Hi!
gibt es eine norm für sicherheitsschuhe die auf VAs benutzt werden müssen? wenn ja, welche, und gibt es evtl modelle die empfehlenswert sind?
danke!
Hi!
gibt es eine norm für sicherheitsschuhe die auf VAs benutzt werden müssen? wenn ja, welche, und gibt es evtl modelle die empfehlenswert sind?
danke!
Huhu,
also was die Norm betrifft bin ich jetzt etwas unschlüssig...
Da wir doch auch recht grobe Baustellen unterschiedlicher Art haben würde ich eher zu S3 tendieren...Und auch dein Fuss würde es dir mit Sicherheit danken, wenn du mal ausversehehen in was spitzes reintreten solltest :wink:
An Schuhen das is ne Frage des Geschmacks... Persönlich kann ich die S3 halb Schuhe von Puma und Uvex empfehlen, habe selbst ein paar von jedem und bisher top zufrieden. Gerade die Puma fühlen sich doch eher wie ein Turnschuh an, was gerade auf längeren Jobs angenehm ist ![]()
In der Industrie, wo ei Durchtrittschutz nicht unbedingt erforderlich ist, ist S2 das Maß der BG, Auf Baustellen usw. ist S3 Pflicht weil hier der Durchtrittschutz unerläßlich ist.
Mal abgesehen von Stahlkappe achte ich bei den Schuhen auch auf Durchtrittsicherheit. Egal ob man nun auf Messen oder im RnR schafft, oft genug kommen einem Nägel und Glassplitter unter die Füsse.
Gefordert sind Stahlkappen, da arbeiten mit schweren Geräten, Truss etc.
ja also, mich interesiert vor allem, wie es aussieht, wenn ich als mischer mit einer band unterwegs bin.
mein job ist ja eigentlich nur mischen, klar lade ich mit ein und aus, und bau auch ab und an mit ab, aber das ist dann ja nur backline. und momentan sind das schwerste fender amps im case. ab und zu ist halt mal ne 8x10er ampeg mit case dabei aber sonnst haben wir ja kaum was an board. also ab wieviel kilo beginnt "schweres gerät"?!
Selbst wenn nur ein Gitarrenkoffer umfällt, kann das unter Umständen in den falschen Schuhen schon wehtun.
Durchtrittsichere Sohle ist sinnvoll, es liegt viel zu oft irgendwo was rum, oder, hab ich auch schon erlebt, aus alten Bühnen die aus Holz gebaut sind, zB in alten Bürgerhäusern, steht auch mal ein Nagel raus...
Stahlkappe sowieso.
Und wenn die Schuhe bis an bzw. über die Knöchel gehen ist das auch nicht schlecht, Kugelecken oder ein Eckprofil vom Case treffen bevorzugt in genau diesem Bereich und tun erfahrungsgemäß richtig weh.
gruß
gylo
Ich trage seit Jahren S3-Stiefel mit Goretex und nicht zu vergessen auch die richtigen Socken dazu. Vorher hatte ich ständig Probleme mit den Füßen nach langen Arbeitstagen und jetzt sind auch mehrere lange Tage hintereinander kein Problem mehr. Leider gibt es das Modell mittlerweile nicht mehr auf dem Markt, deshalb muss ich beim nächsten Paar wieder etwas experimentieren.
Als genereller Kauftipp:
Immer auf Kunststoffgewebeeinlage für Durchtritssicherheit schauen, dann ist der Schuh deutlich weicher als der Standard (Stahllage).
Viele Grüße
Tobias Kammerer
Ich schwöre auf S3 mit Stahlnase und Kevlardurchtrittschutz.
Stiefel sind meiner Meinung nach auch keine schlechte Wahl, da doch mehr Schutz besteht als bei Halbschuhen.
Ich habe meine Stiefel schön dess öffteren zu schätzen gelernt, da die Knöchel doch gerne maltretiert werden.
Stiefel von Lowa sind im großen und ganzen das Maß der Dinge, da super bequem und trotz Stahlsohle angenehm flexibel.
Auserdem sind sie um die Knöchel gut gepolstert.
Was für den Rettungsdienst taugt, kann für die Baustelle nicht falsch sein: Airpower X1
Trägt sich angenehm, hat S3 und Goretex. Mit den passenden Socken schwitzen die Füße fast gar nicht mehr....
LG
Alfons
Ich trage den "Stonekit" LEO in S3 von http://www.engelbert-strauss.de knöchelhoch und mit durchtrittsicherer Gewebesohle. Der ist soo leicht, dass ich wie auf Wolken gehe. Alleine vom Preis her kann der es locker mit den üblichen Markenturnschuhen aufnehmen.
