Na, dass ärgert dich wohl jetzt schon (als ilive Besitzer) falls ein Killer mit 2-3 Tft`s für unter 5000 rauskommt ![]()
Ich muss da Rockline einfach nur Recht geben.
Na, dass ärgert dich wohl jetzt schon (als ilive Besitzer) falls ein Killer mit 2-3 Tft`s für unter 5000 rauskommt ![]()
Ich muss da Rockline einfach nur Recht geben.
Man könnte genauso argumentieren dass das ilive alles ab m7 aufwärts "gekillt" hat.
Achja, ilive-T ist dann ein ilive-killer...
Kommt schon, auch wenn bald Weihnachten ist muss man es mit Spekulatius nicht übertreiben.
Zitat von "tamtürk müslümanlar"Na, dass ärgert dich wohl jetzt schon (als ilive Besitzer) falls ein Killer mit 2-3 Tft`s für unter 5000 rauskommt
Ich muss da Rockline einfach nur Recht geben.
wenn... und falls.....
Ja und? Wir haben Behringer DDX und iLive-T im Lager, dazu noch analoge Tische bis 40-Kanal-amtlich. Für jede Anwendung eben was. Und wenn ein digitales Behringer dazukommen sollte, na und? Dann gibt es immer noch genug Rider, in denen "No Behringer" steht, und Anwendungen, wo man z.B. einen digitalen Monitorsplit (wie beim iLive) braucht....
Und die anderen Firmen schlafen ja nicht. Wenn A&H ein 19"-iLive rausbringen sollte (siehe anderer Thread), dann wird es für Yamaha mit dem 01V auch schwerer. Aber abwarten, Yamaha wird auch nachlegen. Alles nur Spekulationen, aber seit Jahren warte ich auf einen DDX-Nachfolger.
"Alles nur Spekulationen, aber seit Jahren warte ich auf einen DDX-Nachfolger."
Ich weiß, dass Behringer Pläne für ein größeres DigiPult schon seit geraumer Zeit in der Schublade liegen hat.
Mit dem Kauf von Midas könnte es dort interessante Synergieeffekte geben. Aber die gesamte Digitalpultgeschichte wird eh bald von rechts mit nativen Systemen überholt. Billiger, leistungsfähiger, wesentlich flexibler in der Personalisierung...
2010 wird interessant ![]()
Grüße
WW
Zitat von "Wurst Werner"Aber die gesamte Digitalpultgeschichte wird eh bald von rechts mit nativen Systemen überholt. Billiger, leistungsfähiger, wesentlich flexibler in der Personalisierung...
Ich hab das (als meist stiller Mitleser hier) jetzt schon in ein paar anderen Threads von dir gelesen, daher hier mal ne Frage dazu:
Wie genau definierst du denn ein "natives System"? Dieser Ausdruck kommt doch vor allem aus dem Studiobereich, wo man ausdrücken möchte, daß die verwendete Software eben keine speziellen DSPs oder sonstige Coprozessoren benötigt, sondern vollständig auf der Host-CPU des Rechners (eben nativ) ausgeführt wird.
Übertragen auf ein Live-Mixing-System würde das doch heißen, daß ich eben nicht mehr wie jetzt in einem Digitalpult einen Steuerprozessor habe, der sich um Ein- und Ausgabe (Encoder, Fader, Display, Leuchtdioden) kümmert und einen oder mehrere DSPs, die den Audioteil abwickeln, sondern nur noch eine große CPU, die das alles auf einmal übernimmt.
Ich frage mich ernsthaft, ob das so erstrebenswert ist. Wenn man sowas umsetzt, dann muß man ja trotzdem nach wie vor garantieren, daß es sauber läuft, also nicht plötzlich Audio-Aussetzer auftreten, weil ich jetzt grad auf Kanal 71 das entscheidende EQ-Band zu viel aktiviert habe. Das geht meines Erachtens nur mit darauf spezialisierten Echtzeit-Betriebssystemen, die entsprechende Garantien abgeben können. Du brauchst also auf jeden Fall eine andere Infrastruktur als die, die derzeit in PCs vorherrscht, somit kann man auch nicht mal grad so eben in den großen Studio-Plugin-Fundus greifen und das auf nem Digitalpult laufen lassen.
