oder man nimmer einfach eine Kabeltrommel mit 1x Schuke, 2x XLR, 2xDMX - gibt's fertig zu kaufen.
1 Kabel ziehen und der komplette FOH ist versorgt.
oder man nimmer einfach eine Kabeltrommel mit 1x Schuke, 2x XLR, 2xDMX - gibt's fertig zu kaufen.
1 Kabel ziehen und der komplette FOH ist versorgt.
Ich hatte gestern einen Tablet als Remote ausprobiert, das Setup war folgendermassen:
Surface: T80
Mixrack Master: iDR32 mit ACE-Karte
Mixrack Slave: iDR16
Am Master-Mixrack war ein WLAN-Router angeschlossen, hier nicht vergessen, die Netzwerk auf die ACE-Karte durchzuschleifen...
Als Tablet habe ich einen ACER1420P benutzt, einen rotable touch, mit Finger und Stift zu bedienen.
Am Vorabend zum Einrichten / Delays machen und Soundcheck war das extrem pratisch, bei der Veranstaltung zur Mittagszeit hat das Display zu stark gespiegelt. Auch ist der Touchscreen nicht sehr genau, schon schwierig, die Fader im Editor zu treffen, bei den Knöpfen ging es einfacher. Und für die Delays konnte ich mir locker die Tastatur rausdrehen und Werte eintippen.
Unter dem Strich eine sinnvolle Ergänzung.
Zitat von "niggles"Die übrigen Pins (Paare4/5, 7/8) lassen sich dann je nach Platz und Gutdünken auf 3- oder 5-polige XLR adaptieren.
Aha, die 4/5/7/)8 sind für das Netzwer also nich belegt und können für anderes zweckentfremdet werden. Und DMX darüber, stört das ?
Zitat von "niggles"Eine digitale Intercom über ACE zu tunneln ist mMn aber die sauberere Lösung; oder man verwendet halt ein Cat.5-Multicore. Die kosten auch nicht mehr die Welt und sind deutlich robuster als Einzelkabel.
Nix verstehen. Mit tunneln meinst du das benutzen von 4 5 7 8, allerdings mit digitalen Signalen?
Zitat von "Andy F."Am Wochenende hab ich mich ein wenig darüber geärgert , dass ich fürs Intercom extra eine XLR Leitung verlegen musste . Nachdem ich hier vom Aufsplitten des Netzwekkabels gelesen habe, dachte ich, ich versuchs mal.
Also: Kabel gesplittet, einen Netzwerkstecker ins Surface, bzw. Mixrack, Adapter auf XLR gebastelt, Intercom dran gehängt ... funktioniert bis jetzt ohne Probleme
Andy
ich hatte auch schonmal drüber nachgedacht, ob ich das so machen möchte.
aber mir ist das ehrlich gesagt auch zu unsicher, die 30V versorgungsspannung übers selbe kabel zu schicken. da ist mir die gefahr von übersprechen (und damit von signalverlusten) zu hoch.
die intercom-sache habe ich deshalb folgendermassen gereglt:
- am FOH befindet sich eine kleine aktivbox
- am mixrack ebenfalls eine aktivbox
- am mixrack ist ein mikrofon mit schalter angeschlossen, das direkt die FOH box anspricht (über eine matrix)... ausserdem schicke ich dieses mikrofon auch noch auf den PFL bus, damit ich die FOH box auch mal leiser machen kann.
- das talkback-mikro spricht (ebenfalls über eine matrix) die bühnenbox an.
damit kann man sich mit geringem materialeinsatz sehr gut verständigen.
Zitat von "wora"ich hatte auch schonmal drüber nachgedacht, ob ich das so machen möchte.
aber mir ist das ehrlich gesagt auch zu unsicher, die 30V versorgungsspannung übers selbe kabel zu schicken. da ist mir die gefahr von übersprechen (und damit von signalverlusten) zu hoch.die intercom-sache habe ich deshalb folgendermassen gereglt:
- am FOH befindet sich eine kleine aktivbox
- am mixrack ebenfalls eine aktivbox
- am mixrack ist ein mikrofon mit schalter angeschlossen, das direkt die FOH box anspricht (über eine matrix)... ausserdem schicke ich dieses mikrofon auch noch auf den PFL bus, damit ich die FOH box auch mal leiser machen kann.
