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Bändchenmikrofon AT 4081

  • wora
  • 24. Dezember 2009 um 15:19
  • wora
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    • 31. Dezember 2009 um 00:50
    • #41

    das ADX kenne ich überhaupt nicht, möglicherweise hab ich ja was verpasst. wenn es so viel besser wie das KM184 ist, muss es ja tatsächlich im bereich des 4081 spielen.

    gerade was das thema übersprechen bei HH-abnahme angeht, kann man mit einer acht erstaunliche ergebnisse erzielen.
    aber es muss nicht überall passen, es kommt ein bisschen auf den aufbau des drumsets an.
    wir haben heute abend bei Edo über das mikro gesprochen, die sind im studio auch schon sehr gespannt darauf.
    und ich interessiere mich dann noch für die amp-abnahme...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • sascha-kohl
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    • 31. Dezember 2009 um 01:03
    • #42

    Würde mich auch interessieren, gute Mikros sind immer interessant...

    haben auf der Tour die eine Eklampfe mit einmal M160 Bändchen und einmal Beyer MC840 Grossmembran abgenommen. Da muss ich sagen dass das GM bei mir immer den Vorzug hatte, in manchen Songs fand ich die Mischung aus beiden ganz gut, aber meinst war das Bändchen aus.

    Das war meine erste und letzte Begegnung mit Bändchen, aber ich bin trotzdem gewillt da noch was zu probieren...

    Wer zur Hölle ist Rigg ? Und wohin fährt er ?

    Schwerentflammbar ist keine Herausforderung...

    http://www.sascha-kohl.de

  • tamtürk müslümanlar
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    • 31. Dezember 2009 um 01:53
    • #43

    Was geht denn hier ab? Könnt ihr keine Kritik vertragen, ist das das Forumsniveau, mich zu beschimpfen und total runter zumachen nur weil ich nicht eurer Meinung bin? Frei nach dem Motto: Willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein.

    Und nur mal so zum Thema Bändchen, da gibts ja hier jemanden der immer das totale Vollwissen besitzt. Ich selbst verfüge über einige M 130 und M 160 und war der Erste, der sich vor 18 Jahren wagte, den Four Tops M 500 vor die Nase zu setzen. Und wenn ich der Meinung bin, der Schlagwerker und seine HH sinds Wert, dann stell ich ihm auch eins meiner U 87 dran.

    Soviel zu meiner " Beschallungswelt ".

    Eigentlich proll ich nicht sogern mit meinen Schätzchen rum, aber das hier ging mir schon ganzschön an die Nieren.

  • wora
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    • 31. Dezember 2009 um 02:30
    • #44

    och nee, nicht schon wieder...
    können wir nicht mal eine seite bei der sache bleiben?
    wie du bereits kundgetan hast, bist du offenbar kein freund von neuen ideen und eher dem budgetprinzip zugeneigt.
    das ist dein gutes recht, aber es trifft den geist dieses threads nicht wirklich.
    wir sind kritik durchaus gewohnt, sonst wären wir nicht seit jahren dabei... gegen konstruktive kritik hat auch niemand etwas, der sich in einem solchen forum beteiligt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 31. Dezember 2009 um 13:27
    • #45
    Zitat von "tamtürk müslümanlar"


    Ich selbst verfüge über einige M 130 und M 160 und war der Erste, der sich vor 18 Jahren wagte, den Four Tops M 500 vor die Nase zu setzen.

    @ tamtürk
    Das M 500 war in den 70ern und frühen 80ern ein sehr gängiges Mikrofon im Bereich Schlager und seichte Unterhaltung, also nichts Ungewöhnliches.
    Super wäre es, wenn Du detailiert beschreiben könntest, was Du mit 'einigen M 130' machst, und wie Du sie genau einsetzt.

  • guma
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    • 31. Dezember 2009 um 13:36
    • #46
    Zitat von "sascha-kohl"

    ... Strässer (irgendwas)

    Was ist ein Strässer ( irgendwas ) ? Meinst Du ein Beyer Strässer, ein Haun/MBHO Strässer, oder ein Schoeps Strässer ( irgendwas ) ??? ... oder wolltest Du es in Deiner Aufzählung vielleicht lieber weggelassen haben ? :D

  • simonstpauli
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    • 31. Dezember 2009 um 23:24
    • #47

    Erster Eindruck an Gitarre und High Hat: gut.

    Aus Kanalmangel gab es keine A/B-Vergleiche.

    Gitarre: gefühlt 1:1 - Brett aus einem Hughes&Kettner-Amp. Solo gehört ist das hart aber präzise.