Mal ganz abgesehen von der Stabilität. Wenn ich, wie du in anderen Threads schon angedeutet hast, das Digitalpult nur noch als großen Host für ne Ladung Drittherstellerplugins habe, dann hab ich da aber nen gewaltigen Haufen an Software verschiedenster Programmierbuden, die dann reibungslos zusammenspielen soll. Ich will da irgendwie nicht so recht dran glauben. Auch wenn ich selbst Informatik studiert hab und einige Rezepte kenne, wie man sowas sicherstellen kann, weiß ich doch auch, daß das in der Praxis meist nicht so funktioniert oder umgesetzt wird. Und ich möchte sicher nicht beim nächsten Gig da stehen und einen spektakulären Digipult-Absturz haben, weil das letzte Update meines Lieblings-Compressor-Plugins einen Fehler hat, der leider beim extensiven Test im Lager nicht aufgefallen ist, weil er nur bei einer ganz bestimmten Konstallation auftreten kann, die beim Test nicht dabei war.
Ich behaupte jetzt einfach mal, daß wir mit Digitalpulten, so wie wir sie jetzt kennen, noch eine ganze Zeit lang leben werden. Sicher, die Bedienkonzepte werden sich verändern - das sieht man ja jetzt schon bei iLive, Vi4/6 und Konsorten, aber eine komplett offene Architektur wie beispielsweise die VST-Architektur im Studio sehe ich noch lange nicht am Horizont. Vielleicht werden sich die Hersteller ja mal auf eine Schnittstelle zum Austausch von Audiodaten zwischen Prozessoren einigen, so daß man seine Lieblingshersteller in Form von Steckkarten ins Pult einbauen kann. Da können dann beispielsweise auf der Waves-Karte Plugins von Waves laufen, unabhängig von der Software des Pultes. Die Waves-Karte kann nicht durch Software-Eigenheiten des Pults aus dem Tritt gebracht werden und umgekehrt, denn eigentlich ist die Karte nur eine Art Siderack, das durch ein digitales Multicore (eben der Steckverbindung zur Karte) mit dem Pult verbunden ist.
Evtl. wirds noch einen Standard geben, wie die Karte dem Pult die GUI-Elemente der Plugins mitteilen kann und das Pult Parameteränderungen an die Karte überträgt. Damit ließe sich ein recht stabiles Digitalpult konstruieren, und wenn die Karten standardisiert sind, läßt sich das auch einfach für verschiedene Anforderungen konfigurieren. Der Headliner-Tech beim nächsten Wacken, der unbedingt ein spezielles Lexicon-Hall-Plugin möchte, bringt halt notfalls seine Karte noch selber mit und steckt sie dann dort in einen freien FX-Slot im Pult, genau so, wie er heute halt noch sein eigenes kleines Spezial-FX-Rack mitbringt und über analoge oder digitale Anschlüsse mit dem Pult verbindet.
So, jetzt hab ich mich hier tatsächlich zum Spinnen hinreißen lassen. Ein "natives System" in dem Sinne, daß eine Haupt-CPU alles macht, ist das jedenfalls nicht mehr. Aber wie gesagt, ich glaube da für Live noch nicht so wirklich dran, denn dafür isses dann einfach zu wackelig. Oder würdest du dich wohlfühlen mit nem Rechner mit zwei Hammerfallkarten und Wandlern sowie ner Faderbox als Live-Mixing-System?
Gruß,
Robert
"Oder würdest du dich wohlfühlen mit nem Rechner mit zwei Hammerfallkarten und Wandlern sowie ner Faderbox als Live-Mixing-System?"
Wenn ich den Rechner selbst gebaut hätte, dann: JA!