- das talkback-mikro spricht (ebenfalls über eine matrix) die bühnenbox an.damit kann man sich mit geringem materialeinsatz sehr gut verständigen.
Schöner gehts mit 2 Vierdraht-Interfaceboxen (wir haben für unser Rocknet 2 alte Riedel AD240, kleine Kisten im Canford-Standardformat) Man sollte nur dran denken daß auf jeder Seite des Mucos dann eine eigene Zentrale oder zumindest ein kräftiges 24V-Netzteil mit dem passenden Stecker nötig ist, sonst bleibt das Beltpack stumm :oops:
Der einzige echte Nachteil ist daß die Call-Funktion von Clearcom und andere out-of-Band-Rufsysteme nicht mehr funktionieren.
Von Riedel gibts auch sehr schicke bidirektionale IP-basierte Umsetzer für Zweidraht. Leider preislich nicht ganz ohne... :?
Günstiger kommen die Sachen von Barix (Annuncicom). Sollte sich mit grundlegenden Elektronikkenntnissen ohne größere Probleme mit je einer üblichen Intercomzentrale (oder einem "geschlachteten" Beltpack) verheiraten lassen...
Zitat von "e-on"
Aha, die 4/5/7/)8 sind für das Netzwer also nich belegt und können für anderes zweckentfremdet werden. Und DMX darüber, stört das ?
Nix verstehen. Mit tunneln meinst du das benutzen von 4 5 7 8, allerdings mit digitalen Signalen?
Mixrack und Surface sind durch ein Netzwerk miteinander verbunden, das allerdings aus verschiedenen Gründen (Zuverlässigkeit, Latenz) nicht direkt auf dem üblichen Computernetzwerkprotokoll TCP/IP aufbaut sondern auf einem proprietären Protokoll (ACE). Ansonsten bräuchtest du nur 2 kleine Switches, um beliebige Daten in diesem Protokoll mit über die Leitung zu jagen...
Unter anderem weil viele Kunden genau das aber machen wollten hat AH an beiden Geräten Netzwerkbuchsen eingebaut mit denen man quasi "fremde" TCP/IP-Daten mit über die ACE-Verbindung übertragen kann ohne daß sich die beiden Datenströme gegenseitig in die Quere kommen. Controllerfernsteuerung, Chat zwischen Mon und FoH oder eben Audiostreaming. Was anderes ist digitale Intercom ja nicht.
Das ist keine einfache Kupferdrahtverbindung auf den freien Paaren, da sind Treiberbausteine und eine Paketverwaltung (ACE hat Vorrang) dazwischen die mit DMX wenig bis gar nichts anzufangen wüßten. Artnet hingegen ist gar kein Problem - ist ja TCP/IP...
nochmal kurz zum thema betriebstemperaturen...
mich würde mal interessieren, wo nun die "kotzgrenze" für surface und mixrack liegt,- hatte am wochenende 62 grad "tiefrot" am surface,- ein zusätzlicher lüfter hat die temperatur auf 54 grad ins grüne gebracht...
rote anzeigen mag ich nicht besonders, daher die frage nach erfahrungswerten...
ich werde jetzt jedenfalls 2 zusätzliche, zuschaltbare "päpste" einbauen, um dem roten kreuz/balken, keine chance zu geben.
ich hatte gestern auch ein problem mit der hitze. und zwar am mixrack, welches in einer unbelüfteten ecke einer schwarz bespannten bühne stand (die temperaturen dort oben kann man sich vielleicht vorstellen).
ein dahinter gestellter propeller hat das problem dann behoben. es war das erste mal, das ich rote balken hatte, bei mir waren es ebenfalls 62°C.
mein surface hatte trotz der unglaublichen hitze keine probleme, ich achte aber auch streng darauf das die sonne nicht direkt draufscheint (wegen der sichtbarkeit des screens)
War am Sa. auch draußen mit der ilive. Ein warer Backofen das ganze. Umgebungstemperatur 39 Grad, auf der Bühne dann garantiert noch mal ein gutes Stück mehr. Surface war auch richtig heiß (keine direkte Sonneneinstrahlung).
