Ich arbeite zur Zeit an einem elektropneumatischen Modul für die Industrie. Die Konstruktion ist fertig, und es werden derzeit Lebensdauertests gemacht. Das Teil hat eine 10mm dicke Stange, die einen Hub von 25mm bei Frequenzen bis zu 47Hz machen kann. Dazu benötigt man lediglich 24V bei 1,5 Watt.
Die Kraft des Antriebs ist enorm, da dieses Teil mit 6 Bar Luftdruck betrieben wird. Der Hub der Stange kann derzeit nicht moduliert werden. Das Teil ist übrigens sehr klein.
Beim hantieren mit diesen Teilen ist mir der Gedanke gekommen, eine schwere Membran an die Stange zu tüdeln. Das hat keinen Sinn für Musik, sondern soll ein Experiment für eine evetuelle Sonderkonstruktion im Bereich der Infraschallerzeugung für industrielle Schwingungstests sein.
Die Frage ist, wie groß müsste ein Gehäuse sein?
Wie groß der Membrandurchmesser?
Geschlossene Kiste, oder Reflex, oder Horn?
Die Eckdaten des Antriebs sind ja klar umschrieben (und funktionieren): Fg - 0 bis 47Hz, Hub immer 25mm bei 24V/1,5W.
Die Membrane würde ich von einem billigen Car-HiFi Sub der Marke "Fahrradschlauchreifensicke" besorgen. Magnet abtrennen, gedrehten Kunststoffring in den Spulenträger schrauben, und Stange des elektropneumatischen Antriebs anflanschen.
Sofern so eine Monsterbox gut donnern würde, denke ich über die Modulation des Hubs nach...........