Definitiv nein, und schon garnicht ergo. Ich schäme mich, weil meine Sprache unerklärlicherweise diese Schlußfolgerung erlaubt hat. :?
Hat noch jemand andere Schlußfolgerungen zu bieten ? ![]()
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Definitiv nein, und schon garnicht ergo. Ich schäme mich, weil meine Sprache unerklärlicherweise diese Schlußfolgerung erlaubt hat. :?
Hat noch jemand andere Schlußfolgerungen zu bieten ? ![]()
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Zitat von "guma"Definitiv nein, und schon garnicht ergo. Ich schäme mich, weil meine Sprache unerklärlicherweise diese Schlußfolgerung erlaubt hat. :?
Hat noch jemand andere Schlußfolgerungen zu bieten ?
Dazu eine ganz klare Antwort: Guter Sound ist in keinem Fall eine Frage des Zufalls, wie vorher angedeutet wurde.
Und erneut muß ich mir eine Rüge dafür erteilen, dass ich mich so mißverständlich ausgedrückt habe. :roll:
Zufällig ist nicht der gute Sound ( oder der schlechte :wink: ) sondern das Ergebnis an sich, wenn der "Systemoperator" und/oder der Treter der Bassdrum eine Pflaume ist. Da kann das Bassdrummikro, egal welches, nichts dafür ! ( ist der Satz jetzt immer noch zu lang oder die Sprache zu geschraubt :? )
Zitat von "guma"Und erneut muß ich mir eine Rüge dafür erteilen, dass ich mich so mißverständlich ausgedrückt habe. :roll:
Zufällig ist nicht der gute Sound ( oder der schlechte :wink: ) sondern das Ergebnis an sich, wenn der "Systemoperator" und/oder der Treter der Bassdrum eine Pflaume ist. Da kann das Bassdrummikro, egal welches, nichts dafür ! ( ist der Satz jetzt immer noch zu lang oder die Sprache zu geschraubt :? )
Nein. Diese Aussage war jetzt mal eindeutig und die teile ich auch. ![]()
Trotzdem denke ich noch, dass man mit guter Technik (leider) viel zu oft auch ein brauchbares Ergebnis aus einer minderwertigen Quelle ( in dem Fall gemeint der schlechte Künstler) heraus holen kann.
Es darf aber auch nicht sein, dass ein bestimmtes Mikro in Verbund mit einem schlechten Mucker gar kein Ergebnis herausholt, egal wie man sich als fähiger Mixer bemüht.
nun ja, "gar kein ergebnis" ist sicherlich nicht die treffende beschreibung.
es handelt sich da wohl eher um ein "ungewohntes ergebnis"
die sache mit dem systemtuning könnte meiner anschicht nach eine mögliche erklärung sein.
diesen sommer hatte ich mal eine VA, wo die bassgitarre scheinbar nur eine einzige frequenz erzeugen konnte. in dem augenblick war nichts zu machen, die PA war eben so wie sie war. ein paar wochen später hatte ich mit dem selben beschaller und fast der gleichen anlage zu tun (beides openair und ähnliche voraussetzungen), dort spielten seine bässe plötzlich einwandfrei. die erklärung: beim ersten gig hatte man versucht, eine cardioide abstrahung der bässe zu erzeugen...
dies ist zwar eine (sehr seltene) eindeutige und vergleichbare erfahrung, aber sie zeigt das in diesem bereich doch oft ohne richtiges wissen "herumgespielt" wird. eventuell könnte man hier eben einen ansatz zur erklärung finden.
vielleicht hat das D6 eine spezielle anhebung, die im datenblatt so nicht ganz aus dem frequenzgang hervorgeht (stichwort: smoothing)
wenn nun die PA ausgerechnet diesen frequenzbereich durch falsche phasenlagen zwischen bass und top nicht überträgt, hat man ein problem.
und dieses problem liegt dann eben nicht am mikro, sondern an der anlage.
- gute signale des drummers hab ich dabei natürlich vorausgesetzt!!!
