes gesamtergebnis zu erreichen.

    ich kann mich gut an meine 2 jahre mit meinem 01V erinnern, in denen ich immer nur am schrauben war und nie richtig zufrieden, obwohl viele zuhörer gesagt haben, das es " heut wieder toll geklungen" hat...

    man kann natürlich nicht behaupten, das man mit den am markt befindlichen livemixern niemals einen guten sound hinbekommen würde. das wäre quatsch.
    aber das werkzeug entscheidet wesentlich mit, wie schnell und wie gelungen dies erreicht werden kann.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • rainer kümpel
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    • 26. März 2009 um 08:11
    • #70

    ... na wenigstens haben meine bewußt provokanten Bemerkungen zu diesen Erkenntnissen geführt:
    1. die grafische Kreativität wurde angeregt
    2. manche konnten wieder 'mal Luft ablassen
    3. der Eigen-Klang von Pulten ab einer Mindestklasse ist nicht das Wichtigste, sondern
    4. Mikros und LS sind die Haupt-Klangproduzierer und deshalb
    5. die Möglichkeiten eines Pultes zur Klangbeeinflussung und die Bedienbarkeit sind wichtig

    Es grüßt RainerK

    Auch PA ist oft nur Schall und Rauch

  • tufkaklto
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    • 26. März 2009 um 09:09
    • #71

    Andererseits:

    Das mit Micros und dem Lautsprecher und dem Rest weiß man ja auch.

    Hier geht es nur um Digitalpulte, und alles Andere wurde absichtlich aussen vorgelassen.
    Ausgelöst wurde es ja, weil manche behauptet haben, das Digitalpulte nicht unterschiedlich klingen.

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  • guma
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    • 26. März 2009 um 10:16
    • #72
    Zitat von "dasich"


    Wieso gibt es den EQ 2 Typ bei den Yammi Pulten.
    Alles verarsche?

    Hier sehe ich vor allem ein Zugeständnis an unterschiedliche Vorlieben von Mixern aber kein grundsätzliches Klangproblem.

    Ich nehme an, dass sich die klanglichen Unterschiedlichkeiten der Pulte an sich in einem Rahmen bewegen, der zwar vorhanden, aber nicht so relevant ist, wie manche Leute es gerne sehen würden. Wie gesagt, lasst uns doch einen Vergleich abwarten.

  • stepu
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    • 27. März 2009 um 10:06
    • #73

    In Sachen Klang von Pulten interessiert mich auch nicht mehr nur das Filterdesign,
    sondern auch die Summierungart. Was passiert, wenn ich nur 10 oder doch alle 32 Kanäle beim LS9
    mit rosa Rauschen beschicke und auf dem Master rausgebe? Bzw. habe ich bei 2 Kanälen wirklich exakt
    6db mehr auf nem Bus als wenn ich nur einen Kanal benutze?
    Und was tut sich dann beim Klirrfaktor?

    Ich würde unsere Kollegen, die sich zum iLive testen/vergleichen treffen, bitten, auch mal solche Dinge
    unter die Lupe zu nehmen. wora sagte ja schon, das Routen lässt sich digital schnell bewerkstelligen.
    Das messen auch, wenn jemand ne Messkiste mitbringt ; )

    Ich erwarte hier einen Klangunterschied aufgrund des sich (hoffentlich ändernden) Klirrfaktors...

    So isses nämlich zumindest bei meinem MP3-Player (und das ist kein Apfel, aber auch kein Billiggerät!).
    Vollaufgedreht oder nur auf 80% gefahren klingt der anders, was ich auch schon messen konnte.


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • guma
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    • 27. März 2009 um 11:17
    • #74

    ...wobei ( OT! ) das am MP3-Player zu 98% am (analogen) Kopfhörerverstärker liegt oder .... ? :wink: So kenne ich das an sämtlichen Klein-CD-Playern. Warum sollte es dann am MP3-Player anders sein ? Oder mißt Du da woanders als am Kopfhörerausgang ?

  • wora
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    • 27. März 2009 um 12:49
    • #75

    die idee, auch mal 32 kanäle in einen bus zu senden um zu sehen, wie sich dieser verhält, finde ich gut und machbar. es koomt zwar sicher selten vor das man sowas macht (ausser im masterbus), aber ausschliessen kann man es ja nicht.
    das sollte man also einfach mal in die testliste aufnehmen, dann kann man das schon mal gemütlich zu hause vorbereiten... oder wir schauen, wie schnell sowas vor ort am jeweiligen pult zu programmieren ist. 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tonzwerg
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    • 27. März 2009 um 12:51
    • #76

    außer im masterbus - du bist witzig...
    das ist ja wohl der entscheidende bus, wenns auf den klang ankommt, oder?
    :roll:

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • wora
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    • 27. März 2009 um 13:01
    • #77

    ja, aber da funktioniert es natürlich bei allen pulten, sonst wäre das ja schon negativ aufgefallen

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tonzwerg
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    • 27. März 2009 um 13:21
    • #78

    also gerade die m7 wird ja klanglich schlechter, wenn viele kanäle am start sind. einzelsignale klingen ja noch ganz passabel auf dem ding. aber komplexe mischungen...uiuiui

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • guma
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    • 27. März 2009 um 14:14
    • #79

    ... äh, ja, deshalb haben mir 3000 Klassikfans nach unerlaubtem zusammenmischeln von 24 Schöpsen, vier 414en, zwei Schertlern, zwei TLM170i, sechs KM184 und einem KMS105 = 39 Kanälen auf einem M7CL einen ganz bösen SONDERAPPLAUS spendiert :D:D ( sind halt alle taub, die Klassikfreaks, gell ) :D:D:D

    ....ähh und ach so ja die Streicher Mann, die Streicher .... aber klar dort hört man ja bekanntlich Verzerrungen am allerwenigsten :D:D:D:D :twisted: :D:D:D:D:D :-D#

    ... ansonsten muß ich da natürlich zustimmen:

    Klang hat tatsächlich was mit NOM ( number of open microphones ) zu tun und wird mit zunehmender Anzahl in der Regel schlechter allerdings unabhängig von Mischpultqualitäten.

  • tufkaklto
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    • 27. März 2009 um 15:48
    • #80
    Zitat von "guma"

    ... äh, ja, deshalb haben mir 3000 Klassikfans nach unerlaubtem zusammenmischeln von 24 Schöpsen, vier 414en, zwei Schertlern, zwei TLM170i, sechs KM184 und einem KMS105 = 39 Kanälen auf einem M7CL einen ganz bösen SONDERAPPLAUS spendiert :D:D ( sind halt alle taub, die Klassikfreaks, gell ) :D:D:D

    ....ähh und ach so ja die Streicher Mann, die Streicher .... aber klar dort hört man ja bekanntlich Verzerrungen am allerwenigsten :D:D:D:D :twisted: :D:D:D:D:D :-D#

    ... ansonsten muß ich da natürlich zustimmen:

    Klang hat tatsächlich was mit NOM ( number of open microphones ) zu tun und wird mit zunehmender Anzahl in der Regel schlechter allerdings unabhängig von Mischpultqualitäten.

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