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Bewährte grafische 31 Band Stereo EQs bis 1000 Euro?

  • spicki
  • 10. Oktober 2009 um 10:24
  • spicki
    Beiträge
    37
    • 10. Oktober 2009 um 10:24
    • #1

    welche haben sich da bewährt und welche würdet ihr in der angegebenen Preisklasse empfehlen ..neu oder gebraucht?

    Bin zur zeit mit meinen Dynacord EQ3310 (beige Serie) aufgrund ihres starken Eigenrauschens unzufrieden...

    vielen Dank schon mal für die Tipps..

    Gruß
    spicki

  • Audiowerk
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    2.757
    • 10. Oktober 2009 um 11:09
    • #2

    Hm, 21 Bänder? Nicht etwa 31?

    Wie ist der Anwendungszweck? Im Masterbus, für Monitoranwendungen... wir hatten die Equalizerdiskussion doch schon x-mal in den vergangenen Jahren, da sollte es doch völlig ausreichen, sich per Suchfunktion in die Thematik zu vertiefen.

    Seitdem ich den ganzen billigen Huddel verkloppt habe und Altairs EQ-230 auf sämtlichen Wegen fahre, bin ich wunschlos glücklich...

  • spicki
    Beiträge
    37
    • 10. Oktober 2009 um 11:26
    • #3

    ok war ein frühmorgendlicher Tippfehler...brauche was für die PA...Piano und Band in Kirchen, da kann es zwischendurch auch mal eine meditative Stille geben....daran haben sich meine bisherigen EQs nicht gehalten....erst wenn ich sie auf Bypass gestellt hatte wurds erträglich...deshalb die Anfrage nach was Rauscharmen...

  • billbo
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    • 10. Oktober 2009 um 11:59
    • #4

    Wenn Du etwas wirklich Rauscharmes brauchst: suche nach einem gebrauchten Klark DN27. Die arbeiten mit LC - Gliedern und somit fast gänzlich ohne aktive Bauelemente.
    Sind aber alt und sehr selten; mit Glück wirst Du bei einer der alteingesessenen Profi - PA - Firmen mal fündig.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tonzwerg
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    • 10. Oktober 2009 um 15:13
    • #5

    ich hätte da noch 2...

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • TomyN
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    • 10. Oktober 2009 um 17:53
    • #6

    Hmm,

    also wenn es wirklich ein Rauschproblem gibt, dann hat entweder der EQ was, oder die Gainstruktur der Anlage ist nicht so 100%. Ist es wirklich Rauschen? Die Dynacord-EQs hatten manchmal ein Problem mit einem Elko im Signalweg, der hat gerne 'geknistert'.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • spicki
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    37
    • 10. Oktober 2009 um 18:11
    • #7

    es liegt auch im Bereich des Möglichen :wink: , dass eine prinzipielle Fehlbedienung des EQs vorliegt: wenn ich sämmtliche Tieffrequenzen bis 100Hz komplett absenke (im 12 db Modus)...kann es dann sein, dass es bei einer solchen "Extremstellung" rauscht????

  • tufkaklto
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    • 10. Oktober 2009 um 18:26
    • #8

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=72923&start=105

    Weiter unten der Beitrag von Bernd häusler

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • gezz-abba
    Gast
    • 10. Oktober 2009 um 19:52
    • #9

    hallo,

    für die kleine stille zwischendurch kann ich dir den LA AUdio EQ231G-SP ans herz legen. Die dynamik sektion beinhaltet ein noisegate, das, vorsichtig eingesetzt für normale zwecke zu gebrauchen ist, wenn z.b. der Overhead abgenommene chor das notengeraschel nicht dem geneigten publikum präsentieren möchte. Von der übrigen anstandslosen qualität einmal abgesehen bietet das gerät in seiner preisklasse eine sehr anwenderfreundliche ausstattung. Selbst mit dem Limiter/Kompressor kann man was anfangen, wenn es mal darum geht ein bischen die spitzen zu eliminieren oder um den mitteltöner vor dem beliebten "SEID IHR NOCH ALLE DA ?? !!!" mittelmässiger partycombos zu schonen. :D