Robert, vieles, was Du geschrieben hast ist völlig richtig. Aber die Wirklichkeit ist doch schon längst da! Schaut man sich die akutellen Digipulte von innen an, dann entdeckt man schon jede Menge PC Komponenten. Ich erinnere nur an den Bereicht von Kollegen Rockline, als er unfreiwilliger Zeuge auf PLS2009 war, wo bei einem Midas Digipult ein TFT getauscht werden musste. Da sah vieles nach PC und wenig nach spezialisierter Hardware aus. Ich sach mal so. Ich hab im Studio zwei Standard PCs (nix besonderes), die ca. 180 Tage im Jahre laufen. Crashes gab es 2009 nur bei einem, und das im deutlich einstelligem Bereich. Mackie TT24 Besitzer wären über so eine Ausfallrate sehr glücklich ![]()
Ich kann nicht zu sehr ins Detail gehen, möglich dass in absehbarer Zeit ein Bericht in der Tools über ein native System geben wird. Das nativ zur Zeit (noch) unsicherer als ein hermetisches Digipult performt, da stimme ich zu. Die Zeit wird zeigen, ob man diesen Punkt in den Griff bekommen kann. Auf der anderen Seite hat "Nativ" jetzt schon fünf entscheidene Vorteile, die (davon bin ich überzeugt) letzlich das herkömmliche Digipult, wie wir es kennen, über kurz oder lang obsolet machen werden:
1. Billiger, da Massen-Standard Computerteile.
2. Featureupdate ist wesentlich einfacher, da kaum Rücksicht auf immanente Hardware genommen werden muss, bzw.die Hardware mit den Ansprüchen geändert werden kann.
3. Völlig offene Plug in Struktur. Limitierungen wie "Soundcraft nur mit Lexicon Hall", "Digidesign nur mit ProTools Plugs" wird es nicht mehr geben, und sind eh nur der verzweifelte Versuch einer obsoleten Kundenbindung. Native kann jeder das benutzten, was er möchte und nicht das, was einem die Hersteller oktroyieren.
4. Die freie Auswahl der Frontends. Je nach Geldbeutel und Geschmack kann ich mir aussuchen, ob ich mir billige Behringer Preamps/Wandler oder was HiEndiges von RME, SSL oder Focusrite vor den virtuellen Mixer knalle. Die Zeiten in denen ich mit den Preamps "leben" muss, die in meiner Digitalconsole verbaut sind, sind damit gezählt.
5. Viele externe Digital-Geräte werden Pluginmäßig implementiert. PA Controller??? Lässt sich demächst als Plug in laden. Ein VST LR24dB Plugin gibt es schon.
Als ich "damals" die ersten Gigs mit einem Yamah ProMix01 gemixt habe, durfte ich mir auch so einiges von "Kollegen" anhören. Das sind im übrigen die, die in den letzten Jahren massiv in 01V96, LS9 und M7 investiert haben...
Mal sehen was da noch kommt. So eine Art "natives Audio-RAID" wäre schon schick. Unterstützung wird von den Plug In Schmieden kommen. Umdenken! Waves Live ist nur der Anfang...
Grüße
WW
Klar, die von dir genannten Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen. Ich (als jemand, der das nur nebenberuflich betreibt) habe zu Hause auch lediglich einen selbst gebauten, für den Einsatzzweck Audio zugeschnittenen PC laufen (übrigens mit 2 Hammerfalls
), auf dem ein Cubase-System mit diversen Plugins rennt. Das ist ne tolle Kiste, keine Frage. Ich hab die auch ab und an live dabei, wenn ich größere Mitschnitte mache, und das ganze rennt einwandfrei.
Trotzdem ist die Softwarearchitektur Host-Anwendung mit Plugins nichts, was ich in der jetzigen Form in einem Livepult sehen möchte. So sehr ich Digitalpulte (auch und gerade für live) mag, so sehr widerstrebt mir der Gedanke an ein solches System auf einer von mir betreuten Baustelle. Das liegt einfach daran, daß zwischen Plugins und Host-Anwendung weit mehr Wechselwirkungen entstehen können, als das zwischen untereinander per Audio-Schnittstelle verbundenen Hardware-Geräten der Fall ist. Bauchweh macht mir hier vor allem folgender Sachverhalt:
Heutige PC-Betriebssysteme haben etwas, das sich Speicherschutz nennt. Das heißt, es wird genau überwacht, daß ein Prozeß nur in Speicherbereiche schreiben darf, die ihm auch gehören. Das soll verhindern, daß ein Prozeß (böswillig oder unabsichtlich durch Programmierfehler) Speicherbereiche anderer Programme verändert, was diese dann meist zum Absturz bringen würde. Das wurde nicht ohne Grund eingeführt bzw. von großen Systemen übernommen. Viele Stabilitätsprobleme der Vor-Windows-NT-Ära rühren nämlich genau daher, daß es das unter den damaligen Systemen nicht gab.