    HighHat: Woras Eindruck bestätigt.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Elias
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    • 1. Januar 2010 um 12:54
    • #48

    mit grossem Interesse habe ich die Diskussion über das Mikrofon verfolgt.
    Bedenken muss man jedoch, dass es durch die 8er Charakteristik auch Umgebungsgeräusche stärker aufnimmt. Es ist ja eine sehr breite 8.
    Ich frage mich nun was hat den grösseren Vorteil. Den ev. feineren/differenzierteren Hi-Hat Sound mit dem Nachteil, dass man noch Übersprechen von anderen Instrumenten und Monitoring mit überträgt.
    Oder ist es ev, doch besser auf etwas Qualität zu verzichten und dafür hat man ein sauberes Signal?
    Wie sind eure Erfahrungen, wenn ihr in den Kanal rein hört was das übersprechen anbelangt?

    Gruss
    Elias

  • david kammerer
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    • 1. Januar 2010 um 13:24
    • #49

    Hallo Elias,

    das ist ja genau das Argument der Befürworter, daß die Dämpfung bei 90 Grad hervoragend klappt (also in Richtung Snare oder z.B eines Drumfills), während bei 180 Gad (nach oben) kaum störende Signale vorhanden sind, wenn nicht gerade ein Becken über der HH hängt.

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • guma
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    • 1. Januar 2010 um 16:12
    • #50
    Zitat von "Elias"

    Wie sind eure Erfahrungen, wenn ihr in den Kanal rein hört was das übersprechen anbelangt ?

    Aus diesem Thread:

    Zitat von "guma"

    Die 'Acht' war beim PFLen tatsächlich eher ein Vorteil. Ich konnte vor allem verblüffend wenig Snare hören.

    PFL = pre fader listen = vor dem fader hören

    zum Thema "enge" und "breite" Richtcharakteristiken empfehle ich Dir diesen Thread.

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=77374&p=641647&hilit=enge+Niere#p641647

  • wora
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    • 1. Januar 2010 um 16:13
    • #51

    ganz genau.
    über der HH ist in der regel viel platz bis zur nächsten wand, die den bühnenschall reflektiert. da die von dort aufgenommene energie aber um ein vielfaches geringer ist als das signal der direkt in der nähe befindlichen HH, kann man das völlig vernachlässigen. man denke an das physikalische abstandsgesetz. die gesangs-wedges streuen ja auch in das snare-mikro ein, wenn du verstehst was ich meine. es kommt eben drauf an, wie die signale sich relativ zueinander verhalten.
    natürlich ist im ersten denkmoment die zweite seite des mikrofons ein problem, aber in der realität spielt es fast keine rolle. die dämpfung einer acht in richtung snare ist dagegen optimal (je nach ausrichtung!).
    ausserdem kann der drummer hier z.b. in einer ballade einen shaker über dem HH mikro spielen, der dann sicher besser übertragen wird als über die overheads.
    problematisch kann es nur werden, wenn sich über der HH noch ein becken befindet. in diesem fall ist die wahl einer acht natürlich nicht optimal. man muss also schauen wie die situation ist. für einen verleiher, der am abend 6 verschiedene bands betreut, ist das natürlich nicht wirklich sinnvoll. wenn man feste bands hat dagegen schon ;)


    bei der gitarrenabnahme ist das ähnlich.

    die "unbenutzte" seite des mikrofons nimmt natürlich noch was von der bühne auf, der direktschall vom amp dürfte aber um längen über diesem "störpegel" liegen und somit unkritisch sein.
    immerhin werden bändchenmikrofone nicht erst seit jetzt benutzt, die bisherigen waren nur entweder zu teuer, mechanisch zu empfindlich oder durch geringe ausgangspegel unbrauchbar (die ganz alten).

    vielen dank für die zum thema passende frage.

    EDIT: guma war ein bisschen schneller...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • rockline
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    • 3. Januar 2010 um 13:43
    • #52

    Ich bin mir nicht sicher welchen Einfluss die Konstruktionsart (in diesem Fall Bändchen) des Mikrofons auf die Soundempfindungen hat?!
    Davon ausgehend bin ich überzeugt ähnliche Ergebnisse auch mit Bändchenmikros anderer Hersteller zu erhalten. Stellvertretend seien hier zb Oktava, Beyerdynamic, Samson und Superlux genannt. Diese Mikrofone erfüllen ebenfalls die Vorgabe einer 8er Charakteristik, und kosten nur die Hälfte des hier zitierten AT Produkts.
    Unterm Strich halte ich auch noch Spieltechnik des Trommlers, Position des Mikros generell, und Hochtöner der PA für wesentlich entscheidender bei der Abnahme einer HiHat.