    Ansonsten kann ich mich nur der meinung anschliessen, das prinzipiell irgendwo eine fehlanpassung für den rauschpegel sorgt. Manche Pianos sind übrigens ausserordentlich als rauschgenerator prädestiniert, vor allem , wenn nur der Kopfhörerausgang zur verfügung steht.

    gruss,
    arnt

  • maarten deboes
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    83
    • 13. Oktober 2009 um 13:13
    • #10

    Hi,

    Klark Teknik, Square One EQ.
    KT sound fur eine gute preis.

    Maarten

    SELV - Geluidstechniek
    Aarschotsesteenweg 260
    3012 Wilsele - Leuven (BELGIEN)
    http://www.selv.be
    Second hand/ex-demo/test equipment: http://www.selv.be/products-for-sale

  • Volker Holtmeyer
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    • 13. Oktober 2009 um 14:01
    • #11
    Zitat von "TomyN"

    Hmm,

    also wenn es wirklich ein Rauschproblem gibt, dann hat entweder der EQ was, oder die Gainstruktur der Anlage ist nicht so 100%.


    Genau! Wie ist denn der Signalpfad - ist der EQ zwischen Mischer und Amp oder steckt er im Insert des Masters?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • spicki
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    • 13. Oktober 2009 um 14:59
    • #12

    liegt zwischen mischer und amp....

  • Clark
    Verifiziert
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    145
    • 13. Oktober 2009 um 15:04
    • #13
    Zitat von "spicki"

    liegt zwischen mischer und amp....

    Keine Chance, den EQ vor den Masterfader zu setzen? Sprich Insert? Nach dem Master kann der Sound nur schlechter werden, wenn nicht so um die 0 dB gefahren werden. Je leiser nach dem Masterfader, desto mehr Rauschen ist zwangsläufig.

    Für die Qualität der künstlerischen Darbietung auf der Bühne übernimmt die Tontechnik keinerlei Verantwortung.

  • Volker Holtmeyer
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    • 13. Oktober 2009 um 15:28
    • #14
    Zitat von "spicki"

    liegt zwischen mischer und amp....


    Das' schlecht - der EQ sollte unbedingt in den Insert des Masters im Mischer! So wird das Rauschen mit dem Master-Fader quasi runter gezogen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • wora
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    • 13. Oktober 2009 um 16:00
    • #15

    der EQ sollte möglichst gut ausgesteuert werden, dann hat man am ausgang weniger rauschen (im verhältnis zum nutzsignal).
    wie oben schon beschrieben, ist das einschleifen in den master-insert deshalb sehr sinnvoll, weil der masterfader hinter diesem insert liegt.

    eine andere möglichkeit wäre noch, den amp unempfindlicher zu machen.
    das geht aber nur dann, wenn die lautstärkeverhältnisse während des gigs im vorraus abschätzbar sind... oder ein einfacher zugriff auf dem amp stattfinden kann.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (13. Oktober 2009 um 16:50)

  • christopher hafer
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    • 13. Oktober 2009 um 16:14
    • #16

    ähmmm, das Einschleifen in den Master-Insert bringt nur dann Verbesserung, wenn der Master des Pultes deutlich unter "0" steht. Falls dies der Fall ist [= überdimensierte(s) Amping/PA] sollte tatsächlich am Amping reduziert werden, weil hier in jedem Fall noch viel Rauschpotenzial liegt, d.h. hier wird das komplette Rauschen aller Komponenten begrenzt.
    Liegt der Masterlevel am Pult bei Unity Gain so wie gewöhnlich, dann ist mit dem Inserten zumindest rauschtechnisch absolut nichts gewonnen...