Es lief alles ohne Probleme durch. Hab aber auch nicht nachgeschaut was die Systemtemp. sagt.
Momentan sind das ja auch echt grasse Bedingungen. Vlt. sollte ich für sowas auch noch irgendetwas zuschaltbares einbauen.
Was ich aber mal richtig positiv fand, dass immer noch genug zu erkennen war um zu arbeiten. Dann hoffen wir alle mal das wir denn Sommer ohne größere Defekte durchstehen.
mein system erlebt ja gerade seinen zweiten sommer.
die LED´s der oberfläche kann man so hell einstellen, das man sie sogar bei direktem sonnenlicht sehr gut erkennen kann.
einzig beim display gibt es bei sehr grosser helligkeit ableseprobleme. aber das haben ja alle pulte mit touchscreen. ich nutze in solchen fällen ein externes display, welches am laptop hängt.
generell habe ich aber immer ein dach über dem pult, auch wenn´s nur ein einfacher pavillon ist. dies ist nicht nur fürs pult und dessen ablesbarkeit gut, sondern bei diesen wetterbedingungen natürlich auch für die eigene haut!
ich kann mir die position des surface und des mixracks selten aussuchen, weil ich damit die einschlägigen festivals abreite...
ausserdem sollte das system spielen, spielen, spielen... ist ja schliesslich kein ICE... :lol:
bisher gabs, bis auf einige schlechte cat leitungen der locals, auch nix zu murren, tut für den zweck, den wir abzuarbeiten haben, sehr gut.
trotzdem wird jetzt zusätzliche lüftung mitgenommen, ich kann fast alles brauchen, nur keinen ausfall.
Hi iLive-User, Hallo iLive-Gegner ![]()
Hatten kürzlich einen Kurztrip nach Afghanistan.
Wir haben dort für die Soldaten der ISAF in zwei Lagern, Mazar-e-sharif und Kunduz, Konzerte gespielt.
Was es zu berichten gibt ? Eigentlich nix, denn das von mir verwendete iLive-System hat bei 48°C im Schatten und Sandsturm, insgesamt sechs ruppigen Transporten in Transall und Airbus und unsachgemässer Verladung durch bemühtes aber gänzlich unerfahrenes Nicht-Fachpersonal der deutschen Bundeswehr, völlig stressfrei gespielt.
Gruss
Sascha
Oh, in Mazar-e-sharif? Dann hast du sicher auch meinem Bruder ein paar schöne Momente der Ablenkung geschenkt ![]()
24 Kanal monitoring Analog oder Digital geht prima mit der M-MMO-A Karte und ADAT.
Adat digital mit dem Mixrack verbinden, Kli-Kli oder StKli-XLR aufs Monitorpult.
Grüße vom Fisch
mit der MADI karte geht 64kanal recording auch prima ![]()
Es geht nicht ums Recording, sondern ums 24-Kanal Monitoring über ein beliebiges 2. Mischpult
von der Bühne. :wink:
Gruß Fisch
Zitat von "Fisch"geht prima mit der M-MMO-A Karte und ADAT.
und mit welchem Gerät machst du adat auf Klinke?
Zitat von "Fisch"Es geht nicht ums Recording, sondern ums 24-Kanal Monitoring über ein beliebiges 2. Mischpult
von der Bühne. :wink:
ach so...
mit der MADI karte kann man (ausser recording) natürlich nur digitale systeme einbinden, die ebenso über eine MADI schnittstelle verfügen. analog geht da nix mehr.
dann gehen aber auch alle 64 kanäle ... ![]()
Der Adat hat 24x Klinke Out.
Grüße Fisch
Hat dann schon wer die Latenz gemessen, wenns durch den Adat rennt, ob sich die erhöht???
Wäre interessant für Monitoring