Auch wenn "nur" Backline ausgeladen wird, gehören Sicherheitsschuhe an den Fuss jeden Kollegen, finde ich. Vom rechtlichen Standpunkt her sowieso. Als verantwortlicher Meister eines örtlichen Veranstalters muss ich immer schmunzeln, wenn in den Bühnenanweisungen die Verantwortung für das Einhalten aller UVVen an mich abgegeben wird. Kein Problem, liebe Veranstalter und Kollegen. Wenn ich das so durchziehen würde, würde jeden Morgen die Hälfte der meisten Tourproduktionen erstmal zum Schuhe kaufen gehen...
Übrigens, Flip-Flops gehen GAR NICHT.
Ich hab den Atlas Sneaker 10 in braun, ist ein S2 Schuh von Tanski in Bielefeld
https://secure.tanski-shop.de/?func=product&sid=0490cd3a67ba409154e4126ecb3329e8&id=30741&cid=79
S2 reicht für Veranstaltungstechnik völlig aus. Ich trete ja nicht auf Metallabfall und Nägeln rum,
deshalb brauche ich auch kein durchtrittsschutz.
Wir sind ja schließlich nicht aufm Bau! :wink:
Zitat von "zimbolein"S2 reicht für Veranstaltungstechnik völlig aus. Ich trete ja nicht auf Metallabfall und Nägeln rum,
deshalb brauche ich auch kein durchtrittsschutz.
Wir sind ja schließlich nicht aufm Bau! :wink:
Den letzten Spruch würde ich für größere Messen jetzt so nicht unterschreiben wollen...
also mir ist der durchtrittsschutz genauso wichtig wie die Stahkappe, es reicht ja ein blöd rumliegender Nagel.....
Wie wichtig ein guter Schuh ist hab ich erst gestern schmerzlich erfahren... Dabei besitze ich sogar recht feste Stiefel, welche meine Füße schon nicht selten geschützt haben, nur - leichtsinnig wie man halt besser nicht sein sollte - dachte ich mir gestern früh "ach nee, ist so warm, ich nehm heut nur die leichten Schuhe"...
MIST war das! Weil schon die erste Tätigkeit des Tages mich außer Gefecht setzen sollte... Dabei klingt das beinahe albern banal: Beim Aufstellen eines Bütec-Podests löste sich ein nicht ganz fest angezogener 100er Variofuß aus der Klemmung und fiel um... genau mit der Kante (ist ja viereckig) auf meinen großen Zeh. Perfekt! Ein Schmerz der selbst starke Kopf- und Zahnschmerzen verdrängt und bis ins ganze Bein hoch strahlt. Noch nicht mal mehr LKW-fahren konnte ich. Die tief grün-blaue Zehe musste vom Arzt "belüftet" werden, da der pulsierende Blutdruck unterm Zehennagel kaum auszuhalten ist...
Kurz: Passiert mir nie wieder! Wegen so einem sch*** Bühnenfuß aus Alu!
Mein Schuhwerk, dass ich gewöhnlich trage: Miltec (Bundeswehr) Gebirgsjäger-Halbstiefel mit Kevlar Kappe und Thinsulate-Einlagen. Recht leicht und bequem, sehr griffige Sohle, stabiler Schaft und recht flacher Vorderschuh (eignet sich daher auch um ins Rig zu klettern). Außerdem angenehm preiswert - gibts in jedem gut sortierten Army Shop für maximal 50 Euro...
Ich persönlich finde die Atlas CF2 sehr angenehm. Sieht aus wie Turnschuh, ist schön leicht und hat ne schön rutschfeste Sohle. Vor allem aber atmungsaktiv und ohne Profil wie ein Traktorreifen. Nagelsicher ist er auch und bietet beim Auftreten ein gutes Gefühl... Muss ne dämpfende Sohle oder sowas haben. Mit ca. 100 Euro leider nicht ganz billig aber haltbar
Moin,
Zitat von "AlphaC"Die tief grün-blaue Zehe musste vom Arzt "belüftet" werden, da der pulsierende Blutdruck unterm Zehennagel kaum auszuhalten ist...
Kurz: Passiert mir nie wieder!
Wer sowas mal am eigenen Leib erlebt hat...
Bei mir wars zuhause der Staubsauger, ich natürlich barfüßig. Nachdem dem Arzt die "Belüftung" nicht gelang habe ich tags drauf selbst entlüftet. Das war wie die Expressfahrt aus der Hölle (Zahnschmerzen? ...pillepalle!) zurück auf die Welt.
Der wesentliche Tipp bei Schuhen ist das geduldige Anprobieren. Selbst der gleiche Schuh in gleicher Größe weicht zuweilen leicht ab. Manchmal ist es schlicht der Faltenwurf beim in die Hocke gehen. Ein guter Arbeitsschuh ist häufig auch gleichzeitig ein überhaupt guter Schuh, ein Laufsportschuh ist nur zum laufen gut...
Viele Grüße, Bernd