  • guma
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    • 3. Januar 2010 um 15:00
    • #53

    Wenn der niedrigere output früherer Modelle und/oder die fehlende Robustheit bisher der Hinderungsgrund für den live-Einsatz waren, würde allerdings schon einiges für das teurere AT-Bändchen sprechen, wenn man den "Bändchenklang" haben möchte. Wie immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

  • wora
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    • 6. Januar 2010 um 17:05
    • #54

    gestern hatte ich den zweiten test-gig mit dem 4081.
    anwendung ebenfalls an der HH

    hier hatte ich ebenfalls einen seidenweichen HH-sound, einfach klasse.
    nachteil war hier ein bisschen, dass das crashbecken etwas zu laut war - näheres werde ich im thread zur "acht" schreiben. aber auch dieses klang sehr angenehm, so das der effekt hier keinesfalls störend war.
    die ausrichtung ist hierbei aber definitiv ein wichtiges thema, ohne eine gewisse sorgfalt ist das nicht zielführend.

    für mich stellt dieses mikro jedenfalls eine klangliche bereicherung dar.
    die becken klingen einfach nach den eigentlichen becken, ohne irgendwo zuviel hinzuzufügen oder etwas zu verbergen. wenn man mit dem kopfhörer reinhört denkt man einfach, das man das ohr direkt am becken hat (!)... und dann sogar mit einstellbarem lautstärkepegel ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 19. Juni 2010 um 00:52
    • #55

    nach längerer zeit habe ich mir nun zwei dieser mikrofone zugelegt.
    ich freue mich schon auf den sonntag, da werden sie bei mir als schlagzeug-OH zum einsatz kommen.

    simonstpauli:
    du hast deine exemplare nun schon länger in benutzung.
    wie sind denn deine erfahrungen damit?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 19. Juni 2010 um 09:20
    • #56
    Zitat von "wora"

    nach längerer zeit habe ich mir nun zwei dieser mikrofone zugelegt.
    ich freue mich schon auf den sonntag, da werden sie bei mir als schlagzeug-OH zum einsatz kommen.

    simonstpauli:
    du hast deine exemplare nun schon länger in benutzung.
    wie sind denn deine erfahrungen damit?


    wora: Ich bekomme immer ein Grinsen ins Gesicht wenn ich eins PFL höre. ;)

    Ich habe die No Angels-Tour im Mai mit 4081 an High Hat und Gitarrenamp gefahren.
    Was soll ich sagen, ich finde sie super direkt, natürlich. Im Club ist es natürlich teilweise haarig (niedrige Decke, die 8 nimmt mehr "Predelay"), in der Passionskirche hätte ich für Monitor ein anderes Mikro gebraucht. Oder den Amp nicht auf der Bühne...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 19. Juni 2010 um 17:38
    • #57

    über die vor- und nachteile einer acht hatten wir ja schon diskutiert. in manchen fällen ist diese richtcharakteristik in der tat nicht die erste wahl.
    aber die klangliche qualität des mikros scheint wirklich ohne tadel zu sein.
    ich bin mal gespannt, wie sich das teil im rauhen alltag so behaupten wird.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • kt414
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    • 5. Januar 2011 um 13:55
    • #58

    Ich hole diesen thread wieder mal hervor weil ich über den Kauf zweier AT 4081 nachdenke.
    Gibt es den von den Kollegen welche eines besitzen bereits Erfahrungen bzgl. Robustheit und Roadtauglichkeit?

    besten Gruß
    Paul

  • simonstpauli
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    • 5. Januar 2011 um 14:14
    • #59
    Zitat von "kt414"

    Ich hole diesen thread wieder mal hervor weil ich über den Kauf zweier AT 4081 nachdenke.
    Gibt es den von den Kollegen welche eines besitzen bereits Erfahrungen bzgl. Robustheit und Roadtauglichkeit?

    besten Gruß
    Paul


    Meine sind ja anscheinend aus der ersten Charge, bis jetzt kein Streß. Ich nehme sie allerdings auch nicht auf Bühnen, wo sie potentiell gefährdet sind (umwerfen, etc.), transportiere sie im Original-Karton plus Case drumherum und vermeide Hotplugging, soweit möglich.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • guma
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    • 5. Januar 2011 um 15:24
    • #60

    Ich habe ebenfalls zwei gekauft, nachdem das Testpärchen gut funktioniert hat. Ich habe sie seither streßfrei für Drum-Overhead und Hihat benutzt. Mir ist noch keins runtergefallen, daher kann ich nichts zum Überstehen von abuse sagen. :wink:

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