Für ein Plugin in einem Host-Programm gilt genau dieser Speicherschutz nicht. Es kann zwar nicht auf Speicherbereiche anderer Prozesse zugreifen, aber durchaus auf den kompletten Speicherbereich der Hostanwendung sowie aller darin laufenden Teile (also auch alle anderen Plugins). D. h. ein einzelnes fehlerhaft programmiertes Plugin kann die komplette Host-Software aus dem Tritt bringen.
Mal ein konkretes Beispiel:
Für eine Showproduktion haben wir mal ein recht komplexes Videosetup eingesetzt, unter anderem mit einer VJ-Software. Um dieser nun eine bestimmte Fähigkeit beizubringen, die wir zu Realisierung eines Effekts brauchten, mußte ich eigenes Mixer-Plugin schreiben. Das ist eigentlich eine leichte Aufgabe, es gibt ein SDK, das mir den kompletten Programmrumpf vorgibt, und ich muß letzten Endes nur noch die Anzahl und Art der Ein- und Ausgänge definieren sowie die Hauptroutine schreiben, die die eigentliche Rechenarbeit vornimmt. Diese wiederum tut eigentlich etwas sehr simples: Sie erhält zwei Speicherbereiche, in denen die gerade aktuellen Frames der Videoeingänge liegen, und einen weiteren Speicherbereich, in den das Resultat geschrieben werden soll. Jetzt rennt man mit einer Programmschleife über die kompletten Bereiche drüber und rechnet Pixel für Pixel das Zielbild aus. Jetzt hab ich (natürlich nur in der ersten Testversion) den berühmten Off-By-One-Fehler gemacht, sprich die Abbruchbedingung der Schleife falsch gewählt, so daß diese ein Mal zu oft ausgeführt wurde. Ein Schleifendurchlauf entsprach bei dieser Testfassung einem Bildpunkt, da 32 Bit Farbtiefe also 4 Byte. Ich hab also 4 Byte über das Ende meines Zielbereiches hinausgeschrieben. Das hat schon gelangt, daß die Hauptanwendung beim Anwählen einer bestimmten Aktion im Menü reproduzierbar einen gar spektakulären Crash hingelegt hat. 4 Byte!
Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich hab ein System aus einer Hand, da kann ich davon ausgehen, daß der Hersteller das gut getestet und alle möglichen und unmöglichen Konstellationen durchprobiert hat. (Und selbst das reicht nicht immer, wie wir alle sehr gut wissen.)
Bei einem offenen System in der heutigen Bauweise muß ich *allen* Herstellern, die da irgendwas in meinem Pult laufen haben, vertrauen, daß nur ja keiner Bockmist gebaut hat. Vor allem, ob es auch aufgefallen ist. Um beim obigen Beispiel zu bleiben: In einer anderen Hostanwendung hätte es sein können, daß in den von mir überschriebenen 4 Bytes etwas völlig harmloses liegt, z. B. ein anderer Bildpuffer. Da wäre dann irgendwo ein Pixel etwas anders gewesen als erwartet, das wäre beim Testen sicher niemandem wirklich aufgefallen. Dann laden wir das Ganze in die Hostanwendung, bei der dort was kritisches liegt, und *bam* fliegt mir der Laden um die Ohren.
Deswegen bleibe ich dabei - nativ sehe ich noch lange nicht. Mag sein, daß da was am Kommen ist, über das du besser informiert bist als ich, aber ob das sich auf Anhieb durchsetzen wird? Damit das wirklich stabil wird, müssen solche gegenseitige Beeinflussungen der einzelnen Teile untereinander wirksam unterbunden werden, und das sind dann keine nativen Systeme mehr im heutigen Sinne.
So, das war jetzt aber ne Menge offtopic.
Um mal wieder zum Thema zu kommen:
Ich bin sehr gespannt, was von Behringer in nächster Zeit so kommt; ich rechne fest damit, daß da schon so ein wenig Midas- und Klark-Knowhow in den Behringer-Bereich fließen wird. Und ein neues Digipult von Behringer wär auf jeden Fall mal überfällig. Das DDX hab ich damals als Sub-Pult für Funkstrecken bei ner Musicalproduktion gekauft und seitdem regelmäßig im Einsatz, meistens als zentrale Routingmatrix im Studio, manchmal für Budget-Sachen auch live. Wenn die da mal was zeitgemäßes nachschieben würden, wär das sicher ne interessante Sache.