Zitat von "wora"nun ja, "gar kein ergebnis" ist sicherlich nicht die treffende beschreibung.
es handelt sich da wohl eher um ein "ungewohntes ergebnis"die sache mit dem systemtuning könnte meiner anschicht nach eine mögliche erklärung sein.
diesen sommer hatte ich mal eine VA, wo die bassgitarre scheinbar nur eine einzige frequenz erzeugen konnte. in dem augenblick war nichts zu machen, die PA war eben so wie sie war. ein paar wochen später hatte ich mit dem selben beschaller und fast der gleichen anlage zu tun (beides openair und ähnliche voraussetzungen), dort spielten seine bässe plötzlich einwandfrei. die erklärung: beim ersten gig hatte man versucht, eine cardioide abstrahung der bässe zu erzeugen...
dies ist zwar eine (sehr seltene) eindeutige und vergleichbare erfahrung, aber sie zeigt das in diesem bereich doch oft ohne richtiges wissen "herumgespielt" wird. eventuell könnte man hier eben einen ansatz zur erklärung finden.vielleicht hat das D6 eine spezielle anhebung, die im datenblatt so nicht ganz aus dem frequenzgang hervorgeht (stichwort: smoothing)
wenn nun die PA ausgerechnet diesen frequenzbereich durch falsche phasenlagen zwischen bass und top nicht überträgt, hat man ein problem.
und dieses problem liegt dann eben nicht am mikro, sondern an der anlage.- gute signale des drummers hab ich dabei natürlich vorausgesetzt!!!
Damit wären wir d´accord.
Gutes Mikro, gute Anlage, muss ein gutes Ergebnis bringen.
Mikro, Anlage und Bassdrum identisch, der selbe Tontechniker, nur anderer Drummer mit anderer Schlagtechnik oder so, und mal gut und mal komplett mies, kann nur bedeuten, dass das Mikro nicht für den Zweck geeignet ist.
Würde einer von uns darüber diskutieren, ob man für einen der grossen Tenöre wie Carreras was anderes als das geforderte Shoeps hinstellt? Ich jedenfalls nicht. Das Mikro funktioniert bei ihm, egal welche Anlage davor hängt oder steht.
Bei einem Amateurrockmusiker funktioniert das aber meist gar nicht.
Da muss man nicht lange diskutieren, der bekommt ein SM58 vor die Nase oder muss einen miserablen Sound in Kauf nehmen.
Genau so verhält es sich mit dem D6. Was nur ab und zu funktioniert, also setze ich es nur bei Künstlern ein, die wissen, dass es dort funktioniert und es anfordern. Bislang war das Teil aber noch auf keinem Rider gefordert.
Für alle anderen nutze ich das D112, was wie schon bemerkt auch bei schlechten Drummern etwas Bumms aus der Bassdrum herausholt. Und bei guten auch richtig gut klingt.
Ist leider nur etwas teuerer. Macht mir aber nichts.
Zitat von "wora"die sache mit dem systemtuning könnte meiner anschicht nach eine mögliche erklärung sein.
diesen sommer hatte ich mal eine VA, wo die bassgitarre scheinbar nur eine einzige frequenz erzeugen konnte. in dem augenblick war nichts zu machen, die PA war eben so wie sie war. ein paar wochen später hatte ich mit dem selben beschaller und fast der gleichen anlage zu tun (beides openair und ähnliche voraussetzungen), dort spielten seine bässe plötzlich einwandfrei. die erklärung: beim ersten gig hatte man versucht, eine cardioide abstrahung der bässe zu erzeugen...
dies ist zwar eine (sehr seltene) eindeutige und vergleichbare erfahrung, aber sie zeigt das in diesem bereich doch oft ohne richtiges wissen "herumgespielt" wird. eventuell könnte man hier eben einen ansatz zur erklärung finden.
dazu darf ich als halbbetroffener noch kurz etwas anmerken ![]()
Wir haben nicht nur versucht, eine Caridiodide Abstrahlung zu erhalten - es war eine vorhanden
Also nicht nur "gespielt" und "ohne richtiges Wissen" - sonder ernsthaft berechnet (übrigens gab's die "Bassniere" auch auf dem 2. Gig - nur standen dort nur 2x6 Bässe in 2x3-Anordung im Gegensatz zu 2x8 in 2-2x2-2-Anordung)
Zugegeben - bei dem Gig war der Bass "irgendwie komisch" - in den 3 Festival-Tagen war aus meiner Sicht aber das auch das einzige mal, wo das gegeben war. Ich konnte sonst keine Merkwürdigkeiten feststellen. Wie es dazu kam - keine Ahnung.
So, back on Topic...
Ich kenne es auch - gleiche Backline, beim einen Drummer tut's, beim anderen nicht. Ich hatte das aber auch schon mal bei Bassern, auch über gleichen Amp + DI gespielt. Der eine mach nur Mulm, der andere spielt Musik. Es gibt so viele Faktoren, die das beeinflussen können und tun - und der größte ist sicherlich meist der am Instrument.