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • wora
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    • 13. Oktober 2009 um 17:23
    • #17
    Zitat von "christopher hafer"

    ...
    Liegt der Masterlevel am Pult bei Unity Gain so wie gewöhnlich, dann ist mit dem Inserten zumindest rauschtechnisch absolut nichts gewonnen...


    hallo christopher, in diesem falle hast du zweifelsohne recht.
    allerdings bietet der master-insert mit sicherheit die cleverste möglichkeit, einen EQ einzuschleifen. begründung: dort befindet sich in der regel der stabilste pegelbereich, der völlig unabhängig von der empfindlichkeit des nachfolgenden equipments ist.
    somit sehe ich den tipp "EQ in den insert" durchaus als sinnvoll an.
    siehst du das anders?

    die beschreibung des problems ist mit dem fragesteller noch nicht abschliessend geklärt.
    da er von einem rauschen spricht und sein EQ zwischen pult und amp eingeschliffen ist, liegt der verdacht nahe, das die pegel nicht gut aufeinander abgestimmt sind... also amp zu weit auf und pult zu weit runtergezogen. dies würde einen unschönen arbeitspegel für den EQ bedeuten und ein verstärktes rauschen erklären.

    eine andere erklärung wäre der mixer vor dem EQ.
    wenn hier z.b. ein gain zu weit aufgerissen wäre, dann könnte dies auch eine erklärung für zu viel rauschen sein... aber für solche diagnosen haben wir hier zu wenige informationen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TomyN
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    • 13. Oktober 2009 um 17:30
    • #18

    Eventuell sollte man auch noch gucken, ob der EQ einen symetrischen Ausgang hat. Wenn nein, dann sollte er auf jedenfall in den Insert.

    Tomy

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  • spicki
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    • 13. Oktober 2009 um 17:46
    • #19

    Erst mal danke für die vielen Denkanstöße...habe nun mit Hilfe eurer Anstöße das Problem einkreisen können: Tatsächlich hatte ich den Master kaum auf...und die Aktivboxen (Mackie SRM 450) auf 70%. Ich dachte bisher immer "da muss ich nicht während des Gigs zur Bühne laufen und lauter drehen"...hmmm dafür muss ich mir noch was einfallen lassen.

    Dazu halt (provoziert) die EQs auf +12dB und die Bässe bis 100 HZ total abgesenkt....na und das war das Rauschen....

    Sonst läuft alles schön symmetrisch im System. Gibts im Web irgend eine Anleitung, wie man den Ausgangsseitigen-Signalweg am besten anpassungsmäßig angeht?

    Gruß
    spicki

  • christopher hafer
    Profi
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    • 13. Oktober 2009 um 18:29
    • #20

    Das "Geheimnis" ist doch total einfach:
    In den frühesten Verstärkungsstufen (Preamp-Gain) so hoch auspegeln wie möglich und erst am letzten "Glied" absenken - in diesem Fall also das Amping. Etwas Regelweg / Reserve ist durchaus notwendig, aber das lässt sich ja abschätzen. Mit "gesunden" Gainstrukturen - also so viele Stufen wie möglich auf Nominal-Pegel - hat man keine Probleme, auch nicht mit dem ältesten/billigsten Geräten (Ausnahmen gibt es wenige).
    Hauptverursacher ist fast immer das Pult, da es die meisten Pegelverstärkungen durchführt.

    wora

    Zitat

    allerdings bietet der master-insert mit sicherheit die cleverste möglichkeit, einen EQ einzuschleifen. begründung: dort befindet sich in der regel der stabilste pegelbereich, der völlig unabhängig von der empfindlichkeit des nachfolgenden equipments ist.
    somit sehe ich den tipp "EQ in den insert" durchaus als sinnvoll an.
    siehst du das anders?


    Nein, der Insert biete durchaus die bekannten Vorteile, speziell von es um Signalkontrolle geht (AFL). Aber damit lösen sich kaum Rauschprobleme, wie oben geschildert. Nur wer sich Gedanken über seine Gainstrukturen macht verbessert den Rauschabstand, darauf wollte ich hinweisen. "Stabiler" ist der Pegelbereich im INS nur in der grauen Theorie. :)

    "Just because you believe something doesn't make it true."

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