Robert, Du hast recht. Nativ ist nicht 100% sicher, sowohl auf der Software Seite als auch auf der Hardware Seite (die meisten ComputerParts sind weniger dafür gebaut, in Racks durch die Gegend gekarrt zu werden und auch unter absurden Temperaturen stabil performen zu können). Die ersten Leute, die mit nativen Systemen durch die Gegend fahren, sind Audio Pioniere in virgin territory im besten Sinne ![]()
Aus meiner Erfahrung als Mackie TT24 Besitzer macht mir das allerdings weniger Angst, und die postiven Erfahrungen meiner eigenen Rechner ermutigt mich, mal so ein Setup zu basteln. Ich hab auf beiden Rechnern unfassbar viele Plug ins laufen, dazu jede Menge Dongel Terror, der Praktikant installiert ständig irgendwelchen Video&Spiel Mist drauf, vier bis fünf verschiedene Tontechniker arbeiten mit den Kisten und am Internet angeschlossen sind die beiden auch noch...also alles falsch gemacht, was nur geht :wink: Aber läuft.
Wenn ich ehrlich bin, würde ich damit auch keine Großveranstaltung machen. Aber gerade im Club- und Kleinbeschallungssektor kann ich mir das jetzt schon vorstellen. Wo man zur Zeit noch ein 01V96,mit ADAT Erweiterungen, Kupfercore und vielleicht noch den einen oder anderen Terz-EQ mit schleppt, will ich demnächst mal ein natives System ausprobieren, das:
1. deutlich günstiger ist
2. wesentlich mehr kann
3. kleiner und leichter ausfällt
Kann gut sein, dass ich damit kräftig aufs Maul falle - wir werden sehen. Gut möglich, dass das professionelle native Mischen erst noch über Umwege kommt. Vielleicht erstmal als DSP Karte wie UAD oder Duende, wo drauf die eigentliche Mixsoftware (also das virtuelle Mischpult) läuft und man eventuell auch schon fremd Plugins laden kann. Von einem Hersteller weiß ich, dass daran gearbeit wird (nein - nicht Waves). Trotzdem kann man den Computer dafür selbst konfiguieren und sein bevorzugtes Frontend (z.B.MicPres) selbst bestimmen.
Anschieben können das am Besten die größeren PlugIn Schmieden. Die, die es jetzt schon könnten - "dürfen" oftmals aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht. Steinberg könnte damit schon längst am Start sein, wenn man nicht eine Tochter von Yamaha wäre, die lieber teure Hardware (DigiPulte) als Plugins verkaufen möchten. ProTools gehört zu Digidesign, da wird wohl ebenfalls nichts kommen. Um mal wieder zum Thema zu kommen. Behringer zähle ich ebenfalls nicht zu den "Nativen", das würde mich sehr wundern. Er ist Bürgermeister in einer Stadt, in der Hardware gebaut und verkauft wird. Und wo soll er preislich denn noch hin in der Plug in Welt, wenn man für 100,- ein Dynamics Bundle kaufen kann, dass die Kompressoren und Gates aller günstigen DigiPulte mit links outperformt. Das ein neues Behringer Digital Pult angedacht ist, weiß ich von einem "I.M.". Wie viel Midas und wie viel Uli darin ist? Keine Ahnung. Ich bin (unschwer zu erkennen) eh längst auf einem anderen Tripp :shock:
Grüße
WW
Zitat von "Wurst Werner"Die ersten Leute, die mit nativen Systemen durch die Gegend fahren, sind Audio Pioniere in virgin territory im besten Sinne
Ich warte immer noch auf den ersten Audiorechner, der genau für diesen Zweck entwickelt wurde, also für Recording, Signalbearbeitung, Mischen etc. - kann doch nicht so schwer sein, oder?
Zitat von "binson"kann doch nicht so schwer sein, oder?
Ist es auch nicht, aber die Nachfrage des, jetzt völlig verstörten, Users ist zu gering.