Hallihallo,
Vielleicht ist es wie immer. Kein Gitarrist käme auf die Idee mit ner ungestimmten Gitarre auf die Bühne zu gehen. Bei Drummern hat sich das vielleicht noch nicht rumgesprochen.
In der Regel weiss ich nach 2-3 Bassdrumschlägen ob das einen "guten BD Sound" ergibt oder nicht.
Das ist in der Regel aber Drummer-abhängig und weniger Mikro-abhängig.
Ich mag D112 aber auch Beta 91 plus Subkick von Yamaha.
Audix kenn ich leider noch nicht.
Was bei mir gut funktioniert ist auch ein AKG D3500.
The Bleekman
Sound beginnt vor dem Mikrofon !!!!!!! Das ist bei Drummern sehr oft unterschätzt. Ein guter klingt oft sogar an jedem Müllkit gut, aber ein Talentfreier oder Anfänger kann an dem teuersten und perfekt gestimmten Drum soooo beschhhhhh....eiden klingen ..... Ein Mischpult ist keine Kläranlage und ein Mikro natürlich auch nicht. Prüfe das Mikro am besten mal, indem Du nur mit EQ und Gain arbeitest und Gate/Comp komplett aus dem Signalweg nimmst. Dann mit der gleichen BD verschiedene Trommler spielen lässt ...... und wirst Du sehen, was ich meine...... Ich möchte Dir keinen Bedienungsfehler mit psychoakustischen Effekten unterstellen, dass wäre die nächste Alternative, die noch evtl. möglich wäre - wir sind alle nur Menschen .... Ein D6 ist ein Männermikro und kein Spielzeug eines Billig Herstellers und ich habe von so einem Fehler noch nie was gehört, auch bei anderen Mikros nicht. Es gibt viele gute BD Mikros und deshalb finde ich die Diskussionen über die Mini Feinheiten immer sehr amüsant ..... Der eine schneidet den Toast schräg, der andere gerade ..... um einen fetten BD Sound zu bekommen, brauchst Du auf jeden Fall schon mal einen guten Drummer, danach kommt die BD, dann das Mikro ...... und ganz am Ende stehen wir ..... LG, Karsten
Zitat von "kf audio"Ein Mischpult ist keine Kläranlage
Klar... Scheisse rein Scheisse raus..
JBL..
Zitat von "Biby"
Mikro, Anlage und Bassdrum identisch, der selbe Tontechniker, nur anderer Drummer mit anderer Schlagtechnik oder so, und mal gut und mal komplett mies, kann nur bedeuten, dass das Mikro nicht für den Zweck geeignet ist.
Nein, eben nicht. Der Unterschied zwischen zwei Drummern auf der selben Bassdrum ist manchmal grösser als der Unterschied zwischen zwei Mikros in der selben Bassdrum. Ist der eine Drummer ne Niete, hört man das ziemlich deutlich und zwar um so besser je besser das Mikro ist. :wink:
Kann ich bestätigen.
Momentan wieder mal ganz krass erlebt.
Kollege steigt beim Linecheck zu Mittag in die Bassdrum, und die klingt wie eine Bassdrum.
Der Drummer kommt ( älteres kalliber, aber bekannt ) und
Kann ich bestätigen.
Momentan wieder mal ganz krass erlebt.
Kollege steigt beim Linecheck zu Mittag in die Bassdrum, und die klingt wie eine Bassdrum.
Der Drummer kommt ( älteres kalliber, aber bekannt ) und das klingt, als wenn man eine Omotrommelk gegen die Wand wirft.
Der FOH Kollege hat da mit einigen Mics experimentiert, damit überhaupt was ging.
Gottseidank mach ich nur System und nicht FOH, da müßen andere leiden :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Wie bei jeder Fehlersuche ist bei schief klingender Bassdrum doch die Frage, wie finde ich den Fehler.
Dazu brauche ein paar Kenntnisse in Drummerpsychologie und objektive Audiosensorik.
Den schlechten Drummer entlarvt man recht schnell (siehe z.B. Klaus' Post).
Und via Kopfhörer weiß ich schon mal, ob der Drummer, die Trommel, das Mikro und mein Kanalequing ok sind.
Danach kommt PA und Raum und Zeit. Da brauch ich oft mehr als nur mein Gehör.
Und wenn ich am Controlling nix machen kann, muss ich weg von dem Gedanken, das ich doch alles wie immer eingestellt habe.
Dann muss ich anfangen zu arbeiten, um wenigstens etwas an Sound rauszuholen.
Dann weiß ich aber schon, daß ich nicht meinen Traumsound hinkriege...
So issas eben.
mfg stefan
Guten Tag.
Ich häng mich jetzt mal hier rein wie eine Süffelpumpe.
Wie schon weiter oben beschrieben hängt das ganze von mehren Faktoren ab.
Wie gesagt der Drummer, Kessel, Pa, Mikro, Stimmung, Sowie auch von der Art des Schlägels der auf das Fell trift, das Fell an sich usw.
Ich bin selber Drummer der auch öfters mal Live und Studio Pulte in der hand hat und muss sagen das ich mein D6 eher selten im Studio benutze. Aber wiederum Live darf es nicht fehlen.
Ähnliches hab ich wiederum auch mit der 901 Grenzfläche erlebt.( unbrauchbar an einigen BD )
Ich selber finde das auch nicht schlimm........ manche Bands haben ja auch eigene Soundvorstellungen ( mal die ausgenommen die keine vorstellung haben
) und somit muss man sich da auch ein wenig anpassen.
Also wenn das D6 nicht funzt dann hab ich immer nen PRO 25 mit im koffer ........ dieses hat halt nicht diesen extremen Badenwannen Frequenzgang und man kann halt auch die Plopp-Geräusche anderer BD dann im EQ umkneten.
Gruß
Steffen
Ja, genau, daran sollte man immer mal wieder erinnern:
Es gibt ausser "Badewannenmikros" ( wie 'discolude' so schön formuliert, Beta52, D6, e602/902 ) und Grenzflächen eben auch noch andere "Arten" von Bassdrummikiros: Die 'weitgehend linearen' dynamischen wie M88, PL20, Heil PR40 und die, nennen wirs mal 'Vogeltränken' mit nur mäßiger lowmid-Mulde a la D112, AT Pro25, ATM250 oder dessen Vorgänger ATM25 ( sehr nette heavy duty Version, konnte gerade noch eins ergattern ) Was man davon nimmt, bleibt weitestgehend Geschmackssache.
Allerdings gibt es auch hier keine Geheimwaffe, die aus einer falsch aufgebauten oder schlecht abgestimmten Anlage oder einem schlechten Drummer und seiner schlechten Bassdrum etwas dolles machen könnte.
Zitat von "guma"Allerdings gibt es auch hier keine Geheimwaffe, die aus einer falsch aufgebauten oder schlecht abgestimmten Anlage oder einem schlechten Drummer und seiner schlechten Bassdrum etwas dolles machen könnte.
alesis dm5 ![]()
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obwohl selbst das bei schlechten drummern nicht gut klar kommt
und sogar bei guten drummern muss das Ding nicht immer funktionieren........wenn der Drummer mit absicht sehr dynamisch spielen möchte.....
wie man sieht gibt es nur eine Lösung....ab sofort werde ich immer einen guten Drummer im Koffer mitführen :lol:
Was ich letztens hatte: Ein Musikschul-Drummer der seine Basedrum mit Wattebäuschchen beworfen hat + schlechte Fußmaschine. Der Effekt war dass ich auf dem Mikro ein ungefähr ausgeglichenes Verhältnis zwischen irgendeinem entfernt an Basedrum errinnernden Geräusch, was mich vorschnell auf eine gar nicht gestimmte BD schließen lies und dem Quietschen der Fußmaschine. Am nächsten Tag spielte dann auch der Lehrer, er brachte seine eigene Fußmaschine mit und hätte ich es nicht besser gewusst hätte ich gesagt die Basedrum wurde ausgetauscht.
Also merke: Neben der Basedrum an sich und ihrem Spieler kann der Sound auch von der Qualität und Bauart der Fußmaschine durchaus beeinflusst werden.
Hallihallo
wie die Kollegen schon vorher bemerkten: Es liegt nicht nur am Mic.
Kessel
Felle
Stimmung
Grösse des Lochs im Reso-Fell
Ausrichtung des/der Mics
Beater an der Fussmaschine (Holz, Filz, Plastik, etc)
Technik des Drummers
Dynamik des Drummers
Potenz der Anlage
Abstimmung der Anlage
Know How des Tonis
Klangcharakter des Mics
Resonanzfrequenz des Bühnenbodens
und jetzt ganz abgehoben: Klang des Kabels (Stichwort Vovox und ähnliches)
Und dann, wenn man es auf's komplette Schlagzeug erweitert:
Aussage "Die Becken klingen aber heute besonders brilliant"
Nein es sind nicht die Neumann oder Schoeps Mikrofone.
Es sind die Sticks des Drummers mit Nylon Tip
The Bleekman