Und wo wir so schön am spinnen sind, hätte ich endlich gern nen neuen DCX Total Controll, 4 in 8 mit Wlan, MultiSense Eingängen + 8 Temperaturfühlern
http://www.audioprointernational.com/features/181/B…r-touches-Midas
Da ist Kollege Rocklines Produktwunsch wohl auf fruchtbaren Boden gefallen :wink:
Grüße
WW
Ich denke wir müssen uns bei diesem Gedankenexkurs ganz am Anfang von unseren herkömmlichen Betriebssystemen verabschieden. Wenn erst ein BIOS, dann Linux/MacOS/Windows gebootet werden muss, dann ein DAW-ähnliches Programm um schließlich Plugins reinzuladen ist die Instablilität vorprogrammiert.
Je weniger Umwege, desto effizienter und stabiler.
Wer muss denn wirklich mit seinem Mischpult Mails abrufen oder Solitair spielen?
Mac hat es doch schon vorgemacht: Unflexible Systeme laufen stabiler...
Zitat von "hias.h"Mac hat es doch schon vorgemacht: Unflexible Systeme laufen stabiler...
Auch Atari und Commodore konnten das schon vor 30 Jahren, und Texas Instruments und und und...
Auch die letzten Hardware-Sampler von E-mu waren eine unflexible Mischung aus 486er ud Pentium I - aber halt genau auf das zugeschnitten was sie machen sollten.
Zitat von "Wurst Werner"http://www.audioprointernational.com/features/181/B…r-touches-Midas
Da ist Kollege Rocklines Produktwunsch wohl auf fruchtbaren Boden gefallen :wink:
Grüße
WW
Ich weiß auch schon wie das aussehen muss:
56 Eingänge auf 2 Layer, 16 Ausgänge - 14 x Aux und 2 x Master fest definiert. Dazu 4 Effektreturn auf fest zugeordneten Fadern. Die Auxsends dafür sind ebenfalls fest als Effektsend definiert.
Den kompletten Quatsch mit Ein- und Ausgänge hin und her patchen braucht kein Mensch, und sowas soll der Übersicht halber auch nicht möglich sein.
2 TFT, der eine zeigt den angewählten Kanaleditor, der andere übernimmt Meterbridge, Effekteditor und Master-Equalizer und RTA je nach Funktionsanwahl.
Jeder Aux und Masterweg bekommt einen 27Band EQ, die Schieberegler dafür sind die 27 Fader der Kanallayer.
Netzteil gehört extern als 19" Havariekonstruktion mit 2 unabhängigen SMPS.
Auf dem Preisschild steht 5900.-
Fertig ist der Kassenschlager!
Stefan, Du hast passende Digitalcore für 999,- vergessen :o
Zitat von "rockline"Auf dem Preisschild steht 5900.-
gefällt mir, wenn die Auxe noch pre/post schaltbar sind, dann ordere ich schonmal 3 St.
Zitat von "tamtürk müslümanlar"Na, dass ärgert dich wohl jetzt schon (als ilive Besitzer) falls ein Killer mit 2-3 Tft`s für unter 5000 rauskommt
nein, das würde mich nicht weiter ärgern, denn ich muss nicht immer das neueste haben. die rider anderer muss ich auch nicht erfüllen, ich schreibe sie selber.
das iLive habe ich mir gekauft, weil es meine bedürfnisse nicht nur abdeckt, sondern diese sogar noch bei weitem überschreitet - und ich damit auch meine shows für die nächsten jahre betreuen kann. in sofern ist es für mich auch zukunftssicher, zumindest so lange bis das pult komplett bezahlt ist... und wenn meine jobs so weiterlaufen wie bisher, habe ich das finanzielle ziel lange vor dem abschreibedatum erreicht. ich benötige also in absehbarer zeit kein neues system.
natürlich darf auch spekuliert werden, wie die zukunft am FOH aussehen wird.
das haben wir hier im forum schon immer getan, vieles davon ist mittlerweile sogar eingetroffen...
an eine nahe zukunft von rein rechnerbasierten lösungen glaube ich im moment aber nicht. "billig" ist sicher nicht die allheilbringende lösung, denn je billiger das zeug wird, desto mehr können sich die netten jungs aus der nachbarschaft in eure geschäfte drängen... das sollte man dabei nicht vergessen, das sehe ich ja schon mit der iLive als ein problem an.
ww, Christian: das CAT5 Multicore mit der passenden 54/18 Stagebox ist doch schon in den 5900.- enthalten!
Übrigens sind die Vorschläge die AUX und Master EQ's als 27 Band (halbes 54er Layer) auszuführen eine Anlehnung an die alten Klark DN27 Equalizer
Behringer hat doch jetzt alles an Board!
wora: ILive ist ganz ok, aber nichts womit man Geld verdienen kann. Anschaffung ist zu teuer, Bedienung und Verbreitung den meisten Technikern nicht bekannt (ich habe echt keine Lust immer wieder am Telefon den Leuten erklären zu müssen ob wir die Sache XY auch mit einem ILive machen können. Yamaha kennen die alle, und entweder sagen die ja oder nein). Ich sehe speziell für die ILive keinen Sinn, für 08/15 zu teuer, für amtlich das verkehrte Pult. Aber ich stimme Dir zu das mit dem A&H Pult sicherlich alles wunderbar funktioniert, aber darüber hinaus nicht interessant.
ZitatDen kompletten Quatsch mit Ein- und Ausgänge hin und her patchen braucht kein Mensch, und sowas soll der Übersicht halber auch nicht möglich sein.
Endlich schreibt das mal jemand klar und deutlich!
Die komplett frei konfigurierbare Bedienoberfläche ist das typische Traumfeature aller ‚Gear Sluts‘ mit reichlich Spaß am Spiel und sehr viel Tagesfreizeit. Der gemeine Tourtoni empfindet das eher als Alptraum. Dem bleiben für den ohnehin hoch komplexen Vorgang ‚Livemix‘ oft nur ein paar Minuten; manchmal sind es gar nur einige Sekunden, in denen das Notwendigste gerichtet werden muss. Feste, eindeutige Zuordnungen mit hohem Wiedererkennungswert sind dabei lebenswichtig – auch im Zeitalter der digitalen Signalbearbeitung.
Die Vorstellung, auf einer Tournee jeden Tag erst noch die Bedienoberfläche eines anderen, mir wenig oder noch gar nicht bekannten Digitalpultes neu erfinden zu müssen (oder mir von einem überheblichen Babysitter, der sich wochenlang im Vorfeld damit beschäftigt hat erklären lassen zu müssen „was willst Du denn, ist doch alles ganz einfach...?“) finde ich alles andere als erbaulich. Deshalb steht in meinen Ridern unter ‚Digitalpult‘ auch grundsätzlich ‚Yamaha‘ (PM5/ M7/ notfalls LS9 – weil ich’s kenne und weil ich weiß, dass ich’s überall auf der Welt kriege). Andere NUR nach vorheriger ausdrücklicher Einverständniserklärung (auch ich lerne gerne dazu): nämlich dann wenn sichergestellt ist, dass ich am Showtag auf jeden Fall reichlich Zeit haben werde, das Teil in Ruhe auszuprobieren und mich zumindest mit seinen wichtigsten Eigenheiten vertraut zu machen. Im Klartext: wenn ich um 12:00 aus dem Nightliner krabbeln kann und eine fix und fertig vorbereitete örtliche Produktion vorfinde, sodass ich die nachmittägliche Einleuchtzeit ohne schlechtes Gewissen mit Kopfhörer und SM58 am FOH verbringen kann.
Wie oft sich das im Real Life so alles 100%ig im Vorfeld sicherstellen lässt mag sich jeder selbst überlegen.
Ansonsten stimme ich Deinem Pultkonzept im Großen und Ganzen zu, auch der Preis sollte keine ernste Hürde darstellen. Kannst du die Sektion „Effekte“ bitte von 4 auf 6 erweitern? 4 sind mir irgendwie immer mindestens einer zu wenig... meinetwegen dafür 5990,- UVP.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Stefan, obwohl ich deine meinungen sehr schätze muss ich dir in diesem punkt leider widersprechen.
aus eigener erfahrung kann ich berichten, das man damit sehr wohl geld verdienen kann.
das system verbreitet sich auch recht gut, soweit ich weiss in deutschland schon um die 150 pulte in mittlerweile etwa acht monaten...
aber das ist hier definitiv nicht das richtige brett für eine pro und kontra diskussion über die iLive.
bleiben wir bei midas und klark.